Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Sexueller Kindesmissbrauch Zahlen, Daten, Fakten, Definitionen, Ursachen und Erklärungsansatze. Was beinhaltet ein sexueller Kindesmissbrauch im Erleben.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Sexueller Kindesmissbrauch Zahlen, Daten, Fakten, Definitionen, Ursachen und Erklärungsansatze. Was beinhaltet ein sexueller Kindesmissbrauch im Erleben."—  Präsentation transkript:

1 Sexueller Kindesmissbrauch Zahlen, Daten, Fakten, Definitionen, Ursachen und Erklärungsansatze. Was beinhaltet ein sexueller Kindesmissbrauch im Erleben des Kindes? Freie Universität Berlin, FB Erziehungswissenschaft und Psychologie Seminar: Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, Gewalt in der Familie, sexueller Missbrauch. Diagnostik, Vorkommen, Erklärungsansätze, Auswirkungen, Prävention und Intervention, WS 06/07 Dozent: Dr. Rainer Balloff Referentinnen: Eva Kottenstede, Linda Kriesel, Katja Feldt, Sabine Heldner, Sabrina Kastner

2 Gliederung Einleitung Definitionen Historischer Überblick Fakten und Zahlen Erklärungsansätze Folgen

3 Definitionen Eva Kottenstede

4 Begrifflichkeiten und Definitionsprobleme Bange (2002): sexueller Missbrauch sexuelle Gewalt sexuelle Ausbeutung sexuelle Misshandlung Inzest weitere Begrifflichkeiten

5 Sexueller Missbrauch pro: wirkt jeglicher Assoziation entgegen, die Kinder könnten irgendeine Verantwortung an den Geschehnissen tragen entspricht der juristischen Terminologie hat sich in der (Fach-) Öffentlichkeit durchgesetzt contra: das Wort "Missbrauch" setzt einen möglichen richtigen (sexuellen) Gebrauch von Kindern voraus besitzt eine stigmatisierende Wirkung, die die Opfer "schmutzig" erscheinen lassen könnten

6 Sexuelle Gewalt pro: kommt den Gefühlen der Opfer näher (betont die erlebte Gewalt) contra: nur bei einer geringen Anzahl der Taten werden Gewalt oder Drohungen angewendet (ca. 15% nach Baurmann, 1983)

7 Sexuelle Ausbeutung pro: Komponente der Macht und Unterdrückung wird deutlich contra: entspricht nicht unbedingt den Gefühlen der Opfer?

8 Kategorisierungssysteme (Bange 2002) weite Definition: sämtliche als potenziell schädlich angesehene Handlungen (auch ohne Körperkontakt, z.B. Exhibitionismus) enge Definition: bereits als schädlich identifizierte bzw. nach einem sozialen Konsens normativ als solche bewertete Handlungen

9 Definitionen Normative Definitionen von vornherein vorgenommene, abstrakte Bewertung von Handlungen oder Ergebnissen (Gesetze, Normen, Werte) Ausschluss des traumatisierenden Moments und der Folgen Klinische Definitionen wichtig für Beratung und Therapie Entscheidend ist, ob sich die Person geschädigt fühlt subjektives Erleben des/der Betroffenen steht im Mittelpunkt Forschungsdefinitionen richten sich nach dem Erkenntnisinteresse und Fragestellung der Untersuchung Feministische Definitionen Aspekt der männlichen Dominanz gegenüber der weiblichen Opfer steht im Vordergrund sexueller Missbrauch bedingt durch patriarchale Gesellschaftsstruktur Problem: Missbrauchsbegriff verschwimmt durch die weite Definition, Jungen als Opfer werden ausgeschlossen

10 Kriterien zur Beurteilung eines Vorfalls als sexuellen Missbrauch (Brockhaus/ Kolshorn 1993 und Bange 2002) Art der Handlungen Absicht des Täters Frage der Einwilligung Gewaltanwendung Art und Ausmaß des Widerstandes Art der Beziehung zwischen Opfer und Täter Alter des Opfers bzw. Täters

11 Beispiel für ein enge Definition (Jones 1996) "Die tatsächliche oder vermutete Ausübung von sexuellen Handlungen an einem Kind durch eine andere Person. Kinder sind auf Grund ihres Abhängigkeitsverhältnisses nicht in der Lage, in solche Handlungen einzuwilligen. Bei älteren Kindern oder bei geringem Altersunterschied zwischen "Mißbraucher" und "Mißbrauchtem" kann die Frage einer Einwilligung komplexer sein. Dann ist es zur Beurteilung eines möglichen sexuellen Mißbrauchs entscheidend, ob Ausbeutung vorliegt."

