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Übungsblatt 02 Lehrstuhl für Kommunal- und Umweltökonomie Übung zu den Grundzügen der VWL I/ Mikroökonomie Charlotte Kaplan/ Benjamin Hecker.

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1 Übungsblatt 02 Lehrstuhl für Kommunal- und Umweltökonomie Übung zu den Grundzügen der VWL I/ Mikroökonomie Charlotte Kaplan/ Benjamin Hecker

2 Aufgabe 4a – Vorüberlegungen (I) 2 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie In der Realität ändern sich Einkommen und Preise sehr häufig. Es besteht daher ein Interesse an einem Maß, das die Empfindlichkeit der nachgefragten Menge auf die Änderung einer dieser Variablen angibt. Ein denkbares Maß, das die Reaktion der nachgefragten Menge auf eine Preis- änderung misst, ist die Steigung der Nachfragekurve. QDQD Preis Menge Beispiel für eine lineare Nachfragekurve: Steigung von Beachte: Die Steigung be- rücksichtigt die Einheiten, in denen die Menge und der Preis eines Gutes gemes- sen werden: z.B. Q in m³ und P in. P2P2 P1P1 Q2Q2 Q1Q1

3 Aufgabe 4a – Vorüberlegungen (II) 3 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Problem: Da die Steigung der Nachfragekurve abhängig von der Wahl der Einheiten ist, in denen Preis und Menge gemessen werden, wird ein Vergleich von Nachfrage- reaktionen verschiedener Güter unmöglich. Beispiel: Ist eine Zunahme der Erdgasnachfrage von 200 m³ größer oder kleiner als eine Zunahme der Weinnachfrage um 50 Flaschen? Oder allgemeiner ausgedrückt: Auf welchem Markt reagiert die Nachfrage empfindlicher auf eine Preisänderung? Ausweg: Verwendung der Elastizität zur Messung der Reagibilität der Nachfrage. Hierbei handelt es sich um eine relative Größe, die einheitenlose Vergleiche ermöglicht.

4 Aufgabe 4a 4 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Allgemeine Definition: Preiselastizität der Nachfrage = Im Folgenden wird insbesondere auf die Preiselastizität der Nachfrage näher eingegangen:

5 Aufgabe 4a 5 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Im Wesentlichen gibt es zwei Arten, die Preiselastizität der Nachfrage zu messen: (1) (2) Bogenelastizität Punktelastizität: Zu dieser Darstellung kommt es, wenn infinitesimale Änderungen angenommen werden, d.h. P in (1) wird sehr klein.

6 Aufgabe 4a 6 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Anhand der Preiselastizität der Nachfrage soll gezeigt werden, dass das Maß der Elastizität einheitenlose Vergleiche ermöglicht, indem die Einheiten, in denen Menge und Preis gemessen werden, sich wegkürzen. Dabei soll beispielhaft davon ausgegangen werden, dass die Menge Q in m³ und der Preis P in gemessen werden: Interpretation: Eine Preiselastizität der Nachfrage von -2 gibt an, dass die nachgefragte Menge um 2 % sinkt, wenn der Preis um 1 % steigt oder umgekehrt, dass die nachgefragte Menge um 2 % zunimmt, wenn der Preis um 1 % abnimmt.

7 (d) Grenzfälle: (c) : Weist die Preiselastizität der Nachfrage den Wert -1 auf, so wird von einer einheitselastischen Nachfrage gesprochen. (a) : Liegt die konkrete Ausprägung der Preiselastizität der Nachfrage zwischen 0 und -1, so wird von einer preisunelastischen Nachfrage gesprochen. (b) : Wenn die konkrete Ausprägung der Preiselastizität der Nachfrage kleiner als -1 ist, so wird von einer preiselastischen Nachfrage gesprochen. Aufgabe 4a 7 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie P Q P Q

8 Aufgabe 4a – Ergänzungen (I) 8 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Determinanten alternativer Preiselastizitäten (Überblick) (a)Subjektive Notwendigkeit des Gutes bzw. des Bedarfs aus der Sicht der Käufer. (b)Grad der Marktsättigung eines Gutes. (c)Anteil der Ausgaben eines Gutes am Einkommen der Nachfrager. (d)Verfügbarkeit von Substitutionsgütern zu angemessenen Preisen. (e)Verwendungsmöglichkeiten eines Gutes. (f)Haltbarkeit eines Gutes. (g)Betrachteter Zeithorizont. vgl. hierzu ÜB 03.

