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SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Die Werte des Top-Managements Ergebnisse der quantitativen Hauptstudie Management Summary Frankfurt, 25. Juni 2006.

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1 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Die Werte des Top-Managements Ergebnisse der quantitativen Hauptstudie Management Summary Frankfurt, 25. Juni 2006

2 2 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Methode, Stichprobe, Ausschöpfung Vorstudie: 10 qualitative, non-direktive Explorationen von ca. 1,5 Stunden Dauer mit Personen aus der relevanten Grundgesamtheit Methode: schriftliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen Erhebungszeitraum: 15. März bis 15. Mai 2006 Grundgesamtheit: 600 Manager aus 95 Unternehmen Befragte: –Vorstände aus 73 Unternehmen (77% aller Unternehmen) –Insgesamt 174 Manager (29% aller Manager) Ausfälle: –Absagen einzelner Personen: 76 Manager (13%) –103 Manager (17%) nahmen nicht teil, weil der ganze Vorstand geschlossen die Teilnahme ablehnte –Keine Rückmeldung: 246 Manager (41%)

3 3 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG TdWI 05/06 (Hubert Burda Media) Markenprofile 11 (Gruner + Jahr AG) 3SC ® Trendforschung (Sinus Sociovision) –erhoben 2005 – Fälle –erhoben 2005 – Fälle –Wird jährlich erhoben. Die hier verwendeten Daten stammen aus den Wellen 2002 bis 2005 –ca Fälle jährlich Quellen der Daten für den Bevölkerungsvergleich

4 4 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG I.Große Unterschiede zwischen Bevölkerung und Management

5 5 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Oberschicht / Obere Mittelschicht Mittlere Mittelschicht Untere Mittelschicht / Unterschicht Soziale Lage Grund- orientierung © Sinus Sociovision 2006 Sinus B3 Konsum-Materialisten 11% Sinus B1 Etablierte 10% Sinus C2 Experimentalisten 7% Sinus B12 Postmaterielle 10% Sinus BC3 Hedonisten 11% Sinus B2 Bürgerliche Mitte 16% Sinus C12 Moderne Performer 9% Sinus A23 Traditions- verwurzelte 15% DDR- Nostalgische 6% Sinus AB2 Sinus A12 Konservative 5% A Traditionelle Werte Pflichterfüllung, Ordnung C Neuorientierung Multi-Optionalität, Experimentier- freude, Leben in Paradoxien B Modernisierung Individualisierung, Selbstverwirklichung, Genuss 42% (n=73) 45% (n=79) 10% (n=17) 3% (n=5) Top-Manager im Sinus-Milieumodell Anteile im Vergleich zur Bevölkerung

6 6 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Ich informiere mich regelmäßig über die aktuellen Börsenkurse. Deutschland ohne Ausländer wäre ein langweiliges Land. Ich fühle mich für das Alter ausreichend abgesichert. Ich setze mir selbst hohe Ziele, die ich zu erreichen versuche. Alles in allem bringt uns die weltweite Vernetzung mehr Vorteile als Nachteile. Jeder, der sich anstrengt, kann sich hocharbeiten. Es kommt bei mir öfter vor, dass ich ganz und gar in meiner Arbeit aufgehe. Ich möchte an dem teilhaben, was im Internet passiert. Ich gehöre zu den Menschen, die im Leben immer wieder gerne etwas völlig Neues ausprobieren. Wettbewerb ist gut, weil er das Beste aus den Menschen herausholt. Top-2-Boxes einer Skala von 1=Trifft überhaupt nicht zu bis 4=Trifft ganz genau zu Manager Bevölkerung* Basis: n = 174 Bevölkerung: * Basis: n = 174 Bevölkerung: * 3SC® Trendforschung 2005, n = Offenheit & Ambition deutlich stärker ausgeprägt