12 Sexuelle Handlungen direkt: genitaler oder analer sexueller Kontakt zwischen Kind und Erwachsenem Penetration: anal, vaginal oder oral andere Handlungen, bei denen das Kind zum Objekt des sexuellen Erlebens des Erwachsenen wird (z.B. Festbinden, Reiben, Ejakulation auf das Kind) indirekt: Entblößen von Genitalien Herstellung von pornographischem Material Anleitung zweier Kinder zu gemeinsame sexuellen Aktivitäten Präsentation von pornographischem Material vor Kindern

13 Beispiel für eine weite Definition (Brockhaus/ Kolshorn 1993) "1. Eine Person wird von einer anderen als Objekt zur Befriedigung von bestimmten Bedürfnissen benutzt. Diese Bedürfnisse sind entweder sexueller Natur und/ oder es sind nicht-sexuelle Bedürfnisse, die in sexualisierter Form ausgelegt werden (z.B. der Wunsch, Macht zu erleben, zu erniedrigen, sich selbst zu bestätigen o.ä.) 2. Dabei werden vor oder an der Person Handlungen vorgenommen oder von ihr verlangt, die kulturell mit Sexualität assoziiert sind. Dazu zählen nicht nur Handlungen, die im engeren Sinne sexuell sind, wie beispielsweise Berührungen der Geschlechtsorgane oder Geschlechtsverkehr, sondern auch solche, die in unserer Gesellschaft in weiterem Sinne mit Sexualität in Verbindung gebracht werden, wie z.B. anzügliche Bemerkungen, Nachpfeifen oder Nacktphotos. 3. Die Handlungen erfolgen unter Ausnutzung von Ressourcen- bzw. Machtunterschieden gegen den Willen der Person."

14 Rechtliche Definitionen § 176 StGB § 176a StGB § 176b StGB

15 § 176 StGB Sexueller Missbrauch von Kindern (1) Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer ein Kind dazu bestimmt, daß es sexuelle Handlungen an einem Dritten vornimmt oder von einem Dritten an sich vornehmen lässt. (3) In besonders schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr zu erkennen.

16 (4) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer 1. sexuelle Handlungen vor einem Kind vornimmt, 2. ein Kind dazu bestimmt, daß es sexuelle Handlungen an sich vornimmt, 3. auf ein Kind durch Schriften (§ 11 Abs. 3) einwirkt, um es zu sexuellen Handlungen zu bringen, die es an oder vor dem Täter oder einem Dritten vornehmen oder von dem Täter oder einem Dritten an sich vornehmen lassen soll, oder 4. auf ein Kind durch Vorzeigen pornographischer Abbildungen oder Darstellungen, durch Abspielen von Tonträgern pornographischen Inhalts oder durch entsprechende Reden einwirkt. (5) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer ein Kind für eine Tat nach Absätzen 1 bis 4 anbietet oder nachzuweisen verspricht oder wer sich mit einem anderen zu einer solchen Tat verabredet. (6) Der Versuch ist strafbar; dies gilt nicht für Taten nach Absatz 4 Nr. 3 und 4 und Absatz 5.

17 § 176a StGB Schwerer sexueller Mißbrauch von Kindern (1) Der sexuelle Mißbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft, wenn der Täter innerhalb der letzten fünf Jahre wegen einer solchen Straftat rechtskräftig verurteilt worden ist. (2) Der sexuelle Mißbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft, wenn 1. eine Person über 18 mit dem Kind den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an ihm vornimmt oder an sich von ihm vornehmen lässt, die mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind, 2. die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird oder 3. der Täter das Kind durch die Tat in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung oder einer erheblichen Schädigung der körperlichen oder seelischen Éntwicklung bringt.

18 (3) Mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren wird bestraft, wer in den Fällen des § 176 Abs. 1 bis 3, 4 Nr. 1 oder Nr. 2 oder des § 176 Abs. 6 als Täter oder anderer Beteiligter in der Absicht handelt, die Tat zum Gegenstand einer pornographischen Schrift (§11 Abs. 3) zu machen, die nach § 184b Abs. 1 oder 3 verbreitet werden soll. (4) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 2 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

19 (5) Mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren wird bestraft, wer das Kind in den Fällen des § 176 Abs. 1 bis 3 bei der Tat körperlich schwer misshandelt oder durch die Tat in die Gefahr des Todes bringt 1. bei der Tat körperlich schwer mißhandelt oder, 2. durch die Tat in die Gefahr des Todes bringt. (6) In die in Absatz 1 bezeichnete Frist wird die Zeit nicht eingerechnet, in welcher der Täter auf behördliche Anordnung in einer Anstalt verwahrt worden ist. Eine Tat, die im Ausland abgeurteilt worden ist, steht in den Fällen des Absatz 1 einer im Inland abgeurteilt worden ist, wenn sie nach deutschem Strafrecht eine solche nach § 176 Abs. 1 oder 2 wäre.

