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Wir schaffen das, Integrationskonzept für den Landkreis Görlitz Herausforderung Migration - Chancen und Möglichkeiten der Zuwanderung im ländlichen Raum.

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Präsentation zum Thema: "Wir schaffen das, Integrationskonzept für den Landkreis Görlitz Herausforderung Migration - Chancen und Möglichkeiten der Zuwanderung im ländlichen Raum."—  Präsentation transkript:

1 Wir schaffen das, Integrationskonzept für den Landkreis Görlitz Herausforderung Migration - Chancen und Möglichkeiten der Zuwanderung im ländlichen Raum (Erfahrungen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)

2 Ausgangssituation Bis 2007/08 Rückgang der Flüchtlingszahlen Schließung von Gemeinschaftsunterkünften Wenig zivilgesellschaftliches Engagement in dem Themenfeld Deutliche Zunahme der Flüchtlingszahlen ab 2012 in Folge Kriegen und weltweiten Krisen Fehlende Unterkünfte Ablehnung gegenüber Asylsuchenden in weiten Teilen der sächsischen Bevölkerung 2013 und 2014 zunehmende rassistische Mobilisierung (Demonstrationen, soziale Netzwerke, „Bürger_inneninitiativen“, etc.)

3 Ausgangssituation Sächsische Spezialitäten Zwei Legislaturperioden NPD im Sächsischen Landtag (bis Herbst 2014) Seit Herbst 2014 AfD im Landtag (Frauke Petri) PEGIDA, LEGIDA, FRIGIDA … Sehr enge Auslegung des Asylbewerberleistungsgesetzes (Gemeinschaftsunterkünfte, Sachleistungsprinzip, Arbeitsverbot) Im ZIK des Freistaates Sachsen kommen Flüchtlinge nicht vor! Der Sächsische Flüchtlingsrat bekommt bisher keinerlei Förderung vom Land

4 Asyl im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Rassistische Mobilisierung und Anti-Asyl-Kampagnen Facebook „Nein zum Heim - Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“, „Kleinstadtspaziergang“ in Wilsdruff (seit wöchentlich), PEGIDA, FRIGIDA, Demonstration in Bad Schandau, Sebnitz, Schmiedeberg, Pirna, Dippoldiswalde, Glashütte, Heidenau, Freital, Zinnwald… Bürgerwehr in Freital, Altenberg … „Skinheads Osterzgebirge“ zündeten Wohnhaus an, damit keine Flüchtlingsunterkunft daraus wird

5 Asyl im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Kooperationen Einzelpersonen AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Frühjahr 2008 gegründet Vertreter_innen von DGB, SPD, LINKE, GRÜNE

6 Asyl im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Best Practice – Verbesserung der Lebenssituation Asylsuchender Ausgabe von Fahrscheinen zeitlich befristet Auszahlung von Bargeld Mitarbeit am Konzept des LK zur Unterbringung Asylsuchender → Verankerung dezentraler Unterbringung → kein dritter Heimstandort → Etablierung von Flüchtlingssozialarbeit → Handlungsmöglichkeiten für Vereine, Kirchgemeinden und Kommunen seit 2012 gibt es 2 halbe Stellen in der Flüchtlingssozialarbeit

7 Asyl im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Situation November 2015 Unterbringungs- und Kommunikationskonzeptes für den LK (KT-Beschluss Nr. 2015/6/0160-1) Einwohnerversammlungen finden im Vorfeld der Anmietungen statt Zivilgesellschaftliche Initiative sitzt gleichberechtigt im Podium neben Polizei, LK-Verwaltung, FSA (Caritas), BM_in LK verweist auf AG Asylsuchende und Kulturbüro Sachsen e.V. als Unterstützungsstruktur Vertrag zwischen LK-Verwaltung und KBS über wöchentlich 10 Stunden KBS insbesondere angefragt für kleinteilige Veranstaltungen/Gesprächsabende in Lehrer_innenkollegien, Kirchen, Vereinen, Kreiselternrat, Parteien, Gewerkschaften, etc.

8 Unterbringungs- und Kommunikationskonzept für Asylbewerber_innen im LK Sächs. Schweiz - Osterzgebirge 1.Die Städte und Gemeinden stellen entsprechend der Zahl der Einwohner_innen Wohnungen/Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung. (Solidarprinzip) 2.Die Unterbringung von Familien und allein reisenden Frauen erfolgt sofort in Wohnungen 3.Flüchtlingssozialarbeit wird durch Fachkräfte geleistet. 4.Ergänzend zu den Fachkräften entstehen in den Orten Willkommensbündnisse und/oder Integrationsbeiräte. 5.Handlungsmöglichkeiten für Kommunen, Kirchgemeinden und Vereine 6.Das Kommunikationskonzept beschreibt Ziele, Zielgruppen und Methoden.

