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Internet in Österreich Seit 1996 hat sich die Zahl der Benutzer vervierfacht und der Zuwachs hält an © Helmut Spudich 2003.

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2 Internet in Österreich Seit 1996 hat sich die Zahl der Benutzer vervierfacht und der Zuwachs hält an © Helmut Spudich 2003

3 Wie das Netz genutzt wird Persönliche Kommunika- tion dominiert Info-Suche ist eine Killer App © Helmut Spudich 2003

4 Bedeutung noch gering geschätzt Wie vergleicht sich diese Einschätzung mit Ihrer eigenen Nutzung/Bewertung? Altersunterschiede spielen wahrscheinlich dabei eine große Rolle © Helmut Spudich 2003

5 Next Generation: Online Die Nutzung nach Altersgruppen zeigt: Internet wird zu einem flächendeckenden Alltagsmedium © Helmut Spudich 2003

6 Internet & (World Wide) Web Eine kurze Geschichte der Entwicklung eines neuen Mediums © Helmut Spudich 2003

7 Zwei Entwicklungsschienen Kommunikationsnetze: Vom Telegraf & Telefon bis zu vernetzten Computern Information: Das Bedürfnis Information zu verbinden führt zu Hypertext und WWW © Helmut Spudich 2003

8 Kommunikationsnetze Telegraf, Telefon, Funk... Ab Mitte 19. Jahrhundert Computer to Computer: Militärische Entwicklung ab 1957 (Sputnik), ARPAnet 1969, diverse Netze, Internet (=Netz der Netze) 1985, 1994: 2 Mio. Computer in 100 Ländern. Technische Protokolle: FTP, TCP/IP, Funknetze: 2-Weg-Funk, Radio/TV, Mobiltelefonie GSM, 3. Generation UMTS, Wireless LAN, 4. Generation © Helmut Spudich 2003

9 Informationsfluss (1) Wissenssammlungen, Enzyklopädien Theorien zur Verknüpfung von Informationen, u.a. Vannevar Bush 1945, Hypertext 60er Jahre Ted Nelson u.a. In den späten 70er und 80er Jahren nicht-hypertextbasierende Communities wie Newsgroups, PBS-Systeme, Telebox, Teletext... Kommerzielle Netze wie CompuServe, Nachrichtenagenturen etc., Bildschirmtext BTX, Telebox, Minitel,... CERN/Genf: In den 80er Jahren Versuche, verteilte wissenschaftliche Arbeiten besser zugänglich zu machen, 1989 entwickelt Tim Bernes Lee ein Konzept des Informationsmanagements, 1990 globales Hypertextsystem World Wide Web, erster Browser © Helmut Spudich 2003

10 Informationsfluss (2) 1993 Marc Andreesen: Erster Mac/PC Webbrowser Mosaic --> Netscape erstes kommerzielles Produkt Seither exponezielles Wachstum / Verdoppelung der Zahl der angeschlossenen Computer, Server -- > damit steigt die Nützlichkeit Websites, Medienangebote im Netz, Suchmaschinen, Portale © Helmut Spudich 2003

11 Digitalisierung Wandlung von analoger zu digitaler Information ist eine wesentliche Voraussetzung Von der Rohrpost zur Leitung und zum Funk Entwicklung von Computern und Informationstechnologie, Digitalisierung aller Kommunikationsformen bis Sprache und Bild Technische Entwicklung von Chips bis Glasfaser © Helmut Spudich 2003

12 Evolution des Internets/Webs Kommunikation zwischen Menschen an zwei Enden einer Leitung: , Dateiaustausch Verteilung und Zugang zu Information: HTML, Websites, Medien Webservices: Alles ist mit allem verknüpft, von der Information bis zu Diensten wie Banken, Einkauf, Reservierung, Geschäftsabwicklung © Helmut Spudich 2003

13 Verteilte Struktur Bisherige Medien sind Broadcast, One to Many, mit keinem oder einem eng begrenzten Rückfluss an Information Internet ist seiner technischen Struktur nach dezentral: Jeder Endpunkt kann mit jedem Endpunkt verbunden werden (Point to Point, Narrowcast) --> führt zu Individualisierung von Medien Information muss abgeholt werden © Helmut Spudich 2003

14 Klicken, Scrollen, Surfen Die unendlich (chaotische) Vielfalt des Internet © Helmut Spudich 2003

15 Medienevolution Zeitungen: 300 Bücher: 1800 Jahre Radio/Film/Foto: 100+ TV: 50 WWW: 10 © Helmut Spudich 2003

16 Medienkonsum, von klein auf gelernt vom Bilderbuch......zum Comic......zum Film......zum Buch......zur Zeitung......zum Sportbericht © Helmut Spudich 2003

17 Ein Buch ist ein Buch Ein Roman wird von Anfang bis Ende gelesen, das Lexikon nach Stichworten benutzt...Lesen ist eine erlernte Konvention © Helmut Spudich 2003

18 Mit anderen Worten: Wir kennen uns aus. Wissen, wie wir mit einem Medium umgehen müssen, ist die halbe Arbeit des Lesens und sein Gebrauch © Helmut Spudich 2003

19 Im Internet ist alles ganz anders. © Helmut Spudich 2003

20 Es herrscht das Chaos!! © Helmut Spudich 2003

21 Im Internet geraten die Medien durcheinander Ist es ein Bildschirm? Ist es eine Zeitung? Ist es Unterhaltung? Ist es Werbung? Unterhaltung?... © Helmut Spudich 2003

22 Dabei sind äußerlich alle Inhalte einheitlich– in Bildschirmform Eine Casino-Werbung hat dieselbe Form wie ein Portal wie eine Fahrplanauskunft wie ein Stadtplan wie ein Magazin wie eine Newssite wie eine persönliche Homepage... © Helmut Spudich 2003

23 Ein Medium in der Pubertät: Alles ist im Fluss Internet-Seiten haben keinen Anfang und kein Ende Jede beliebige andere Seite ist nur einen Mausklick entfernt Wir wissen nicht wie lang eine Seite ist oder wieviele Seiten zu einer Site gehören © Helmut Spudich 2003

24 Der Hauptzustand im Web: Suchen, suchen, suchen Ein hyperaktives Medium wie hyperaktive Kids: Der Hauptzustand des Lesers ist der eines Suchenden, der von Site zu Site springt um Information einzusammeln. © Helmut Spudich 2003

25 Was im Netz gesucht wird 82% News 74% Bildung 68% Computer 67% Wirtschaft 66% Wissen 62% Finanzen 57% Film/TV 52% Reisen 52% Musik 47% Lifestyle 41% Gesundheit 40% Spiele 37% Sport Quelle: ComCult Research © Helmut Spudich 2003

26 Was ist / was leistet Journalismus? 1. Archimedischer Punkt / anteilnehmende Beobachtung 2. Information im sozialen Kontext 3. Erzeugung des sozialen Kontexts / Grenze zur Unterhaltung © Helmut Spudich 2003

27 Entwicklung von Online-Medien: Konzentration & Diversifikation Konzentration & Diversifikation: Allgemeine Nachrichten von den Großen, Spezielle Nachrichten von kleinen Spezialisten © Helmut Spudich 2003

28 Von horizontaler zu vertikaler Nachrichten-Organisation Traditionell vereinigen Medien eine repräsentative Auswahl von Interessen Flächen- versus Spartensendern: Web begünstigt Entstehung von Medien, die sich auf ein Thema konzentrieren – häufig wird auch das Channel-Konzept aus dem TV- Bereich übernommen © Helmut Spudich 2003

29 Stärkere Verfügung über Produktionsmittel Karl Krauss hätte im Internet publiziert: Das Web macht Produktionsmittel erschwinglich – aber es macht professionelles Nachrichten sammeln, bewerten und wiedergeben nicht weniger aufwendig. © Helmut Spudich 2003

30 Grenzenloser Journalismus Datenleitungen sind billiger und schneller als Jets & LKWs: Was in Salzburg das Licht des Netz erblickt, scheint auch in New York und Timbuktu © Helmut Spudich 2003

31 Grenzenlose Konkurrenz Es gibt (fast) keine geschützten Räume mehr: Jeder Anbieter konkurriert mit jedem anderen. Medien / Journalismus konkurrieren direkter mit anderen Webangeboten Aber weiterhin sind Communities / Lesergemeinden der Kern von Medien (das Schaffen von sozialem Kontext). © Helmut Spudich 2003

32 Verstärkter Rückkanal Durch und Interaktion rückt der Leser näher an die Journalisten: Online- Medien verstärken den Aspekt der Community © Helmut Spudich 2003

33 Journalisten machen weiterhin das Medium Der Rollentausch ist möglich, aber Journalismus ist mehr als nur die Möglichkeit zu publizieren: Die Leistung der Institution und die Leistung des Handwerks sind wichtig für die Qualität der Informationen. © Helmut Spudich 2003

34 News Without a Newsroom Special Interest Organisationen, kommerzielle Angebote und der direkte Weg zur Quelle werden zunehmend wichtig. © Helmut Spudich 2003

35 Die Entwicklung der Gleichzeitigkeit Medien werden zu 24- Stunden-Kanälen Alte Nachrichten gewinnen als Hintergrund zur aktuellen Nachricht neuen Wert © Helmut Spudich 2003

36 MeineSportseite.com Interaktivität erlaubt Nachrichten a la carte anstelle von verordneten Menüs – was für Random News eine große Herausforderung darstellt. © Helmut Spudich 2003

37 Das Interface bestimmt die Form Wir verwechseln Online mit einem Computerschirm -- darum wird sich die Form von Online Medien weiter entwickeln. © Helmut Spudich 2003

38 Medienkonvergenz: Aller Journalismus wird Online Durch die technologische Entwicklung (Digitalisierung) wachsen die getrennten journalistischen Sparten zusammen. Die Produktionsprozesse aller Medien gleichen sich aneinander an und finden online statt. Leser haben darauf online ebenso wie offline Zugriff. © Helmut Spudich 2003

39 Wie schreibt man fürs Web? Kommt drauf an. Eine Wetterseite ist anders als ein Magazin, eine Nachrichtenseite anders als ein Sportbericht oder eine Buchrezensionen. Online hat so viele Schreibformen wie es unterschiedliche Medien im Netz gibt. Aber alle Schreibformen müssen eines schaffen: Übersicht auf den ersten Blick. © Helmut Spudich 2003

40 Ordnung ist das 1. Webgebot Die Info-Pyramide: Komplexe Information in Teile zerlegen, das wichtigste zuerst, keine Ratespiele, weiteres auf Folgeseiten. Wer? Was? Wann? Wo? Warum? © Helmut Spudich 2003

41 Konventionen sind der Freund von Verständlichkeit Suchen und Finden ist im Web schwer genug: Informationsangebote sollen darum bei Darstellung und Navigation auf möglichst weit verbreitete Konventionen zurückgreifen. Angebote müssen auf den ersten Blick einordenbar sein © Helmut Spudich 2003

42 Links, dein bester Freund und ärgster Feind Links erlauben, dass der Text auf das Wichtigste reduziert wird. Alles andere: folgt auf weiteren Seiten. Links verführen zum Fremdgehen: Die Neugier auf das Neue verhindert, dass ein Text zu Ende gelesen wird. © Helmut Spudich 2003

43 Die Kunst, (nicht) für das Internet zu schreiben Schreiben ist: Eine Geschichte erzählen, mit Anfang, Mitte, Ende, und Spannung die die Teile verbindet. Die Aufbereitung muss dafür sorgen, dass jeder Teil für sich Sinn ergibt, aber das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. © Helmut Spudich 2003

44 Verschiedene Formen futurezone.orf.at news.bbc.co.uk © Helmut Spudich 2003


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