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Eva Berthold, 8.6.2011. Fachsprache Varietät Fachsprache im globalen Varietätenkonzept Variationslinguistik Fachsprache in der Variationslinguistik.

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Präsentation zum Thema: "Eva Berthold, 8.6.2011. Fachsprache Varietät Fachsprache im globalen Varietätenkonzept Variationslinguistik Fachsprache in der Variationslinguistik."—  Präsentation transkript:

1 Eva Berthold,

2 Fachsprache Varietät Fachsprache im globalen Varietätenkonzept Variationslinguistik Fachsprache in der Variationslinguistik

3 Fachsprache – das ist die Gesamtheit aller sprachlichen Mittel, die in einem fachlich begrenzbaren Kommunikationsbereich verwendet werden, um die Verständigung zwischen den in diesem Bereich tätigen Menschen zu gewährleisten. -Hoffmann

4 Horizontal Abgrenzung der einzelnen Fachbereiche Ist die Kommunikation fachintern, interfachlich oder fachextern? Vertikal Abgrenzung funktionaler Stile Abgrenzung von Fachlichkeitsgrad, Textfunktion und Interaktionsverhältnis der Kommunikationspartner

5 Allgemeiner Oberbegriff zur Erfassung der Heterogenität einer Einzelsprache Verschiedene Definitionsversuche: Varietät = von der Normalsprache abweichendes Sonderphänomen Einzelsprache = Summe ihrer Varietäten Problem: Beziehungen der Varietäten untereinander werden nicht betrachtet Varietätengrammatik -Klein

6 Globales Varietätenkonzept umfasst: Gruppensprache, Sondersprache, Fachsprache, Werbesprache, Jugendsprache, Amtssprache usw. Dialekt, Jargon, Soziolekt usw. Register, Funktionalstil usw. Varietäten Sind Differenzierungen innerhalb einer Einzelsprache Erscheinen als in sich kohärente, diskrete, systemartige Gebilde im Sinne von Sprachen in der Sprache

7 Fachsprache = diaphasische Varietät oder auch diastratische Varietät Zuordnung führt meist dazu, Fachsprache auf eine bestimmte Subvarietät zu beschränken Einführung einer neuen Variationsdimension für Fachlichkeit/Thematik/Inhalt

8 Varietäten = Untergliederungen einer Einzelsprache; ABER: Überschreitung der Grenzen von Einzelsprachen = Kennzeichen der Fachsprachen Sprachwechsel auf niedrigeren Ebenen der Fachtexte

9 Fachlichkeit eines Textes durch analytische Unterscheidung verschiedener Dimensionen bestimmen Inhaltsdimension, Dimension der Kommunikatoren, funktionale Dimension, situative Dimension

10 Baut auf der Grundlage (formaler) Beschreibungsmodelle auf, die den Gegenstand der Linguistik auf die Beschreibung der Kompetenz des idealen Sprechers/Hörers einschränkt Wichtigste Ansätze: Variablenregeln –Labov, Sankoff u.a. Implikationsanalyse –DeCamp, Bailey u.a. Varietätengrammatik –Klein, Dittmar

11 Varietäten werden im Rahmen eines einheitlichen Bezugssystems beschrieben Im Vordergrund steht die Beschreibung von Varietäten, die besonders nah miteinander verwandt sind Kleinräumige Untersuchungen

12 Welche Rolle spielen außersprachliche Faktoren bei der Beschreibung? Welche Bedeutung kommt quantitativen Unterschieden zwischen Varietäten zu?

13 Ziel: Nachweis, dass die Anwendung verschiedener Regeln nicht unsystematisch und unabhängig voneinander variiert M1M2M3M4M V V V V V5

14 Außersprachlich Faktoren werden erst nachträglich betrachtet und sind für die Implikationsanalyse völlig unerheblich Statistische Verteilung der Merkmale wird nur in einer erweiterten Version der Implikationsanalyse erhoben

15 Ziel: Aufdecken der Anwendungswahrscheinlichkeit einer Regel und deren Faktoren Baut auf den optionalen Regeln der generativen Grammatik auf Berücksichtigung von außersprachlichen Faktoren und quantitativen Unterschieden

16 Ziel: Aufdecken der Anwendungswahrscheinlichkeit einer Regel Varietäten werden ohne Rücksicht auf sprachliche Variablen definiert

17 Fachsprachen bisher kaum in der Variationslinguistik aufgetreten Modelle aber durchaus für die Untersuchung von Fachsprachen geeignet Variationslinguistik geht über die reine Feststellung von Häufigkeitsverteilungen hinaus

18 Voraussetzungen: Kontinua für die Untersuchung auswählen Historische Stadien Vertikale und horizontale Schichtung Lernervarietäten Die zu untersuchenden sprachlichen Merkmale enger umgrenzen Einzelne Phänomene = Varianten einer Variablen

19 Kirsten Adamzik: Fachsprachen als Varietäten in: Fachsprachen. Languages for Special Purposes, Band 1 Wolfgang Klein: Varietätengrammatik in: Sociolinguistics, Band 2 ol.pdf ol.pdf mainz.de/hansenss/HS1_fachsprachen.pdf mainz.de/hansenss/HS1_fachsprachen.pdf


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