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Rechnungsabschluss optimieren Rechnungslegung Philipp HammelMartin Dettwiler dipl. Wirtschaftsprüferdipl. Steuerexperte Partner bei der TRETOR AGPartner.

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1 Rechnungsabschluss optimieren Rechnungslegung Philipp HammelMartin Dettwiler dipl. Wirtschaftsprüferdipl. Steuerexperte Partner bei der TRETOR AGPartner TRETOR AG Professor FHNWDozent FHNW «Rechnungsabschluss optimieren - Steuerlast reduzieren»

2 Rechnungsabschluss optimieren 2 Inhaltsverzeichnis  Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU (Philipp Hammel)  Steuerbelastung im Kanton Baselland  Stille Reserven  Spesen  Berufliche Vorsorge  Lohn oder Dividende (Martin Dettwiler)  Unternehmenssteuerreform II, reduzierte Dividendenbesteuerung  Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug  Stolpersteine aus der Praxis (Martin Dettwiler)

3 Rechnungsabschluss optimieren 3 Steuerbelastung im Kanton Baselland  Juristische Personen (Steuer auf dem Reingewinn) bis CHF 100‘000ab CHF 100‘000 Bund8,5 % Baselland6 %12 % Liestal5 % Kirche5 % der Staatssteuer

4 Rechnungsabschluss optimieren 4 Steuerbelastung im Kanton Baselland => Differenz: Kanton: 60‘000 * 6 % = 3‘600 Kirche: 3‘600 * 5 % = 180  Juristische Personen (Steuer auf dem Reingewinn) Variante Total Reingewinn40‘000160‘000200‘000 Steuerbelastung7’92035‘46043‘380 Variante Total Reingewinn100‘ ‘000 Steuerbelastung19‘800 39‘600

5 Rechnungsabschluss optimieren 5 Steuerbelastung im Kanton Baselland  Juristische Personen (Steuer auf dem Reingewinn) Statistisches Amt: Anzahl Steuerpflichtige nach Stufen (2009) Kantonale Ertragssteuer in CHF absolutin %Kum. in % 05‘27956 % 1 – 19‘999 (RG ca. 215‘000) 2‘10723 %79 % 20‘000 – 39‘999 (RG ca. 380‘000) 5135 %84 % > 40‘0001‘53016 %100 % Total9‘429

6 Rechnungsabschluss optimieren 6 Steuerbelastung im Kanton Baselland  Juristische Personen (Steuer auf dem Reingewinn) Reingewinn vor Steuern CHF 1‘000‘000 LiestalStans (NW) Kanton/Gemeinde144‘00057‘000

7 Rechnungsabschluss optimieren 7 Steuerbelastung im Kanton Baselland  Natürliche Personen (Steuer auf dem Reingewinn) Einzelfirma, Kollektiv- u. Kommanditgesellschaft Verheiratet, wohnhaft in Liestal

8 Rechnungsabschluss optimieren 8 Steuerbelastung im Kanton Baselland  Natürliche Personen (Steuer auf dem Reingewinn) Einzelfirma, Kollektiv- u. Kommanditgesellschaft Verheiratet, wohnhaft in Wollerau

9 Rechnungsabschluss optimieren 9 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Steuerbetrug Stille Reserven

10 Rechnungsabschluss optimieren 10 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Stille Reserven  Effektiver Wert – Buchwert = stille Reserven  Stille Reserven sind nach Handelsrecht unbeschränkt möglich.  Handelsrechtlicher Buchhaltungsabschluss bildet die Grundlage für die Steuererklärung (=> Massgeblichkeitsprinzip)  Steuerverwaltung lässt stille Reserven beschränkt zu. Zu viel gebildete stille Reserven werden aufgerechnet.

11 Rechnungsabschluss optimieren 11 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Stille Reserven Zeit heute Steuer- reduktion Zukunft Steuer- belastun g

12 Rechnungsabschluss optimieren 12 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Stille Reserven  Vorteile:  Reduktion der Steuerprogression  Achtung: bei AG ab CHF 100‘000 keinen Einfluss  Zinseszinseffekt HeuteAnlagedauerWert in Zukunft (Zinssatz 5 %) CHF 1‘00010 JahreCHF 1‘629 CHF 1‘ JahreCHF 131‘501 CHF 1‘ JahreCHF 17‘292‘581

