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Interkulturelle/inklusive Öffnung von Schule–was ist der Mehrwert? Ramses Michael Oueslati, Referat Gesellschaft, BIE und Nelson-Mandela- Schule.

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Präsentation zum Thema: "Interkulturelle/inklusive Öffnung von Schule–was ist der Mehrwert? Ramses Michael Oueslati, Referat Gesellschaft, BIE und Nelson-Mandela- Schule."—  Präsentation transkript:

1 Interkulturelle/inklusive Öffnung von Schule–was ist der Mehrwert? Ramses Michael Oueslati, Referat Gesellschaft, BIE und Nelson-Mandela- Schule

2 Ablauf Was ist der Mehrwert? „Du bist viele!“ – Unterrichtsentwicklung Zeit nehmen – Organisationsentwicklung „Ich kenne da jemanden!“ – Personalentwicklung Eine Vision… die woanders schon Realität ist

3 Was ist der Mehrwert? Problemaufriss: Soziale Heterogenität, Bildungsferne und reproduzierte Armut seien Auslöser für Armut – Interkulturelle Öffnung bringe nur Multikulti-Soft-Skills Migrationsbericht d. Bundesregierung 2014: 14,9 % der Hauptschüler_innen ohne Migrationsgeschichte (Mg) arm, doch 20,1 % der Abiturient_innen mit Mg

4 Problemaufriss: Soziale Heterogenität, Bildungsferne und reproduzierte Armut seien Auslöser für Armut – Interkulturelle Öffnung der Gesellschaft bringe nur Multikulti-Soft- Skills Migrationsbericht d. Bundesregierung 2014: 14,9 % der Hauptschüler_innen ohne Migrationsgeschichte (Mg) arm, doch 20,1 % der Abiturient_innen mit Mg

5 Trotz Abitur scheint es Mechanismen zu geben, die neben sozialer Heterogenität wirken. Indiz: Rassismus.

6 Übergang Grundschule – Sekundarstufe (Gomolla)

7 Zeitschrift Pädagogik Heft 7-8/2014 zitiert Vielzahl an (inter)nationalen Studien (auch PISA) zu Klassen- und Schulklima, Qualität der Beziehung zu Lehrkräften, Verbundenheit mit Schule, etc. für Schulerfolg und nicht (nur) Recht auf diskriminierungsfreien Umgang

8 Unser Mehrwert ist sichtbar 90 % mit Migrationsgeschichte, KESS 1? Unter die 20 Besten gekommen 2015 Innerhalb von drei Jahren hatten wir bei der Schulinspektion das beste Ergebnis in Hamburg

9 Wie sieht unsere Unterrichts- entwicklung aus?

10 Interkultureller Unterricht…

11 Transkulturalität und Mehrfachzugehörigkeit

12 Rassismuskritischer Unterricht

13 So begann es - Unzufriedenheit, Unterrichtsstörungen bei Fachlehrkräften

14 Für neue Lehrkräfte, FSJler, Referendar_innen, Schulpädagog_innen Wie ticken unsere Schüler _innen eigentlich? Eine Basissensibilisierung Ramses Michael Oueslati (in Planung)

15 Kulturtage Kultur an unserer Schule nicht nur ethnisch und national verstanden, sondern auch künstlerisch und musisch.

16 Türkischer Tag in der Oberstufe Vielfalt der Ethnien, Länder und Kulturen innerhalb der Türkei würdigen Intellektuelle und Nobelpreisträger hervorheben statt lediglich gemeinsam tanzen

17 Vom Philologenverband Sachsen-Anhalt kontrafaktisch lernen Kennenlernen, Zusammenarbeit, Spaß, Flirten, Alltagskontakte im WP-Kurs Soziales Engagement - Thema Flucht:

18 Wie sieht unsere Organisations- entwicklung aus? Bildrechte: SOR

19 Schule ohne Rassismus??? Schule mit Courage! Interkulturell heißt ein reflektiertes und lernendes System zu sein: Geflüchtete unter widrigen Bedingungen „erfolgreich“ in Containern (DIE ZEIT 27/2015) Nun: Couragierter und doch selbstverständlicher Umgang mit allen unseren Schüler_innen

20 schafft Verbindlichkeiten 1 Projekt/Jahr: Prämierter Film und Unterrichtsmaterialien zu Kopftuchfrage, Gegen-Stigmatisierung von Herkunftsdeutschen, etc. mit ZEIT-Stiftung und Li Vorwort: Schirmherr Feridun Zaimoğ lu Abbau von rassistischen Vorurteilen etc.

