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Fragen der Wahrnehmung in Beziehungskonstellationen Fremdwahrnehmung versus Selbstwahrnehmung eingeübte Verhaltensweisen, Beziehungsmuster Diskrepanz zwischen.

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Präsentation zum Thema: "Fragen der Wahrnehmung in Beziehungskonstellationen Fremdwahrnehmung versus Selbstwahrnehmung eingeübte Verhaltensweisen, Beziehungsmuster Diskrepanz zwischen."—  Präsentation transkript:

1 Fragen der Wahrnehmung in Beziehungskonstellationen Fremdwahrnehmung versus Selbstwahrnehmung eingeübte Verhaltensweisen, Beziehungsmuster Diskrepanz zwischen dem Ideal und der Realität Enttäuschte Erwartungen

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3 Vgl. Artikel im profil vom 3. Dezember 2007 "Happy Crashmas! Fliegende Fetzen und purzelnde Fassaden – Weihnachten ist der Crashtest für marode Beziehungen und kriselnden Ehen" (S. 104) "Sackhüpfen im Tretminenfeld", "Idyllenterror" Urlaub, Weihnachten besonders sensible Zeiten Schlachtfeld Familie?

4 Zweierbeziehungen Aufbauphase: Wer paßt zu wem? –Kompatibilitätsmodelle Ähnlichkeitshypothese (im Hinblick auf soziale Merkmale und im Hinblick auf persönliche Merkmale) Vgl. Komplementaritätshypothese (Robert F. Winch) –Anziehungsforschung zahlreiche Dimensionen interpersonaler Anziehung (zentral: Attraktivität und Ähnlichkeit in den Einstellungen) –Sequenzmodelle (Murstein) vorrangig drei Variablen zentral: Stimulus, Wertvergleich und Rolle: in unterschiedlichen Phasen dominant

5 Aufbauphase als interaktiver Prozess Beziehungsaufbau im ein Vielfaches komplexer Informationen aus nonverbaler und verbaler Kommunikation sammeln; sind immer mehrdeutig, werden interpretiert Ähnlichkeit muss erst entdeckt werden Interesse muss signalisiert werden und das Signal auch verstanden werden Beziehungsaufbau als Prozess (zentral: Interaktion)

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7 Ausgangskonstellationen von Beziehungsanfängen aus einer Bekanntschaft oder Freundschaft entstehen: Harry und Sally aus dem Film Kontaktaufnahme mit einer fremden Person durch gemeinsames Involviert- Sein in ein Handlungsfeld durch Vermittlung Dritter institutionalisierte Vermittlung durch Dritte Heirats- und Bekanntschaftsanzeigen über das Internet: Online-Dating

8 Aufbauphase Bestandsphase: Nach erfolgreich bewältigter Aufbauphase erfolgt die Bestandsphase. Das entscheidende Kriterium ist, dass sich die Beteiligten gemäß ihrer Selbstdefinition in einer festen Beziehung sehen (unterschiedliche Zeitpunkte möglich). Scanzoni: nicht eine Phase der Stagnation, sondern umfassende Transformationen Krisenphasen In Bestands- und Aufbauphasen können Krisen (subjektiv als belastend wahrgenommene Veränderung der Beziehung) auftauchen. Nicht Vorstadium zur vierten Phase, sondern durchaus eine "Beziehungsentwicklung" möglich. Auflösungsphasen kann durch einen Willensakt einer oder beider Personen zustandekommen; wahrgenommene Differenzen durch konkrete Schritte in Richtung Beendigung aufzulösen Phasenmodell nicht als starr zu sehen: Bestandsphase beispielsweise durch mehrere Krisenphasen unterbrochen Literatur: Karl Lenz: Soziologie der Zweierbeziehung. Eine Einführung, 3., überarbeitete Auflage, Wiesbaden 2006, S