7 7 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Was ich will, ist Spaß, Abwechslung und Unterhaltung. Heute ändert sich alles so schnell, dass man nicht weiß, woran man sich halten soll. Für uns gibt es heutzutage wenig Chancen, es zu etwas zu bringen. Wenn ich es mir genau überlege, war das Leben in der DDR gar nicht so schlecht. Ich fürchte, dass der technische Fortschritt unser Leben zerstört. Durch Weiterbildung kann man seine berufliche Zukunft heute auch nicht mehr sichern. In meinem Leben spielen christliche Wertvorstellungen keine Rolle. Ich empfinde zunehmend eine soziale Kälte in unserer Gesellschaft. Deutschland ist ein reiches Land, weil wir Deutschen fleißiger und tüchtiger sind als andere. Ich habe großes Verständnis für Leute, die nur tun, wozu sie gerade Lust haben. Manager Bevölkerung* Top-2-Boxes einer Skala von 1=Trifft überhaupt nicht zu bis 4=Trifft ganz genau zu Basis: n = 174 Bevölkerung: * 3SC® Trendforschung 2005, n = Veränderungsbereitschaft und christliche Werte

8 8 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Verantwortungsbewusstsein gegenüber anderen Pflichtbewusstsein Freundschaft Zivilcourage Treue Toleranz Vorbild sein für andere Fleiß Disziplin Phantasie, Kreativität Rücksichtnahme auf andere Bescheidenheit / Verzichtbereitschaft Höflichkeit / gute Manieren Ordnung Solidarität / Gemeinschaftssinn Selbstverwirklichung / Selbstentfaltung Ehrgeiz Ungebundenheit / frei sein Lebensgenuss Freizeit Heimatverbundenheit Manager Bevölkerung 30%50%0%70%20%40%60%10%80% Top-Box einer Skala von 1=Keine Bedeutung bis 4=Sehr große Bedeutung Basis: n = 174 Bevölkerung: Markenprofile 11, n = Die wichtigsten Grundwerte im Vergleich

9 9 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Top-Box einer Skala von 1=Keine Bedeutung bis 4=Sehr große Bedeutung: Abweichung von den Bevölkerungsdaten Verantwortungsbewusstsein gegenüber anderen Pflichtbewusstsein Freundschaft Zivilcourage Treue Toleranz Vorbild sein für andere Fleiß Disziplin Phantasie, Kreativität Rücksichtnahme auf andere Bescheidenheit / Verzichtbereitschaft Höflichkeit / gute Manieren Ordnung Solidarität / Gemeinschaftssinn Selbstverwirklichung / Selbstentfaltung Ehrgeiz Ungebundenheit / frei sein Lebensgenuss Freizeit Heimatverbundenheit Basis: n = 174 Bevölkerung: Markenprofile 11, n = Höchste Abweichung: Verantwortung und Freizeit

10 10 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Die wichtigsten Grundwerte der Deutschen Allgemeinbevölkerung Top-Manager 1. Treue 2. Freundschaft 3. Pflichtbewußtsein 4. Höflichkeit 5. Freizeit 6. Fleiß 1. Verantwortung 2. Pflichtbewußtsein 3. Freundschaft 4. Zivilcourage 5. Treue 6. Toleranz Quelle: Heiner Thorborg/Sinus Sociovision, Juni 2006

11 11 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG "Die Menschen werden in Zukunft noch mehr nach Leistung und Erfolg streben. Jeder wird versuchen, das Beste aus seinen Möglichkeiten zu machen. Wer seine eigenen Interessen verfolgt, dient so am besten dem Wohl des Ganzen. Die Politik wird der Wirtschaft noch mehr Gestaltungsspielraum geben. Sie wird den freien Wettbewerb fördern, weil nur freie Märkte wirklich fair sind. Die Globalisierung wird weiter fortschreiten. Alles wird privatisiert. Was funktioniert, ist gut. Nur Resultate zählen." Zukunftsszenarien: 1) Wettbewerb

12 12 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG "Als Folge der Globalisierung und der neuen Medien wird die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern, zwischen Arm und Reich in unserer Gesellschaft immer größer. Die Menschen werden sich dagegen auflehnen und ein Umdenken in Wirtschaft und Politik bewirken. Das Streben nach Harmonie, Gleichgewicht, Gerechtigkeit und Ausgleich wird stärker. Politik und Wirtschaft werden nicht mehr Wachstum um jeden Preis anstreben. Gesellschaftliche Macht wird immer mit sozialer Verantwortung verbunden sein." Zukunftsszenarien: 2) Harmonie & Solidarität

