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27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Erfolgsfaktoren für die Umsetzung von Netzwerkprojekten Ansatzpunkte für die Praxis Workshop „Projekte zur Fachkräftesicherung.

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1 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Erfolgsfaktoren für die Umsetzung von Netzwerkprojekten Ansatzpunkte für die Praxis Workshop „Projekte zur Fachkräftesicherung in regionalen Netzwerken umsetzen“ Berlin Dr. Ingo Dammer

2 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Einleitung Erfolgsfaktoren für Netzwerkprojekte Netzwerkkultur: das Ganze ist mehr… Übersicht

3 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Woher… Wo stehen wir aktuell? Die regionalen Netzwerke sind gegründet. Die Ziele des Netzwerks sind konsensuell festgelegt. Es sind jeweils alle relevanten Partner im Netzwerk vertreten, die es zur Zielerreichung braucht. Auch die Maßnahmen, die das Netzwerk für sinnvoll erachtet, sind konsensuell festgelegt. Damit sind wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Umsetzung geschaffen!

4 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Wohin… Das Projekt soll gemeinsam erfolgreich umgesetzt werden. Das bedeutet: das Netzwerk muss… …konsequent die Planung realisieren, aber gleichzeitig… …flexibel auf Unvorhergesehenes reagieren. …mit externen Widrigkeiten fertig werden und… …vermutlich früher oder später interne Konflikte lösen. Worauf sollte das Netzwerk im Sinne des gemeinsamen Erfolgs besonders achten?

5 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Übersicht Erfolgsfaktoren für Netzwerkprojekte Zielorientierung Konfliktfreundlichkeit Verbindlichkeit Kommunikation

6 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Verbindlichkeit Zuverlässigkeit Damit die Kooperation ‚lebt‘, bedarf es einer grundsätzlichen Zuverlässigkeit der Akteure hinsichtlich der Kooperation. Dies betrifft vor allem: Leistungen Termine Vereinbarungen Ein ausformuliertes Regelwerk, das die für den internen Umgang verpflichtenden Fixpunkte enthält, gibt der Zuverlässigkeit ein Skelett. Ressourcensicherheit Budget Personal Kontakte Wissen Sinnvollerweise vereinbaren die Partner bereits in der Planungsphase schriftlich, in welchem Umfang sie Budget und Personal zur Verfügung stellen.

7 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Kommunikation Kooperationsklima Kommunikation ist das Medium aller anderen Faktoren und der ‚Klebstoff‘ des Netzwerks. Sie hilft, die in das Netzwerk eingebrachten gewachsenen Perspektiven der Partner (blinde Flecken, Selbstverständlichkeiten usw.) mit der Zeit in eine gemeinsame Netzwerkperspektive zu integrieren. Sie ist ein zentraler Klimafaktor, denn die ‚Chemie‘ innerhalb des Netzwerks spiegelt sich in ihr und wird durch sie wesentlich mitgeschaffen. Diese Dialektik beschreibt jenes Mehr an Lebendigkeit, das jedes Netzwerk gegenüber seiner funktionalen Darstellbarkeit auszeichnet,… …trotzdem aber heimlich über die Qualität seines internen Funktionierens und seiner faktischen Leistungen entscheidet. Die Minimalanforderungen der Kommunikation (Protokolle, Einladungen…) sollten vor Umsetzungsbeginn festgelegt werden. Und dann kommt es auf die Sahnehäubchen an.

8 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Kommunikation Transparenz Transparenz herzustellen, ist eine Kernaufgabe von Netzwerken. Sie ist die Grundbedingung für die Win-win-Situation von Netzwerk und Partnern. Transparent ist das, was allen Partnern gemeinsam bekannt und verständlich ist. Operativ-funktional gilt: die einzelne Partnerinstitution fängt da an, wo die Transparenz im Netzwerk aufhört. Ziel ist es, genügend Klarheit über die umsetzungsbezogene Konstellation von förderlichen und widerständigen Kräften im Netzwerk insgesamt zu gewinnen, so dass das Netzwerk sich selber vertraut, indem jeder Partner weiß, wie weit er sich auf jeden anderen Partner verlassen kann.

9 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Ziel- orientierung Lösungsorientierung Lösungsorientierung bringt die Ziele (und Teilziele) sowie die Kultur des Netzwerks ins Spiel: wofür sucht man Lösungen? welche Lösungen sucht / findet man? Sie vertritt so die Interessen des Ganzen und dämmt Partikularinteressen ein. Sie repräsentiert die pragmatische Grundtendenz des Netzwerks. Ziel ist außerdem die praktische Fehleranalyse, d.h. man verhindert möglichst Fehlerwiederholung, verliert sich aber nicht in der Suche nach Sündenböcken.

10 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Ziel- orientierung Controlling Den Erfolg der Umsetzung mitlaufend zu kontrollieren, ist zentral für die Qualität der Netzwerkarbeit. Daher müssen die Netzwerkpartner vorab gemeinsam festlegen, welche Controllingstruktur das Netzwerk will/braucht; welcher Partner… …welche Elemente… …zu welchem Zeitpunkt… …in welcher Form verantwortlich kontrolliert. Aus Gründen der Handhabbarkeit und Übersichtlichkeit empfiehlt sich die Unterteilung der (bereits feststehenden) Projektziele und (falls sinnvoll) Maßnahmen in Meilensteine. Sinn des Controllings ist eine zielorientierte Steuerung der Projektarbeit (womit jeder Partner einverstanden ist), sein Mittel, die faktische Kontrolle, ruft hingegen regelmäßig allseitige Widerstände hervor (niemand lässt sich gerne kontrollieren). Gerade das scheinbar Trocken-Buchhalterische entpuppt sich so als hoch sensibler Bereich.

11 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Konflikt- freundlichkeit Konflikte sind in Netzwerken strukturell angelegt. Konflikte spiegeln die tatsächlichen Kräfte und Tendenzen in einem Netzwerk einigermaßen zutreffend wider. Sie loten die Grenzen von Belastbarkeit und Kooperationsbereitschaft aus. Sie fördern bisher unbekannte Ressourcen zu Tage. Sie sind der wichtigste interne Motor der Veränderung. Konflikte müssen geregelt, nicht prinzipiell vermieden werden (‚Spielregeln‘) Konfliktfreundlichkeit heißt nicht: Streitsucht. Ziel: von den Konflikten profitieren!

12 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer Wie bei allem, was Menschen tun, entwickeln wir auch in Netzwerken notwendig eine Kultur: Netzwerkkultur ist das in sich sinnhaft zusammenhängende Ensemble der Faktoren, die gemeinsam das Gelingen von Netzwerkprojekten bestimmen. Diese These birgt eine Reihe von Implikationen, die sich nicht dem Gestus fügen, alles sei geplant machbar. Netzwerkkultur

13 27. Februar 2014Dr. Ingo Dammer NetzwerkkulturImplikationen Ganzheitlichkeit „Das Ganze hat Vorrang vor seinen Gliedern.“ Übersummativität „Das Ganze ist mehr und anders als die Summe seiner Teile.“ Entwicklungsoffenheit „Und keinem bleibt seine Gestalt.“ Konsequenzen (die man kennt, aber gerne vergisst) „Erfolgsfaktoren“ sind de facto erfolgskritische Faktoren: sie können auch negativ wirken. Von keinem der Faktoren aus versteht man das Ganze, nur ihr unruhiges Zusammenspiel eröffnet diese Chance. Und dass das so ist, ist gut! Denn in dieser unleidlichen Unbestimmtheit (und sogar Unbestimmbarkeit) wurzelt die Freiheit, die man braucht, um Projekte erfolgreich umsetzen zu können.


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