21 Marker jenseits des Unterrichts 2013 und 2014: Ayodele bleibt MIT uns“: Mopo, Filmemacher und Parteikontakt besorgt mit Jan Delay, Cosma Shiva Hagen, etc..

22 Menschenrechtspädagogisches Curriculum Sich mit Werten auseinandersetzen: Geschlechterpädagogik Interkulturelle Pädagogik Demokratiepädagogik Ökonomische Bildung Gemeinsamer Jahresstart

23 Rassismuskritik ist auch intersektional Motto 5 „Wir haben unterschiedliche Herkünfte… das ist spannend!“ Motto 6 „Wir sind nur Kinder? NEIN, wir haben Rechte!“ Motto 7 „Meine Stimme hat Wirkung!“ Motto 8 „Ich darf als Mann oder Frau leben wie es mir gefällt!“ Motto 9 „Ich achte deine Meinung – du achtest meine!“ Motto 10 „Leben wie ein Baum, einzeln und frei und brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht!“

24 „Wir haben unterschiedliche Herkünfte… das ist spannend!“ (Kl. 5) Fachtage Gesellschaft (in Planung) Stadtteil- und Schulerkundung inkl. Schule ohne Rassismus (SOR)-Tag : Warum sind wir SOR und wie zeigt sich das in unserem Schulleben (SOR- Eingangsschild, Schulname Nelson-Mandela, Vielfalt der Schüler_innen und Lehrer_innen, etc.)? Fächerübergreifend: Klassenrat einführen

25 „Wie wollen wir leben? Wie wollen wir arbeiten?“ (Kl. 10) Projekttage: 1) Umgang mit Finanzen (Schulleitung), 2) Schulprojekttag DGB-Jugend „Ausbildung und Gewerkschaft“ (kostenloses 6 Schulstd.-Seminar) Lebensführung, Mitbestimmung im Betrieb, Haushaltsführerschein, diskriminierungssensible Bewerbung Jugend debattiert

26 Migrationssensibles Vätercafe Fortbildungen zu Pubertät, Bildungssystem, etc. Offene Themenwahl zu Leben in Wilhelmsburg radikale Religiösität, Rassismus, etc.

27 Migrationssensible Jungenarbeit Ziel: Männlichkeiten, vertrauliche Aufklärung, etc. Erweiterung geplant, doch fehlende Kräfte

28 Beratungsstunde durch Interkulturelle Koordination Zu Materialbörsen Vermeintliche und tatsächliche (interkulturelle) Situationen Prävention von antimuslimischen Rassismus und radikaler Religiosität Vertraulich: Auch Lehrkräfte/Lehrkräfte

29 Religion versus Säkularität? Errungenschaft der sog. ´68 negativen Seiten von Religionen zurückzudrängen ´68-Versimplifizierung in der Praxis bis zu antimuslimischen Rassismus – Religion als Baustein des Grundgesetz und der Islamismusprävention Debatte: Religion/Kultur sichtbar machen z. B. Feste, Gebetsplatz, interreligiöser Kreis mit Uni, etc.?

30 Feminismus versus Religion? Errungenschaften der 70er/80er gegen das Patriarchat sind zu würdigen Weißer Feminismus bis zu antimuslimischem Rassismus, doch auch muslimisch mit und ohne Kopftuch Debatte: Berufsverbote für bedeckte Lehrkräfte

31 Wie sieht unsere Personal- entwicklung aus?

32 Alleinkämpfertum ist ehrenhaft – doch was wenn du gehst? Für andere und für dich Ressourcen erkämpfen Andere motivieren Verantwortung abgeben und Chance zur Profilierung geben

33 Deswegen… „Ich kenne da jemand Gutes!“ – Bewerbungsgespräche als Chance Schulleitung beraten zu Bewerbungsgesprächen Aufstiegsmöglichkeiten bieten

34 Zum Ende – Aber wie komme ich da rein? Islamismus, Individualisiertes Lernen, Rahmenplan, … Thema Geflüchtete – Unsicherheiten rechtzeitig begegnen

35 Informelle Einflussgeber schon vor Entscheidungen gewinnen (Schulleitungsteam, DidAK, Fachleitungen/- konferenzen, Leko), z. B. Wer meckert zu allem? Leuchtturmprojekte nach innen und außen

36 Eine Vision… die woanders schon Realität ist Rassismuskritische Schule als Haltung seine Weiße monokulturelle Mittelschichtsorientierung zu hinterfragen – da müssen wir noch mehr ran England postkolonial? Schüler_innen (!) melden rassistische Vorfälle und Schule wird Good-Practice- Schule. Inspektion evaluiert dann Gelingens- bedingungen.


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