13 13 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG "Wir entwickeln uns immer mehr zu einer Informations- und Wissensgesellschaft. Die Welt wird komplexer und unvorhersehbarer. Alte Gewissheiten, Regeln und Gesetze verlieren ihre Gültigkeit. Jeder lebt nach seiner eigenen Norm. Werte wie Nachhaltigkeit, Autonomie und Intuition werden an Bedeutung gewinnen. Die Menschen werden mehr Eigenverantwortung übernehmen und sich in vielfältigen Netzwerken zusammenschließen. Jeder einzelne muss sich ständig verändern und immer wieder neue Wege finden. Die Welt wird zu einem globalen Dorf." Zukunftsszenarien: 3) Wissensgesellschaft

14 14 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG - gefällt mir am besten - 39% 23% - am wahrscheinlichsten - 17% 47% Manager Bevölkerung 38% 34% 31% 20% 48% 22% 62% 15% Basis: n = 174 Bevölkerung: 3SC® Trendforschung 2005, n = Wissensgesellschaft Wettbewerb Harmonie & Solidarität Harmonische Schicksalsgemeinschaft versus Eigenverantwortung und Netzwerkökonomie

15 15 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG II.Nur graduelle Unterschiede innerhalb der Gruppe der Top-Manager

16 16 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Nur wer authentisch ist, kann auf Dauer als Führungskraft überzeugen. Etwas Neues zu schaffen macht mir Spaß. Die Familie ist für mich ein unersetzliches menschliches Gegengewicht zum Berufsleben. Ich fühle mich mit dem Unternehmen, für das ich arbeite, persönlich sehr verbunden. Ich fordere mich gerne und gehe bis an meine eigenen Grenzen. Volle Ablehnung Volle Zustimmung Eher Zustimmung Eher Ablehnung Basis: n = 174 Übereinstimmendes Selbstbild

17 17 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Die langfristige Perspektive eines Unternehmens ist immer wichtiger als kurzfristige Gewinnmaximierung. Die Bezüge von Top-Managern sollten bei Erfolg nach oben, bei Misserfolg nach unten flexibel sein. Die deutschen mittelständischen Familien- unternehmen mit ihren unternehmerischen Tugenden verdienen allergrößten Respekt. In unserem Unternehmen ist es möglich, jederzeit Kritik zu üben. Wettbewerb ist gut, weil er das Beste aus den Menschen herausholt. Volle Ablehnung Volle Zustimmung Eher Zustimmung Eher Ablehnung Basis: n = 174 Eindeutiges Rollenverständnis

18 18 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Ich erwarte von meinem Führungsteam, dass es sich auch in der Gesellschaft engagiert. Als Top-Manager sollte man sein persönliches Leben dem beruflichen unterordnen. Ich glaube, dass Männer und Frauen vollkommen verschiedene Arten zu denken und zu handeln haben. Top-Manager bekommen heute nicht mehr die Anerkennung, die ihnen gebührt. Die Aufgabe von Unternehmen ist es, Gewinne zu machen. Alles andere ist zweitrangig. Durch die Globalisierung werden sich für Viele in Deutschland die Lebensverhältnisse verschlechtern. Deutschland wird für Top-Manager immer unattraktiver. Mehr Zeit zu haben ist mir wichtiger, als mehr Geld zu besitzen. Ich messe meinen Erfolg an den Dingen, die ich besitze. Zu Hause muss der Vater das Sagen haben. Moderne Performer Etablierte Postmaterielle 30%50%0%70%20%40%60%10%80% 100%90% Basis: n = 174 Top-2-Boxes einer Skala von 1=Trifft überhaupt nicht zu bis 4=Trifft ganz genau zu Die größten Differenzen zwischen Sinus-Milieus ®

