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Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 1 Disposition 1.Konzepte der Europäischen Union 1.1 Einheitlicher Binnenmarkt.

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1 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 1 Disposition 1.Konzepte der Europäischen Union 1.1 Einheitlicher Binnenmarkt (Produktsicherheit) 1.2 Verbesserung der Arbeitswelt (Arbeitssicherheit) 2. Nationale Konzepte zur Maschinensicherheit 2.1 Regelungsgegenstände / Aufgabengebiete 2.2 Vorgehen zur Erreichung von Produkt-/ Maschinensicherheit 2.3 Vorgehen zur Erreichung von Arbeits-/ Maschinensicherheit 2.4Schutzkonzepte für spezielle Maschinen/ Anlagen Vorlesung am Technicka Univerzita v Košiciach Europäische und nationale Konzepte zur Maschinensicherheit

2 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 2 1.Konzepte der Europäischen Union 1.1 Angleichung von Rechts- und Verwaltungsvorschriften, die sich auf die Einrichtung und das Funktionieren eines einheitlichen europäischen Binnenmarktes auswirken ( EG-Richtlinien nach Artikel 95 EG-Vertrag) Regelungsgegenstand: Produktsicherheit Inverkehrbringen von Produkten (Maschinen, Sicherheitsbauteile, Bauprodukte, Medizinprodukte, chem. Produkte, …) Anliegen: Schaffung eines einheitlichen Binnenmarktes durch Beseitigung von: steuerlichen, materiellen und technischen (sicherheitstechnischen, …) Schranken Ziel: Harmonisierung technischer Vorschriften, z.B. Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und Normen der Typen A, z.B. EN Allgemeine Gestaltungsleitsätze, Typen B, z.B Sicherheitssteuerungen und Typen C, z.B. EN 775 Industrieroboter Nationale Umsetzung der Richtlinie 1:1

3 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal Verbesserung der Arbeitsumwelt und der Arbeitsbedingungen zum Schutz der Gesundheit und der Sicherheit der Arbeitnehmer bei der Arbeit (EG-Richtlinien nach Artikel 137 EG-Vertrag) Regelungsgegenstand: Arbeitnehmer- (Beschäftigten-) Schutz Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit Anliegen: Schrittweise Angleichung im sozial-politischen Bereich mit gleichzeitigem Fortschritt (dazu zählen auch u.a. berufliche Wiedereingliederung der aus dem Arbeitsmarkt ausgegrenzten Personen Chancengleichheit von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt und Gleichbehandlung am Arbeitsmarkt) Ziel: Schaffung von Mindestvorschriften zur Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten durch EG-Rahmenrichtlinie Arbeitsschutz 89/391/EWG und 20 Einzelrichtlinien, z.B. 89/655/EWG in Verbindung mit 95/63/EG Benutzung von Arbeitsmitteln, 2006/25/EG künstliche optische Strahlung Nationale Umsetzung der EG-Richtlinie 1 1

4 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 4 2.Nationale Konzepte zur Maschinensicherheit 2.1 Regelungsgegenstände / Aufgabengebiete Produkt-, Maschinen- sicherheit Arbeits-, Maschinen- sicherheit Beschaffenheits- anforderungen Anforderungen in europäischen Richtlinien (2006 / 42 / EG) -verbindlich- Normen (EN der Typen A-C) -freiwillig- Anforderungen in europäischen Richtlinien (89/ 655 /EWG; 95/ 63 /EG) -verbindlich- nationalen Regeln -freiwillig Hersteller, Inverkehrbringer, Importeur von Maschinen Anwender, Benutzer von Maschinen (Arbeitsmittel) Sicherheitsingenieur o Beratung o Beurteilung o Abnahme/ Freigabe

