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oder das schwächste Glied der Kette bestimmt das Resultat

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Präsentation zum Thema: "oder das schwächste Glied der Kette bestimmt das Resultat"—  Präsentation transkript:

1 oder das schwächste Glied der Kette bestimmt das Resultat
Farbmanagement oder das schwächste Glied der Kette bestimmt das Resultat Resultat oder Qualität Was ist Qualität? Soll das Resultat immer von hoher Qualität sein? Qualität impliziert, dass wir hohe Qualität wollen – Resultat ist neutraler, vielleicht auch ehrlicher © Reto Bolliger, 2007

2 Themen heute Abend Farbmanagement Farbsystem, Farbtiefe und Farbraum
Kalibrierung live IrfanView korrekt einstellen Theorie: Farbmanagement: 80% der Zeit Begriffe Farbsystem, Farbtiefe und Farbraum erklären Praxis: Kalibrierung von Bildschirm und Beamer live 19% der Zeit IrfanView: 2 Minuten

3 Farbmanagement Was ist es (nicht)?
Farbmanagement schaut, dass die Bilder überall gleich (gut) aussehen. Farbmanagement verbessert nicht die Qualität eines einzelnen Bildes. Ganz wichtig: Also: Mit Farbmanagement holt man nicht aus einem bestimmten Bild noch das letzte Quäntchen Qualität heraus, sondern es ist eine Standartisierung der verschiedenen Geräte im digitalen Arbeitsablauf, dem digitalen Workflow. Farbmanagement schaut, dass die Bilder überall gleich (gut) aussehen. Farbmanagement verbessert nicht die Qualität der einzelnen Bilder.

4 Auslöser Digitalwettbewerb FKB 13. Dezember 2006:
Überraschung – Erstaunen: Mein Froschbild sieht auf dem Beamer ganz anders, als auf meinem Laptop, viel weniger grün, hat jetzt Gelbstich. Das Grün von Bananenblätter und Frosch war viel kräftiger. Kalibrierungsproblem? Bereits einige Tage dafür ähnliches im Geschäft entdeckt sowie Anfrage einer Fotografin im Büro Was passiert da mit den Farben?

5 Auslöser Farben zu Hause: Überraschung – Erstaunen:
Mein Froschbild sieht auf dem Beamer ganz anders, auch auf dem Laptop von Markus Kämpfer. Kann nicht an Kalibrierung wirken. Bereits einige Tage dafür ähnliches im Geschäft entdeckt sowie Anfrage einer Fotografin im Büro Was passiert da mit den Farben?

6 Überraschung – Erstaunen:
Mein Froschbild sieht auf dem Beamer ganz anders, auch auf dem Laptop von Markus Kämpfer. Kann nicht an Kalibrierung wirken. Bereits einige Tage dafür ähnliches im Geschäft entdeckt sowie Anfrage einer Fotografin im Büro Was passiert da mit den Farben?

7 RGB-Farbsystem Zu den theoretischen Grundlagen
Wie werden die Farben digital dargestellt? RGB = Rot, Grün und Gelb Additives Farbsystem (Lichtfarben): Farben überlagern -> hell, im Gegensatz zu subtraktivem Farbsystem (Körperfarben) wo eine Überlagerung zu dunkleren Farben führt. Alle drei Grundfarben zusammen ergeben weiss.

8 RGB-Farbsystem 255 Farbpixel = Anteil Rot, Anteil Grün, Anteil Blau
255 Farbtiefe = 256 Stufen = 8 Bit (2x2x2x2x2x2x2x2) Farbpixel = Anteil Rot, Anteil Grün, Anteil Blau Rot = Schwarz = Weiss = Rot, Grün und Blau werden in z.Bsp. Je 256 Stufen dargestellt.

9 Farbtiefe Summe RGB-Farben mit 8 Bit (256 Stufen) 256 x 256 x 256 =
ca. 16 Millionen Farben (jpg-Format) Raw 12 Bit = 4096 x 4096 x 4096 = ca. 68 Milliarden Farben Photoshop 16 Bit = 65‘536 x 65‘536 x 65‘536 ca. 281 Billionen Farben Zahlenspiele: Ein Mensch sieht ca. 10 Millionen Farben 16 Millionen Farben sind viel 12Bit RAW-Format von älteren Kameras, neuste haben 14 Bit. In Photoshop kann die Farbtiefe auf 16 Bit eingestellt werden In der Bildverarbeitung interessiert die Anzahl Farben weniger. Viel wichtiger ist, in wieviele Stufen eine Farbe unterteilt werden kann, also die Farbtiefe.

