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STAND 2004HANS-PETER UHLIGFOLIE 1 ELEKTRISCHE ANLAGEN IN GEBÄUDEN Grenzrisiko ist das Größte noch zu vertretende Risiko eines bestimmten Vorganges oder.

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1 STAND 2004HANS-PETER UHLIGFOLIE 1 ELEKTRISCHE ANLAGEN IN GEBÄUDEN Grenzrisiko ist das Größte noch zu vertretende Risiko eines bestimmten Vorganges oder Zustandes. Es wird indirekt durch sicherheitstechnische Festlegungen beschrieben. (nach DIN – 2)

2 STAND 2004HANS-PETER UHLIGFOLIE 2 ELEKTRISCHE ANLAGEN IN MEDIZINISCH GENUTZTEN EINRICHTUNGEN Schnittstelle fest installierte elektrische Anlage / medizinisches elektrisches Gerät: Elektrische AnlageMedizinisches elektrisches Gerät Spannungstoleranz +6 % bis -10 % an Übergabe- stelle zuzüglich -4 % im Verbrauchernetz gem. DIN IEC Spannungstoleranz ±10 % gem. DIN EN Maximal zulässige Berührungsspannung 25 V AC gem. DIN VDE ohne Unterscheidung der medizinischen Anforderungen. Maximal zulässige Berührungsspannung bei direkter Anwendung am Herzen 10 mV als medizinische Anforderung aus der Literatur bekannt. Anschlussbolzen für Potentialausgleichsleitungen gem. DIN VDE in medizinisch genutzten Bereichen der Gruppe 2 vorgeschrieben. Anschlussbolzen für Potentialausgleichsleitungen gem. DIN EN nicht vorgeschrieben. Stromversorgung für Sicherheitszwecke mit 15 s Unterbrechungszeit gem. DIN VDE vorgeschrieben. Eigene Stromquelle (für Sicherheitszwecke) gem. DIN EN nicht vorgeschrieben. Keine speziellen Anforderungen an Akkumulatoren und Meldungen bekannt. In vielen Fällen unterbrechungsfreie Versorgung notwendig. Stromversorgung für Sicherheitszwecke mit 0,5 s Unterbrechungszeit gem. DIN VDE nur für OP-Leuchten vorgeschrieben. Zentrale ZSV nicht Gegenstand der Norm.

3 STAND 2004HANS-PETER UHLIGFOLIE 3 ELEKTRISCHE ANLAGEN IN MEDIZINISCH GENUTZTEN EINRICHTUNGEN Berührungsspannung ohne ZPA: Beispiel: Länge l 1 und l 2 = 20 m Querschnitt l 1 und l 2 = 2,5 mm² R ü Stecker/Gerät 0,1 Ω Länge l 3 und l 4 = 1,5 m Querschnitt l 3 und l 4 = 0,75 mm² R ges für PE = R 1 + R ü R ges für PE = 0,15 Ω + 0,1 Ω R ges für PE = 0,25 Ω Bei einem Kurzschlussstrom Ik = 150 A beträgt die Berührungsspannung U L = 0,25 Ω 150 A = 37,5 V Davon entfallen 15 V auf den Widerstand Stecker / Gerät !

4 STAND 2004HANS-PETER UHLIGFOLIE 4 ELEKTRISCHE ANLAGEN IN MEDIZINISCH GENUTZTEN EINRICHTUNGEN Berührungsspannung mit ZPA: Beispiel: Länge l 1 und l 2 = 20 m Länge l 3 = 10 m Länge l 4 = 1,5 m Querschnitt l 1 = 10 mm² Querschnitt l 2 und l 3 = 2,5 mm² Querschnitt l 4 = 0,75 mm² R ü Stecker/Gerät 0,1 Ω R ges für PE = R 3 + R ü R ges für PE = 0,09 Ω + 0,1 R ges für PE = 0,19 Ω Bei einem Kurzschlussstrom Ik = 150 A beträgt die Berührungsspannung U L = 0,19 Ω 150 A = 28,5 V Davon entfallen 15 V auf den Widerstand Stecker / Gerät !

5 STAND 2004HANS-PETER UHLIGFOLIE 5 ELEKTRISCHE ANLAGEN IN MEDIZINISCH GENUTZTEN EINRICHTUNGEN Max. zulässige Berührungsspannung 25 V AC: Zusätzlicher Potentialausgleich im Raum ist installiert Verbindung über zusätzliche Potentialausgleichsleitung zwischen Gerät und ZPA ist hergestellt Stromversorgung aus dem TN-S-System oder dem IT-System Max. zulässige Berührungsspannung 10 mV AC: Zusätzlicher Potentialausgleich im Raum ist installiert Verbindung über zusätzliche Potentialausgleichsleitung zwischen Gerät und ZPA ist hergestellt Stromversorgung nur aus dem IT-System ! Einhaltung der zulässigen Berührungsspannung für medizinische elektrische Geräte der Schutzklasse I

6 STAND 2004HANS-PETER UHLIGFOLIE 6 ELEKTRISCHE ANLAGEN IN MEDIZINISCH GENUTZTEN EINRICHTUNGEN Wie sicher sind diese Stromquellen ? Kann der Batteriebetrieb durch das medizinische Personal wahrgenommen werden ? Gibt es Forderungen zur Bauart und zur Lebensdauer der Batterien (Akkumulatoren) ? Sind alle medizinischen elektrischen Geräte für lebenswichtige Zwecke mit internen Stromquellen ausgestattet ? Werden noch medizinische elektrische Geräte eingesetzt, die lebenswichtigen Zwecken dienen, jedoch keine interne Stromquelle besitzen ? Schreibt die Landesbauordnung den Einsatz von zentralen ZSV vor ? Fragen zu den internen Stromquellen in medizinischen elektrischen Geräten

7 STAND 2004HANS-PETER UHLIGFOLIE 7 ELEKTRISCHE ANLAGEN IN MEDIZINISCH GENUTZTEN EINRICHTUNGEN Medizinische elektrische Geräte mit Anwendungsteilen, Verwendung für lebenswich- tige Zwecke, für nicht wiederholbare Therapien oder Untersuchungen und bei direkter Anwendung am Herzen Einteilung von medizinischen elektrischen Geräten nach medizinischer Nutzung Medizinische elektrischen Geräte mit Anwendungsteilen, Verwendung für lebenswich- tige Zwecke, für nicht wiederholbare Therapien oder Untersuchungen und bei keiner direkten Anwendung am Herzen Medizinische elektrische Geräte mit Anwendungsteilen, Verwendung für wiederhol- bare Therapien oder Untersuchungen bei keiner direkten Anwendung am Herzen Medizinische elektrische Geräte ohne Anwendungsteile, Verwendung für wiederhol- bare Therapien oder Untersuchungen bei keiner direkten Anwendung am Herzen


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