9 Die fünf Idealtypen der Paaridentität nach Maja S. Maier Paarsein als biographische Selbstverständlichkeit Das Leben in einer Paarbeziehung gilt als selbstverständlich. Somit stellen andere Lebensformen keine Alternative für die Paare dieses Typus dar. Die Selbstverständlichkeit beruht im Wesentlichen auf der Annahme natürlicher Geschlechterdifferenzen und vor allem auf der Konstruktion geschlechtsspezifischer sexueller Bedürfnislagen. Dieser Typus ist der einzige, in dem sich keine homosexuellen Paare finden. Eines der wesentlichen Merkmale ist die hohe subjektive Sicherheit bei der Partnerwahl und, dass die Partner meist explizit auf der Suche nach einer dauerhaft angelegten Beziehung sind und das Fernziel der Familiengründung meist schon festgesteckt ist. Paarsein als Vertrauensbeziehung Der Kennenlernprozess spielt bei der Entwicklung von Vertrauen eine wichtige Rolle. Im Unterschied zu den anderen Typen wird Vertrauen hier als konstitutiv gesehen, und es kann einige Monate dauern, bis es zur Paarbildung kommt. Werte wie Verständnis, Unterstützung, Solidarität und Kompromissbereitschaft gelten als Grundpfeiler der Beziehung, die Durchsetzung von eigenen Bedürfnissen wird jedoch als etwas Negatives aufgefasst.

10 Paarsein als pragmatische Festlegung Als pragmatisch wird dieser Typ deshalb bezeichnet, weil die Entscheidung zur Paarbildung in erster Linie auf die Lebensform in einer Paarbeziehung gerichtet ist und die Partnerwahl eher nachrangig ist. Anders ausgedrückt, wird die Beziehung vorrangig nur aufgrund der Vorteile, die diese bringt, aufrechterhalten. Paarsein als Ambivalenz Ein zentrales Merkmal dieses Beziehungstypus ist die Tatsache, dass sich die Beziehungserzählungen der zwei Personen stark voneinander unterscheiden. Es liegt nur eine in Ansätzen vereinheitlichte Paargeschichte vor, welche Ausdruck einer bestimmten Form der Paaridentität ist und dadurch mit dem Begriff der Ambivalenz gefasst wird. Merkmale dieses Typus sind emotionale Diffusität sowie ungeklärte Beziehungsverhältnisse. Dennoch haben die Paare einen Umgang mit Unstimmigkeiten und Diskrepanzen gefunden, der ihre Beziehung nicht zu gefährden scheint. Paarsein als interaktive Exklusivitätserzeugung Individuelle Bedürfnisse dieses Typus nehmen den größten Stellenwert in dieser Beziehung ein. Persönliche Freiheit und Individualität haben einen Vorrang gegenüber der Stabilität der Paarbeziehung, somit stützt sich die Paaridentität nicht auf die einmal erreichte Verfestigung der Beziehung, sondern auf die fortwährende interaktive Erzeugung der Exklusivität der Beziehung.

11 Zäsuren Geburt des ersten Kindes Schuleintritt Auszug der Kinder Pensionsschock

12 Präsentation der Diplomarbeit: Der Single-Mensch Lebenslust oder Lebensfrust? Von Judith Bimeshofer Februar 2008, Gruppe: Singles Gerletz, Jirosch, Jury, Rainer, Schmid

13 Der theoretische Teil Der empirische Teil: –10 qualitative Interviews – Befragte: Single Männer und SingleFrauen im Alter zwischen 25 und 52 Jahren

14 Fragestellungen Zentralste Fragestellung: Existiert auch ein freiwilliger Single? Warum gibt es heute so viele Singles? Welche Kriterien fördern das Single- Dasein? Was macht einen Single aus? Wodurch wird man zu einem Single? Welche Vor- und Nachteile beinhaltet ein Single-Dasein?