20 § 176b StGB Sexueller Mißbrauch von Kindern mit Todesfolge Verursacht der Täter durch den sexuellen Mißbrauch (§§ 176 und 176a) wenigstens leichtfertig den Tod eines Kindes, so ist die Strafe lebenslange Freiheitsstrafe oder Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren.

21 Literatur Bange, D. & Körner, W. (Hrsg.) (2002). Handwörterbuch Sexueller Missbrauch. Göttingen: Hogrefe. Brockhaus U. & Kolshorn, M. (1993). Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen. Mythen, Fakten, Theorien. Frankfurt/ New York: Campus. Egle, U. T., Hoffmann, S. O. & Joraschky, P. (2000). Sexueller Mißbrauch, Mißhandlung, Vernachlässigung. Erkennung und Therapie psychischer und psychosomatischer Folgen früher Traumatisierungen. Stuttgart: Schattauer. Jones, D. P.H. (1996). Sexueller Missbrauch von Kindern. Gesprächsführung und körperliche Untersuchung. Stuttgart/ New York: Georg Thieme Verlag.

22 Historischer Überblick des sexuellen Missbrauchs Linda Kriesel

23 Frühe Menschheitsgeschichte kaum Überlieferungen Quellen aus der Zeit der Sumerer (ca v. Chr.) belegen den sexuellen Missbrauch von Kindern Bsp.: Heldensagen, Mythen, Sprichwörter, Gesetze, Gegenstände etc.

24 Antike Knabenliebe im antiken Griechenland Sexuelle Beziehungen zwischen Männern und Jungen Voraussetzungen dafür waren: altersbedingte körperliche und geistige Unterlegenheit des Jungen Einseitigkeit des Liebesbegehrens

25 Sexuelle Gefügigkeit wurde mit Geschenken erkauft Jungen mussten älter als 12 Jahre sein Quelle:

26 Antike auch im Alten Rom wurden Kinder missbraucht frühe Kastration der Jungen für die Arbeit in Bordellen Frauen waren ebenso am sexuellen Missbrauch beteiligt (Darstellung des Petronius) Vergewaltigung galt in der Rechtssprechung als Diebstahldelikt

27 Mittelalter Im Christentum war der sexuelle Missbrauch weit verbreitet. Kinderehe (7 Jahre: Mindestalter für die Verlobung) Hexenverbrennung: Indiz für den sexuellen Missbrauch im Mittelalter? Ausbreitung: des Christentums: Veränderung der Einstellungen Ende des 13. Jahrhunderts: Erlassung von Gesetzen zum Schutz der Kinder

28 17. Jahrhundert (Absolutismus) Fallbeispiel des französischen Königs Ludwig XIII. (* ) Quelle:

29 18. und 19. Jahrhundert 18. Jh.: Kritik am sexuellen Missbrauch wurde lauter seit der Renaissance: Entwicklung der Vorstellung von Kindheit im Laufe des 19. Jh.s.: Gründung von mehreren Organisationen zum Schutz des Kindes in den USA, Deutschland und Frankreich Gründe: für diesen Bewusstseinswandel auch wirtschaftlicher Art Kinderschutzbewegung war jedoch ziemlich erfolglos

30 20. Jahrhundert Beginn des 20. Jh.s.: Diskussion über die Glaubwürdigkeit kindlicher Zeugen Nationalsozialismus: Wissenschaftler klassifizieren Täter als minderwertige Menschen Opfer wurden als geistig und seelisch gestört, als schwachsinnig und sexuell hemmungslos betrachtet

31 20. Jahrhundert nach dem Nationalsozialismus: erneute Diskussion über die Glaubwürdigkeit der Opfer Täter rücken in das Zentrum der Forschung seit 1970er Jahre: Diskussion über Gewalt gegen Frauen 1980er Jahre: öffentliche Diskussion über den sexuellen Missbrauch von Kindern

32 Literatur Ariès, P (1994). Geschichte der Kindheit. (11. Auflage). München: dtv. Bange, D. (2002). Geschichte. In D. Bange & W. Körner (Hrsg.), Handwörterbuch sexueller Missbrauch (S ). Göttingen: Hogrefe, Verlag für Psychologie. Bange, D. & Deegener, G. (Hrsg.). (1996). Sexueller Missbrauch an Kindern. Ausmaß, Hintergründe, Folgen. Weinheim: Psychologie Verlags Union. DeMause, L. (1980). Hört ihr die Kinder weinen. Frankfurt/Main: Suhrkamp. Rush, F (1991). Das bestgehütete Geheimnis. Sexueller Missbrauch. Berlin: sub rosa. Trube-Becker, E. (1997). Historische Perspektive sexueller Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern bzw. Jugendlichen und die soziale Akzeptanz dieses Phänomens von der Zeit der Römer bis heute. In G. Amann & R. Wipplinger (Hrsg.), Sexueller Missbrauch: Überblick zu Forschung, Beratung und Therapie (S ). Tübingen: DGVT. ( )

33 Zahlen und Fakten des sexuellen Missbrauchs

34 Fakten und Zahlen - Grundlegende Fragen I) Wie groß ist das Ausmaß in Deutschland? II) Wer sind die Opfer? III) Wer sind die Täter und Täterinnen?