19 19 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Ich erwarte von meinem Führungsteam, dass es sich auch in der Gesellschaft engagiert. In Deutschland haben die Arbeitnehmer viel zu viele, die Unternehmen viel zu wenig Rechte. Die sogenannten Soft Skills sind wichtig, gute Zahlen sind wichtiger. Es sollte für die Öffentlichkeit nachvollziehbar und transparent sein, wie Top-Manager bezahlt werden. Die Globalisierung wird von manchen als Ent- schuldigung für schlechtes Management missbraucht Es gibt große, erfolgreiche Unternehmen, für die ich nicht arbeiten würde, weil ich sie für unethisch halte. Heute wird zu viel über Werte und Ethik des Manage- ments geredet und zu wenig über Leistung und Erfolg. Die Globalisierung dient manchen Managern dazu, ungerechtfertigte Forderungen durchzusetzen. Viele Entscheidungen treffe ich mehr mit dem Gefühl als mit dem Verstand. Die Rolle der Frau in der Gesellschaft besteht darin, eine gute Mutter und Ehefrau zu sein. Das ist mir egal Börsennotiert Familienbesitz 30%50%0%70%20%40%60%10%80% 100%90% Top-2-Boxes einer Skala von 1=Trifft überhaupt nicht zu bis 4=Trifft ganz genau zu Basis: n = 174 Die größten Differenzen nach Eigentumsform Würde am liebsten arbeiten in Unternehmen mit Eigentumsform:

20 20 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG III.Einstellungen der Top-Manager zu Wertedimensionen

21 21 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Die einzelnen Aussagen Es kommt bei mir häufig vor, dass ich mich in wichtigen Fragen der Gesellschaft stark engagiere. 2) Es ist für mich ganz selbstverständlich, dass ich bei allem, was ich tue, auch an die Folgen für die Umwelt denke. 3) Ich erwarte von meinem Führungsteam, dass es sich auch in der Gesellschaft engagiert. Dimension 1) Gesellschaftliches Engagement Eher Zustimmung Zustimmung Volle Zustimmung Eher ZustimmungVolle Zustimmung Bevölkerung: Manager: Anteil in % Basis: n = 174 Bevölkerung: 2) TdW 05/06, n = ; 3) 3SC® Trendforschung 2005, n = Gesellschaftliches Engagement 1) Skala gebildet durch Summe der Antworten dividiert durch Anzahl der Aussagen

22 22 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Die langfristige Perspektive eines Unternehmens ist immer wichtiger als kurzfristige Gewinnmaximierung. Langfristige Glaubwürdigkeit des Unternehmens ist wichtiger als kurzfristiger Erfolg. Unternehmerische Nachhaltigkeit Eher Zustimmung Zustimmung Volle Zustimmung Eher ZustimmungVolle Zustimmung Bevölkerung: Manager: Anteil in % Basis: n = 174 Unternehmerische Nachhaltigkeit Die einzelnen Aussagen Dimension 1 1) Skala gebildet durch Summe der Antworten dividiert durch Anzahl der Aussagen

23 23 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Im Zweifelsfall muss man den ethischen Werten des Unternehmens den Vorrang geben, auch wenn man damit ein gutes Geschäft verpasst Unternehmen sollten sich schriftlich, verbindlich und öffentlich auf ethische Richtlinien verpflichten, die sie auch ihren Entscheidungen zugrunde legen Es gibt große, erfolgreiche Unter- nehmen, für die ich nicht arbeiten würde, weil ich sie für unethisch halte. Heute wird zu viel über Werte und Ethik des Managements geredet und zu wenig über Leistung und Erfolg. (negativ) Werte contra Ökonomie? Eher Zustimmung Zustimmung Volle Zustimmung Eher ZustimmungVolle Zustimmung Bevölkerung: Manager: Anteil in % Basis: n = 174 Primat der Werte Die einzelnen Aussagen Dimension 1 1) Skala gebildet durch Summe der Antworten dividiert durch Anzahl der Aussagen

