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Einleitung Das Geburtsgewicht ist ein wichtiger prädiktiver Parameter für neonatale Morbidität und Mortalität. Daher ist die Gewichtsschätzung für ein.

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Präsentation zum Thema: "Einleitung Das Geburtsgewicht ist ein wichtiger prädiktiver Parameter für neonatale Morbidität und Mortalität. Daher ist die Gewichtsschätzung für ein."—  Präsentation transkript:

1 Einleitung Das Geburtsgewicht ist ein wichtiger prädiktiver Parameter für neonatale Morbidität und Mortalität. Daher ist die Gewichtsschätzung für ein gezieltes pränatales und geburtshilfliches Management sehr wichtig. Die Präzision der klinischen und ultrasonographischen Gewichtsschätzung ist gering. In dieser Studie wurde die Genauigkeit der sonographischen Gewichtsbestimmung in Abhängigkeit der verwendeten Formel und der Erfahrung des Untersuchers evaluiert. Material und Methoden In dem Zeitraum von 2003 bis 2004 wurden alle neugeborenen Einlinge (n=1941) berücksichtigt, bei denen eine sonographische Gewichtsschätzung maximal 7 Tage vor Entbindung durchgeführt wurde. Kinder mit Fehlbildungen oder Totgeburten wurden ausgeschlossen. Die sonographische Biometrie wurde entweder von einem erfahrenen Untersucher (mindestens DEGUM I und 2 Jahre regelmäßige Ultraschallerfahrung, 4 Personen) oder von einem in der Weiterbildung befindlichen Assistenzarzt (21 Personen) durchgeführt. Die deskriptive Statistik der wichtigsten Parameter des Kollektivs ist in Tabelle 1 abgebildet. Die 12 zur Gewichtsschätzung angewandten Formeln sind in Tabelle 2 zusammengefasst. Zur Beurteilung der Genauigkeit der verschiedenen Formeln wurden der gesamte Bereich der Geburtsgewichte (445 bis 6000 g) und 3 Subgruppen (<2500 g, 2500 – 3999g, 4000 g) berücksichtigt. Die statistische Analyse wurde mit SPSS für Windows (Version 13.0) durchgeführt. P- Werte 0,05 wurden als statistisch signifikant betrachtet. Die Angaben wurden als Mittelwerte und Standardabweichungen der absoluten prozentualen Abweichung gemacht. Ergebnis Über das gesamte Kollektiv lieferten die Formeln Hadlock I und III sowie Schild (weiblich) die genausten Schätzungen (Tab. 3). Bei den Neugeboren unter 2500 g waren die Formeln Hadlock I, III und IV am zuverlässigsten (Tab. 4). Neugeborene mit einem Geburtsgewicht zwischen 2500 und 3999 g wurden am sichersten durch die Formeln von Schild geschätzt (Tab. 5). Bei den Kindern mit einem Gewicht von 4000 g und mehr zeigten sich die Formeln von Merz, Shepard und Hadlock III am zuverlässigsten. Im Vergleich zwischen Ausbilder und in Ausbildung zeigte sich bei fast allen Formeln ein genauere Schätzung durch die erfahrenen Ultraschalluntersucher (Tab. 7). Lediglich kein Unterschied zeigte sich bei der Formel von Shepard. Die Untersucher mit weniger Erfahrung erzielten bessere Ergebnisse als die Ausbilder, wenn die Formeln Hansmann, Merz oder Schild männlich angewandt wurden. Diskussion In dieser Studie konnten wir zeigen, dass die Genauigkeit der Gewichtsschätzung zum einen von der verwendeten Formel und zum anderen von der Erfahrung des Untersuchers abhängt. Allerdings führen auch neuere Formeln nicht zu einer deutlich besseren Gewichtsschätzung. Am besten schnitten die geschlechtsspezifischen Formeln von Schild in der Gruppe zwischen 2500 und 3999 g ab. Aber auch hier lag der Mittelwert der absoluten prozentualen Abweichung immer noch bei 7,18%. Neben der herkömmlichen Biometriemessung zur Gewichtsschätzung müssen neue Parameter gefunden werden, um eine genauere Gewichtsschätzung zu erreichen. Eventuell bietet die 3D-Sonographie hier neue Möglichkeiten. Literatur