35 I) Wie groß ist das Ausmaß in Deutschland? a) Wieviele Mädchen und Jungen werden pro Jahr sexuell missbraucht? (Inzidenz) b) Wieviele Mädchen und Jungen werde in ihrer Kindheit Opfer von sexueller Gewalt? (Prävalenz)

36 I.a) Wieviele Jungen und Mädchen werden pro Jahr sexuell missbraucht? Inzidenzmaß gemessen mit Inzidenzmaß (sexueller Missbrauch gem. § 176 StGB in einem bestimmten Zeitraum, hier in einem Jahr) Die Inzidenzrate - die Anzahl der Mädchen und Jungen pro Kinder, die Opfer von einer bekannt gewordenen Straftat (§ 176 StGB) geworden sind. z.Z. einzige Datenquelle: polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS) Es kann nur auf aktenkundliche Fälle zurückgegriffen werden.

37 I.a) Wieviele Mädchen und Jungen werden pro Jahr sexuell missbraucht? Dunkelfeld PKS

38 I.a) Wieviele Mädchen und Jungen werden jährlich missbraucht? Dunkelfeldschätzung von 1:18 bis 1:20 (d.h. etwa Kinder jährlich) erfasste Fälle im PKS: zwischen (1999) und (2005)

39 I.a) Wieviele Mädchen und Jungen werden pro Jahr sexuell missbraucht? PKS bekanntgewordene Straftaten nach §176,1676a,176b JahrStraftaten Ost und West

40 I.a) Wieviele Mädchen und Jungen werden pro Jahr sexuell missbraucht?(Inzidenzmaß ) Kritik und Schwachstelle an der Inzidenz: Schätzung der Dunkelfeldziffern zu hoch und daher ungenau => Repräsentative Befragungen zur Prävalenz sind folglich der bessere Weg für verlässlichere Zahlen…

41 I.b) Wieviele Mädchen und Jungen werden in ihrer Kindheit Opfer von sexueller Gewalt? - PRÄVALENZMAß Anzahl der Fälle in einer bestimmten Periode/Phase des Lebens eines Menschen brauchen unmissverständliche Definition, angemessene Untersuchungsmethoden Wetzels (1997): 3241 Personen im Alter von Jahren (1661 und 1580).

42 I.b) Wieviele Mädchen und Jungen werden in ihrer Kindheit Opfer von sexueller Gewalt? – PRÄVALENZMAß SchutzalterMännerFrauen Alle Opfer, inkl. TäterInnnen Ohne, Opfer in Kindheit/Jugend 7,3 %18,1 % Sex. Missbrauch inkl.Exhibitionism us (ohne jugendl.T.) <16 J. <14 J. 4,3 % 3,4 % 13,8 % 10,7 % Sex. Missbrauch mit Körperkontakt (ohne Exhibitionismus oder jugendliche Täter) <16 J. <14 J. 2,8 % 2,0 % 8,6 % 6.2 %

43 I.b) Wieviele Mädchen und Jungen werden in ihrer Kindheit Opfer von sexueller Gewalt? – PRÄVALENZMAß Je nach verwendeten Missbrauchsbegriffen, Ausgangsstichproben, Methoden der Befragung und zugrunde gelegten Altersgrenzen (hier 14 oder 16 Jahren) ergibt sich die Prävalenzrate: Frauen: zwischen 10% und 15% Männer: zwischen 5% und 10%

44 II Wer sind die Opfer ? a) Werden Mädchen und Jungen gleich häufig Opfer sexueller Gewalt? b) In welchem Alter werden Kinder missbraucht?

45 II.a) Werden Mädchen und Jungen gleich häufig Opfer sexuellen Missbrauchs? Mädchen und Jungen sind Opfer von sexuellem Missbrauch. Das Verhältnis wird etwa 3:1 (75% :25%) geschätzt.

46 II.b) In/ab welchem Alter werden Kinder sexuell missbraucht? Männer N=28Frauen N=154 0 bis 6 Jahre 7%8% 7 bis 9 Jahre 29%27% 10 bis 21 Jahre 36%34% 13 bis 16 Jahre 29%32% GESAMT 101% Durchschnitts- alter 11,5 11,3

47 II.b) In/ab welchem Alter werden Kinder sexuell missbraucht? Erinnerungsproblematik und Diskrepanz zwischen Beginn und Offenlegung des sexuellem Missbrauchs

48 III.) Wer sind die TäterInnen? a) Sind es eher Männer die Mädchen und Jungen sexuell missbrauchen? b) Wie ist der Bekanntheitsgrad zwischen Opfern und TäterInnen? c) Wie oft kommt es vor, dass Kinder/Jugendliche TäterInnen sind?