24 24 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Wenn das Unternehmen gut verdient, ist es nicht in Ordnung, Mitarbeiter zu entlassen. Es belastet mich persönlich, wenn ich Entscheidungen fällen muss, die Menschen den Arbeitsplatz kosten. Die Aufgabe von Unternehmen ist es, Gewinne zu machen. Alles andere ist zweitrangig. (in die Dimensionsbildung ging die Ablehnung ein) Verantwortung für Arbeitsplätze Eher Zustimmung Zustimmung Volle Zustimmung Eher ZustimmungVolle Zustimmung Bevölkerung: Manager: Anteil in % Basis: n = 174 Verantwortung für Arbeitsplätze Die einzelnen Aussagen Dimension 1 1) Skala gebildet durch Summe der Antworten dividiert durch Anzahl der Aussagen

25 25 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Kooperativer Führungsstil ist eine Illusion. Eine offene Diskussionskultur ist gut und schön. Sie kostet aber zuviel Zeit. Die sogenannten Soft Skills sind wichtig, gute Zahlen sind wichtiger. Echtes Commitment der Mitarbeiter für ihre Aufgabe ist immer schwerer zu erreichen. Führung/ Management: Autoritärer Führungsstil Eher Zustimmung Zustimmung Volle Zustimmung Eher ZustimmungVolle Zustimmung Bevölkerung: Manager: Anteil in % Basis: n = 174 Autokratie Die einzelnen Aussagen Dimension 1 1) Skala gebildet durch Summe der Antworten dividiert durch Anzahl der Aussagen

26 26 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG In unserem Unternehmen ist es möglich, jederzeit Kritik zu üben. Nur wer authentisch ist, kann auf Dauer als Führungskraft überzeugen. Führungskräfte müssen für ihre Mitarbeiter absolut berechenbar sein Wettbewerb ist gut, weil er das Beste aus den Menschen herausholt. 2) Führung/ Management: Kooperation und Vorbildcharakter Eher Zustimmung Zustimmung Volle Zustimmung Eher ZustimmungVolle Zustimmung Bevölkerung: Manager: Anteil in % Basis: n = 174 Bevölkerung: 2) 3SC® Trendforschung 2005, n = Vorbild sein Die einzelnen Aussagen Dimension 1) 1) Skala gebildet durch Summe der Antworten dividiert durch Anzahl der Aussagen

27 27 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Die Rolle der Frau in der Gesellschaft besteht darin, eine gute Mutter und Ehefrau zu sein. 2) Zu Hause muss der Vater das Sagen haben. 2) Traditionelles Frauenbild Eher Zustimmung Zustimmung Volle Zustimmung Eher ZustimmungVolle Zustimmung Bevölkerung: Manager: Anteil in % Frauenbild Die einzelnen Aussagen Dimension 1) Basis: n = 174 Bevölkerung: 2) 3SC® Trendforschung 2005, n = ) Skala gebildet durch Summe der Antworten dividiert durch Anzahl der Aussagen

28 28 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Die einzelnen Aussagen In den Unternehmen würde manches besser laufen, wenn es mehr Frauen in Führungspositionen gäbe. 2) 3) Ich glaube, dass Männer und Frauen vollkommen verschiedene Arten zu denken und zu handeln haben. 2) Dimension 1) Frauen im Management Eher Zustimmung Zustimmung Volle Zustimmung Eher ZustimmungVolle Zustimmung Bevölkerung: Manager: Anteil in % Basis Manager: n = 174; Basis Bevölkerung: 2) 3SC® Trendforschung 2005 (n = 2.033) bzw (n=2.035); 3) Originalfrage Bevölkerung: "Die Dinge würden besser laufen, wenn es mehr Frauen in Führungspositionen in Politik und Unternehmen gäbe " Frauen im Management 1) Skala gebildet durch Summe der Antworten dividiert durch Anzahl der Aussagen

29 29 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Die einzelnen Aussagen In Deutschland haben die Arbeitnehmer viel zu viele, die Unternehmen viel zu wenig Rechte. Der Kündigungsschutz in Deutschland sollte abgeschafft werden. Unser Sozialsystem ist überzogen. Wenn das Unternehmen gut verdient, ist es nicht in Ordnung, Mitarbeiter zu entlassen. (in die Dimensionsbildung ging die Ablehnung ein) Dimension 1) Der überzogene Sozialstaat Eher Zustimmung Zustimmung Volle Zustimmung Eher ZustimmungVolle Zustimmung Bevölkerung: Manager: Anteil in % Basis: n = 174 Der überzogene Sozialstaat 1) Skala gebildet durch Summe der Antworten dividiert durch Anzahl der Aussagen

