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Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Familiennachzug EU/EFTA und Drittstaaten Informationsveranstaltung für die Einwohnerämter der Gemeinden und.

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Präsentation zum Thema: "Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Familiennachzug EU/EFTA und Drittstaaten Informationsveranstaltung für die Einwohnerämter der Gemeinden und."—  Präsentation transkript:

1 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Familiennachzug EU/EFTA und Drittstaaten Informationsveranstaltung für die Einwohnerämter der Gemeinden und Bezirke des Kantons Schwyz vom 21. März 2012

2 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Vereinigung der Gesamtfamilie Sinn und Zweck des Familiennachzugs ist es, das Zusammenleben der Familie zu ermöglichen und rechtlich abzusichern. Die Rechtssprechung wurde soweit angepasst, dass ein Zusammenleben der Kinder mit den beiden Eltern nicht mehr unabdingbar ist und dass sich ein Elternteil allein auf die entsprechenden Gesetzesartikel berufen kann.

3 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Voraussetzungen für den Familiennachzug

4 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Welche Personen können in Familiennachzug nachgezogen werden? Nachzugsberechtigte Person aus einem Drittstaat Nachzugsberechtigte Person aus den EU/EFTA-Staaten Ehegatte ledige Kinder unter 18 Jahren Ehegatte die Verwandten in absteigender Linie: Kinder oder Enkel unter 21 Jahren oder denen Unterhalt gewährt wird Die Verwandten in aufsteigender Linie: Eltern oder Grosseltern, sofern Ihnen Unterhalt gewährt wird

5 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Innerhalb welcher Frist muss der Familiennachzug für den Ehegatten beantragt werden? Kurzaufenthaltsbewilligung Drittstaaten:sofort nach der Einreise Aufenthaltsbewilligung Drittstaaten: 5 Jahre seit Erteilung der Bewilligung oder Entstehung des Familienverhältnisses. Niederlassungsbewilligung Drittstaaten: 5 Jahre seit Erteilung der Bewilligung oder Entstehung des Familienverhältnisses Kurzaufenthaltsbewilligung EU/EFTA: an keine Frist gebunden Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA: Niederlassungsbewilligung EU/EFTA: Schweizer/Schweizerin: 5 Jahre mit deren Einreise oder Entstehung des Familienverhältnisses

6 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Frist beim Familiennachzug bei Kindern Grundsätzlich gelten die gleichen Fristen wie auf der vorhergehenden Folie. Folgende Punkte müssen beim Nachzug von Kindern beachtet werden: Drittsaaten: Die Altersgrenze liegt bei 18 Jahren. Kinder über zwölf Jahren müssen innerhalb von 12 Monaten nachgezogen werden. Ein nachträglicher Familiennachzug kann nur bewilligt werden, wenn wichtige familiäre Gründe geltend gemacht werden. EU/EFTA: Die Altersgrenze liegt bei 21 Jahren. Bei Unterhaltshaltsgewährung gibt es keine Altersgrenze. Beim Nachzug von Kindern ist davon auszugehen, dass dieser rasch erfolgt.

7 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Muss eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden sein? Kurzaufenthaltsbewilligung Drittstaaten:Ja, gemäss Art. 45 Abs. 1 lit. b AuG Aufenthaltsbewilligung Drittstaaten:Ja, gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. b AuG Niederlassungsbewilligung Drittstaaten:Ja, gemäss kantonaler Praxis Kurzaufenthaltsbewilligung EU/EFTA: Ja, gemäss Art. 3 Abs. 1 Anh. I FZA Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA: Niederlassungsbewilligung EU/EFTA: Schweizer/Schweizerin:Ist keine Bewilligungsvoraussetzung

8 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Müssen die Ehepartner zusammenwohnen? Kurzaufenthaltsbewilligung Drittstaaten:Ja, gemäss Art. 45 Abs. 1 lit. a AuG Aufenthaltsbewilligung Drittstaaten:Ja, gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. a AuG Niederlassungsbewilligung Drittstaaten:Ja, gemäss Art. 43 Abs. 1 AuG Kurzaufenthaltsbewilligung EU/EFTA: Ja, keine explizite Erwähnung im Gesetz, ergibt sich aber aus Art. 3 Abs. 1 Anhang I FZA: Die Familienangehörigen einer Person, die Staatsangehörige einer Vertragspartei ist und ein Aufenthaltsrecht hat, haben das Recht, bei ihr Wohnung zu nehmen. Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA: Niederlassungsbewilligung EU/EFTA: Schweizer/Schweizerin:Ja, gemäss Art. 42 Abs. 1 AuG

9 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Ausnahmen vom Erfordernis des Zusammenwohnens Das Erfordernis des Zusammenwohnen nach den Art. 42 bis 44 AuG besteht nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht. Wichtige Gründe können durch berufliche Verpflichtungen oder durch eine vorübergehende Trennung wegen erheblicher familiärer Probleme entstehen (Art. 76 VZAE).

10 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Müssen finanzielle Mittel vorhanden sein? Kurzaufenthaltsbewilligung Drittstaaten:Ja, gemäss Art. 45 Abs. 1 lit. c AuG Aufenthaltsbewilligung Drittstaaten:Ja, gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AuG Niederlassungsbewilligung Drittstaaten:Ja, gemäss kantonaler Praxis Kurzaufenthaltsbewilligung EU/EFTA: Nein, bei Unselbständig Erwerbenden Ja, bei Selbständig Erwerbenden/ Nichterwerbstätigen Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA: Niederlassungsbewilligung EU/EFTA: Schweizer/Schweizerin:Ist keine Bewilligungsvoraussetzung

11 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Finanzielle Mittel bei Familiennachzug EU/EFTA Arbeitnehmer: Der Anspruch auf Familiennachzug geht auch dann nicht unter, wenn der Familien- nachzug zu einer fortgesetzten und erheblichen Sozialhilfeabhängigkeit führt. Selbständig Erwerbende: Bei selbständigen Erwerbenden müssen genügenden eigene finanzielle Mittel vorhanden sein. Ohne Erwerbstätigkeit: Bei diesen Personen werden aufgrund der Bestimmungen des Freizügigkeits- abkommen und des Gemeinschaftsrechts immer genügende eigene finanzielle Mittel vorausgesetzt. Unter Nichterwerbstätigen versteht man: Stellensuchende, Rentner, Dienstleistungsempfänger oder Personen, die freiwillig auf ihre Arbeitnehmereigenschaft verzichtet haben

12 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Neu: sogenannte Patchworkfamilien Eine Patchworkfamilie ist eine Familie, bei der mindestens ein Elternteil ein Kind aus einer früheren Beziehung in die neue Familie miteingebracht hat. Wichtige Dokumente zur Prüfung des Familiennachzugs: Richterlichen Beschluss über die Regelung des Sorgerechts. oder Einverständnis des Vaters/der Mutter zur Übersiedlung des Kinder zur Mutter/zum Vater (beglaubigt und übersetzt). Einverständnis des neuen Lebens-/Ehepartners, dass er/sie mit dem Wohnsitz des Kindes einverstanden ist und für den Lebensunterhalt des Kindes aufkommen wird.

13 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Wer muss einen Antrag für einen langfristigen Aufenthalt (Visum D) bei der Schweizer Vertretung stellen? Für einen längerfristigen Aufenthalt in der Schweiz unterstehen alle Drittstaats- angehörige der Visumpflicht (nationales Visum, Typ D). Es wird nicht unter- schieden, ob jemand mit einem EU/EFTA-Staatsangehörigen oder Drittstaats- angehörigen verheiratet ist.

14 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement 2 wichtige Anliegen des Amtes für Migration Vollständige Einreichung der Unterlagen bei Patchworkfamilien. Drittstaatsangehörige benötigen im Familiennachzug immer ein Visum D. - Erst im Einwohnerregister erfassen, wenn eine Zusicherung oder Ermächtigung vorliegt. - Unabhängig von den Reisevorschriften für Touristen ist ein Visum D erforderlich.

15 Amt für Migration Volkswirtschaftsdepartement Danke für Ihre Aufmerksamkeit


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