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1 WALDBRANDBEKÄMPFUNG Freiwillige Feuerwehr. 2 WAS IST EIN WALDBRAND ? Ein Waldbrand ist ein Schadenfeuer auf forstwirtschaftlich genutzten Flächen. Begünstigt.

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1 1 WALDBRANDBEKÄMPFUNG Freiwillige Feuerwehr

2 2 WAS IST EIN WALDBRAND ? Ein Waldbrand ist ein Schadenfeuer auf forstwirtschaftlich genutzten Flächen. Begünstigt wird ein Waldbrand durch die Art des Baumbestandes (Nadel- oder Laubwald) und des Bodenbelages (z.B. Moos, Gräser, trockenes Laub, Zweige) durch Austrocknung des Waldes und durch niedrige Luftfeuchtigkeit. WIE ENSTEHT EIN WALDBRAND ? Waldbrände entstehen durch natürliche und unnatürliche Ursachen. Natürliche Ursachen sind: -Blitzschlag -Selbstentzündung Unnatürliche Ursachen sind: -Fahrlässigkeit -Unbekannt 98 % aller Waldbrände werden durch menschliches Handeln verursacht.

3 3 Freiwillige Feuerwehr WELCHE BÄUME KÖNNEN BRENNEN ? Im Grunde genommen können alle Bäume brennen. Aber ein Nadelbaum brennt 90 % schneller als ein Laubbaum. Warum? Die Nadel eines Nadelbaumes sondert neben dem Harz auch ein ätherisches Öl ab. Das Öl ist leicht entflammbar. Wenn eine Nadel sich entzündet gibt es eine Kettenreaktion, denn die Verpuffungstemperatur ist dann so hoch, das sofort andere Nadeln auch brennen, und brennen………… IN DEUTSCHLAND PASSIERT DAS NICHT, ODER ? Leider doch. Es ist jedes Jahr so, das es Bodenfeuer gibt. Dazu gleich mehr. Aber am 08. August 1975 kam es in der Lüneburger Heide zu einem der schwersten Waldbrände Deutschlands. Ein Flächenbrand nahe der Ortschaft Stüde in der Südheide gerät außer Kontrolle. Das Feuer breitet sich schnell weiter aus und überspringt den Elbe-Seitenkanal. Neben dem Wald- und Moorbrand zwischen Stüde und Neudorf brechen in den Folgetagen weitere Brände im Landkreis Gifhorn und Celle aus, die nur schwer einzudämmen sind. Etwa Feuerwehrleute (SB) aus dem gesamten Bundesgebiet bekämpfen das Feuer. Im Einsatz sind Fahrzeuge. Weiterhin unterstützen tausende Soldaten und Löschflugzeuge aus Frankreich die Feuerwehr. Am 10. Auguste sterben im Wald fünf Feuerwehrleute im Feuer. Am 17. August sind die Brände gelöscht. Bei dem Brand wurden 7418 Hektar Wald vernichtet, der Schaden beläuft sich auf umgerechnet ca. 18 Millionen.

4 4 Freiwillige Feuerwehr WELCHE VORAUSSETZUNGEN MÜSSEN ERFÜLLT SEIN ? a) Klimavoraussetzung b) Jahreszeit - längere, warme Trockenheit- Mitte März bis Mai - trockene Winde- Juni und Juli c) Tageszeit d) Waldtyp - Entzündungsgefahr - dichtstehende Nadelholzbestände beginnt ab ca. 10 Uhr- trockene, sandige Standorte WELCHE UNTERSCHIEDLICHEN WALDBRANDARTEN GIBT ES ? Man unterscheidet zwischen einem: Erdfeuer, Moorbrand BodenbrändeStammbrand Vollbrände

5 5 Freiwillige Feuerwehr STAMMBRÄNDE Vom Stammbrand spricht man, wenn hohle oder trockene Einzelbäume brennen, für deren Entzündung meist Blitzschlag, Knallkörper an Silvester oder spielende Kinder ursächlich sind. WIE LÖSCHT MAN DIESE BRÄNDE? Diese hohlen oder trockenen Stämme sollten am besten mit Wasser geflutet werden.