10 Farbtiefe Summe RGB-Farben mit 8 Bit (256 Stufen) 256 x 256 x 256 =
ca. 16 Millionen Abstufungen (jpg-Format) RAW 12 Bit = 4096 x 4096 x 4096 = ca. 68 Milliarden Abstufungen Photoshop 16 Bit = 65‘536 x 65‘536 x 65‘536 ca. 281 Billionen Abstufungen Heute übliche Farbtiefen: 8 Bit, 14 Bit, 16 Bit, 32 Bit Bei der Bildbearbeitung ist die Anzahl Stufen pro Farbe wichtig

11 Farbtiefe Zu wenig Farbtiefe

12 Farbtiefe Zu wenig Farbtiefe

13 Fassen wir zusammen: Farbsystem = Verwendete Grundfarben = RGB
Farbtiefe = Summe der Farben bzw. Stufen = 256 oder 4096 Stufen pro Grundfarbe Farbsystem: In unserem digitalen Farbsystem arbeiten wir mit Rot, Grün und Blau Farbtiefe: Normalerweise arbeiten wir mit 256 Stufen (jpeg-Format), andere Datei-Formate beherrschen auch mehr.

14 Farbraum (CIE-Farbmodell)
Farbraum = Summe der sichtbaren (Auge) oder technisch darstellbaren Farben CIE-Farbmodell für diejenigen die es interessiert. Wichtig ist nur das Modell, nicht aber der Name. Drei Farben = drei Dimensionen Wie ein schräg abgeschnittenes Stück Kuchen Zur einfacheren Erklärung versucht man die Farben zweidimensional darzustellen CIE = Commision Internationale de l'Eclairage, 1931 (CIE-Farbmodell)

15 Farbraum 1 sRGB-Farbraum Achtung: sRGB ≠ RGB
sRGB = Standard RGB Farbraum Achtung, nicht verwechseln: RGB = Farbsystem Rot, Grün und Blau sRGB = Standard-Farbraum, der 1996 von Microsoft und HP geschaffen wurde. Selbstverständlich gibt es auch einen Apple RGB, der nicht kompatibel mit sRGB ist und keine Bedeutung hat. Im sRGB-Farbraum kann nur der im grünen Dreieck gezeigte Farbumfang dargestellt werden Wichtig hier zu erkennen: 8 Bit oder 16 Bit heisst nicht mehr Farben sondern eine feinere Unterteilung!!!

16 Farbraum 2 sRGB-Farbraum Adobe-RGB Farbraum Achtung:
Adobe RGB hier inkl. Farbprofil der Kamera Sehr schön zu sehen: Im Adobe RGB Farbraum können mehr Grüntöne angezeigt werden. Bei den digitalen Kameras wird im Adobe RGB Farbraum immer noch ein sogenanntes Kamerfarbprofil reingeladen. Deshalb in diesem Vortrag: Adobe RGB immer inkl. Kamera Farbprofil. Meistens ist dies ein noch etwas erweiterter Farbraum.

17 Farbraum 3 sRGB-Farbraum Adobe-RGB Farbraum CMYK Farbraum
Sehr schön zu sehen: Druckerfarbraum ist am kleinsten. Viele Farben, die wir am Bildschirm sehen, können nicht gedruckt werden. Problem: 256 grüne Stufen im sRGB-Farbraum sehen anders aus, als 256 grüne Stufen im Adobe-RGB-Farbraum: Hier muss ein grösserer Umfang abgedeckt werden mit gleichviel Farbschritten, d.h. die einzelnen Farbschritte werden grösser; hin- und herkonvertieren bringt Verluste.

18 und jetzt… Konvertieren nur mit Verlust sRGB Original
von AdobeRGB nach sRGB 255, 0, 0 219, 0, 0 Warum so ein Tamtam, dann fotografieren wir eben im Adobe RGB Modus. Warum all dieser Aufwand Aber Achtung: Verlust Entweder: max Grün AdobeRGB = neu max Grün sRGB, dann wird aber das Adobe Grün, das bisher auf Stufe sRGB Grün war, weniger stark Oder: alles was über max Grün sRGB war wird abgeschnitten, dann verliere ich aber Farbstufen, d.h. ein Teil eines Farbverlaufes wird plötzlich auf eine Farbe reduziert! Auch umgekehrt haben wir das gleiche Problem, entweder werden die Stufen zwischen den einzelnen Farben grösser oder wir gewinnen gar nichts. Konvertieren bringt also in jedem Fall Verlust, wie wir es auch drehen und wenden. und in der Praxis sieht es dann wie am Anfang aufgezeigt so aus (nächste Seite): 0, 255, 0 0, 219, 0

19 Katzunga… Fassen wir zusammen

20 Fassen wir zusammen: Farbsystem = Grundfarben RGB
Farbtiefe = 256 oder 4096 Stufen pro Grundfarbe Farbraum = Technisch darstellbaren Farben Achtung RGB = Farbsystem sRGB = Farbraum Farbsystem: In unserem digitalen Farbsystem arbeiten wir mit Rot, Grün und Blau Farbtiefe: Normalerweise arbeiten wir mit 256 Stufen (jpeg-Format), andere Datei-Formate beherrschen auch mehr. Farbraum: In unserem Fall = Summe der technisch darstellbaren Farben