49 III.a) Sind es eher Männer, die Mädchen und Jungen sexuell missbrauchen? Täter sind überwiegend männliche Personen Mädchen werden vermutlich zu 5-10 % und Jungen zu 10-20% von Frauen sexuell missbraucht Mädchen werden vermutlich zu 90-95% und Jungen zu 80-90% von Männern sexuell missbraucht

50 III.b) Wie ist der Bekanntheitsgrad zwischen Opfer und TäterInnen? Mädchen werden häufiger als Jungen von Stiefvätern, Vätern, Fremden missbraucht. Jungen werden häufiger als Mädchen durch männliche Verwandte (Großväter, Onkel, Cousins…), männliche Bekannte und Täterinnen sexuell missbraucht.

51 III.c) Wie oft kommt es vor, dass Kinder/Jugendliche TäterInnen von sexuellen Missbrauch werden? Alter der sexuell missbrauchenden Personen Männer als Opfer (N=28) Frauen als Opfer (N =153) Bis 18 Jahre46%37% 19 bis 30 Jahre18%22% 31 bis 40 Jahre21%16% 41 bis 50 Jahre7%14% 51 bis 60 Jahre4%7% Über 60 Jahre4%

52 Literatur Bange, D. & Körner, W. (Hrsg.) (2002). Handwörterbuch Sexueller Missbrauch. Göttingen: Hogrefe. Wetzels, P. (1997). Gewalterfahrungen in der Kindheit, sexueller Missbrauch, körperliche Misshandlung und deren langfristige Konsequenz. Baden-Baden. Bange, D & Deegener G. (1996). Sexueller Missbrauch an Kindern. Ausmaß, Hintergründe, Folgen. Weinheim: Psychologie Verlags Union. Engfer, A. (2002). Misshandlung, Vernachlässigung und Missbrauch von Kindern. In R. Oerter & L. Montada (Hrsg.), Entwicklungspsychologie (S. 800 – 817). Weinheim, Basel, Berlin: Beltz Verlage. PKS Berichtsjahr (2005). Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Das Vergessene Opfer- Der Junge und sexueller Missbrauch (2006) PURL: Hinrainer, L. Sexueller Missbrauch: Zahlen und Fakten. PURL: muenchen.de/VERSAND/Uebersichten/sexuelle_gewalt_rtf.dewww.gew- muenchen.de/VERSAND/Uebersichten/sexuelle_gewalt_rtf.de

53 Erklärungsansätze Sabine Heldner

54 Der Psychoanalytische Erklärungsansatz Freuds Verführungstheorie (1896) (Verbreitete Hysterie bei Frauen aufgrund sexuellen Missbrauchs) Wenig später widerrief er die Verführungstheorie An diese Stelle tritt nun die Theorie des ödipalen Komplexes (Wunsch nach sexuellem Verkehr mit dem gegengeschlechtlichen Elternteil) Folgen: Sexueller Missbrauch wird ins Reich der Phantasien verbannt, bzw. mit den unbewussten geheimen sexuellen Wünschen der Kinder selbst erklärt

55 Der familien-dynamische Ansatz Diese Theorie behandelt den Missbrauch innerhalb der Kernfamilie Es gibt nicht eine einzelne Theorie, sondern einige Grundannahmen Fürniss (typischer Vertreter): sexueller Mißbrauch ist ein "Symptom von Familiendysfunktion" und somit die Folge von dysfunktionalen Beziehungsmustern in der Inzesttriade zwischen Eltern und Kind! Dies impliziert erstens, dass hiernach nicht der sexuelle Mißbrauch das eigentliche Problem ist, sondern die nicht funktionierende Familie. Gelingt es, die Familienkrise zu lösen, entfällt der sexuelle Missbrauch. Zweitens wird in der Verwendung des Begriffs 'Inzesttriade unterstellt, daß am sexuellen Missbrauch nicht nur Vater und Tochter beteiligt sind, sondern eine dritte Person, nämlich die Mutter.

56 Der familien-dynamische Ansatz Die vier wesentlichen Merkmale der Familienstörung (nach Fürniss): 1. Die Rolle der Mutter: Partnerin, die nicht die sexuellen Bedürfnisse und Wünsche des Ehemannes erfüllen kann oder will 2. und ein gestörtes Verhältnis zur Tochter hat 3. Der missbrauchende Vater: Ehemann, der von seiner Frau abhängig ist und seine Familie wegen ungelöster Sexualkonflikte nicht verlassen kann 4. Sexueller Missbrauch geschieht häufig in besonders religiösen Familien, bzw. in Familien mit festen starren Regeln

57 Der familien-dynamische Ansatz Larson, Lechmann oder Wolff prägen den Begriff der Rollenkonfusion zwischen den Generationen: Hierunter ist zu verstehen, dass die Rollenverteilung in Inzest- Familien verwischt ist. Dies kann sich z.B. dadurch äußern, dass die Tochter für die emotionale und physische Versorgung der Geschwister zuständig ist und so die Mutterrolle übernimmt, wobei dies auch impliziert, dass die sexuelle Versorgung des Vaters ihr (inoffiziell) übertragen wird.