beim Verfasser Fetale Gewichtsschätzung in Abhängigkeit von verschiedenen Formeln und Untersuchern Siemer J, Egger N, Meurer B, Hart N, Fasching PA, Dathe O 1, Beckmann MW, Schild RL Frauenklinik, Universitätsklinikum Erlangen 1 GE Healthcare, Wessling Universitätsklinikum Erlangen Tab. 1 Deskriptive Statistik (n=1941) ParameterMinimumMittelwertMaximumSD Alter bei Entbindung (Jahre) ,6 BMI14,523,848,24,5 Gravidität11,9131,1 Parität01,6110,9 Gestationsalter bei Entbindung (SSW+d) Intervall Ultaschall-Geburt (d)01,671,8 Geburtsgewicht (g) ,1 Tab. 2 Verwendete Gewichtsformeln Gewichstformel Publika- tionsjahr Verwendete Maße Gewichtsformel Publika- tionsjahr Verwendete Maße Hadlock I1984BPD, KU, AU, FLMerz1988BPD, AU Hadlock II1984AU, FLWarsof1977BPD, AU Hadlock III1984BPD, AU, FLCampell, Wilkin1975AU Hadlock IV1984KU, AU, FLShepard1982BPD, AU Hadlock V1984KU, AU, FLSchild (weiblich)2004BPD, AU, FL Hansmann1978BPD, ATD, SSWSchild (männlich)2004BPD, KU, AU, FL BPD = biparietaler Durchmesser, KU = Kopfumfang, AU = Abdomenumfang, FL = Femurlänge, ATD = abdominaler transversaler Durchmesser, SSW = Schwangerschaftswochen Tab. 3 Gesamtes Gewichtsspektrum (n=1941) FormelMinimumMittelwertMaximumSD Hadlock I0,008,2693,736,82 Hadlock II0,029,12126,497,68 Hadlock III0,028,14108,876,93 Hadlock IV0,008,9288,217,08 Hadlock V0,009,5583,777,31 Hansmann0,019,44274,2213,39 Merz0,009,88275,4711,16 Warsof0,018,86109,847,54 Campbell, Wilkin0,029,7084,277,59 Shepard0,019,21112,127,98 Schild (weiblich)0,028,0059,266,37 Schild (männlich)0,008,66302,8415,05 Schild (m+w)0,028,66198,9111,58 Tab. 7 Vergleich Ausbilder und "in Ausbildung" Ausbilder (n=258) "in Ausbildung" (n=1683) FormelMittelwertSDMittelwertSDp Hadlock I7,145,608,436,970,004 Hadlock II8,036,869,287,780,005 Hadlock III7,025,778,317,080,005 Hadlock IV7,665,819,117,240,002 Hadlock V8,346,159,737,460,004 Hansmann11,8021,949,1311,900,004 Merz11,2612,079,549,050,007 Warsof8,036,768,987,630,040 Campbell, Wilkin8,687,349,847,560,019 Shepard8,948,289,257,930,567 Schild (weiblich)7,235,778,126,450,037 Schild (männlich)12,2325,278,8112,740,001 Schild (m+w)10,3220,538,409,480,013 Tab. 4 Bereich <2500 g (n=160) FormelMinimumMittelwertMaximumSD Hadlock I0,108,9045,606,92 Hadlock II0,029,4952,807,52 Hadlock III0,088,7246,197,20 Hadlock IV0,109,0246,806,92 Hadlock V0,009,2947,727,11 Hansmann0,0123,34274,2240,40 Merz0,0920,45124,4219,48 Warsof0,209,5749,477,91 Campbell, Wilkin0,0610,1184,2710,25 Shepard0,1811,3944,758,82 Schild (weiblich)0,0610,6059,269,82 Schild (männlich)0,0324,04302,8445,07 Schild (m+w)0,0617,93198,9133,14 Tab. 5 Bereich g (n=1570) FormelMinimumMittelwertMaximumSD Hadlock I0,007,9793,736,73 Hadlock II0,028,80126,497,67 Hadlock III0,027,96108,876,91 Hadlock IV0,008,5588,216,95 Hadlock V0,029,1883,777,16 Hansmann0,027,8548,396,14 Merz0,008,9979,267,49 Warsof0,018,58109,847,46 Campbell, Wilkin0,028,9884,146,98 Shepard0,019,06112,128,01 Schild (weiblich)0,027,2547,555,65 Schild (männlich)0,007,24104,716,42 Schild (m+w)0,027,1892,656,02 Tab. 6 Bereich >4000 g (n=211) FormelMinimumMittelwertMaximumSD Hadlock I0,089,9833,947,17 Hadlock II0,1411,3338,037,49 Hadlock III0,029,0732,516,82 Hadlock IV0,0711,6737,697,67 Hadlock V0,0012,6638,807,93 Hansmann0,2911,3429,336,59 Merz0,017,4624,515,78 Warsof0,0310,4034,517,61 Campbell, Wilkin0,6114,8534,897,23 Shepard0,058,6931,216,65 Schild (weiblich)0,1711,8030,256,35 Schild (männlich)0,1513,4442,825,77 Schild (m+w)0,1512,6442,826,27 Graf. 1 Regressionskurven der einzelnen Formeln. Abszisse: Geburts- gewicht; Ordinate: absolute prozentuale Ab- weichung


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