5 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal Vorgehen zur Erreichung von Produkt-/ Maschinensicherheit Entwicklungsphasen ( Konstruktion) von Maschinen Risikobeurteilung und Ableitung von Maßnahmen Bau und Vertrieb Planen Konzipieren Entwerfen Ausarbeiten Maßnahmen zur Gewährleistung des Qualitätsmerkmals Sicherheit -exemplarisch- Einordnung in den Geltungsbereich von gesetzlichen Regelungen (Verordnungen) und zutreffender Normen Sicherheitsrelevante Vorgaben/ Zielstellungen Konformitätsbewertung Konformitätserklärung Betriebsanleitung Mitlieferung erforderlicher Unterlagen

6 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 6 Risikobeurteilung und Ableitung von Maßnahmen an Maschinen (Grundlage EN ISO Teil 1 und 2) Maßnahmenfolge zur Vermeidung / Minderung von Risiken (1) Inhärent sichere Konstruktion Risikominderung durch funktions- technische Lösung (Gefährdungs- beseitigung) (2) Technische Schutzmaßnahmen Risikominderung durch zusätzliche Schutzeinrichtungen (Gefährdung unwirksam machen) (3) Benutzerinformationen Risikominderung durch Kommuni- kationsmittel (Hinweis auf Gefähr- dung und Verhalten) Beispiele für Maßnahmen zum Abbau von Risiken / Gefährdungen Sicherheitszeichen Vermeidung von Einzugsstellen Zugangssicherung - Lichtgitterschranken

7 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 7 Auswahl und Bereistellen von Maschinen einschließlich Montage + Installation unter Betrachtung der Wechselwirkungen mit: o anderen Maschinen/ Arbeitsmitteln (z.B. Beeinträchtigungen durch mechanische Schwingungen) o Arbeitsstoffen (z.B. Auftreten explosionsfähigen Gemisches) o Arbeitsumgebung (z.B. ausreichende Bewegungsfreiheit am Arbeitsplatz) 2.3 Vorgehen zur Erreichung von Arbeits-/ Maschinensicherheit Benutzen von Maschinen unter Beachtung aller Betriebszustände o Erprobung o Ingangsetzen, Stillsetzen o Gebrauch o Instandsetzung und Wartung o Prüfung (Erst-, Wiederholungsprüfung) o Umbau o Abbau oTransport o Maßnahmen bei Betriebsstörungen auf der Grundlage von erforderlichen Unterweisungen

8 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 8 Definition: Anlagen mit erhöhter Gefährdung durch Druck (z.B. Dampfkessel, Druckbehälter) Absturz (Personen- und Lastenaufzüge) Explosion (Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen) Brand (Anlagen entzündlicher Flüssigkeiten) 2.4Schutzkonzept für spezielle Maschinen/ Anlagen - überwachungsbedürftige Anlagen Primäre Maßnahmen Eigensichere Anlage z.B. Wanddicke bei Druckbehälter; Begrenzung der Konzentration explosionsfähigen Gemisches Sekundäre Maßnahmen Zusätzliches Havarie-, Störfallschutzsystem z.B. Rettungssystem für Aufzüge; Druckentlastungstechnik Schutzebene (schadensbegrenzend) Sicherheitsebene (vorbeugend) Tertiäre Maßnahmen Zusätzliche Schutzeinrchtungen z.B. Sicherheitsventil bei Druckbehälter; Begrenzung des Zündpotentials

9 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 9 Primäre Explosionsschutzmaßnahmen (Konzentrationsbegrenzung)

10 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 10 Sekundäre Explosionsschutzmaßnahmen (Begrenzung des Zündpotentials) -Temperaturklassen und Zündtemperatur IEC

11 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 11 Tertiäre Explosionsschutzmaßnahmen (Einrichtungen zur Explosionsdruckentlastung)

12 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 12 Disposition 1.Aktivitäten beim Inverkehrbringen 2.Beschaffungsanforderungen 3.EG- Konformitäts-/ Einbauerklärung 4.Technische Unterlagen 5.Konformitätsbewertungsverfahren 6.CE- Kennzeichnung 7.Betriebs-/ Montageanleitung 8.Zusammenfassung Vorlesung am Technicka Univerzita v Košiciach Aktivitäten beim Inverkehrbringen von Maschinen in der Europäischen Union