58 Kritik am familien-dynamischen Ansatz Die Annahmen sind empirisch nicht haltbar Missbrauch geschieht auch außerhalb der Kernfamilie Zu wenig Betrachtung der Geschlechterunterschiede sowie Machtdifferenzen und gesellschaftlichen Aspekten Die gesamte Theorie trägt dazu bei, dass sexuelle Gewalt verschwiegen und verharmlost wird

59 Der feministische und/oder soziologisch orientierte Ansatz Der feministische Ansatz entstand in den 70er Jahren. Er beschäftigt sich mit der Entstehung sexueller Gewalt gegen Frauen. Diese Theorie betont, dass überwiegend Männer sexuell missbrauchen und es dabei nicht nur um sexuelle Befriedigung geht, sondern vorrangig um Machtausübung. Grundthese des feministischen Drei- Perspektiven- Modells von Brockhaus und Kolshorn: Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist wesentlich durch eine patriarchal Kultur bedingt und trägt gleichzeitig dazu bei, eben diese patriarchale Kultur aufrecht zu erhalten.

60 Das Drei- Perspektiven- Modell Die Drei Perspektiven: Die Täterperspektive Die Opferperspektive Die Umfeldperspektive Dem Drei- Perspektiven- Modell liegen drei Ursachenbegriffe zugrunde: Faktoren, die sexuelle Übergriffe hervorrufen Faktoren, welche die Ausübung sexueller Übergriffe ermöglichen Faktoren, die das sexuell gewalttätige Modell aufrecht erhalten Die Schuld liegt hier nicht beim Opfer, sondern bei, Täter!

61 Täterperspektive Initiierung sexueller Ausbeutung: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein sexueller Übergriff stattfindet, steigt in dem Maße, wie: 1. Der Täter motiviert ist, sich einem Kind zu nähern 2. Solche sexuellen Handlungen in Einklang mit zentralen Präsentationen des Täters stehen 3. Der erwartete Nutzen durch die angestrebten sexuellen Kontakte die erwarteten Kosten übersteigt

62 Die Opferperspektive Effektiver Widerstand: Die Wahrscheinlichkeit effektiver Gegenwehr ist um so größer, 1. Je weniger ambivalent das Kind die Missbrauchsbeziehung erlebt 2. Je eindeutiger und angemessener das Kind die Situation erfasst 3. Je eindeutiger Widerstand gegen die Übergriffe des Täters im Einklang mit zentralen Individuellen Sozialen Repräsentationen des Kindes stehen

63 Die Opferperspektive 4. Je weniger Verantwortung sich das Kind für die Situation zuschreibt 5. Je mehr Abwehrstrategien für das Kind subjektiv in Frage kommen und 6. Je geringer es die Kosten der Gegenwehr im Vergleich zum Nutzen einschätzt

64 Die Umfeldperspektive Adäquate Intervention: 1. Schnellstmögliche Beendigung der ausbeuterischen Handlungen 2. Größtmögliche Minimierung negativer Folgen für das Opfer 3. Größtmögliche Verringerung der Wahrscheinlichkeit, dass der Täter oder die Täterin weitere Handlungen dieser Art verüben wird

65 Die Umfeldperspektive Die Wahrscheinlichkeit adäquater Intervention ist umso größer, 1. Je deutlicher eine Person eine Notwendigkeit zu intervenieren erkennt (Voraussetzung: Wahrnehmung eines sexuellen Missbrauchs und seine Definition als solchen) 2. Je eindeutiger und stärker sich eine Person selbst als zuständig für eine Intervention erlebt 3. Je umfassender ihre Kenntnisse über Interventionsmöglichkeiten sind und je mehr sie selbst in der Lage ist,diese Maßnahmen einzuleiten oder selbst durchzuführen 4. Je höher der Nutzen einer Intervention im Vergleich zu den erwarteten Kosten eingeschätzt wird

66 Besonderheiten an der feministischen und/oder soziologischen Theorie Es werden individuelle und gesellschaftliche Strukturen verknüpft Erklärt, warum die meisten Täter männlich sind Erklärt, warum nicht alle Männer missbrauchen

67 Literatur Brockhaus, U. & Kolshorn, M. (1993). Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen. Mythen, Fakten, Theorien. Frankfurt: Campus Verlag GmbH.