15 Die Lebensgeschichte und die Auswirkungen auf ihre Einstellungen –Beziehungskarrieren –Überblick –Einfluss der Lebenserfahrungen

16 Die Befragten NameAlter BerufBildungsniveau Dauer des Single- daseins in Jahren Anzahl der bisherigen Partnerschaften (Dauer) Eva25 Servierkraftohne Matura51 (ca. 2 Jahre) Jasmin32 SozialbetreuerinAkademikerin121 (3 Jahre) Martina40 UnternehmensberaterinAkademikerin21 (2 Jahre) Gertrude42 ÜbersetzerinAkademikerin5ca. 3 (8 Jahre) Maria52 Beamtinohne Matura3,52 (20, 12 Jahre) Heinz25 StudentMatura21 (ca. 1 Jahr) Christoph30 BiologeAkademiker30 (7 kurzzeitige) Ewald31 StudentMatura101 (2 Jahre) Josef44 Bürokaufmannohne Matura441 (8 Jahre) Gustav46 IT-FachmannMatura21 (2 Jahre)

17 Einstellungen –eher negative Erfahrungen in früheren Partnerschaften –Männer eher positive Erfahrungen mit dem Single- Leben (anders in der Literatur) veränderte Einstellung mit zunehmenden Lebensalter: –ältere Generation (40-52): Gewöhnungseffekt –jüngere Generation (25-32): Ansprüche an Partner

18 Individualisierung versus Partnerschaft Lebensbereiche: Lebensstil Freizeitgestaltung Beruf Freunde

19 Kategorien Partnerschaft als Bereicherung oder Einschränkung? Individueller Lebensstil oder Anpassung an den Partner? Aussagen über die Intensität und Relevanz der Freizeitbeschäftigung(en) der Befragten und über ihre Kompromissbereitschaft im Falle einer zukünftigen Partnerschaft Aussagen über die Intensität und Relevanz der beruflichen Tätigkeit(en) der Befragten und über ihre Kompromissbereitschaft im Falle einer zukünftigen Partnerschaft Aussagen über die Relevanz des eigenen Freundeskreises der Beragten und dessen Kompatibilität mit einem Partner / einer Partnerin

20 Ergebnisse NameAlter Bereitschaft zu Einschränkung in der Freizeit Bereitschaft zur beruflichen Einschränkung Bereitschaft zum Aufbau eines gemeinsamen Freundeskreises Allgemeine Bereitschaft zur Anpassung an einen Partner Eva25vorhandenunbekanntvorhandenetwas vorhanden Jasmin32eher vorhandenetwas vorhandenvorhandenetwas vorhanden Martina40eher vorhandenetwas vorhandenvorhandeneher vorhanden Gertrude42eher vorhandenvorhanden eher vorhanden Maria52eher vorhandenetwas vorhandenvorhandeneher vorhanden Heinz25etwas vorhanden eher vorhanden Christoph30vorhandennicht vorhandenvorhanden Ewald31vorhandenunbekanntnicht vorhandeneher vorhanden Josef44nicht vorhandenunbekanntnicht vorhandenkaum vorhanden Gustav46eher vorhandenwenig vorhandennicht vorhandenkaum vorhanden

21 Sozialer Druck –Druck von außen (Familie, Freunde, sozialen Einheiten) zur Partnerschaft –Umgang damit –Vermittlung eines positiven Single-Bildes: glorifizierter Single Ergebnisse: –ältere Generation: stärkerer Druck –jüngere Generation: Freunde ebenfalls oft partnerlos –keine Animierung zum bewussten Singleleben

22 Die psychischen und sexuellen Bedürfnisse der Befragten nicht zufrieden k.A. nicht k.A. psychisch sexuell Gustav meistens zufrieden k.A. großteils im FK nicht psychisch sexuell Josef nicht zufrieden eher zufrieden nicht sporadisch psychisch sexuell Maria Nicht zufrieden eher zufrieden nicht k.A. psychisch sexuell Gertrude Nicht zufrieden k.A. teilweise im FK nicht psychisch sexuell Martina Vertreter der jüngeren Generation (zwischen 40 und 52 Jahren) Nicht zufrieden soziales Umfeld nicht psychisch sexuell Ewald wenig zufrieden nicht zufrieden teilweise im FK nein psychisch sexuell Christoph nicht zufrieden wenig zufrieden Nicht sporadisch psychisch sexuell Heinz zufrieden nicht zufrieden Freundeskreis sporadisch psychisch sexuell Jasmin wenig zufrieden zufrieden teilweise im FK sporadisch psychisch sexuell Eva Vertreter der jüngeren Generation (zwischen 25 und 32 Jahren) Zufriedenheit mit diesen Zustand Wo/Wie/Wann Art der Bedürfnisses Name