21 Die Kette oder Digital Workflow
Der digitale Arbeitsablauf Aufnahme Bildbearbeitung (Photoshop, ACDSee, ev. IrfanView) Viewer (IrfanView) DVD-Player Internet Browser Präsentation Bildbearbeitung: Photoshop, Coredraw, ev. auch Irfanview oder ACDSee Viewer: Präsentationssoftware Meistens zeigt man die Bilder nicht mit Photoshop oder einem ähnlichen Bildbearbeitungsprogramm sondern mit einer speziellen Betrachtungssoftware, Diaprogramm oder ähnlichem. Auf dem Internet mit dem IE-Explorer oder Firefox. Auf dem DVD-Player mit der dort vorhandenen Abspielsoftware

22 Fehlermöglichkeiten Kamera Bildbearbeitung Viewer sRGB Adobe RGB 8 Bit
Viewer = Bildbetrachtungsprogramme (Irfanvieww), DVD-Abspielgeräte etc.

23 Korrekte Abläufe Kamera Bildbearbeitung Viewer sRGB 8 Bit
RAW oder Adobe RGB Adobe RGB 12 – 14 Bit 16 Bit Adobe RGB nach sRGB konvertieren 16 Bit Bit Es gibt sicher noch mehr sinnvolle Möglichkeiten, folgend drei Standardvorschläge: sRGB: Will man keine Probleme, dann immer mit sRGB. Qualität ist auf jeden Fall gut RAW oder Adobe-RGB: Macht nur Sinn, wenn auch letztes Glied der Kette mit diesen Daten umgehen kann. Meistens kann das letzte Glied der Kette nicht gut konvertieren. Achtung Drucken: Nur ganz wenige Labors bieten diese Dienstleistung an, z.Bsp. Fotocommunity-Print. Bei den andern hat man Farbverluste.

24 Viewer - Bildbetrachtung
Nur ganz wenige Programme beherrschen Adobe RGB und 16 Bit! IrfanView erst seit Version 4.10 vom 16. Oktober 2007; zusätzlich ist LCMS-Plugin nötig. Bilder für‘s Web immer sRGB 8 Bit ausgeben! Achtung Foto-Labor: Meist nur sRGB Sichere Adobe-RGB Programme sind: Photoshop ACDSee ab Version 6 IrfanView ab LCMS-Plugin Achtung Bildbetrachtungsprogramme: Können meist Farbprofil der Kamera nicht interpretieren und machen dann irgend etwas. Foto-Labor: Bis jetzt ist mir nur Fotocommuniti-Print bekannt, das Adobe RGB mit Kamera Farbprofil verarbeiten kann

25 Empfehlung Möglichst keine Konvertierung, in welche Richtung auch immer. RGB und 8 Bit Kommt in jedem Fall gut Adobe RGB und 16 Bit Bessere Qualität nur, wenn Workflow genau unter Kontrolle Reserve für die Zukunft Fotoklub Biel PC mit IrfanView LCMS Plugin ist so vorbereitet, dass RGB 8 Bit wie auch Adobe RGB und 16 Bit einwandfrei funktionieren.

26 Teil 1: Farbmanagement Es geht gleich weiter

27 Teil 2: Kalibrierung live
Viele Wege führen nach Rom Minimal: Bildschirm visuell von Auge einstellen Optimal: Softwareprofil mittels Messgerät (Colorimeter) erstellen Monitor = Herzstück der digitalen Bildverarbeitung. Qualität ist ausschlaggebend für das Resultat Qualität = farbverbindliche Darstellung Es ist möglich, dass man einen so schlechten Monitor hat, dass Hopfen und Malz verloren ist.

28 Kalibrierung live Vorgang dauert ca. 20 Minuten Achtung Umgebungslicht
Möglichst wenig Möglichst so, wie nachher auch gearbeitet wird.

29 Kalibrierung live Danach kontrollieren, ob neues Farbprofil wirklich übernommen wurde. Start – Systemsteuerung – Anzeige – Einstellungen – Erweitert - Farbverwaltung

30 Kalibrierung live Wenn mehrere Ausgabegeräte (Monitor, Beamer etc.), kann hier das gewünschte Profil ausgewählt werden.

31 Teil 3: IrfanView korrekt einstellen
Achtung IrfanView: Unbedingt LCMS-Plugin installieren und Unbedingt „Eingebettetes Farbprofil“ aktivieren  Sonst verliert man viel Qualität – oder verändert ungewollt das Resultat

32 Viel Spass mit Farben! © Reto Bolliger, 2007


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