6 6 Freiwillige Feuerwehr MOORBRÄNDE oder ERDFEUER Moorbrände, auch Erdfeuer genannt, sind an Moorflächen gebunden. Dabei brennen unterirdische organische Schichten (Kohle oder Torfschichten) bis auf den Mineralboden oder das Grundwasser. Solche Brände glühen oft tage- und wochenlang und sind schwer zu löschen. Wegen einer herrschenden Einbruchgefahr ist die Brandstelle gefährlich. WIE LÖSCHT MAN DIESE BRÄNDE? Diese Brände können am erfolgreichsten mit einem Netzmittel gelöscht werden. Aber Vorsicht, diese Netzmittel können das Grundwasser verseuchen. Warum Netzmittel? Netzmittel dringt tiefer in den Boden ein.

7 7 Freiwillige Feuerwehr BODENBRÄNDE Bodenbrände kommen am häufigsten vor. Rund 3/4 aller Waldbrände sind reine Bodenbrände, bei denen trockenes Gras, Laub, Nadeln, Sträucher auf der Bodenoberfläche brennen. Diese Bodenbrände sind gefährlich, was die Ausbreitung des Feuers betrifft, denn diese Feuer können sich sehr rasch zu einem Vollfeuer entwickeln.

8 8 Freiwillige Feuerwehr BODENBRÄNDE

9 9 Freiwillige Feuerwehr VOLLBRÄNDE Vollbrände, auch als Total-, Kronen- oder Wipfelfeuer bezeichnet, sind die gefährlichste Form des Waldbrandes. Sie entstehen immer aus Bodenbränden, deren Wärme die Nadeln, Rindschuppen und dünnen Zweige von tiefbeasteten Bäumen zunächst austrocknen und sie danach gemeinsam mit harzausscheidungen am Stamm entzünden. Auf diese Weise bildet sich eine Brücke für den Übergang des Brandes vom Boden zum Wipfel. Jedes Wipfelfeuer erlischt sofort, wenn das Bodenfeuer aufhört. Der starke Luftsog des Vollfeuers verursacht ein unheimliches heulendes Brausen.

10 10 Freiwillige Feuerwehr VOLLBRÄNDE

11 11 Freiwillige Feuerwehr VOLLBRÄNDE

12 12 Freiwillige Feuerwehr WAS KANN DIE FEUERWEHR TUN? Um diese Frage beantworten zu können muss man erst grundlegende Dinge über einen Waldbrand wissen. WIE KANN MAN ERKENNEN, DAS ES IM WALD BRENNT? Durch LuftbeobachtungDurch Wachtürme

13 13 Freiwillige Feuerwehr WAS KANN DIE FEUERWEHR TUN? Um diese Frage beantworten zu können muss man erst grundlegende Dinge über einen Waldbrand wissen. Wie breitet sich ein Waldbrand aus? Im allgemeinen hat die Waldbrandfläche eine längliche Form. Von der Entstehungstelle aus treibt der Wind die Front des Feuersaumes mit gewölbter Mitte, der Feuerspitze, vor sich her.

14 14 Freiwillige Feuerwehr WAS KANN DIE FEUERWEHR TUN? Kommen wir zur Beantwortung. Die FEUERWEHR kann den Brand mit Hilfe von Mannschaft und Gerät unter Kontrolle bringen und es schließlich auch löschen. Aber wie wir alle wissen ist dies sehr personalintensiv. Aber es gibt eine Taktik, die ein Waldbrand schnell unter Kontrolle bringen soll. Und zwar sollte man dem Feuer die Nahrung nehmen, das heißt Brandschneisen anlegen, das Feuer kann aber auch frontal mit Wasser bekämpft werden. Aber wenn das Bodenfeuer aus ist, geht das Vollfeuer von alleine aus.

15 15 Freiwillige Feuerwehr WAS KANN DIE FEUERWEHR TUN? Kommen wir zur Beantwortung. Was setzt die Feuerwehr ein? Das wichtigste ist das Personal. Geräte Bei den Fahrzeugen handelt es sich um 85% um Tanklöschfahrzeuge. Fahrzeuge, Flugzeuge oder Helikopter

16 16 Freiwillige Feuerwehr DANKE FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT ! ! ! Quellennachweis: -Schott/Ritter FwDV 2/2 Feuerwehr Grundlehrgang -Kohlhammer Die Roten Hefte Nr. 26 Bekämpfung von Waldbränden, Moorbränden, Heidebränden -Hamilton Handbuch für den Feuerwehrmann -Kohlhammer Lexikon der Feuerwehr -www.feuerwehrpresse.de


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