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Jesus von Montreal Montage und Schnitt. Gliederung: Erläuterung des Begriffes Montage und Schnitt Filmographische Daten Qumran-Debatte Pantera-Legende.

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Präsentation zum Thema: "Jesus von Montreal Montage und Schnitt. Gliederung: Erläuterung des Begriffes Montage und Schnitt Filmographische Daten Qumran-Debatte Pantera-Legende."—  Präsentation transkript:

1 Jesus von Montreal Montage und Schnitt

2 Gliederung: Erläuterung des Begriffes Montage und Schnitt Filmographische Daten Qumran-Debatte Pantera-Legende

3 Erläuterung des Begriffes Montage und Schnitt Dieser für den Film zentrale Begriff meint in allgemeinster Form die Verknüpfung von mindestens zwei Einstellungen eines Filmes durch Schnitt oder Blende, die Organisation der Bilder in der Zeit. Einstellung: Einstellungen werden durch Schnitt oder Blende begrenzt, d.h. aber auch miteinander verbunden. Schnitt und Blende: Schnitt und Blende als teilende bzw. zusammenfügende Instrumente des Films sorgen nicht nur dafür, dass eine Handlung im Sinne einer bestimmten Intention weitergeführt wird, sondern legen auch den Rhythmus, die "Interpunktion" des Films fest. Dabei haben Schnitt und Blende unterschiedliche Interpunktionsqualitäten.

4 Erläuterung des Begriffes Montage und Schnitt Die sieben Grundtypen der Montage: 1. Narrative Montageformen: a) Szenische Montage Der Film verknüpft die Einstellungen und Sequenzen so, als ob sie von einem Augenzeugen miterlebt würden. Die Einheit von Raum, Zeit und Handlung ist hier bestimmend. b) Erzählende Montage Der Film fügt verschiedene Einstellungen bzw. Sequenzen zusammen, die zwar zeitlich und gelegentlich auch räumlich auseinander liegen, aber doch eine inhaltliche Einheit, einen zusammenhängenden Prozess bilden, etwa die Entwicklung einer Person, einer Handlung u.ä. darstellen.

5 Erläuterung des Begriffes Montage und Schnitt 2 Deskriptive Montageformen: c) Beschreibende Montage Die einzelnen Einstellungen sind deutlich dem Ziel untergeordnet, einen Ort, ein Haus o.ä., das für Handlung und Problemdarstellung wichtig ist, vorzustellen. d) Metonymische Montage Montagen, die einen Gedanken, einen gesellschaftlichen Begriff formulieren, ohne dass dieser explizit genannt wird. (Beispiel: Elendsviertel: stillstehende Fabrikräder / Schlangen vor den Einkaufsläden: Wirtschaftskrise / oder Schneewehen, Eiszapfen, verschneite Autobahnen: Winter. e) Vergleichende Montage Zwei filmische Einstellungen werden pointiert aneinander geschnitten und so miteinander verbunden. Dabei kann es sich um Parallelisierung von Handlungssträngen handeln

6 Erläuterung des Begriffes Montage und Schnitt f) Symbolische Montage Solche - häufig in narrative Teile - eingeschnittenen symbolischen Einstellungen werden oft erst durch den umgebenden Kontext in ihrer symbolischen Bedeutung festgelegt. (Beispiel: Uhr als Symbol vergehender Zeit) g) Assoziative Montage Hiermit sind Einstellungen gemeint, die durch die Intention zusammengehalten sind, mit Hilfe einiger vage herausgegriffener Bilder einer Situation deren Atmosphäre zu vermitteln, "Impressionen einer Stimmung" wiederzugeben.

7 Filmographische Daten Jesus von Montreal JESUS DE MONTREAL (Orginaltitel), Kanada, 1989 Drama Produktion: Max/Gérard Mital Prod./National Film Board of Canada, Video: Vestron Länge: 119 Minuten FSK: ab 12 Erstaufführung: /V

8 Filmographische Daten Produzent: Roger Frappier, Pierre Gendron Produzent: Roger Frappier, Pierre Gendron Regie: Denys Arcand Regie: Denys Arcand Drehbuch: Denys Arcand Drehbuch: Denys Arcand Kamera: Guy Dufaux Kamera: Guy Dufaux Musik: Yves Laferrière Musik: Yves Laferrière Schnitt: Isabelle Dedieu Schnitt: Isabelle Dedieu Darsteller: Darsteller: -Lothaire Bluteau als Daniel -Johanne-Marie Tremblay als Constance -Gilles Pelletier als Vater Leclerc -Robert Lepage als René -Rémy Girard als Martin -Catherine Wilkening als Mireille

9 […] Zum Glück gibt es den preisgekrönten kanadischen "Jesus von Montreal", knapp anderthalb Jahrzehnte später von Denys Arcand verfilmt. Dieser Menschensohn hat auch lange Haare, aber dunkle. Im Movie ist er ein Schauspieler, der ein sommerliches Passionsspiel inszenieren soll und allmählich in der Realität die Rolle eines Verfolgten, Gekreuzigten und Auferstandenen übernimmt. Geistreich, witzig und postmodern-ästhetisch wird in der doppelten Leidensgeschichte einer oberflächlichen, mediensatten Gesellschaft zu Leibe gerückt, die Erlösung in diversen Technologien sucht. Trotz der provokativen, belehrenden Brillanz - ich mag keinen Jesus, dessen Leben und Sterben 1:1 in das Jetzt übertragen wird, der durch Großstädte rennt, vor Parfumplakaten zusammenbricht und durch Organtransplantation wieder aufersteht. Gegenwärtige göttliche Realpräsenz stelle ich mir weniger zeitgeistlich vor. Zeitgleich entstand "Die letzte Versuchung" von Martin Scorsese. Was für eine Aufregung um einen vermeintlich flachen, plakativen Film ohne spirituelle Kraft, der sich mit der Verkündigung Jesu um seinen Kampf bis zur Kreuzigung auseinandersetzt. ________________________________________ Quelle: Jesus surft durch Montreal; Filmographische Daten


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