Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Wirtschaft trifft Wissenschaft regionale Strategien im Innovationswettbewerb Dr. Katja Fox IHK im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum Vortrag am 11. September.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Wirtschaft trifft Wissenschaft regionale Strategien im Innovationswettbewerb Dr. Katja Fox IHK im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum Vortrag am 11. September."—  Präsentation transkript:

1 Wirtschaft trifft Wissenschaft regionale Strategien im Innovationswettbewerb Dr. Katja Fox IHK im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum Vortrag am 11. September 2008 Forum Impulse für Innovation. Medizintechnik.NRW

2 I.– Zukunftsherausforderungen deutscher Medizintechnikunternehmen Zukunft der Medizintechnik basiert auf Fortschrittsdimensionen: Molekularisierung – Computerisierung – Miniaturisierung (BMBF, ed.: Studie zur Medizintechnik in Deutschland im internationalen Vergleich, Berlin 2005) Trend: Medizintechnik goes homecare Deutsche Hersteller und Dienstleister sehen Herausforderung in: hochtechnologischen Entwicklungen im Bereich neuer Produkte; Ausweitung der Aufgabenfelder durch Innovationen; neuen Vermarktungsstrategien und Netzwerkbildung; Internationalisierung …the real innovation stems from the process of bringing individuals from traditionally separate disciplines together. (Arnall, A.H: Future Technologies, Today`s Choices: Nanotechnology, Artificial Intelligence and Robotics; political and institutional map of emerging technologies. Report for the Greenpeace Environmental Trust, London 2003, S. 60)

3 II.– Was kann auf regionaler Ebene (noch) geleistet werden? Ausgangssituation: zunehmende Kapitalisierung und Globalisierung von Wissen Herausforderung und Aufgabe regionaler Akteure: Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Innovationswettbewerb – Schaffung regionaler Innovationssysteme Region regionale und nationale Faktorbedingungen Arbeitskräftepotenzial/Entrepreneurship Hochschulen/Forschungseinrichtungen Industriebetriebe unternehmensnahe Dienstleistungen Andere Region Quelle: in Anlehnung an Fritsch et al. 2007, 20.

4 Wege des Wissenstransfers von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und deren Nutzung bei dynamisch- innovationsorientierten und statisch-traditionellen Medizintechnikunternehmen als Teil des Wissensmanagement im Jahr 2006 (Angaben in % des jeweiligen Unternehmenstypus) Wissenstransfer durch:dynamisch-innovations- orientierte Unternehmen statisch- traditionelle Unternehmen Nutzung einer Kommunikationsplattform / Netzwerkplattform 11,5- Persönlicher Kontakt zu Hochschulakteuren bzw. Forschungseinrichtungen 65,425,0 eigene FuE-Abteilung53,8- Klinische Forschung und Versorgungsforschung 30,8- Verbundprojekte42,325,0 Verbandspublikationen23,125,0 Wissenschaftliche Publikationen in Fachzeitschriften / Fachbüchern 57,725,0 Fachtagungen / Kongresse69,250,0 Fachbezogene Arbeitskreise19,225,0 Quelle: Fox 2007 III.– Wege des Wissenstransfers deutscher Medizintechnikunternehmen

5 IV.– Erfahrungen aus zwei deutschen Regionen Steckbrief: Medical Valley, Forum MedTech Pharma Standort für High-Tech-Forschung und Produktinnovation Schwerpunkte: bildgebende Verfahren, physikal.-med. Technik Hohe Neugründungsrate und Patentanmeldungen Standort von Siemens Medical Solutions ca. 180 Medizintechnik-Unternehmen Nürnberg-Erlangen

6 IV.– Erfahrungen aus zwei deutschen Regionen Steckbrief: Gemeinschaftsinitiative MedEcon Ruhr Ausgeprägte Forschungs- und Kliniklandschaft Life Sciences mit den Bereichen Medizintechnik, Biomedizin + Biotechnologie Etablierung von Pilotprojekten ca. 300 Medizintechnik-Unternehmen Ruhrgebiet

7 Nürnberg- ErlangenRuhrgebiet Kooperation im Unternehmensnetzwerk50,076,9 Kooperation mit Hochschulen, FuE37,523,1 Kooperation mit Forschungsinstituten50,015,4 Kommunikationsplattform62,546,2 Zusammenarbeit mit Kliniken (klinische Forschung)50,030,8 Forschungskooperation mit Kliniken / Anwendern (ergonomische Produktgestaltung)37,538,5 Art der Einbindung in ein Netzwerk nach Regionen (Angaben in % des in ein Netzwerk eingebundenen regionalen Unternehmensbestandes) IV.– Erfahrungen aus zwei deutschen Regionen 88,9 % der Medizintechnikfirmen in Nürnberg-Erlangen sind in einem Netzwerk aktiv aber nur 40,6 % der Medizintechnikfirmen im Ruhrgebiet! Quelle: Fox et al 2007.

8 V.– Hemmnisse regionaler Zusammenarbeit Wissenschaft-Wirtschaft Vorurteile über Arbeitsweisen und Methoden auf beiden Seiten Mangel an Zielkonformität Projektideen in KMU entstehen selten durch systematische Ideenfindungs- und Entscheidungsprozesse Mangel an persönlichen Kontakten und dadurch Transfer von Erfahrungswissen kaum möglich Gefahr des unkontrollierten Wissensabflusses Personalaustausch selten möglich, Hochschulbürokratie...

9 VI.– Wie können Austauschprozesse in Zukunft gestaltet werden? Hochschulen stehen durch gesetzliche Veränderungen vor einem Handlungsdruck – neue Finanzierungsquellen oder neue strategische Partnerschaften mit Unternehmen werden erforderlich sein Herstellung persönlicher Kontakte (Aufgabe von Verbänden und Kommunen – regionale Abstimmung nötig) Angebote an Hochschulen und Forschungseinrichtungen besser vermarkten Gemeinsame Anträge zur Forschungsförderung Spin-Off-Gründungen als direkter Wissenstransfer in den kommerziellen Sektor... Praxisbeispiel aus Bochum: Zentrum für medizinische Bildgebung Ruhr

10 Vielen Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt:


Herunterladen ppt "Wirtschaft trifft Wissenschaft regionale Strategien im Innovationswettbewerb Dr. Katja Fox IHK im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum Vortrag am 11. September."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen