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Das Neue an der neuen Rückenschule Seite 1 19. April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Das Neue an der neuen Rückenschule.

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1 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Das Neue an der neuen Rückenschule

2 Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Wenn die Menschen wüssten, wie sehr die Gedanken ihre Gesundheit beeinflussen, würden sie entweder weniger denken oder anders denken (A.Tenzer) Salutogenese bio-psycho-soziale Betrachtung ressourcenorientiert

3 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Rückenschule ist mehr als nur Training des Rückens (K.Tittel) Rückenspezifische Fitness Körperwahrnehmung, Aufmerksamkeitslenkung, Erlebnisbetonte Vermittlung rücken- und gelenkfreundlicher Verhaltensweisen zusätzlich Ausdauertraining

4 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Bewegung ist das Schwungrad des Lebens (unbekannt) Aktivierung, Hinführung zu Bindung an körperliche und gesundheitssportliche Aktivitäten, Positivierung der Einstellungen, Aufbau von Handlungs- und Effektwissen, Fördern von Gruppenerleben, Bewegungsfreude, Transfer in den Alltag, häufiges Üben, Heimprogramme und Initiierung zusätzlicher Bewegungsprogramme

5 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Wer sich bewegt, bringt was in Bewegung (Unbekannt) Aufbau aktiver Bewältigungsstrategien Beeinflussung Schmerz- und Krankheitsbezogener subjektiver Theorien mit den daraus resultierenden Verhaltensweisen Verbesserung der Stimmung (entgegen Depressionen, Passivität, Rückzug, Angst)

6 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Jeder Stoff ist nur das wert, was wir aus ihm machen (L. Mies Van der Rohe) Modulartiger Aufbau Flexibel zusammenstellen situativ anpassen Programmierte Kurs-Stundenablaufpläne gelten weiterhin Anfängern als Orientierungsstufen

7 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Erkläre mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich, lass es mich tun und ich verstehe (Konfuzius) Bildungsangebot Coach, Berater Initiator, Moderator Hilft bei der Entwicklung von Lösungsstrategien Teilnehmer orientiert Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit Mitarbeit zuhause/Controlling Konkrete Trainingsprogramme/Selbststeuerung Keine Fokussierung auf bio-medizinische Aspekte Positivierung der Leistungsfähigkeit

8 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Rückengesundheit* bedeutet, wenn Menschen: Möglichst wenig Rückenschmerzen haben bzw. auftretende oder bestehende Rückenschmerzen sie in ihrer funktionalen Gesundheit nicht beeinträchtigen Sie in Bezug auf ihr Wissen, ihre Einstellung und ihre Handlungsfähigkeit zur Führung eines gesundheitsförderlichen aktiven Lebensstils befähigt sind *auf Basis des biopsychosozialen Modells des Rückenschmerzes, des Salutogenesemodells und der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) / Anlehnung an europ.Leitlinien zur Prävention von Rückenschmerzen (

9 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Im biopsychosozialen Modell bedeutet Gesundheit die ausreichende Kompetenz des Systems Mensch, beliebige Störungen auf beliebigen Systemebenen autoregulativ zu bewältigen. Nicht das Fehlen von pathogenen Keimen (Viren, Bakterien etc.) oder das Nichtvorhandensein von Störungen/Auffälligkeiten auf der psycho-sozialen Ebene bedeuten demnach Gesundheit, sondern die Fähigkeit, diese pathogenen Faktoren ausreichend wirksam zu kontrollieren.

10 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Salutogenese Modell Das Salutogenese-Modell verzichtet auf die alternative Unterscheidung von krank und gesund. Der Medizinsoziologe Aaron Antonovsky plädiert für ein "Kontinuum-Modell" der Gesundheit. Die individuelle Position auf dem Gesundheits-Krankheits- Kontinuum wird mittels Selbsteinschätzungen von Schmerzen, funktionellen Beeinträchtigungen und Expertenurteilen zum aktuellen Behandlungsbedarf und zur Prognose des künftigen Gesundheitszustands operationalisiert. Im Modell werden nicht allein krankmachende Risikofaktoren identifiziert, sondern ebenso gesundheitsunterstützende Schutzfaktoren miteinbezogen. Primäre Frage ist damit nicht mehr, warum Menschen krank werden, sondern warum sie trotz möglicherweise vorhandener Risikofaktoren gesund bleiben.

11 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Antonovskys Salutogenese Modell

12 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Inhalte der präventiven Rückenschule Körperwahrnehmung / Körpererfahrung Training der motorischen Grundeigenschaften Entspannungs-Stressmanagement Kleine Spiele/ Spielformen und Parcours Haltungs- und Bewegungsschulung Wissensvermittlung –Information Strategien zur Schmerzbewältigung Verhältnisprävention Vorstellung von Life-Time-Sportarten Gruppen- und Einzelgespräche Evaluation

13 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Modulsystem: Inhalte der Neuen Rückenschule Je nach zielgruppenspezifischen Bedürfnissen, Rahmen- bedingungen und Kursleiterqualifikationen können einzelne Bausteine aus den einzelnen Bereichen zusammengestellt und zeitlich/inhaltlich gewichtet werden. Die Bausteine sind z. T. überschneidend, so das ein Baustein verschiedenen Zielen zugeordnet werden kann.

14 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Kritik an alten Rückenschulen (Prof. Pfeifer) Fehlende Zielgruppenansprache/Orientierung oberflächlich wenig individuell Drohmedizin statt Frohmedizin Katastrophisieren Verstärkung des Angst-Vermeidungsverhalten Falsche richtige Bewegung Unspezifischer Rückenschmerz kaum/nicht berücksichtigt Isolation versus Glieder-Muskelketten

15 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Anforderungen an das Konzept der NEUEN Rückenschulen Durch – Einbeziehung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse (unspezifischer Rückenschmerz, Chronifizierung) – Vermittlungsstrategien zur Verhaltensmodifikation Erfolgversprechende Interventionen im Bereich der Rücken- beschwerden/Chronifizierung Mögliche Senkung der Behandlungskosten des Rücken- schmerzes Nachvollziehbarkeit Nutzen für die Endverbraucher

16 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Anforderungen an Bewegungsprogramme zur Förderung der Rückengesundheit Veränderungen der Einstellung und des Verhaltens scheinen Erfolg versprechend Bewegungsbezogene Interventionen mit Wissensvermittlung koppeln (vgl. mulimodale Konzepte)

17 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Neue Inhalte Bio-psycho-soziales Modell Angst-Vermeidungs-Modell Schmerzbewertung, -bewältigung Wissen zur Beeinflussung rückenschmerzbezogener Kognitionen, subjektive Theorien Entspannungstechniken Körperliche Fitness Regelmäßige körperliche Aktivität

18 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Entwicklung der Neuen Rückenschule Animierung der Teilnehmer zu regelmäßiger körperlicher Aktivität, dem Abbau von psychischen Überbelastungen und veränderte Einstellung zu Rückenschmerzen

19 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Langfristige Rückengesundheit ist nur dann erreichbar ist, wenn diese drei Aspekte gemeinsam Beachtung finden!

20 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Standards der Neuen Rückenschule Bei Beschwerden fortlaufend sanft weiter bewegen Vielfältiges, dynamisches Bewegungsverhalten ist wichtig Selbständiges Üben der erlernten Übungen im Alltag Rückenschmerzen als Warnsignal wahrnehmen Angemessener Umgang mit Rückenschmerzen Dynamische Be- und Entlastung der Bandscheiben Locker und aktiv mit Spaß und Freude an der Bewegung Hinführung zum bewegten Lebensstil Nutzen der eigenen Gesundheitsressourcen Weiterführen weiterer gesundheitssportlicher Angebote Interaktive Lehr- und Lernformen Beachtung der Verhaltensmodifikation

21 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner Pfeifer: Rückengesundheit: Zielbereiche

22 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner

23 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner

24 Das Neue an der neuen Rückenschule Seite April 2014Rückenschule Refresher Nicole Kuttner

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