9 Aufnahme Asylsuchender im LK Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

10 Unterstützer_innen für geflüchtete Menschen gesucht Ende 2014 Konzeptentwicklung Ziel: Aufbau und Etablierung ehrenamtlicher Unterstützungsstrukturen

11 Unterstützer_innen für geflüchtete Menschen gesucht Ablauf des Workshops 1.Fluchtgründe 2.Flucht und Asyl in Zahlen 3.Asylverfahren 4.Lebenssituation asylsuchender Menschen (Unterkunft, Sozialleistungen, Zugang zu Bildung, Sprache und Arbeit) 5.Situation im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 6.Unterstützungsmöglichkeiten (FSA, AG Asylsuchende; Möglichkeiten und Grenzen ehrenamtlichen Engagements) 7.Meine Rolle als Unterstützer_in Was wollen Sie als Unterstützer_in konkret tun? Wo sehen Sie Grenzen Ihrer Arbeit? Was nehmen Sie aus Ihrem Engagement mit? 8.Verabredungen

12 Zivilgesellschaftliches Engagement für asylsuchende Menschen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Gemeinschafts Projekt Refugeeum„ Röhrsdorf Willkommensbündnis Stolpner Land Willkommensbündnis Tharandt Netzwerk Asyl Wilsdruff Willkommensbündnis Bannewitz Willkommensbündnis Freital Willkommensbündnis Sebnitz Willkommensbündnis Dippoldiswalde AG Integration Heidenau Netzwerk Flüchtlingshilfe Rosenthal-Bielatal Willkommensbündnis Bad Gottleuba-Berggießhübel Initiative Asyl Altenberg Willkommensbündnis Glashütte

13 Entstehung und Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements (verbunden mit einer Politisierung der Menschen; Engagement für ein friedliches Miteinander in den Gemeinden und Städten) Erhalt von Infrastruktur (Sozial, kulturell, Schulen, Verkehrsanbindung etc.) Beleben der Vereinsarbeit, Förderung von Kreativität Nachwuchs für Handwerksbetriebe, Firmen, Dienstleistungsgewerbe etc. Chance für ein neues/anderes Miteinander von Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft Chancen für den ländlichen Raum

14 Wege zu einem guten Integrationskonzept - Voraussetzungen - ● Politischer Wille ● Gesamtgesellschaftliche Partizipation ● Sachstandsermittlung ● Wille zur Veränderung (Sachstand soll nicht nur niedergeschrieben werden) ● Auseinandersetzung mit überregionalen und bundesweiten Erfahrungen ● Zivilgesellschaftliche Akteure sollen auf Augenhöhe mitarbeiten können, auch bei „ordnungsrechtlichen“ Aufgaben

15 Rahmenbedingungen ● Aufnahme/Integration als Verpflichtung aus dem Asylrecht und den Menschenrechten ● Aufnahme/Integration ist Gesellschaftspolitik ● Aufnahme/Integration ist Kommunikationspolitik und -arbeit

16 These: Gelingende Integrationsarbeit braucht Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Zivil- gesellschaft auf Augenhöhe

17 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Petra Schickert Kulturbüro Sachsen e.V.

18 Situation im Landkreis Görlitz - Abfrage - These: Gelingende Integrationsarbeit braucht Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft auf Augenhöhe Welche Formen der Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik sind im LK entstanden? Was ist aus Ihrer Sicht positiv? Welche Schwierigkeiten müssen noch überwunden werden?

19 Situation im Landkreis Görlitz - Abfrage - Welche Städte haben ein Konzept oder machen sich gerade auf den Weg? Wie ist der Stand im LK? Wer arbeitet daran mit? Rolle zivilgesellschaftlicher Initiativen?

20 Gruppenarbeit Einigkeit besteht in Ihrem Landkreis/Ihrer Kommune darüber, dass ein Integrationskonzept erarbeitet werden soll. Dies will die Verwaltung nicht allein tun. Breite gesellschaftliche Kreise wie Kirche, Vereine, Migrant_innenselbstorganisationen, Schulen und zivilgesellschaftliche Initiativen sollen einbezogen werden. Wie gehen Sie vor? Diskutieren Sie in der Gruppe Ihre Herangehensweise. Welche inhaltlichen Schwerpunkte sollten in einem guten Konzept bedacht werden? Stellen Sie Ihre Vorgehensweise (Arbeitsschritte, Ideen) und die inhaltlichen Schwerpunkte des Konzeptes im Plenum vor.

21 Zusammenfassung Welche Aufgaben/Schritte sind im LK in der nächsten Zeit zu gehen? Wer arbeitet daran mit bzw. wer sollte in welcher Form daran mitarbeiten?


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