68 Folgen des sexuellen Missbrauchs Sabrina Kastner

69 Folgen Fachliteratur: Unterscheidung von zwei Folgearten des sexuellen Missbrauchs Kurzzeitfolgen: zum einen unmittelbare Reaktionen des Kindes auf die sexuelle Kindesmisshandlung zum anderen mittelfristige Folgen, die innerhalb der ersten beiden Jahre nach Beginn der sexuellen Misshandlung auftreten Langzeitfolgen: sind anhaltende langfristige Konsequenzen im Erwachsenenalter überschreiten die Dauer der Kurzzeitfolgen

70 Kurzzeitfolgen lassen sich in 2 Breitbandfaktoren unterteilen: Internalisierende Reaktionsformen Externalisierende Reaktionsformen können auch durch andere Belastungen ausgelöst werden lassen sich in 4 Symptomgruppen einteilen: Emotionale Reaktionen Somatische und psychosomatische Folgen Unangemessenes Sexualverhalten Auffälligkeiten im Sozialverhalten

71 Kurzzeitfolgen Emotionale Reaktionen: Angststörungen Posttraumatische Belastungsstörungen Depression niedriger Selbstwert Schuld- und Schamgefühle Ärgerneigung, Feindseligkeit Suizidgedanken und selbstschädigendes Verhalten allgemeine Störungen der Gefühlsregulation

72 Kurzzeitfolgen Somatische und psychosomatische Folgen: Verletzungen im genitalen, analen und oralen Bereich Schwangerschaften während der Adoleszenz Geschlechtskrankheiten psychosomatische Beschwerden (z. B. chronische Bauchschmerzen ohne körperlichen Befund) Ess- und Schlafstörungen Enuresis, Enkopresis

73 Kurzzeitfolgen Unangemessenes Sexualverhalten: ausufernde Neugier an Sexualität frühe sexuelle Beziehungen offenes Masturbieren Exhibitionismus unangemessenes sexualisiertes Verhalten im Sozialkontakt

74 Kurzzeitfolgen Auffälligkeiten im Sozialverhalten: Weglaufen von Zuhause Schulschwierigkeiten, Fernbleiben vom Unterricht Rückzugsverhalten Hyperaktivität delinquentes und aggressives Verhalten übermäßiger Konsum von Suchtmitteln

75 Langzeitfolgen vielfältige Störungen und Symptome von in der Kindheit sexuell misshandelten Erwachsenen Zusammenhang zwischen sexuellem Missbrauch und emotionalen, interpersonalen und sexuellen Störungen sowie Persönlichkeitsstörungen kein typisches Missbrauchssyndrom

76 Langzeitfolgen Posttraumatische Belastungsstörungen Emotionale und kognitive Störungen: Ängstlichkeit, Depression, Unsicherheit, Schuld- und Schamgefühle Persönlichkeitsstile und -störungen: Impulsivität, emotionale Instabilität, Borderline-Persönlichkeitsstörung Selbstschädigendes Verhalten: Suizidgedanken und - versuche Psychosomatische Symptome Dissoziative Störungen

77 Langzeitfolgen Schlafstörungen: Einschlaf- und Durchschlafstörungen Sprachstörungen Essstörungen: Magersucht, Bulimie Substanzgebundenes Suchtverhalten: Alkoholmissbrauch- und Abhängigkeit, Drogenkonsum Sexuelle Störungen: sexuelle Funktionsstörungen, unbefriedigende Sexualität, Promiskuität, Prostitution Störungen interpersonaler Beziehungen: Furcht oder Feindseligkeit, Unzufriedenheit in intimen Beziehungen, Reviktimisierung, Tendenz Täter zu werden

78 Auswirkungen in Abhängigkeit von Lebensphase Folgen werden bedingt sein durch jeweilige Entwicklungsstufe weitere Unterteilung Frühe Kindheit (bis 3 Jahre): allgemeine Angst, Verwirrung, Verstörtheit, motorische Unruhe, Ein- und Durchschlafstörung, Ess- und Gedeihstörung gesteigerte Angst vor Fremden vs. Distanzlosigkeit nicht altersgemäßes sexuelles Spielen Vorschulalter (3 bis 6 Jahre): Entwicklungsverzögerungen, Rückfall auf frühere Entwicklungsstufen (Babysprache, Enuresis, Daumen lutschen) altersunangemessenes Sexualverhalten erhöhte Ängstlichkeit, Schlafstörungen (Alpträume)

79 Auswirkungen in Abhängigkeit von Lebensphase Grundschulalter (6 bis 9 Jahre): somatische Beschwerden plötzliche Schulleistungsstörungen altersunangemessene sexuelle Handlungen mit Peers keine altersentsprechenden sozialen Beziehungen zu Peers Zwangshandlungen Vorpubertät und Pubertätsbeginn (9 bis 13 Jahre): sozialer Rückzug verbunden mit mangelndem Selbstwertgefühl, Verschlossenheit, Depressivität Schuleschwänzen Heranwachsendenalter (13 bis 18 Jahre): siehe Langzeitfolgen

