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2009 - 2010 Diplomarbeit von Julia Ploner in Zusammenarbeit mit der People First Gruppe Südtirol.

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Präsentation zum Thema: "2009 - 2010 Diplomarbeit von Julia Ploner in Zusammenarbeit mit der People First Gruppe Südtirol."—  Präsentation transkript:

1 Diplomarbeit von Julia Ploner in Zusammenarbeit mit der People First Gruppe Südtirol

2 Selbstbestimmung bei Menschen mit Lernschwierigkeiten und die Selbstvertretungsgruppe People First in Südtirol

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4 Das Arbeitsteam!

5 Das Arbeitsteam hat gemeinsam Fragen zu diesen Themen entwickelt: Fragen zur Selbstbestimmung von Menschen mit Lernschwierigkeiten und Fragen zur Gruppe People First Südtirol

6 Ich habe mit sieben Personen Interviews geführt und die Antworten auf die Fragen möchte ich Euch jetzt vorstellen.

7 Woher kennst Du die Selbstvertretungsgruppe People First? Drei Personen haben People First durch Robert Mumelter kennen gelernt. Drei Personen haben People First durch die Lebenshilfe Südtirol kennen gelernt. Eine Person hat sich selbst über Selbstbestimmung informiert und hat die People First Gruppe über die Lebenshilfe kennen gelernt.

8 Robert Mumelter ist ein wichtiger Ansprechpartner für die People First Gruppe. Während der Interviews wird er oft erwähnt. Die Befragten habe alle auch etwas mit der Lebenshilfe Südtirol zu tun.

9 Wie lange bist du schon Mitglied von People First? Vier Personen sind seit längerer Zeit oder seit der Gründung von People First in Südtirol Mitglied. Zwei Personen meinten, dass sie noch nicht so lange Mitglied sind. Eine Person hatte keine Ahnung, seit wann er/sie Mitglied bei People First ist.

10 Was weißt Du über People First? Alle Personen sind gut informiert. People First ist da, um Probleme zu behandeln und zu besprechen. People First ist eine 'Selbstständigkeitsgruppe'. People First ist eine Selbstvertretungsgruppe, wo Menschen selber entscheiden können was sie tun. People First ist da, damit man selbstständiger wird. Eine Person sagt, dass People First eigentlich eine Selbsthilfegruppe ist, die ein politisches Ziel hat, um 'mehr an die Politik und an das Ganze hinzukommen'. Er/sie meint aber, dass dies bei der Südtiroler People First Gruppe leider nicht so ist.

11 Wie nimmst Du an der People First Gruppe teil? Drei Personen arbeiten aktiv bei People First mit. Sie gehen zu den verschiedenen Sitzungen und Klausurtagungen. Drei Personen nehmen nicht an Veranstaltungen von People First teil. Eine Person arbeitete in der Vergangenheit aktiv für die People First Gruppe.

12 Tust Du selber etwas für die Gruppe und was? (zum Beispiel etwas organisieren, Vorschläge zu einem Thema machen) Drei Personen sind aktiv und machen Vorschläge. Eine Person ist in gewissen Abständen aktiv und macht Vorschläge. Eine Person hat in der Vergangenheit aktiv teilgenommen und Vorschläge gemacht. Zwei Person nehmen nicht teil und machen keine Vorschläge. Davon war eine Person SEHR erstaunt über die Frage ('Warum soll ich etwas tun?')

13 Viele Personen meinen, People First gehört zur Lebenshilfe. Eine Selbstvertretungsgruppe funktioniert nur, wenn man auch selber etwas dafür tut.

14 Warum tust du nicht so viel für People First? Die Personen arbeiten nicht mit weil, - sie berufstätig sind und deshalb nicht viel Freizeit haben (sie haben außerdem nicht so viele Urlaubstage). - sie in ihrer Freizeit schon viele andere Sachen machen und deshalb keine Zeit haben. - sie keine Lust haben und nicht motiviert sind. - sie nicht wissen, dass ihre Mitarbeit wichtig ist.

15 Den Mitgliedern muss man erklären, dass ihre Mitarbeit wichtig ist.

16 Hast Du Probleme, zu den Veranstaltungen von People First zu kommen (Transport)? Alle Personen haben kein eigenes Auto und fahren mit Bus, Bahn oder Fahrdiensten. Vier Personen haben Probleme mit dem Transport wegen der Fahrpläne / Buslinien, vor allem am Abend und am Wochenende Zwei Personen haben keine Probleme mit dem Transport, weil sie in und um Bozen wohnen. Eine Person hat keine Probleme mit dem Transport, wenn die Veranstaltungen tagsüber stattfinden.

