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Vom Between Men zum Between Dudes Klassische Gendertheorien und aktuelle Geschlechterbilder Wir brauchen keinen Kanon,16.04.2012 wir brauchen Kanonen!

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Präsentation zum Thema: "Vom Between Men zum Between Dudes Klassische Gendertheorien und aktuelle Geschlechterbilder Wir brauchen keinen Kanon,16.04.2012 wir brauchen Kanonen!"—  Präsentation transkript:

1 Vom Between Men zum Between Dudes Klassische Gendertheorien und aktuelle Geschlechterbilder Wir brauchen keinen Kanon, wir brauchen Kanonen! Ein Vortrag von Nils Bothmann

2 Männlichkeitsdefinitionen

3 Theoriekonzepte Judith Butler: Gender als performatives Konzept (Performative Acts and Gender Constitution) Eve Kosofsky Sedgwick: Homosozialität und homosoziales Begehren unter Männern (Between Men. English Literature and Male Homsocial Desire) Laura Mulvey: Der männliche, kontrollierende Blick im Kino und die damit verbundenen Geschlechterrollen (Visual Pleasure and Narrative Cinema)

4 Judith Butler Unterteilung des Geschlechts in Sex und Gender Sex = Biologisches Geschlecht Gender = Soziokulturell zugeschriebenes Geschlecht Gender ist performativ, wird durch bestimmte Handlungs- und Verhaltensweisen mit Blick auf eine gesellschaftliche Norm bestätigt oder gebrochen

5 Eve Kosofsky Sedgwick Homosozialität unter Männern: Konstituierendes Element einer patriarchalischen Gesellschaft Homosozialität ist nicht mit Homosexualität gleichzusetzen, ist vielen heutigen Gesellschaften durch Homophobie gekennzeichnet Misogynie gegenüber allem, was unmännlich ist Männlich Homosozialität bedeutet trafficking in women – die Frau als Objekt/Medium in männlichen Beziehungen Die stärkste homosoziale Bindung ist nicht in der Bruderschaft unter Männern, sondern in Rivalität zu und Überflügelung von anderen Männern

6 Laura Mulvey Kino befriedigt die Schaulust (Skopophilie) Das Bild im Kino ist weniger Spiegel- als Idealbild Die technische Perfektion ermöglicht besonders tiefes Eintauchen in den narrativen Hollywoodfilm Codierung, vor allem des Blickes: männlich/aktiv und weiblich/passiv Mann: Verkörperung eines Ideals und derjenige, der die Kontrolle über den Blick und die Handlung im Film hat Frau: Verkörperung der Kastrationsdrohung; aktive Frauen im Film müssen entweder a) durch Rettung, Bestrafung oder Tod kontrolliert werden oder b) durch Fetischisierung nicht mehr als Frau an sich, sondern als Fetischobjekt wahrgenommen werden

7 Männerbilder früher…

8 …und heute

9 Aktuelle US-Comedy The 40-Year-Old Virgin (2005), Knocked Up (2007), Superbad (2007), Drillbit Taylor (2008), Forgetting Sarah Marshall (2008), Pineapple Express (2008), Funny People (2009), Get Him to the Greek (2010), Bridesmaids (2011)

10 Bridesmaids

11

12 Männerkörper der Apatow-Crew

13 Fazit Performanz bestimmt weiterhin die Zuschreibungen von Gender, selbst wenn sich die Interpretation und Wertigkeit bestimmter Akte im Laufe der Zeit verschoben haben Homosoziale Bindungen und homosoziales Begehren kennzeichnet das Zusammenleben der Männer (und Frauen) in den Filmen nach dem Apatow-Prinzip, jedoch sind ein deutliches Abnehmen misogyner Elemente und das Anstreben von Heterosozialität zu erkennen Die Männer in den Filmen nach dem Apatow-Prinzip entsprechen nicht den klassischen Männlichkeitsidealen, obwohl diese immer noch zum großen Teil Gültigkeit besitzen. Selbst bei Einnahme einer männlichen Perspektive ist der Blick des Protagonisten nicht kontrollierend, während die Frauen eine Aktivität besitzen, die über einen passiven Objektstatus hinausgeht

14 Literatur Askew, Sue. (1989). Aggressive behaviour in boys: to what extent is institutionalised? In: Lane, David A./Tattum, Delwyn P.: Bullying in Schools. Hanley Stoke-on-Trend: Trentham Books. S. 59 – 71. Bothmann, Nils. (2009). Von Schwarzenegger zu Bourne. Ein Blick auf den Wandel von Männlichkeitsbildern und -idealen im neueren amerikanischen Actionkino. In: Schnitt Online. ( ) URL: Butler, Judith. (1988). Performative Acts and Gender Constitution. An Essay in Phenomenology and Feminist Theory. In: Conboy, Katie/Medina, Nadia/Stanbury, Sarah (eds.). Writing on the Body. Female Embodiment and Feminist Theory. New York: Columbia University Press. 401 – 417. Elder, John/Morgan, Thomas. (2008). A fine bromance. In: The Age. ( ). URL: bromance yst.html?page=1 Elliot, Tim. (2007). A grand bromance. In: The Age. ( ). URL: grand-bromance/2007/08/23/ html Fuchs, Cynthia J. (1993). The Buddy Politic. In: Cohan, Steve/Hark, Ina Rae (Hg.): Screening the Male. Exploring Masculinities in Hollywood Cinema. London/New York: Routledge. S. 194 – 210. Jeffords, Susan. (1994). Hard Bodies. Hollywood Masculinity in the Reagan Era. New Brunswick: Rutgers University Press. King, Neal. (1999). Heroes in Hard Times. Cop Action Movies in the U.S. Philadelphia: Temple University Press. Lacan, Jacques. (2001). The Mirror Stage as Formative of the Function of the I as Revealed in Psychoanalytic Experience. In: Leitch, Vincent (Hg.). The Norton Anthology of Theory and Criticism. New York: W.W. Norton & Company. S – Mulvey, Laura. (1975). Visual Pleasure and Narrative Cinema. In: Screen 16. S. 6 – 18. Pfeil, Fred. (1995). White Guys. Studies in Postmodern Domination and Difference. New York: Verso. Römers, Holger. (2008). Freaks and Geeks. Kopf eines neuen Komödien-Imperiums: Judd Apatow. In: Film-Dienst 22/2008. S. 9 – 11. Schweizerhof, Barbara. (2008). Wenn Frauen auf die Nase fallen… Besser als sein Ruf: Der Chick Flick. In: epd Film. ( ) URL: Sedgwick, Eve Kosofsky. (1985). Between Men. English Literature and Male Homosocial Desire. New York: Columbia University Press. Tasker, Yvonne. (1993). Spectacular Bodies. Genre, Gender and the Action Cinema. London/New York: Routledge.


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