23 Vorraussetzung für das Eingehen einer Beziehung Idealpartner Es muss passen Der finanzielle Aspekt

24 Bereitschaft der Befragten zum Eingehen einer Partnerschaft/Ehe bzw. zur Familiengründung

25 Partnersuche Aktive Partnersuche Der Habitus des sich treiben Lassens Lebensumstände als Hürde der Partnersuche Verwendung von Kontaktbörsen

26 Die Typologie der befragten Singles Singles Freiwillige Singles Die Überzeugten Die Ambivalenten Unfreiwillige Singles Die Hoffenden Die Resignierenden

27 Typ 1: Der überzeugte, freiwillige Single - Trifft bewusst die Entscheidung alleine zu leben -Singlesein als Lebensperspektive/stil -Partnerschaft wäre eine massive Einschränkung -Verbindet positive Erfahrungen mit dem Singlesein -Ehe und Familie eher ausgeschlossen -Geringe Bereitschaft sich anzupassen -Erfüllung in: Job, Freizeit, Freunde,....

28 Typ 2: Der ambivalente, freiwillige Single Singlesein als Lebensphase/abschnitt Nicht auf aktiver Partnersuche Keinen Platz und keine Zeit für einen Partner zu dem Zeitpunkt der Befragung Arbeits- und Freizeitgestaltung sind vorrangig Keine Familienplanung/ keine Ehe Wenig Kompromissbereitschaft, aber offen Schlechte Erfahrungen mit vergangenen Beziehungen

29 Typ 3: Der hoffende, unfreiwillige Single Hat zur Zeit keinen Partner, hätte aber gerne einen – aktive Partnersuche Noch nicht aufgegeben/hoffend Glaubt an Ehe und Partnerschaft Kompensation im Job oder auch Sport Höhere Kompromissbereitschaft Relativ viele soziale Kontakte

30 Typ 4: Der resignierende, unfreiwillige Single Betreibt keine aktive Partnersuche mehr Zum Teil schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit Hohes Lebensalter oder lange Singleseinphase Hat sich mit dem Zustand abgefunden Flucht in die Arbeit – Vakuum füllen Schließt nicht alles aus, hat aber eher aufgegeben

31 Fazit Das Idealbild eine Partnerschaft bleibt auch bei Singles grundsätzlich bestehen. Erst die vielfältigen Lebensumstände machen Singles zu Singles Erst nach Gewöhnung an das Singledasein und der Freude an den Vorteilen dieser Lebensform überzeugter Single

32 Gewalt in der Familie verschiedene Formen von Gewalt im familiären Kontext primär gegen Frauen und Kinder angewandt waren lange Zeit lang gesellschaftlich legitimiert erst im Verlauf des 20.Jahrhunderts läßt sich diesbezüglich ein Einstellungswandel beobachten (zentral: Frauenbewegung und Kinderschutzbewegung) unterschiedliche Erklärungsansätze; mitunter sogar gegensätzliche Ursachen dafür verantwortlich gemacht, daß es zu Gewalthandlungen innerhalb der Familie bzw. dem sozialen Nahraum kommt; geht heute davon aus, einen Komplex zusammenwirkender Einflüsse für "Gewalt in der Familie" verantwortlich zu machen

33 Ansätze zur Erklärung von Gewalt in der Familie bzw. im sozialen Nahraum personenzentrierte Theorien (z.B. psychopathologische Erklärungs- sätze) sozialpsychologische Erklärungsansätze (z.B. stress- und lerntheoretische Ansätze) soziostrukturelle bzw. soziokulturelle Theorien (z.B. systemtheoretische und patriachatskritische Erklärungsmodelle)

34 Datenquellen Klinische Falldokumente Offizielle Statistiken Social Surveys


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