13 Rechnungsabschluss optimieren 13 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Stille Reserven  Steuerlich erlaubte Wertkorrekturen:  Delkredere: Total Debitorenbestand abzüglich Einzelwertberichtigung (mit Begründung) = Zwischentotal abzüglich 5 % auf Inlandforderungen abzüglich 10 % auf ausländischen Forderungen = Steuerwert

14 Rechnungsabschluss optimieren 14 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Stille Reserven  Steuerlich erlaubte Wertkorrekturen:  Vorräte: Total Vorräte zu Einstandspreisen/Herstellkosten abzüglich Einzelwertberichtigung (mit Begründung) = Zwischentotal abzüglich 33 1/3 Wertberichtigung = Steuerwert

15 Rechnungsabschluss optimieren 15 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Stille Reserven  Steuerlich erlaubte Wertkorrekturen:  Sachanlagen: Abschreibungen gemäss Merkblatt der Eidgenössischen Steuerverwaltung

16 Rechnungsabschluss optimieren 16 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Stille Reserven  Steuerlich erlaubte Wertkorrekturen:  Rückstellungen:  Garantierückstellungen: In der Regel werden 2 – 3 % des Umsatzes als Rückstellung akzeptiert.  Weitere Rückstellung: Sofern betriebswirtschaftlich begründet. => Praxis der Steuerverwaltung BL hat sich aus unserer Erfahrung verschärft (Personalbestand für Steuerrevisionen wurde zudem erhöht). => Rückstellung für Boni: Auszahlung im Folgejahr verlangt.

17 Rechnungsabschluss optimieren 17 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Stille Reserven  Arbeitgeberbeitragsreserve:  freiwillige Vorauszahlungen des Arbeitgebers an Vorsorgeeinrichtungen der 2. Säule zur Deckung künftiger Arbeitgeberverpflichtungen  bis zum fünffachen jährlichen Arbeitgeberbeitrag  Personalaufwand erhöht sich, Reingewinn reduziert sich  Arbeitgeber kann in wirtschaftlich schlechteren Zeiten von diesen Reserven zehren (Achtung: keine Rückzahlung möglich)

18 Rechnungsabschluss optimieren 18 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU  Repräsentationsspesenreglemente:  sind grundsätzlich durch die kantonale Steuerverwaltung zu genehmigen  Leitende Angestellte, Geschäftsinhaber  i.d.R. 3,5 % - 5 % des jährlichen Bruttolohns (max. CHF 20‘000)  Mit der Pauschalentschädigung sind sämtliche Kleinauslagen bis CHF 50 pro Ereignis abgegolten.  Pauschale Repräsentationsspesen, für welche kein genehmigtes Spesenreglement vorliegt oder die nicht vom Veranlagungspersonal genehmigt worden sind, müssen vollständig als steuerbares Erwerbseinkommen aufgerechnet werden. => Musterspesenreglement der eidgenössischen Steuerkonferenz

19 Rechnungsabschluss optimieren 19 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Unternehmung Geschäftsinhaber Pensionskasse LohnEinkauf Beiträge des Versicherten für den Einkauf in die beruflichen Vorsorge können vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden.

20 Rechnungsabschluss optimieren 20 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Geschäftsinhaber Pensionskasse Kapitalbezug aus Pensionskasse u.a. für: - Pensionierung (allenfalls frühzeitige Pensionierung) - Wohneigentumsförderung (Kauf, Amortisation, wertvermehrende Investition) Kapitalbezug

21 Rechnungsabschluss optimieren 21 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Verheiratet, wohnhaft in Liestal Besteuerung des Kapitalbezugs

22 Rechnungsabschluss optimieren 22 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Verheiratet, wohnhaft in Rheinfelden Besteuerung des Kapitalbezugs

23 Rechnungsabschluss optimieren 23 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Verheiratet, wohnhaft in Basel Besteuerung des Kapitalbezugs

24 Rechnungsabschluss optimieren 24 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Verheiratet, wohnhaft in Dornach Besteuerung des Kapitalbezugs

25 Rechnungsabschluss optimieren 25 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Kader-Vorsorgeplan

26 Rechnungsabschluss optimieren 26 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU BVG-MinimumMöglicher Kaderplan Maximal koordinierter Lohn CHF 59‘670AHV-Lohn Sparbeitrag Jahre 7 %20 % Sparbeitrag Jahre 10 %20 % Sparbeitrag Jahre 15 %20 % Sparbeitrag Jahre 18 %20 % FinanzierungJe hälftig AN/AGAG Beispiel für möglichen Kaderplan

27 Rechnungsabschluss optimieren 27 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU Bespiel: Berechnung Einkaufspotenzial (Alter 50, Lohn 180‘000) BerechnungBetrag Maximalbetrag Altersguthabe n 180‘000 * 590,51 %1‘063‘000 Derzeit vorhandenes Altersguthabe n Annahme200‘000 Mögliche Einkaufssumm e 863‘000 Auszug aus dem Reglement

28 Rechnungsabschluss optimieren 28 Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU FAZIT  Für viele Steuerpflichtige ist die Optimierung ihrer Pensionskasse die mit Abstand wirkungsvollste Steuerplanungsmassnahme.  Rund um die berufliche Vorsorge gibt es interessante Gestaltungsmöglichkeiten wie zum Beispiel:  Einkauf in die vollen reglementarischen Leistungen  Frühpensionierung  Kapitalbezug  Reduktion des Beschäftigungsgrades ab Alter 58  Aufgeschobene Pensionierung

29 Rechnungsabschluss optimieren 29 Inhaltsverzeichnis  Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU (Philipp Hammel)  Steuerbelastung im Kanton Baselland  Stille Reserven  Spesen  Berufliche Vorsorge  Lohn oder Dividende (Martin Dettwiler)  Unternehmenssteuerreform II, reduzierte Dividendenbesteuerung  Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug  Stolpersteine aus der Praxis (Martin Dettwiler)

30 Rechnungsabschluss optimieren 30 USTR II – reduzierte Dividendenbesteuerung Hans Muster 100% Hans Muster AG 1.Stufe Gewinnsteuer Gesellschaft 2. Stufe Einkommenssteuer Aktionär

31 Rechnungsabschluss optimieren 31 USTR II – reduzierte Dividendenbesteuerung  Durch die wirtschaftliche Doppelbelastung mit der Gewinnsteuer auf den erzielten Gewinnen der Unternehmung einerseits und der Einkommenssteuer beim Bezug der Gewinne durch den Inhaber andererseits resultierten regelmässig Gesamtbelastungen in der Höhe von gegen 60%.  Mit der Einführung der USTR II per 1. Januar 2009 werden Dividenden aus massgeblichen Beteiligungen (Beteiligung >10%) durch den Bund reduziert besteuert.  Mittlerweile kennen auch sämtliche Kantone (einzige Ausnahme Kanton Neuenburg) entsprechende Entlastungen.

32 Rechnungsabschluss optimieren 32 USTR II – reduzierte Dividendenbesteuerung Teilsatzverfahren Kanton BL, AG Auf die Dividendeneinkommen wird ein reduzierter Ein- kommenssteuersatz zu An- wendung gebracht (Reduktion BL 50%, AG 60%) GL 80%, SZ 75%!! Teilbesteuerungsverfahren Bund, Kantone BS, SO Dividendeneinkommen werden reduziert beim steuerbaren Einkommen mitberücksichtigt (Bund 60%, BS 50%, SO 60%) Zwei Systeme für die Entlastung von Dividendenausschüttungen

33 Rechnungsabschluss optimieren 33 Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug Ausgangslage Die Hans Muster AG (Handelsbetrieb) und der Inhaber Hans Muster sind beide in Liestal domiziliert resp. wohnhaft. Gewinn Geschäftsjahr 2012:CHF300‘000* * Gewinn vor Verbuchung resp. Entnahme eines Inhaberlohnes (und der entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge) Anhand von Modelrechnungen soll aufgezeigt werden, welche steuerliche Auswirkungen der Bezug dieses Gewinnes - als Dividende - als Lohn - als Kombinationen der beiden Bezugsmöglichkeiten hat.

34 Rechnungsabschluss optimieren 34 Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug LohnbezugDividendenbezug Stufe Gesellschaft Gewinn Geschäftsjahr ‘000 Gewinnsteuer Gesellschaft./. 57‘000 Sozialversicherungsbeiträge AN und AG (ca. 15%)./. 45‘000 Nettobezüge Inhaber nach Stufe Gesellschaft255‘000243‘000 Stufe Inhaber Einkommenssteuer Nettolohn (CHF 255‘000) Grenzsteuersatz: 43.4%, Steuerbelastung in %: 33.6%./. 85‘600 Einkommenssteuer Dividendenbezug (CHF 243‘000) Grenzsteuersatz: 38.6%, Steuerbelastung in %: 15.5%./.37‘700 Zusätzliche Vermögenssteuer durch höheren Vermögenssteuerwert Unternehmung bei Variante Dividendenbezug: approx. 0.76% auf CHF 1‘800‘000./. 13‘700 Nettobezüge Inhaber nach Stufe Inhaber169‘400191‘600 Minderbelastung Dividenden- gegenüber Lohnbezug22‘200

35 Rechnungsabschluss optimieren 35 Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug FAZIT  Aus rein steuerlicher Optik lassen sich durch einen Dividenden- gegenüber dem Lohnbezug substanzielle Einsparungen erzielen.  Das vorstehende Beispiel soll die beiden „Extreme“ maximaler Dividenden- zu maximalem Lohnbezug aufzeigen. In der Praxis gilt es die optimale Kombination zwischen Dividenden- und Lohnbezug sicherzustellen. Es lässt sich festhalten, dass sich durch einen Dividenden- gegenüber einem Lohnbezug in der Regel immer Einsparungen erzielen lassen. Das Einsparungspotential sinkt gegenüber der vorstehenden Maximalvariante jedoch mit der gewählten Höhe des Lohnbezuges.  Das Einsparungspotential ist bei Kantonen mit höherer Entlastung auf den Dividendenbezügen (z.Bsp. GR, SZ) noch einmal deutlich grösser als im vorstehenden Beispiel des Kantons BL

36 Rechnungsabschluss optimieren 36 Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug Grenzen des Dividendenbezuges  Dividendenausschüttungen unterliegen nicht der AHV  Bei „hohen“ Dividendenausschüttungen prüft die AHV die „Angemessenheit“ des ausbezahlten Lohnes  Ist der Lohn unangemessen tief und wird gleichzeitig eine hohe Dividende ausgeschüttet kann durch die Ausgleichskasse eine Umqualifikation der Dividendenausschüttung zu „Lohn“ erfolgen. Dies mit entsprechenden Sozialversicherungsabgaben als Folge.  Angemessener Lohn / hohe Dividendenausschüttung:  Drittvergleich im Sinne eines orts- und branchenüblichen Lohnes (Richtgrösse CHF 120‘000)  Dividendenausschüttung aus laufendem Gewinn im Verhältnis zum Unternehmenswert (=Steuerwert) > 10%

37 Rechnungsabschluss optimieren 37 Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug Grenzen des Dividendenbezuges  AHV-Beiträge sind bis 84‘240 (Stand 2013) rentenbildend. Diese Summe sollte somit als Mindestlohn definiert werden. Darüber hinaus entsprechen die Beiträge an die AHV einer reinen Sozialabgabe.  AHV-Lohn definiert auch übrige Sozialversicherungsleistungen wie  Krankentaggeldleistungen  Unfalltaggeldleistungen  BVG-Leistungen (2. Säule)  AHV-Lohn muss somit zwingend auf den Leistungsbedarf im Unfall- und Krankheitsfall abgestimmt werden.

38 Rechnungsabschluss optimieren 38 Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug Einfluss einer Dividende auf den Vermögenssteuerwert  Senkung des Lohnes zu Gunsten einer Dividende hat einen höheren Gewinn der Unternehmung zur Folge  Die Steuerverwaltung ermittelt den Unternehmenswert für die Festsetzung der Vermögenssteuer jährlich gemäss spezieller Wegleitung  Unternehmenswert setzt sich aus Ertrags- und Substanzwert zusammen, wobei der Ertragswert höher gewichtet wird  Kanton Baselland kennt im nationalen Vergleich eine der höchsten Vermögenssteuerbelastungen (0.46% + Gemeindesteuer)  Jedoch Reduktion des Vermögenssteuerwertes der Aktien bei „dividendenlosen“ Gesellschaften (Reduktion um 50%)… eine weitergehende Reduktion ist auf Gesuch hin bei der kantonalen Taxationskommission möglich

39 Rechnungsabschluss optimieren 39 Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug Optimierungspotential Vermögenssteuerwert  Thesaurierung der Gewinne über einen Zeitraum von 4 bis 5 Jahren  In diesen Zeitabständen Bezug der Gewinne als Substanzdividende  Liquiditätsbedarf des Aktionärs kann während der „bezugslosen“ Phase durch die Gewährung von Darlehen der Gesellschaft gedeckt werden.  Dadurch ist Absenkung des Vermögenssteuerwertes aufgrund der kantonalen Bestimmungen BL (siehe vorstehend) möglich.

40 Rechnungsabschluss optimieren 40 Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug Ausschüttungen von Substanzdividenden  Substanzdividenden werden aus Gewinnen, welche in den Vorjahren erzielt wurden ausgerichtet  Der Belastungsvergleich des Dividenden- gegenüber dem Lohnbezug wird noch einmal interessanter, da es sich bei den ausgeschütteten Dividenden um auf Unternehmensstufe bereits in den Vorjahren versteuerte Gewinne handelt.

41 Rechnungsabschluss optimieren 41 Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug Dividendenausschüttungen – Verrechnungssteuer nicht vergessen!!  Dividendenausschüttungen unterliegen der Verrechnungssteuer von 35%  Fälligkeit der Dividendenausschüttung kann/sollte anlässlich der Generalversammlung geregelt werden. Die Verrechnungssteuer ist 30 Tage nach Fälligkeit der Dividende geschuldet  Der Bund verzinst die Verrechnungssteuer nicht!  Bei substanziellen Dividendenausschüttungen sollte die Dividenden- fälligkeit daher auf den Dezember gelegt werden  Rückerstattung der Verrechnungssteuer erfolgt an den Aktionär… durch frühzeitige Einreichung der privaten Steuererklärung kann die Rückerstattung beschleunigt werden.

42 Rechnungsabschluss optimieren 42 Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug Schlussfolgerungen  Generell sind Dividendenausschüttungen steuergünstiger als Lohnauszahlungen.  Es besteht diesbezüglich substanzielles Optimierungspotential welches durch die Unternehmer ausgeschöpft werden sollte  Aufgrund der steuerlichen Wechselwirkungen und den sozialversicherungsrechtlichen Aspekten ist eine sorgfältige und individuelle Planung unabdingbar.  Für eine seriöse und umfassende Planung müssen zwingend  die geschäftliche und die private Steuersituation  die Sozialversicherungsabgaben  die Vermögenssteuern  die Altersvorsorge und Risikodeckung beurteilt werden

43 Rechnungsabschluss optimieren 43 Inhaltsverzeichnis  Steueroptimierte Abschlussgestaltung für KMU (Philipp Hammel)  Steuerbelastung im Kanton Baselland  Stille Reserven  Spesen  Berufliche Vorsorge  Lohn oder Dividende (Martin Dettwiler)  Unternehmenssteuerreform II, reduzierte Dividendenbesteuerung  Praxisbeispiel, Vergleich Lohn- zu Dividendenbezug  Stolpersteine aus der Praxis (Martin Dettwiler)

44 Rechnungsabschluss optimieren 44 Stolpersteine aus der Praxis – Einige DONT‘S aus der Beratungspraxis Ferienreise nach Zermatt mit der Familie Teure Uhr als Geschenk zum Firmenjubiläum Harley Davidson über den Geschäftsaufwand

45 Rechnungsabschluss optimieren 45 Stolpersteine aus der Praxis – Einige DONT‘S aus der Beratungspraxis Leasingfahrzeug – Übernahme durch Inhaber nach Ablauf Leasing  Leasingfahrzeug wird auf einen symbolischen Restwert geleast  Nach Ablauf der Leasingdauer bezahlt der Inhaber den Restwert und übernimmt das Fahrzeug.  Der Inhaber verkauft das Fahrzeug anschliessend

46 Rechnungsabschluss optimieren 46 Stolpersteine aus der Praxis – Einige DONT‘S aus der Beratungspraxis Folgen  Ausgaben, welche der Gesellschaft belastet werden müssen „geschäftsmässig begründet“ sein!  Leistungen, welche der Inhaber von der Gesellschaft bezieht, müssen dem „Drittvergleich“ standhalten!  Alle vorliegenden Leistungen werden als „geldwerte Leistung“ an den Inhaber bezeichnet. Aufdeckung kann erfolgen durch  die Ausgleichskasse  die Steuerverwaltung  die Mehrwertsteuerverwaltung  Die verschiedenen Verwaltungen sprechen miteinander! Die Gefahr einer Aufdeckung ist hoch! Ärger ist vorprogrammiert!

47 Rechnungsabschluss optimieren 47 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! TRETOR AG Industriestrasse Liestal Tel


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