30 30 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG IV.Die Haltung der Top-Manager

31 31 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Die langfristige Perspektive eines Unternehmens ist immer wichtiger als kurzfristige Gewinnmaximierung. Langfristige Glaubwürdigkeit des Unternehmens ist wichtiger als kurzfristiger Erfolg. In der Krise, wenn es um das Überleben geht, kann sich ein Unternehmen Werte nicht mehr leisten. Das deutsche System der sogenannten Deutschland AG, bei dem Aufsichtsräte mit Top-Managern anderer Unternehmen besetzt werden, führt zu mangelnder Kontrolle und ist für die Unternehmen letztlich schlecht. Die Globalisierung muss dringend auf internationaler Ebene reguliert werden, damit sie nicht außer Kontrolle gerät und großen Schaden anrichtet. Volle Ablehnung Volle Zustimmung Eher Zustimmung Eher Ablehnung Basis: n = 174 Wertorientierung ist nützlich

32 32 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Wettbewerb ist gut, weil er das Beste aus den Menschen herausholt. Die Aufgabe von Unternehmen ist es, Gewinne zu machen. Alles andere ist zweitrangig. Heute wird zu viel über Werte und Ethik des Managements geredet und zu wenig über Leistung und Erfolg. Um zu bekommen, was ich will, bin ich bereit, erhebliche Risiken einzugehen. Die Bezüge von Top-Managern sollten bei Erfolg nach oben, bei Misserfolg nach unten flexibel sein. Wenn das Unternehmen gut verdient, ist es nicht in Ordnung, Mitarbeiter zu entlassen. Volle Ablehnung Volle Zustimmung Eher Zustimmung Eher Ablehnung Basis: n = 174 Unternehmenserfolg als maßgeblicher Wert

33 33 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Privatleben und berufliches Leben sind ganz verschiedene Dinge. Ich lege großen Wert darauf, dass sich beides nicht vermischt. Ich kenne Manager, die privat ganz anderen Werten folgen als im Beruf. Die Familie ist für mich ein unersetzliches menschliches Gegengewicht zum Berufsleben. Es ist mir ganz wichtig, dass nichts nach außen dringt, wenn es in meiner Familie Probleme gibt. Ich habe oft Schwierigkeiten, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Als Top-Manager sollte man sein persönliches Leben dem beruflichen unterordnen. Mein Zuhause ist meine Insel. Für mich ist es wichtig, dass eine Liebe ein ganzes Leben hält. Volle Ablehnung Volle Zustimmung Eher Zustimmung Eher Ablehnung Basis: n = 174 Familie als Schutzinstanz

34 34 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Als Top-Manager sollte man sein persönliches Leben dem beruflichen unterordnen. Es kommt bei mir öfter vor, dass ich ganz und gar in meiner Arbeit aufgehe. Für uns gibt es heutzutage wenig Chancen, es zu etwas zu bringen. Jeder, der sich anstrengt, kann sich hocharbeiten. Ich setze mir selbst hohe Ziele, die ich zu erreichen versuche. Ich fordere mich gerne und gehe bis an meine eigenen Grenzen. Menschen, die nichts aus sich machen, interessieren mich nicht. Was ich von mir erwarte, dass verlange ich auch von anderen. Die sogenannten Soft Skills sind wichtig, gute Zahlen sind wichtiger. Volle Ablehnung Volle Zustimmung Eher Zustimmung Eher Ablehnung Basis: n = 174 Leistungsethik dominiert

35 35 SINUS SOCIOVISION HEINER THORBORG Anteil in % Basis: n = 174 Eigenes Gewissen als wichtigste Instanz Wem gegenüber fühlen Sie sich in Ihrer Arbeit vor allem verantwortlich?


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