80 Traumatisierungsfaktoren Primäre Faktoren: Opfer-Täter-Beziehung Intensität des sexuellen Missbrauchs Zwang und Gewalt Dauer und Häufigkeit Alter des Opfers bei Beginn Alter und Geschlecht des Täters Sekundäre Faktoren: erzählt oder nicht erzählt Elternreaktionen Institutionelle Reaktionen Therapie

81 Geschlechtstypische Auswirkungen Mädchen eher internalisierend: Depressionen, Ängste, Rückzugverhalten, schulischer Misserfolg, psychosomatische Beschwerden Schuld- und Schamgefühle auch delinquentes Verhalten Jungen eher externalisierend: Autoaggressionen werden gegen andere Personen oder deren Eigentum gerichtet, von Zuhause weglaufen, unangemessenes Sexualverhalten erhöhtes Delinquenzrisiko, Störung des Sozialverhaltens Verleugnung der Übergriffe Angst als homosexuell zu gelten und nicht männlich" Es gibt keine großen Unterschiede bezüglich der Reaktionen.

82 Opfer ohne Symptome in fast allen Studien gibt es symptomfreie Opfer konträre Annahmen: 1. ungenaue Erfassung durch Messinstrumente 2. Sleeper Effects: Symptome zeigen sich erst später 3. Coping-Stil: Konflikte werden erfolgreich unterdrückt 4. weniger Beeinträchtigung aufgrund eines weniger intensiven Missbrauch sowie psychologische und soziale Unterstützung Zusammenhang zwischen der Schwere und Dauer des sexuellen Missbrauchs und dem Ausmaß an Folgen

83 Methodische Probleme der Folgeforschung Aufgrund von unterschiedlich verwendeten Definitionen, Erhebungsmethoden, Erhebungsinstrumenten, statistischen Verfahren und Stichprobenauswahl liegen unterschiedliche Ergebnisse vor Retrospektive Studien: implizieren keinen Wirkungszusammenhang, da der sexuelle Missbrauch u. U. lange zurück liegt und Konfundierungen mit anderen Belastungen nicht auszuschließen sind Prospektive Studien mit Kontrollgruppen: geeignet, um ursächliche Zusammenhänge zu erklären; sind aber aus ethischen und rechtlichen Gründen nicht durchführbar weiterhin retrospektive Forschungen

84 Ausblick Fokus auf Prävention und Intervention Zusammenarbeit verschiedener Institutionen als vernetztes Hilfssystem Schulung von Ärzten, Erziehern, Lehrern usw., um Anzeichen eines sexuellen Missbrauchs zu erkennen Repräsentative Studien Anzeigepflicht?

85 Literatur Bange, D. & Deegener, G. (Hrsg.). (1996). Sexueller Missbrauch an Kindern. Ausmaß, Hintergründe, Folgen. Weinheim: Psychologie Verlags Union. Boehme, U. (2002). Jungen als Opfer. In D. Bange & W. Körner (Hrsg.), Handwörterbuch sexueller Missbrauch (S ). Göttingen: Hogrefe, Verlag für Psychologie. Deegener, G. (1998). Kindesmißbrauch - erkennen, helfen, vorbeugen. Weinheim und Basel: Beltz Verlag. Engfer, A. (1986). Kindesmißhandlung: Ursachen, Auswirkungen, Hilfen. Stuttgart: Enke. Engfer, A. (2002). Misshandlung, Vernachlässigung und Missbrauch von Kindern. In R. Oerter & L. Montada (Hrsg.), Entwicklungspsychologie (S. 800 – 817). Weinheim, Basel, Berlin: Beltz Verlage. Harten, H.-C. (1995). Sexualität, Mißbrauch, Gewalt. Das Geschlechterverhältnis und die Sexualisierung der Aggressionen. Opladen: Westdeutscher Verlag GmbH. Moggi, F. (2002). Folgen. In D. Bange & W. Körner (Hrsg.), Handwörterbuch sexueller Missbrauch (S ). Göttingen: Hogrefe, Verlag für Psychologie. Moggi, F. (2005). Folgen von Kindesmisshandlung. In G. Deegener & W. Körner (Hrsg.), Kindesmisshandlung und Vernachlässigung. Ein Handbuch (S ). Göttingen: Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG. Trube-Becker, E. (1992). Mißbrauchte Kinder: sexuelle Gewalt und wirtschaftliche Ausbeutung. Heidelberg: Kriminalistik – Verlag GmbH.

86 VIELEN DANK FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT !


Herunterladen ppt "Sexueller Kindesmissbrauch Zahlen, Daten, Fakten, Definitionen, Ursachen und Erklärungsansatze. Was beinhaltet ein sexueller Kindesmissbrauch im Erleben."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen