Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Internationales Gesundheitsmanagement Teil 1b Steffen Fleßa Lst. für Allgemeine BWL und Gesundheitsmanagement Universität Greifswald.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Internationales Gesundheitsmanagement Teil 1b Steffen Fleßa Lst. für Allgemeine BWL und Gesundheitsmanagement Universität Greifswald."—  Präsentation transkript:

1 Internationales Gesundheitsmanagement Teil 1b Steffen Fleßa Lst. für Allgemeine BWL und Gesundheitsmanagement Universität Greifswald

2 Gliederung 1International Public Health 1.1 Grundlagen 1.2 Gesundheit und Entwicklung 1.3 Konzeptionen 2 Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen 3 Angebot an Gesundheitsdienstleistungen 4 Gesundheitssysteme und -reformen

3 1.3 Konzeptionen Gliederung:Gliederung: 1 International Public Health 1.1 Grundlagen 1.2 Gesundheit und Entwicklung 1.3 Konzeptionen Prävention Primary Health Care Gesundheitsförderung Neuere Entwicklungen

4 Inhalt: VorbeugungInhalt: Vorbeugung Arten der Prävention (Krankheitsverhütung)Arten der Prävention (Krankheitsverhütung) –Primärprävention: Aktivitäten der Krankheitsverhütung vor Eintritt einer fassbaren (biologischen) Schädigung. Primärziel ist die Reduktion der Neuerkrankungsrate. –Sekundärprävention: Maßnahmen zur Entdeckung symptomloser Krankheitsfrühstadien (Früherkennungsmaßnahmen, Gesundheits-Check up, Vorsorgeuntersuchungen), inkl. der Frühbehandlung entdeckter Fälle. Primärziel ist die Reduktion der klinischen Fälle. –Tertiärprävention: Maßnahmen zur Verhinderung einer erneuten Erkrankung, nachdem eine Krankheit kurativ behandelt wurde Prävention

5 Ansatzpunkte der PräventionAnsatzpunkte der Prävention –Verhaltensprävention RisikogruppenRisikogruppen GesamtbevölkerungGesamtbevölkerung –Verhältnisprävention Ziele der PräventionZiele der Prävention –Reduktion der Neuerkrankungen –Erhöhung der Lebensqualität –Equity (Gleichheit, Gerechtigkeit) –… Ansatzpunkte und Ziele

6 Kollektive PräventionKollektive Prävention –Impfung –Screening –Prävention für Kinder GesundheitsschutzGesundheitsschutz –Ernährung und Ernährungszusätze –Trinkwasserkontrolle –Hygieneüberwachung –Fleischkontrollen –Bauliche Standards –Produktsicherheit –Arbeitsplatzbedingungen –Verkehrssicherheit Präventionsfelder

7 Beispiel: Dengue Kontrolle Dengue Fieber(DF)Dengue Fieber(DF) –Agent: Dengue Virus Flavivirus (wie Gelbfieber, FSME)Flavivirus (wie Gelbfieber, FSME) vier Serotypen (DEN-1, DEN-2, DEN-3, DEN-4)vier Serotypen (DEN-1, DEN-2, DEN-3, DEN-4) –Vektor: Stechmücken [Aedes aegypti; Aedes albopictus (Asiatische Tigermücke)] –Erkrankung: Inkubationszeit: 7-10 TagenInkubationszeit: 7-10 Tagen Infekt: 3-7 Tage wie grippaler InfektInfekt: 3-7 Tage wie grippaler Infekt Immunität: nur gegen den jeweiligen SerotypenImmunität: nur gegen den jeweiligen Serotypen

8 Beispiel: Dengue Kontrolle Dengue-hämorrhagisches FieberDengue-hämorrhagisches Fieber –Hämorrhagisches Fieber: Fieber mit Blutungsneigung –Verlauf: grippeähnlich mit zwei-gipfeligem Fiebergrippeähnlich mit zwei-gipfeligem Fieber beim zweiten Schub häufig starke Blutungenbeim zweiten Schub häufig starke Blutungen Schocksyndom, Blutungen in allen Körperhöhlen, TodSchocksyndom, Blutungen in allen Körperhöhlen, Tod –Entstehung: umstrittenumstritten These: Infektion eines Menschen, der immun gegen einen Serotypen ist, mit einem anderen SerotypenThese: Infektion eines Menschen, der immun gegen einen Serotypen ist, mit einem anderen Serotypen

9 Verbreitung Endemiegebiet: 2,5 Milliarden MenschenEndemiegebiet: 2,5 Milliarden Menschen Inzidenz: einige 10 bis 100 MillionenInzidenz: einige 10 bis 100 Millionen –95 % der Infizierten sind Kinder Mortalität:Mortalität: –2-5 %, primär Kinder und Jugendliche –Fatalität der Kinder < 1 Jahr: 30 %.

10 Entwicklung

11 Bekämpfung Bekämpfung der erwachsenen MückenBekämpfung der erwachsenen Mücken –Mückenstaubsauger (mit Lockstoffen) –DDT-Besprühung der Hausinnenwände ( ) Problem: ResistenzbildungProblem: Resistenzbildung Bekämpfung der Larven / PuppenBekämpfung der Larven / Puppen –Abate zur Wasserdesinfektion Problem: GesundheitsschädenProblem: Gesundheitsschäden –Bakterien gegen Larven –Chlorierung Reduktion der BrutplätzeReduktion der Brutplätze –Trockenlegen von Sümpfen –Reduktion der Wasserbehälter in Siedlungen

12 Beispiel: Dengue-Kontrolle in Venezuela und Thailand Grundproblem: Wasserbehälter zur WasserversorgungGrundproblem: Wasserbehälter zur Wasserversorgung

13

14 Lösung Imprägnierte VorhängeImprägnierte Vorhänge Covers von WasserbehälternCovers von Wasserbehältern

15 Verteilung der Vorhänge

16 Installation

17 Zusammenarbeit mit Village Health Workers

18

19

20 Erhebungsmethodik Ovitraps: EierOvitraps: Eier LarvenbestimmungLarvenbestimmung

21 Ergebnis: Venezuela Study Arm Baseline (July 2006) 1-month (Sept. 2006) 8-months (April 2007) Curtains Jar covers Curtains + Jar covers Control External control Zahl der Wassercontainer pro 100 Haushalte, die Aedes Larven enthalten (Breteau index)

22 Wirksamkeitslänge und relative Effizienz von ITC in Vergleich zur Standard-Spraying

23 Folgen Dengue ist primär kein medizinisches ProblemDengue ist primär kein medizinisches Problem Dengue ist primär ein Problem der stabilen TrinkwasserversorgungDengue ist primär ein Problem der stabilen Trinkwasserversorgung Wasserbau ist wichtiger als andere MaßnahmenWasserbau ist wichtiger als andere Maßnahmen

24 1.3.2 Primary Health Care Grundlage: Tübinger Erklärungen Grundlage: Tübinger Erklärungen –Tübingen I ( Mai 1964) und –Tübingen II (1.-8. September 1967) Christliche Gesundheitsarbeit ist ganzheitlich. Eine nur physische Heilung widerspricht dem biblischen MenschenbildChristliche Gesundheitsarbeit ist ganzheitlich. Eine nur physische Heilung widerspricht dem biblischen Menschenbild Christliche Gesundheitsarbeit sollte möglichst viele Gemeindemitglieder involvieren, nicht nur Ärzte und PflegerChristliche Gesundheitsarbeit sollte möglichst viele Gemeindemitglieder involvieren, nicht nur Ärzte und Pfleger Christliche Gesundheitsarbeit sollte präventiv ausgerichtet seinChristliche Gesundheitsarbeit sollte präventiv ausgerichtet sein Christliche Gesundheitsarbeit kann nicht losgelöst von anderen Entwicklungsplanungen gesehen werden, d. h., medizinische Arbeit, Ernährung, Landwirtschaft und Gemeindeentwicklung [sollten] aufeinander bezogen werdenChristliche Gesundheitsarbeit kann nicht losgelöst von anderen Entwicklungsplanungen gesehen werden, d. h., medizinische Arbeit, Ernährung, Landwirtschaft und Gemeindeentwicklung [sollten] aufeinander bezogen werden

25 Alma Ata DeklarationAlma Ata Deklaration – September 1978 Überblick:Überblick: –Primary Health Care als Konzept –Community Based Health Care als Methode –Comprehensive and Selective Primary Health Care Primary Health Care

26 Prinzipien 1.Die Primäre Gesundheitspflege sollte an den Lebensgewohnheiten und Lebensstilen der Bevölkerung, der sie dient, orientiert sein und sich an den Bedürfnissen des Gemeinwesens ausrichten. 2.Die Primäre Gesundheitspflege soll integraler Bestandteil des nationalen Gesundheitssystems sein. Die erweiterte Untergliederung der Dienste sollte den Notwendigkeiten entsprechen, die sich an der Basis ergeben; dies betrifft insbesondere die Verfügbarkeit technischer Möglichkeiten sowie die Aufgaben der Supervision und Beratung. 3.Die Aktivitäten der Primären Gesundheitspflege sollten voll integriert sein in die anderen Sektoren, die mit der Entwicklung des Gemeinwesens befasst sind (Landwirtschaft, Erziehung und Ausbildung, öffentliche Dienste, Wohnungs- und Kommunikationsfragen).

27 Prinzipien 4.Die Bevölkerung am Ort sollte sowohl an der Formulierung der Aufgaben als auch an den Bemühungen um die Problemlösung im Gesundheitsbereich aktiv beteiligt werden, so dass Gesundheitsversorgung den jeweiligen örtlichen Bedürfnissen und Prioritäten gerecht werden kann. Entscheidungen darüber, welches die Bedürfnisse des Gemeinwesens sind, die einer Lösung bedürfen, sollten sich auf den beständigen Dialog zwischen der Bevölkerung und den Mitarbeitern der Gesundheitsdienste gründen. 5.Die angebotenen Gesundheitsdienste sollten größtmöglichen Gebrauch machen von den im jeweiligen Gemeinwesen vorhandenen Ressourcen. Dabei sollten besonders die Möglichkeiten berücksichtigt werden, die bisher nicht in Anspruch genommen wurden; die angebotenen Gesundheitsdienste sollten ferner die zwingenden Grenzen für die Kosten achten, die es jeweils im Lande gibt.

28 Prinzipien 6.Primäre Gesundheitspflege sollte sich um einen Ansatz bemühen, in dem präventive und kurative Maßnahmen ebenso wie der Rehabilitation und der Gesundheitsförderung dienende Programme gleichzeitig und in gleichem Umfang aus- und aufgebaut werden, und zwar zugleich im Blick auf Individuum, Familie und Gemeinwesen. Das Verhältnis, in dem diese einzelnen Dienste zueinander stehen, sollte sich je nach den Bedürfnissen des Gemeinwesens einpendeln, dabei mag es im Laufe der Zeit durchaus Veränderungen geben. 7.Der größte Teil der die Gesundheit fördernden Interventionen sollte auf der der Basis nächstmöglichen Ebene stattfinden und von Mitarbeitern ausgeführt werden, die für die jeweils erforderlichen Maßnahmen am besten ausgebildet sind.

29 Elemente 1.Erziehung zur Erkennung, Vorbeugung und Bekämpfung der örtlich vorherrschenden Gesundheitsprobleme 2.Nahrungsmittelversorgung und Sicherung der Ernährung 3.Trinkwasserversorgung und sanitäre Maßnahmen 4.Mutter- und Kind-Gesundheitsversorgung einschließlich Familienplanung 5.Impfungen gegen die vorherrschenden Infektionskrankheiten 6.Verhütung und Bekämpfung der örtlichen endemischen Krankheiten 7.Behandlung gewöhnlicher Erkrankungen und Verletzungen in angemessener Form 8.Versorgung mit essentiellen Medikamenten

30 PHC bezieht grundsätzlich die Gemeinschaft (community) in die Ermittlung der relevanten Ziele und Maßnahmen ein. Die Beteiligten übernehmen damit selbst die Verantwortung für ihre Gesundheit (Community Based Health Care, CBHC)PHC bezieht grundsätzlich die Gemeinschaft (community) in die Ermittlung der relevanten Ziele und Maßnahmen ein. Die Beteiligten übernehmen damit selbst die Verantwortung für ihre Gesundheit (Community Based Health Care, CBHC) PHC bzw. CBHC bauen primär auf den vorhandenen eigenen Ressourcen auf und beachten die finanziellen Beschränkungen der Gemeinschaft. In LLDCs impliziert dies eine Umverteilung der Gesundheitsressourcen auf Basisgesundheitsdienste und PräventivprogrammePHC bzw. CBHC bauen primär auf den vorhandenen eigenen Ressourcen auf und beachten die finanziellen Beschränkungen der Gemeinschaft. In LLDCs impliziert dies eine Umverteilung der Gesundheitsressourcen auf Basisgesundheitsdienste und Präventivprogramme Community Based Health Care

31 PHC fordert, kurative und präventive Maßnahmen möglichst basisnah durchzuführen. Die oberen Ebenen der Gesundheitspyramide werden damit nicht ausgeschlossen; ihnen bleiben jedoch Fälle vorbehalten, die auf unteren Ebenen nicht behandelt werden könnenPHC fordert, kurative und präventive Maßnahmen möglichst basisnah durchzuführen. Die oberen Ebenen der Gesundheitspyramide werden damit nicht ausgeschlossen; ihnen bleiben jedoch Fälle vorbehalten, die auf unteren Ebenen nicht behandelt werden können PHC ist ein integraler Bestandteil des nationalen GesundheitssystemsPHC ist ein integraler Bestandteil des nationalen Gesundheitssystems PHC ist grundsätzlich multisektoral, d.h. die Aktivitäten des Primary Health Care sind voll integriert in die anderen Sektoren menschlicher Entwicklung (z.B. Landwirtschaft, Ausbildung, Wasserwirtschaft )PHC ist grundsätzlich multisektoral, d.h. die Aktivitäten des Primary Health Care sind voll integriert in die anderen Sektoren menschlicher Entwicklung (z.B. Landwirtschaft, Ausbildung, Wasserwirtschaft ) Primary Health Care Innovation

32 Comprehensive und Selective PHC GOBI-FFF: UNICEF, 1982GOBI-FFF: UNICEF, 1982 Bamako Initiative: UNICEF, 1987Bamako Initiative: UNICEF, 1987 Kairo Konferenz-Reproduktive Gesundheit und Familienplanung (1994)Kairo Konferenz-Reproduktive Gesundheit und Familienplanung (1994) Poverty Reduction WB, IMF, 1999Poverty Reduction WB, IMF, 1999 Global Fund 2001Global Fund 2001 MDG UN, 2000MDG UN, 2000

33 1.3.3 Gesundheitsförderung Paradigmenwechsel:Paradigmenwechsel: –Pathogenese: Wieso werden Menschen krank? –Salutogenese: Wie und wo wird die Gesundheit der Menschen verbessert? Politik:Politik: –1. Internationale Konferenz zur Gesundheitsförderung der WHO, Ottawa: 1986 –Weltgesundheitsversammlung 1989: verabschiedet diese Charta

34 Gesundheitsförderung zielt darauf, bestehende erhebliche Ungleichheiten in der Gesundheits- und Lebenserwartung unterschiedlicher sozialer Gruppen zu reduzieren. Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit stellen ebenso Grundvoraussetzungen für die Gesundheit dar wie Frieden, angemessene Wohnbedingungen, Bildung, Ernährung, ein stabiles Ökosystem und eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen (Ottawa-Charta, 1986)Gesundheitsförderung zielt darauf, bestehende erhebliche Ungleichheiten in der Gesundheits- und Lebenserwartung unterschiedlicher sozialer Gruppen zu reduzieren. Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit stellen ebenso Grundvoraussetzungen für die Gesundheit dar wie Frieden, angemessene Wohnbedingungen, Bildung, Ernährung, ein stabiles Ökosystem und eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen (Ottawa-Charta, 1986) Gesundheitsförderung umfasst alle Maßnahmen, die auf die Veränderung und Förderung sowohl des individuellen und des kollektiven Gesundheitsverhaltens als auch der Lebensverhältnisse abzielen, d.h. der Rahmenbedingungen, die Gesundheit und Gesundheitsverhalten jedes einzelnen und ganzer Bevölkerungen beeinflussen. (Brösskamp-Stone et al. 1998)Gesundheitsförderung umfasst alle Maßnahmen, die auf die Veränderung und Förderung sowohl des individuellen und des kollektiven Gesundheitsverhaltens als auch der Lebensverhältnisse abzielen, d.h. der Rahmenbedingungen, die Gesundheit und Gesundheitsverhalten jedes einzelnen und ganzer Bevölkerungen beeinflussen. (Brösskamp-Stone et al. 1998) Definition

35 Handlungsstrategien Anwaltschaftliches Eintreten für GesundheitAnwaltschaftliches Eintreten für Gesundheit –Beeinflussung politischer, ökonomischer, sozialer, kultureller, biologischer sowie Umwelt- und Verhaltensfaktoren. Befähigen und ErmöglichenBefähigen und Ermöglichen –Ziele: Reduktion bestehender Unterschiede im GesundheitszustandReduktion bestehender Unterschiede im Gesundheitszustand Maximierung des Gesundheitspotenzials der MenschenMaximierung des Gesundheitspotenzials der Menschen –Methoden Empowerment, Kompetenzförderungm Zugang zu relevanten InformationenEmpowerment, Kompetenzförderungm Zugang zu relevanten Informationen Vermitteln und VernetzenVermitteln und Vernetzen –aktive und permanente Kooperation mit allen Akteuren innerhalb und außerhalb des Gesundheitswesens. Kontinuität im gesundheitsförderlichen Verhalten.

36 Handlungsfelder Entwicklung einer gesundheitsförderlichen GesamtpolitikEntwicklung einer gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik Schaffung gesundheitsförderlicher LebensweltenSchaffung gesundheitsförderlicher Lebenswelten Unterstützung gesundheitsbezogener GemeinschaftsaktionenUnterstützung gesundheitsbezogener Gemeinschaftsaktionen Neuorientierung der Gesundheitsdienste und anderer gesundheitsrelevanter DiensteNeuorientierung der Gesundheitsdienste und anderer gesundheitsrelevanter Dienste Förderung der Entwicklung persönlicher KompetenzenFörderung der Entwicklung persönlicher Kompetenzen

37 Beispiele Gesunde StädteGesunde Städte Gesundheitsfördernde RegionenGesundheitsfördernde Regionen Gesundheitsfördernde SchulenGesundheitsfördernde Schulen Gesundheitsfördernde KrankenhäuserGesundheitsfördernde Krankenhäuser Gesundheitsförderung am ArbeitsplatzGesundheitsförderung am Arbeitsplatz......

38 1.3.4 Neuere Entwicklungen World Development Report 1993World Development Report 1993 –Jährliche Weltentwicklungsberichte der Weltbank zu wechselnden Themen –Vorgänger: Financing Health Care Services in Developing Countries – An Agenda for Reform (World Bank 1987) –1993: Investing in Health Inhalt:Inhalt: –Klare Orientierung an effizienten Interventionsmaßnahmen –Effizienzmessung mit Hilfe von DALYs –12 US$ als Basisversorgung in LLDCs (33 % Prävention, 67 % Kuration) –Nachfolgedokument: Better health for Africa (1994)

39 Millennium Development Goals 1.Halbierung der extremen Armut und des Hungers bis zum Jahr Verwirklichung der allgemeinen Primarschulbildung 3.Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und der Stellung der Frau 4.Senkung der Kindersterblichkeit 5.Verbesserung der Gesundheit von Müttern 6.Bekämpfung von HIV/Aids, Malaria und anderen Krankheiten 7.Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit 8.Aufbau einer weltweiten Entwicklungspartnerschaft

40 Commission on Macroeconomics and Health Commission on Macroeconomics and HealthCommission on Macroeconomics and Health –Gro Harlem Brundtland in Januar 2000 –Report: Dezember 2001 –Mitglieder: Jeffrey Sachs, Robert Feachem et al. Ziel: Wege aufzeigen, wie die Millennium Development Goals erreicht werden könnenZiel: Wege aufzeigen, wie die Millennium Development Goals erreicht werden können

41 Ergebnisse I Gesundheit als zentraler ProduktionsfaktorGesundheit als zentraler Produktionsfaktor Investitionen in die Gesundheit sind rationalInvestitionen in die Gesundheit sind rational Bessere Gesundheit führt nicht zur Erhöhung der GeburtenrateBessere Gesundheit führt nicht zur Erhöhung der Geburtenrate Bessere Gesundheit hat eine höhere Rendite als zahlreiche andere InvestitionenBessere Gesundheit hat eine höhere Rendite als zahlreiche andere Investitionen Investition in Gesundheit ermöglicht es, die Entwicklungsfalle zu überwinden! Investition in Gesundheit ermöglicht es, die Entwicklungsfalle zu überwinden!

