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Herzlich willkommen!. Schweizerische Akademie für Medizin und Ethik, www.medizin-ethik.ch Entstehung aus den Symposia Medizin und Ethik in Davos, 1998,

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Präsentation zum Thema: "Herzlich willkommen!. Schweizerische Akademie für Medizin und Ethik, www.medizin-ethik.ch Entstehung aus den Symposia Medizin und Ethik in Davos, 1998,"—  Präsentation transkript:

1 Herzlich willkommen!

2 Schweizerische Akademie für Medizin und Ethik, Entstehung aus den Symposia Medizin und Ethik in Davos, 1998, 1999, 2000 Gründung im Jahre 2000

3 Ziele der SAME Bildungsförderung im Bereich der Bioethik, speziell der Medizinethik auf überregionaler, gemeinnütziger Basis durch Veranstaltungen wie Symposien, Kongresse, Workshops, Seminare. Initiierung von Forschungsprojekten und die Verbreitung fachspezifischer Publikationen auf dem Gebiete der Bioethik und Medizinethik. Die Akademie ist dem interdisziplinären und interreligiösen Diskurs über Themen der Bioethik und Medizinethik verpflichtet. Die Akademie bindet auch Personen mit ein, die sich keiner Religion verpflichtet fühlen.

4 Definition von Ethik Ethik ist der Zweig der Philosophie, der sich mit dem Studium der Konzepte befasst, die wir brauchen, um menschliche Aktionen zu evaluieren, im Besonderen jene von Gut/Böse, richtig/falsch. Bis jetzt gibt es keinen globalen Konsens in der Philosophie für die Definition des Guten.

5 Globale Ethik für eine globale Gemeinschaft Die Weltbevölkerung ist nahezu eine Gemeinschaft geworden, gegenseitig abhängig in grossen multinationalen Gruppen, in globaler Wirtschaft, Industrie, Handel mit weltweiter Kommunikation. Alte Barrieren von Entfernung, Sprache und Rasse verlieren an Bedeutung.

6 Wir teilen alle dieselben grossen Probleme Überbevölkerung Schwindende natürliche Ressourcen Umweltverschmutzung als Bedrohung für Luft, Wasser, Boden, Nahrung, Gesundheit Elimination von Lebensformen Geistige Fehler wie Egoismus, Neid und Hass als Ursache für Leid und Unglück

7 Gemeinsame ethische Grundlage der Weltreligonen und der Philosophie Respekt allen Lebens gegenüber. Wir wollen alle Glück; niemand will leiden. Jeder hat das gleiche Recht, dieses Ziel zu erreichen. Erklärung der Menschenrechts 1789 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen

8 Definiton von Gesundheit Resolution des WHO Executive Board 1998: Health is a dynamic state of complete physical, mental, spiritual and social well-being and not merely the absence of disease and infirmity.

9 Globalisierung von medizinischer Ethik Buddha als der grosse Arzt Moralische Verpflichtung zum Schutz der indiviuellen Gesundheit im in Japanischen Rhi-Shu code und im Eid des Hippokrates Christus Medicus Richtlinien des World Medical Association: Deklaration von Genf (1948) Deklaration von Helsinki (1975)

10 Thesenpapier zur Formulierung einer zeitgemässen, globalen ärztlichen Ethik G. Neitzke, B. Lohff, A. Schapowal Niedersächsisches Ärzteblatt 1/1998 Präambel Verantwortungsvolles ärztliches Handeln setzt die Bewusstheit einer ethischen Grundlage voraus. Dies gilt in allen Kulturen und Religionen, auch für Ärztinnen und Ärzte, die sich heute keiner Religion mehr verbunden fühlen.

11 Präambel Die ärztliche Ethik soll tradierte Werte wie Sympathie, Nächstenliebe, Mitgefühl, Toleranz, Gerechtigkeit berücksichtigen und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und die ethischen Richtlinien des Weltärztebundes wie das Genfer Ärztegelöbnis und die Deklaration von Helsinki respektieren.

12 These 1 Die Gesundheit des Individuums ist oberster Gut der ärztlichen Tätigkeit. Die Autonomie und Würde des Individuums müssen stets gewahrt werden.

13 These 2 Leben und Tod sind Begriffe, die nicht von Ärztinnen und Ärzten allein definiert werden sollen und können. Ein möglichst umfassender, offener gesell- schaftlicher Diskurs ist dazu notwendig.

14 These 3 Anhand der Übereinkünfte zu den Begriffen Leben und Tod müssen die Rechte für den Menschen in allen Lebensphasen eindeutig festgelegt werden.

15 These 4 Soziales Engagement ist Bestandteil ärztlicher Tätigkeit.

16 These 5 Als Aufgaben der Medizin müssen neben der Therapie die Bereich Prävention/ Prophylaxe und Palliation stärkere Beachtung finden.

17 These 6 Medizin ist eine sich wandelnde Disziplin. Für medizinischen Fortschritt sind wissenschaftliche Vielfalt und Offenheit notwendige Voraussetzungen. Biomedizinische Forschung unterliegt allgemein akzeptierten Grundlagen, und muss die Zustimmung der daran beteiligten Individuen gewährleisten.

18 These 7 Die Qualität der medizinischen Behandlung und des Umgangs mit kranken Menschen ist abhängig von der Qualität des Umgangs der Ärztinnen und Ärzte mit sich selbst.

19 These 8 Ärztinnen und Ärzte sind der globalen ärztlichen Ethik vor ihrem Gewissen, vor ihrem Stand und vor ihren Patient(inn)en verantwortlich

20 Gesundheit für Therapeut(inn)en Auf allen vier Ebenen: physisch, mental, sozial und spirituell Drei Eigenschaften sind notwendig, um ein guter Therapeut/eine gute Therapeutin zu sein und Gesundheit zu fördern bzw. erreichen: Altruismus Wissen Mitleid

21 Gesundheit für alle – ja, aber... Lösungen finden für die offenen Probleme in der Geschichte der Medizin wie Schwangerschaftsabbruch und Euthanasie Neue Herausforderungen angehen wie Organtransplantation, In-vitro-Fertilisation, Genforschung und –therapie, Embryonenforschung, Klonierung Eindämmen der explodieren Kosten der Gesundheitssysteme

22 Gro Harlem Brundtland Health The Key to Human Development Campus, Frankfurt/New York (2000) Environment, personal wellbeing and wealth are intimately connected. Health for All emphasises a comprehensive approach to health.

23 Franz Kafka To prescribe pills is easy, but to reach an understanding in people is very hard.

24 Olivia Newton-John...If we only have love We can reach those in pain We can heal all our wounds We can use our own name If we only have love we can melt all the guns And than give them new words To our daughters and our sons...

25 The Dalai Lama Having a good heart is more important than religion. Indira Gandhi Poverty is the greatest polluter.


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