17 außerdem wurde festgestellt,... - dass das Büro von People First sehr weit vom Stadtzentrum entfernt liegt und nicht leicht zu erreichen ist. - dass man im Transport sehr von den Eltern abhängig ist. - dass die Veranstaltungen und Sitzungen tagsüber stattfinden sollen. - dass es sehr kompliziert ist, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren (= Fahrpläne und mehrmaliges Umsteigen). - dass für Freizeitveranstaltungen keine Fahrdienste zur Verfügung stehen.

18 Die Personen wünschen sich einen Fahrdienst, den man auf Anfrage gegen Bezahlung für die Freizeit buchen kann. People First könnte sich für einen solchen Fahrdienst einsetzen. Ich bin der Meinung, dass ein solcher Fahrdienst zur Unabhängigkeit von Menschen mit Lernschwierigkeiten in Südtirol beitragen könnte.

19 Interessiert Dich das Informationsmaterial von People First? (zum Beispiel die Wahlbroschüre) Zwei Personen finden die Unterlagen sehr gut. Drei Personen finden die Unterlagen gut. Zwei Personen finden die Unterlagen interessant, meinen aber es sind zu viele Unterlagen. A ußerdem wurde festgestellt, wie wichtig die leichte Sprache ist.

20 Welche Angebote von People First hast Du genutzt? (zum Beispiel Freizeitangebote, Kurse, Tagungen) Vier Personen finden die Kurse wichtig, haben aber nicht teilgenommen. Eine Person ist am Freizeitangebot interessiert, hat aber nicht teilgenommen. Eine Person ist interessiert an den Kursen, hat aber nicht teilgenommen.

21 Sprichst Du bei Problemen (zum Beispiel zu Selbstbestimmung) mit der People First Gruppe? Zwei Person besprechen Probleme auf jeden Fall mit People First (vor allem mit Robert Mumelter). Eine Person bespricht Probleme mit People First, aber klärt die Probleme auch selber ab. Eine Person bespricht Probleme mit People First, aber nicht immer. Drei Personen besprechen die Probleme nur mit der Familie.

22 People First = Ansprechpartner bei Problemen Darüber müssen die Mitglieder informiert werden. 'Gemeinsam ist man stark'

23 Was hat sich in Deinem Leben durch People First geändert? (zum Beispiel: Bist du jetzt selbstständiger? Hast Du etwas Neues gelernt?) Zwei Personen haben mehr Selbstbewusstsein gewonnen. Eine Person hat mehr Freunde gewonnen und mehr über Selbstbestimmung gelernt. Zwei Personen haben nicht viel mit People First zu tun und können nicht sagen, ob sich etwas geändert hat. Zwei Personen konnten keine Antwort auf diese Fragen geben.

24 People First macht stark!

25 Was wünscht Du Dir von der People First Gruppe? Drei Personen wünschen sich, dass es auf jeden Fall mit People First weitergeht, dass es mehr Sitzungen gibt, dass die Gruppe stärker wird und somit mehr Einfluss auf die Politik hat. Eine Person wünscht sich mehr Freizeitangebote. Zwei Personen wünschen sich mehr Freizeitangebote und einen Transportdienst für die Freizeit. Eine Person wünscht sich mehr Veranstaltungen außerhalb der Arbeitszeit, einen Transportdienst für die Freizeit und die Abtrennung von der Lebenshilfe. Eine Person hat sich keine Gedanken darüber gemacht.

26 Was kann die People First Gruppe tun, damit es mehr Mitglieder gibt? Drei Personen meinen man muss mehr Werbung (Flugblätter & Fernsehen) machen, mehr in die Außenbezirke gehen, mehr über Selbstbestimmung weiterbilden. Eine Person meint es braucht mehr Ansprechparnter von People First (auch außerhalb von Bozen). Eine Person meint die Menschen wären generell zu inaktiv. Zwei Personen geben keine Antwort.

27 Wenn People First mehr Menschen erreichen möchte, muss die Gruppe durch Fachleute und finanzielle Mittel unterstützt werden.

28 Vielen Dank für die Zusammenarbeit und alles Gute für die Zukunft!

29 Was weißt Du über Selbstbestimmung? Wie wichtig ist Dir Selbstbestimmung? Alle Interviewpartner/Innen geben mir auf die Frage eine klare Antwort: Es geht ihnen darum selbst Entscheidungen zu treffen. Allen ist ihre Selbstbestimmung wichtig.