42 Ergebnisse II Die Ausgaben für Gesundheit müssen auf US$ pro Kopf und Jahr erhöht werdenDie Ausgaben für Gesundheit müssen auf US$ pro Kopf und Jahr erhöht werden Geberorganisationen müssen eine Differenz zu den derzeitigen Ausgaben von bis zu 30 US$ pro Kopf und Jahr bzw. 27 Milliarden US$ pro Jahr abdeckenGeberorganisationen müssen eine Differenz zu den derzeitigen Ausgaben von bis zu 30 US$ pro Kopf und Jahr bzw. 27 Milliarden US$ pro Jahr abdecken Geberorganisationen müssen das derzeitige Investitionsvolumen in die Gesundheit verfünffachenGeberorganisationen müssen das derzeitige Investitionsvolumen in die Gesundheit verfünffachen

43 Realitätsnähe? Investitionssumme (jährlich):Investitionssumme (jährlich): –27 Milliarden, davon –22 Milliarden zusätzlich??? völlig unrealistisch! völlig unrealistisch! Aber: auch kleinere Investitionen rentieren sichAber: auch kleinere Investitionen rentieren sich –Beispiel: Kampf gegen Malaria, AIDS, TB

44 Global Fund Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and MalariaGlobal Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria GF gegründet von UN General Assembly (Kofi Annan) im Juni 2001GF gegründet von UN General Assembly (Kofi Annan) im Juni 2001 GF als Finanzierungsinstrument, nicht als ImplementierungsagenturGF als Finanzierungsinstrument, nicht als Implementierungsagentur Ziel: 10 Mrd. US$ p.a.Ziel: 10 Mrd. US$ p.a. Realität: ???Realität: ???

45 Erklärung von Paris : Konferenz von Geber- und Partnerländern : Konferenz von Geber- und Partnerländern Ziel: Steigerung der Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit, u.a. durch eine verbindliche Festlegung von FortschrittsindikatorenZiel: Steigerung der Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit, u.a. durch eine verbindliche Festlegung von Fortschrittsindikatoren

46 Prinzipien von Paris für nachhaltige Entwicklung Stärkung der Eigenverantwortung der Partnerländer (Ownership),Stärkung der Eigenverantwortung der Partnerländer (Ownership), Ausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit auf die nationalen Entwicklungsstrategien, -institutionen und - verfahren (Alignment),Ausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit auf die nationalen Entwicklungsstrategien, -institutionen und - verfahren (Alignment), Harmonisierung der Geberaktivitäten (Harmonisation),Harmonisierung der Geberaktivitäten (Harmonisation), Einführung eines ergebnisorientierten Managements (Managing for Results) undEinführung eines ergebnisorientierten Managements (Managing for Results) und gegenseitige Rechenschaftspflicht (Mutual Accountability).gegenseitige Rechenschaftspflicht (Mutual Accountability).

47 Managing for Results: Beispiele Indikatoren-BeispieleIndikatoren-Beispiele –Die Zahl der Partnerländer, die Entwicklungsstrategien vorweisen können, erhöhen –Den Prozentsatz der Leistungen, die gemäß einem vereinbarten Zeitplan im Rahmen einer jährlichen oder mehrjährigen Planung ausgezahlt werden, erhöhen –Den Prozentsatz der Leistungen, die im Rahmen programmgestützter Ansätze ausgezahlt werden, erhöhen

48 Erklärung von Paris Umsetzung (Beispiele)Umsetzung (Beispiele) –Sector Wide Approach (SWAp) Basket FundingBasket Funding –Output Based Aid –Elite-Training (ILT) Problem: Rückkehr zu ElitenProblem: Rückkehr zu Eliten –Legitimation der Eliten durch Zivilgesellschaft als Problem –http://www.betteraid.org/

49 Business of Health International Finance Corporation, The World Bank Group (2008): The business of health in AfricaInternational Finance Corporation, The World Bank Group (2008): The business of health in Africa Inhalt:Inhalt: –Investitionen ins Gesundheitswesen Afrikas erfordern den privaten Sektor –Public-Private-Partnership –Private nicht nur für Reiche!


Herunterladen ppt "Internationales Gesundheitsmanagement Teil 1b Steffen Fleßa Lst. für Allgemeine BWL und Gesundheitsmanagement Universität Greifswald."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen