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Web-Technologien im Überblick Referent: Markus Röder.

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Präsentation zum Thema: "Web-Technologien im Überblick Referent: Markus Röder."—  Präsentation transkript:

1 Web-Technologien im Überblick Referent: Markus Röder

2 Markus Röder Selbständig seit 1992 Berater – Programmierer - Trainer erex eBusiness Anwendungen –Internet – Anwendungsentwicklung - Projekte –Training und more... –Siemens Erlangen, München, IBM, Eckstein,... –http://www.erex.de

3 Heute: Web-Technologien 1.Überblick und Möglichkeiten 2.Anwendungen und Beispiele 3.Einschätzung und Nutzen

4 Internet heute Ein paar Zahlen mehr als 6% von 6 Milliarden nutzen INTERNET = 407 Millionen Menschen 99,4 % lesen mind. wöchentlich 21% der Bundesbürger sind täglich im Internet 80 Millionen haben im 2 HJ 2002 im Internet eingekauft weitere Statistiken

5 Wie alles begann ARPAnet 1969 –Stanfort –Santa Barbara –Berkley später Trennung von MILNET Erste Protokolle: –FTP –Telnet

6 Damalige Ziele fürs Internet 1. Das Netzwerk sollte keine zentrale Steuerung und damit auch keine zentrale Autorität erhalten. 2. Das Netzwerk sollte von Beginn an so ausgebildet werden, daß schon die kleinsten Komponenten komplett funktionsfähig und autark wären.

7 Tim Berners-Lee Der Erfinder des World Wide Web (Herbst 1990) –HTTP = Hypertext Transfer Protocol Spezifikation für die Kommunikation zwischen Web-Clients und Web-Servern –URI = Universal Resource Identifier Spezifikation für die Adressierung beliebiger Dateien und Datenquellen im Web und im übrigen Internet –HTML = Hypertext Markup Language Spezifikation einer Auszeichnungssprache für Web-Dokumente

8 Marc Andreessen Entwickler des grafischen Web-Browsers Mosaic –Mitbegründer der Firma Netscape –Spezielle Browser-Erweiterungen – Marktanteil von nahezu 90% –Neues Berufsbild: Web-Designer –Hat Microsoft und die (EDV-)Welt verändert Bill Gates und Marc Andressen von Netscape sind gestorben. Petrus kündigt an, dass sie für jeden Bug in ihrer Software einen Nadelstich als Sühne erhalten werden. Petrus lässt Marc vortreten: "Im Navigator 1.0 gab es einen groben Sicherheitsbug." - Piek. "Im Navigator 1.1 ließ sich der Cache nicht leeren." - Piek. Marc reibt sich den Hintern und schaut sich um: "Wo ist denn Bill? Petrus: "Den klemmen wir gerade unter die Nähmaschine."

9 World Wide Web Consortium Wurde im Oktober 1994 von Tim Berners Lee als Beratungs-Komitee gegründet Weiterentwicklung der technischen Grundlagen und Standards des Web Mitglieder sind Firmen und Organisationen Unterteilung in –Aktivitäten, Arbeitsgruppen, Interessensgruppen Entwicklung von Standards Ausarbeitung und Publizieren von technischen Referenzen

10 Web-Technologien im Überblick Bei den Web-Technologien ist grundsätzlich zwischen clientseitige und serverseitige Techniken zu unterscheiden, die über HTTP in Verbindung stehen. Hardware / Übertragungs Grundlagen Clientseitige Technologien: HTML, JavaScript, CSS, DHTML, Grafik, Multimedia, Java, ActiveX Serverseitige Technologien: CGI, Server-API, ASP, JSP, PHP, CFM, Datenbanken, ODBC, OLE-DB, JDBC

11 Hardware / Übertragungs- Technologien

12 Internet Technik Verbindung von Rechnern –Hardware Netzwerke MODEM / ISDN... –Software Protokolle Browser

13 Protokol Ebenen

14 Internet-Protokoll IP Das Internet Protocol (IP) bildet zusammen mit dem Transmission Control Protocol (TCP) das zentrale Protokollpaar der Internet-Architektur. Die Hauptaufgabe des IP ist das Adressieren von Rechnern sowie das Fragmentieren von Paketen der darüberliegenden Schicht. IP stellt also die Endsystemverbindung der Partnerrechner her. Die Sicherheit der Verbindung wird aber von TCP gewährleistet.