30 In welchen Bereichen wünscht Du Dir in Deinem Leben mehr Selbstbestimmung? Zwei Personen wünschen sich mehr Selbstbestimmung im Bereich Arbeit. Zwei Personen wünschen sich mehr Angebot an Wohnmöglichkeiten. Eine Person wünscht sich mehr Transportmöglichkeiten. Zwei Personen meinen, es ist alles in Ordnung und es gibt keine Probleme.

31 Was können die Politiker/Innen mehr für Dich tun? Folgende Wünsche haben die Personen an die Politik: - dass People First weiterhin finanziert wird und auch in den neuen Landessozialplan der Provinz Bozen Südtirol aufgenommen wird. - bessere Busverbindungen und Transportmöglichkeiten schaffen. - mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Lernschwierigkeiten in der freien Marktwirtschaft oder öffentlichen Betrieben anbieten. - mehr Rücksicht auf Menschen mit Lernschwierigkeiten nehmen. - dass bereits begonnene Projekte zur Ausbildung und Eingliederung in die Arbeitswelt weiterverfolgt werden und nicht wegen der Finanzkrise gestoppt werden.

32 Ist Deine Familie mit Deinen Entscheidungen und Wünschen einverstanden? Nimmt man Dich ernst? Vier Personen fühlen sich ernst genommen, ihre Entscheidungen und Wünsche werden ernst genommen und ihre Selbstbestimmung unterstützt. Zwei Personen sind zufrieden. Eine Person ist bereits sehr selbstbestimmt.

33 Wird in Deiner Einrichtung über Selbstbestimmung gesprochen oder etwas dafür getan? (Vorträge, Sitzungen) Eine Person meint, Selbstbestimmung ist ein Thema und sie wird gefördert. Vier Personen meinen, es wird nicht über Selbstbestimmung gesprochen, fühlen sich aber trotzdem akzeptiert. Eine Person meint, Selbstbestimmung ist kein Thema und diesbezügliche Vorschläge werden auch nicht angenommen. Eine Person meint es wird nicht über Selbstbestimmung gesprochen und er/sie fühlt sich auch nicht akzeptiert.

34 Bist Du mit Deinem Unterstützer / deiner Unterstützerin zufrieden? Oder möchtest Du mehr Freiheit? Alle, außer einer Person, sind mit ihren Unterstützer/Innen, Arbeitsbegleiter/Innen bzw. Chef/Innen zufrieden und fühlen sich ernst genommen und akzeptiert.

35 Wo werden Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Du ausgeschlossen? Zwei Personen fühlen sich nicht ausgeschlossen. Zwei Personen meinen manchmal ja, manchmal nein. Eine Person fühlt sich nicht so akzeptiert. Mit zwei Personen wurde die Fragen nicht besprochen.

36 Arbeitssituation der Interviewpartner/Innen Eine Person arbeitet in der freien Marktwirtschaft. Zwei Personen arbeiten in öffentlichen Betrieben mit Anvertrauungsvertrag auf Zeit (ca. 1 Jahr). Drei Personen arbeiten in Werkstätten oder Genossenschaften für Menschen mit Behinderung. Eine Person ist zur Zeit nicht berufstätig, wird aber in Zukunft in einer Werkstatt arbeiten (war vorher in einem öffentlichen Betrieb angestellt). Alle Interviewpartner/Innen sind mit ihren Arbeitsstellen zufrieden, wünschen sich mehr Auswahl an Arbeitsplätzen auf dem freien Arbeitsmarkt.

37 Gehalt, Bezahlung Fünf Personen sind mit ihrem Gehalt zufrieden. Eine Person findet, es könnte mehr sein. Eine Person ist nicht zufrieden, findet sich aber damit ab.

38 Wohnsituation der Interviewpartner/Innen Fünf Personen wohnen zu Hause und finden das in Ordnung. Davon meinen zwei Personen, dass es schon mal interessant wäre, auf Probe in eine Wohngemeinschaft ziehen. Eine Person wohnt alleine und findet das gut. Eine Person wohnt in einer Wohngemeinschaft und findet das in Ordnung. *** Eine Person macht darauf aufmerksam, dass viele Trainingswohnungen langfristig von Menschen mit Lernschwierigkeiten besetzt wären, die nicht lernen könnten selbstständig zu wohnen. Von 'unterstütztem Wohnen' hat nur eine Person gesprochen. In Südtirol fehlt es also noch an entsprechenden Angeboten.


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