9 Aufgabe 4a – Ergänzungen (II) 9 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Einkommenselastizität der Nachfrage = Preiselastizität des Angebots = Weitere Elastizitäten:

10 Aufgabe 4a – Ergänzungen (III) 10 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Kreuzpreiselastizität der Nachfrage = mit X und Y sind Güter. PYPY PYPY PYPY QXQX QXQX QXQX (1) X und Y sind Komplemente(2) X und Y sind Substitute(3) X und Y sind unverbunden

11 1) Setze P = 0: (Sättigungsmenge) 2) Setze Q D (P) = 0: (Prohibitivpreis) 3) Umsatz = Preis x Menge: Aufgabe 4e 11 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Im Folgenden wird auf die Beziehung zwischen der Preiselastizität der Nachfrage und dem Umsatz (R) eingegangen. Dabei wird vereinfachend von einer linearen Nachfragekurve Q D ausgegangen: 4) Berechnung der Punktelastizität:

12 Aufgabe 4e 12 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Für welchen Punkt auf der Nachfragekurve nimmt die Preiselastizität der Nachfrage den Wert -1 an? Ansatz: Setze (entspricht der Hälfte des Prohibitivpreises) Einsetzen in Q D (P): (entspricht der Hälfte der Sättigungsmenge)

13 Aufgabe 4e 13 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie In welchem Punkt auf der Nachfragekurve ist die Nachfrage vollkommen preisunelastisch bzw. vollkommen preiselastisch? Ansatz: (Vollkommen preisunelastische Nachfrage). (Vollkommen preiselastische Nachfrage).

14 Aufgabe 4e 14 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Preis Menge

15 Aufgabe 4e 15 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie P Q D (P) E P = -5*(P/Q D )0 ca. – 0,11 - 0, , Zur Verdeutlichung der Graphik auf Folie 16 seien anhand der Funktion Q P (P) = 100 – 5P aus Aufgabe 4e exemplarisch einige konkrete Werte für die Elastizität aufgeführt.

16 Aufgabe 4e 16 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Preis Menge Q2Q2 P1P1 Q1Q1 P2P2 P Q

17 Aufgabe 4e 17 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Steigt der Preis, so kann der Umsatz (R) zunehmen oder abnehmen, da bei einer Preiserhöhung zwei entgegengesetzte Effekte auftreten: Erster Effekt: Umsatz steigt um P *Q 2 Zweiter Effekt: nachgefragte Menge sinkt Umsatz sinkt um P 1 *Q Welcher Effekt überwiegt? Gesamtwirkung ist abhängig von der Preiselastizität der Nachfrage: - 1 P 1 *Q) R nimmt zu, wenn P steigt. E P < -1 (elastischer Bereich): Die prozentuale Mengenänderung fällt stärker aus als die prozentuale Preisänderung (P *Q 2 < P 1 *Q) R nimmt ab, wenn P steigt. Bei einer Elastizität von E P = -1 liegt ein Umsatzmaximum (R max ) vor (P *Q 2 = P 1 *Q).

18 Aufgabe 4e 18 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie Preis Menge P3P3 P1P1 Q3Q3 Q1Q1 -1 < E P < 0: P steigt R steigt E P < -1: P steigt R sinkt E P = -1: Wenn P steigt oder sinkt R bleibt konstant R max R = 0

19 Aufgabe 4e 19 Grundzüge der VWL I - Mikroökonomie R Q R max 0 Steigung der Umsatzkurve gleich Null


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