15 IP Adressen Es lassen sich somit 4, Milliarden Rechner eindeutig bestimmen. z.B.: z.B.: z.B.:

16 Private Adressbereiche bis bis Bekanntester Bereich: bis

17 Transmission Transport Protokol TCP Es dient als Basis für Anwendungen wie telnet oder ftp, bei denen eine zuverlässige Übertragung der Daten gefordert wird, oder in ISO/OSI-Sprechweise: TCP erbringt der Anwendungsschicht einen zuverlässigen, verbindungsorientierten Dienst. Es stellt eine bidirektionale Verbindung zwischen den Partnern her. Zuverlässig bedeutet dabei, daß die Datenübertragung gesichert erfolgt und die gängigen Sicherungsverfahren angewendet werden. Der Verbindungsaufbau erfolgt in Analogie zum herkömmlichen Telefonsystem: Ein Anrufer (Client) sendet einen request (Anforderung) an einen Teilnehmer (Server). Dieser,,hebt ab``, indem er ein reply (Antwort) an den Client zurücksendet. Anschließend findet der Datenaustausch statt. Danach wird die Verbindung wieder abgebrochen.

18 Ports Viele Server im Internet bieten gleichzeitig mehrere Netzwerkdienste an. Erreicht ein Datenpaket den Server, muß dieser herausfinden, für welchen Dienst die Daten bestimmt sind. Dies erreicht man durch den Einsatz von Ports. Jedem Netzwerkdienst ist ein spezieller Port zugeordnet. z.B: –20,21FTP –23 Telnet –25 SMTP –53 DNS –80 HTTP –110 POP3 –119 NNTP –143 IMAP –443 HTTPS

19 Hypertext Transfer Protokol HTTP regelt die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger Sender sendet request an Empfänger Empfänger verarbeitet diesen und sendet einen Response an den Absender Im Normalfall eine Internsetseite Im Fehlerfall eine Fehlermeldung z.B 401 Not Found

20 Clientseitige Technologien

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22 HTML als "lingua franca" des Web Basis zum Erstellen von Web-Seiten Beschreibt die Struktur eines Dokuments Überschriften, Textabsätze, Listen, Tabellen, Verweise, Formulare etc. Nichts für Grafikdesigner Erweitungen wie JavaScript, CSS, XML etc. Aber: HTML ist eine hervorragend geeignete, standardisierte und wegen der weiten Verbreitung der Web-Browser praktisch überall verfügbare Sprache für Text und Hypertext darstellt.

23 HTML als software-unabhängiges Klartextformat HTML-Dokumente sind reine Textdateien HTML-Dokumente werden mit beliebigem Editor erstellt HTML-Dokumente lassen sich hervorragend mit Hilfe von Programmen generieren HTML ist nicht an irgendein bestimmtes, kommerzielles Software-Produkt gebunden Diese wichtige, vielleicht sogar wichtigste Eigenschaft von HTML sollten Sie immer im Auge behalten, wenn man Ihnen erzählen will, dass Web Publishing nur mit bestimmten Software-Produkten möglich sei.

24 HTML als Auszeichnungssprache HTML bedeutet HyperText Markup Language HTML wurde mit Hilfe von SGML (Standard Generalized Markup Language) definiert HTML ist eine Auszeichnungssprache HTML beschreibt die logischen Bestandteile eines textorientierten Dokuments

25 HTML Versionen Der heutige Standard ist HTML –Einbindung von CSS und JavaScript –Internationalisierung (Unicode-System) Im Zuge der Etablierung von XML wurde HTML als XHTML neu definiert (XHTML Basic) HTML wird durch Browser dargestellt!!! –Hersteller – Plattformen – Versionen –Faustregel : 2 Hersteller - 2 Plattformen - 2 Versionen HTML 2.0http://www.w3.org/MarkUp/html-spec/html-pubtext.htmlhttp://www.w3.org/MarkUp/html-spec/html-pubtext.html HTML 3.2http://www.w3.org/TR/REC-html32.htmlhttp://www.w3.org/TR/REC-html32.html XHTML 1.0http://www.w3.org/TR/xhtml1/http://www.w3.org/TR/xhtml1/ XHTML 1.1http://www.w3.org/TR/xhtml11/http://www.w3.org/TR/xhtml11/

26 HTML – In der Praxis Nicht für bestimmten Browser schreiben Nicht für bestimmte Bildschirmauflösung schreiben HTML-Elemente nicht zweckentfremden Ehrliche und aussagekräftige Verweistexte verwenden Grafiken richtig einsetzen

27 JavaScript-Informationen JavaScript ist eine von Netscape entwickelte Skriptsprache, mit der Web-Autoren interaktive Web-Seiten entwerfen können. JavaScript hat ähnliche Konzepte und Strukturen wie die Programmiersprache Java, ist jedoch unabhängig davon entwickelt worden ( Netscape Navigator LiveScript) JavaScript kann auf die Elemente einer HTML-Seite zugreifen und mit dynamischen Inhalten versehen. JavaScript besitzt eine breite Herstellerunterstützung und ist offizieller ISO-Standard (ECMAScript). JavaScript wird im Web-Browser ausgeführt - es gibt jedoch leider Unterschiede in den Implementierungen der Hersteller

28 JavaScript-Anwendungen Validierung von Formulareingaben Abfrage von Browser-Fähigkeiten für z. B. Multimedia- Unterstützung Generierung von Text zur Laufzeit Erzeugen dynamischer HTML-Seiten Erstellen von Animationen Steuerung von HTML-Seiten Realisierung von Applikationen

29 JavaScript-Versionen JavaScript 1.0 –Netscape 2.0 (Ende 1995) –Internet Explorer 3.0 (1996) JavaScript 1.1 –Netscape 3.0 (1996) –Internet Explorer 4.0 (1997) JavaScript 1.2 –Netscape 4.0 (1997). –Teilweise im Internet Explorer Version 4.0 JavaScript 1.3 –Netscape 4.06 bis 4.7 implementiert ( ) –Weitgehend ab Internet Explorer 5.0 JavaScript 1.5 –Netscape 6.0 ( )

30 JavaScript in der Praxis Beim Internet Explorer gibt es zum Teil nicht ganz unbeträchtliche Unter- schiede, was die Editionen für die den einzelnen Plattformen betrifft. So kann es durchaus sein, dass die Windows-Version eines Internet Explorers mit der Produktversion 5.5 JavaScript-Befehle versteht, die eine Macintosh-Ausgabe mit gleicher Produktversionsnummer nicht versteht. Dazu kommen andere Browser-Produkte, die ebenfalls JavaScript implementiert haben, wie beispielsweise Opera, wobei auch dort jede Produktversion wieder ein bisschen mehr JavaScript kann als die Vorgängerversion. In der Praxis ist eigentlich nicht mehr wirklich nachvollziehbar, was nun welcher Browser genau kann. Es ist deshalb ratsam, benutzte Sprachbestandteile von JavaScript- Versionen jenseits der Version 1.2 besonders sorgfältig zu testen.

31 CSS – Formatsprache für HTML Cascading StyleSheets = überlappende Formatvorlagen –Offen dokumentiere und vom W3- Konsortium standardisierte Ergänzungssprache für HTML –Beliebiges Formatieren von HTML- Elementen –Ziel ist mehr Kontrolle über die Darstellung –Zentrale Formatdateien erleichtern Wartung und Pflege

32 CSS – Möglichkeiten Schrift, Schriftgröße und -farbe Textauszeichnungen (Kursiv/ Fett/ Unterstrichen und andere) Textausrichtung (Links/ Rechts/ Mittelachse/ Blocksatz) Formatierung der Hyperlinks (Farben/ Unterstreichung/ Hover) Die Eingabefelder der Formulare verändern Mauszeiger können neue Formen annehmen Rahmen, Randabstände Hintergrundfarbe oder Hintergrundbild (auch für Textteile) Positionierungen (relative und absolut für beliebige Objekte)

33 CSS – Versionen Der heutige Standard ist CSS Teilweise wird von den Browser nur CSS 1.0 unterstützt Obwohl schon 1998 veröffentlicht, ist CSS 2.0 noch immer nicht vollständig in allen verbreiteten Browsern umgesetzt. Beim W3-Konsortium wird indessen längst an der Version 3.0 gearbeitet. IX-Browsertest

34 DHTML – Die Summe aller Teile Dynamisches HTML (engl. "Dynamic HTML" oder abgekürzt "DHTML") ist eine Erfindung von Marktstrategen keine HTML-Erweiterung und keine neue Sprache HTML + CSS + JS + DOM = DHTML Dynamisches HTML ist vielmehr der Sammelbegriff für verschiedene Lösungen, um dem Autor einer Web-Seite zu ermöglichen, Elemente der Web-Seite während der Anzeige dynamisch zu ändern, sei es automatisch oder durch Einwirken des Anwenders.

35 DHTML – Was ist DOM Document Object Model (DOM) ist eine verabschiedete Norm des W3-Konsortiums Beschreibt den Zugriff auf die Elemente eines HTML-Dokuments mit einer Skript-Sprache Ziel ist die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Browser-Implementierungen Ab Netscape 6.0 und Internet Explorer 5.0

36 DHTML – In der Praxis Ab Netscape 4.0 und Internet Explorer 4.0 erste Versionen Grundverschiedene Implementierungen Getrennte, doppelte Codierung Sparsame Verwendung Reduktion auf das Kompatible Einsatz von fertigen Lösungen oder DHTML- Bibliotheken, wie z. B.:

37 Grafikformate Graphics Interchange Format (GIF) –Compuserve (89er-Format) –Interlaced, Animation, Transparente Farbe, 256 Farben Joint Photographic Expert Group (JPEG) –Kompressions-Algorithmus für Datenströme –16,7 Millionen Farben –Faktoren: DPI-Dichte ( DPI), Kompressionsfaktor, Anzahl Farben Portable Network Graphic (PNG) –Verlustfreie Komprimierung, Farbtiefe plus Transparenz –Interlaced, zusätzliche Informationen

38 Multimedia mit Shockwave/Flash Kommerzielle Software-Produkte / Technologien der Firma Macromedia Erstellung von Multimedia-Anwendungen Spiele, Simulationen, Navigationen, Anwendungen Integration in Web-Seiten durch Plug-In (Player) Einige Beispiele:

39 Shockwave/Flash – In der Praxis Probleme beim Download und der Installation der Plug- Ins Sicherheitseinstellungen des Browsers Ladezeit der Shockwave/Flash-Objekte Jakob Nielsen: Flash 99% Bad Although multimedia has its role on the Web, current Flash technology tends to discourage usability for three reasons: it makes bad design more likely, it breaks with the Web's fundamental interaction style, and it consumes resources that would be better spent enhancing a site's core value.

40 HTML und Java(-Applets) Java ist eine von Sun Microsystems entwickelte, vollkommen plattformunabhängige Programmiersprache Die Sprache lehnt sich in Aufbau und Syntax an C/C++ an Java-Applets sind spezielle Java-Programme die im Web- Browser ausgeführt werden Java-Applets laufen in einer so genannten Sandbox, einem Sicherheitskäfig Typische Anwendungen von Java-Applets –Animationen, Effekte, Online-Spiele –Online-Banking, Online-Broking, web-basierter Chat

41 HTML und ActiveX ActiveX ist eine von Microsoft eingeführte Technologie für ausführbaren Programmcode auf Web-Seiten und dem Anspruch nach eine Alternative oder Konkurrenz zu Java Oberbegriff für Softwarekomponenten auf Basis des Component Object Model (COM) Kein Internetstandard sondern Intel-Windows- Binärformat Nur direkt im Internet Explorer verfügbar Sicherheitsproblematisch ActiveX und COM sind überholte Technologien.NET definiert Microsofts neue Strategie

42 Serverseitige Technologien

43 Web-Server Request / Response – Prinzip Statische (HTML-)Dokumente Dynamische Programmaufrufe Schnittstellen zu –Datenbank-Server (zweistufig) –Anwendungs-Server (dreistufig) Unix –Apache Web Server Windows –Internet Information Server

44 Web-Server

45 Common Gateway Interface (CGI) Verbindung von Programmen und Servern –HTML Seiten sind statische Dokumente –von Scripten generierte Seiten sind dynamisch Vielfältige Verwendung –Shell-Scripts, Perl-Scripts, C-Programme, … –die Bearbeitung sollte nicht zu lange dauern Server und CGI-Skript kommunizieren durch –die Kommandozeile (beim Aufruf übergeben) –Umgebungsvariablen (vor dem Aufruf gesetzt) –Standard-Eingabe und Standard-Ausgabe

46 CGI – Vorteile Trennung in verschiedene Prozesse –Web-Server enthält allgemeine Web-Funktionen –Anwendungsspezifisches in separater Applikation Unabhängigkeit vom HTTP-Server –Applikation hängt nicht vom Server ab –von nahezu allen Servern unterstützt einfache Verwendung –sehr einfache Schnittstellendefinition –einfach erlernbar, einfach zu verwenden Unterstützung durch Software –Programmierbibliotheken in vielen Sprachen –bestehende Anwendungslösungen (HTML Formulare)

47 CGI – Nachteile langsame Lösung –Implementierung über Interprozesskommunikation –Performance hängt sehr stark von der Plattform ab –Neustart der Programme bei jedem Aufruf auf einen Rechner beschränkt –verwendete Mechanismen sind immer lokal –häufige Variante: CGI Stubs –FastCGI als neue Variante (Apache Modul) Ausgabe sind immer komplette HTML Seiten –entspricht oft nicht der Anwendung –oft HTML als fixes Gerüst mit dynamischen Teilen

48 Server-API Server Application Programming Interface engere Bindung an den Web-Server –effizienter (gleicher Prozess wie Web-Server) –riskanter (Fehler beendet auch den Web-Server) –weniger flexibel (Bindung an ein bestimmtes SAPI) Internet SAPI (ISAPI) von Microsoft –Applikationen als Windows DLLs Netscape SAPI (NSAPI) von Netscape –verfügbar auf Unix-Varianten und Windows NT Modul-SAPI des Apache-Server weitere Variante: Server-Side Java (Servlets)

49 Scripting - Überblick Einfache und produktive Entwicklung dynamischer Web-Applikationen Bessere Integration mit HTML-Dokumenten Beispiele –ASP (Microsoft) –CFM (Allaire / Macromedia) –PHP (Open Source) –JSP (SUN)

50 Active Server Pages (ASP) Proprietäre Entwicklung von Microsoft umfassendere Funktionalität als CGI oder PHP –Grund jedoch COM und nicht ASP selber sehr enge Bindung an Microsoft-Produkte –Produkte für ASP auf Netscape und IBM Server –kein Zugriff auf Daten in nicht-Microsoft- Applikationen Scripting in HTML-Seiten (Server-Side Scripts) –VBScript als Standard-Skriptsprache –JScript oder Plug-Ins für andere Sprachen Zugriff auf COM (ActiveX) Komponenten –damit auch einfacher Zugriff auf ODBC-Datenbanken

51 Cold Fusion Markup (CFM) Proprietäre Entwicklung von Allaire/Macromedia Speziell für Web-Anwendungen entwickelt Eigene Entwicklungsumgebung Sehr einfache und Tag-basierte Syntax Sehr Produktiv Unterschiedliche Plattformen und Web-Server

52 PHP: Hypertext Preprocessor (PHP) Script-Sprache zur Einbettung in HTML –syntaktisch ähnlich zu Perl und C Server verarbeitet Seite vor dem Senden –einfache Variante: CGI-Einbindung von PHP –effiziente Variante: PHP-Integration in den Server Verwendung weitergehender Mechanismen –Kombination von PHP und MySQL –Abfragen an eine Datenbank aus dem Script Unterstützung verschiedener Datenbanken –einfache Integration in bestehende Umgebung –einfache Erzeugung dynamischer Web-Seiten

53 Java Server Pages Cross-Plattform, Cross-Web-Server Server: Java-Technologie Client: HTML-Oberfläche JSP Spezifikation –Erweiterung auf Basis des Servlet API Java Server Pages –Präsentation JavaBeans –Programmierlogik, Funktionskapselung Servlets –Reine Serverseitige Programmierung

54 Datenbanken(schnittstellen) Kommerzielle Datenbanken –Oracle, SQL Server, Informix, DB2 Freie Datenbanken –mSQL, MySQL, Postgres Datenbanktreiber –ODBC, OLE-DB, JDBC, Hersteller Datenbank-Programmierung –ADO, ODBC, JDBC, Bibliotheken

55 Scripting – Vergleich ASP -Microsoft- CFM -Macromedia- PHP -Open Source- JSP -Open- Web ServerIIS, PWS, 3PartyApache, Netscape, IIS Apache, Netscape, IIS etc. Apache, Netscape, IIS PlattformenWin32Win32, Solaris, Linux Win32, Unix (Linux), MacOS Java-Support KomponentenmodellCOM COM, CORBA, JavaBeans - JavaBeans, Enterprise JavaBeans Programmierung VBScript, JScript etc. CFMLPHPJava DatenbankenODBC, OLE-DB ODBC, OLE-DB, DB2, Oracle, Informix, Sybase ODBC, MySQL, mSQL, Oracle, Informix, Sybase etc. ODBC, JDBC Vorhandene / Eigene Tags Nein / NeinJa / NeinNein / NeinJa / Ja LernkurveMittelLeichtMittelHoch

56 XML ist eine client- und serverseitige Technologie

57 Was ist XML??? XML in 10 points (7, really...) 1. XML is a method for putting structured data in a text file 2. XML looks a bit like HTML but isn't HTML 3. XML is text, but isn't meant to be read 4. XML is a family of technologies 5. XML is verbose, but that is not a problem 6. XML is new, but not that new 7, 8, XML is license-free, platform-independent and well-supported

58 eXtensible Markup Language (XML) Meta-Beschreibungssprache zur Definition von Markup- Sprachen (XML-Anwendungen) –WML, XHTML, MathML, CML, SVG Vereinfachte Form von SGML Syntax für Dokumente Struktur und Semantik keine Formatierung Nicht nur für Web-Seiten Leicht verständlich (für Mensch und Maschine) Plattform-, applikations-, sprachen- und domainunabhängig

59 Probleme mit HTML HTML als Standard des prä-XML Web HTML ist präsentationsorientiert –erste Probleme schon seit Beginn des Browser War –trotz Verbesserungen (CSS) bleibt der Grundansatz –HTML basiert auf reiner Präsentationssemantik gewünscht: Wiederverwendbarkeit von Inhalten –HTML als Dokumentenformat ungeeignet –HTML nur eine mögliche Form der Präsentation Content Mangement wird immer wichtiger –fehlende Freiheit, eigene Strukturen zu verwenden –fehlende Flexibilität, auf Neues zu reagieren (WML)

60 XML und HTML sieht so ungefähr aus wie HTML –gleiche Grundlage (SGML) –proven success (SGML und HTML sind Erfolge) –geringere Hemmschwelle für Umsteiger funktioniert ähnlich wie HTML –gleiche Strukturierungsverfahren (Grammatiken) –rein textorientiertes Format (keine Binärdaten!) andere Zielgruppe als HTML –weiterverarbeitbare Information (B2B) –anwendungsabhängige Datenstrukturen –etabliertes Umfeld (EDI, SGML, proprietär)

61 XML ist unabhängig vom Web XML als Datenformat in B2B-Anwendungen –Anforderungen sind eher bescheiden –Problem der Einigung auf Standards Was ist neu an XML in B2B Szenarien? –Erweiterbarkeit und Robustheit –geringe Barrier to entry –breite Akzeptanz in verschiedensten Bereichen

62 XML - Technologien XSL – eXtensible Stylesheet Language –Formatierung von Dokumenten XSLT – XSL Transformation –Umwandlung von Dokumenten XLINK – XML Linking Language –Verknüpfung von Dokumenten XPATH – XML Path –Adressierung von Dokumentelementen XPOINTER – XML Pointer Language –Verknüpfen von Dokumentelementen XML Schema –Beschreibung von Struktur, Inhalt, Semantik

63 Was XML alles nicht kann... XML ist ein textorientiertes Format –keine beliebigen Datentypen –keine effiziente Speicherung von Datentypen –Einbindung von BLOBs über Referenzen XML ist kein kompaktes Format –Speicherung alles andere als effizient –selbstbeschreibende Daten als Hauptziel XML bietet keine Datenaustauschformate –Einigung auf gemeinsame Formate notwendig –auch XML-Anwendungen können inkompatibel sein XML braucht eine passende Umgebung

64 Web-Technologien Server WWW/Applikation/Datenbank Client Browser HTML JavaScript CSS DHTML Grafik Shockwave Flash Java-Applets ActiveX Server-API ASP CFM PHP CGI JSP ODBC OLE-DB JDBC DIREKT HTTP XML etc.

65 Kontaktdaten Markus Röder erex eBusiness Lösungen Uhlandstr Köln Fon:0221 / Fax: 0221 / Web:http://www.erex.de


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