13 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 13 1.Konzepte der Europäischen Union - Übersicht Realisierung aller Beschaffenheits- anforderungen Ausstellung EG- Konformitäts-/ Einbauerklärung Erarbeitung von Technischen Unterlagen Richtlinien- konforme Maschine Durchführen des Konformitätsbe- wertungsverfahrens Anbringen der CE- Kennzeichnung Mitliefern einer Betriebs- bzw. Montageanleitung Risikobeurteilung

14 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 14 Grundlage: Risikobeurteilung ( Vorlesung 1) Harmonisierungskonzept: 1) Schutzforderungen auf politischer Ebene 2006/ 42/ EG 2) Technische Umsetzung durch Schutzforderungen harmonisierte Normen (EN…) 2.Realisierung aller Beschaffungsanforderungen Grundsatz: Durch die Bauart von Maschinen ist zu gewährleisten, dass bei be- stimmungsgemäßer Benutzung Personen nicht gefährdet werden. Beispiel: Pressen (EN 692/ 693) GEFÄHRDUNGGEFAHRENBERICH Mechanische Gefährdung: Quetschen Scheren Schneiden oder Abtrennen Erfassen oder Auswickeln … Werkzeugbereich: zwischen Werkzeug (WZ) und Pressenstößel; zwischen WZ und Ziehkissen; zwischen WZ und Werkstückauswerfern; zwischen WZ und trennenden…

15 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 15 Sichere Pressenwerkzeuge Feste AbschirmungZweihandschaltung (EN 574) Werkzeug Werkstück a = Abstand zur Schnittstelle b = Schlitzweite c = Plattenstärke b = 8 mm a 20 mm b = 20 mm a 120 mm (EN 294) 1- Betätigungselement 2 –NOT AUS

16 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 16 3.Ausstellung der EG- Konformitäts-, Einbauerklärung Konformitätserklärung = Verfahren, bei dem der Hersteller erklärt, dass die in den Verkehr gebrachte Maschine allen einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheits- anforderungen (Anhang II A -2006/42/EG) Einbauerklärung = Verfahren, bei dem … gebrachte unvollständige Maschinen allen… Die Inbetriebnahme ist solange untersagt, bis die Maschine, in die die unvollständige Maschine eingebaut werden soll, den Bestimmungen der EG- Richtlinien entspricht; die mitgelieferte Montageanleitung ist zu beachten. (Anhang II A -2006/42/EG)

17 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 17 EG – KONFORMITÄTSERKLÄRUNG FÜR EINE MASCHINE (2006/42/EG, Anhang IIA) (z.B. DIN EN ISO T1 und T2; EN ) Hiermit erklären wir, dass die nachstehend bezeichnete Maschine in ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen der EG-Richtlinie für Maschinen entspricht. Bei einer mit uns nicht abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Beschreibung und Identifizierung der Maschine, z.B.: Baujahr: Maschinentyp: Maschinen-Nr.: Zutreffende EG-Richtlinien: Angewandte harmonisierte Normen: Angewandte nationale Normen und technische Spezifikationen 1) : Bevollmächtigter ( Name und Anschrift ) für die technische Unterlage: Benannte Stelle ( Name, Anschrift, Kennnummer ), die Konformitätsbe- wertungsverfahren nach Anhang IX bzw. Anhang X durchgeführt haben: Firmenbezeichnung und Anschrift des Herstellers: Ort, Datum – Unterschrift: Angabe zur Person des Ausstellers dieser Erklärung: - EG-Richtlinie Maschinen 2006/42/EG - EG-Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG - EG-Richtlinie EMV 2004/108/EG

18 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 18 4.Erarbeitung von Technischen Unterlagen Anliegen: Beurteilung der Übereinstimmung der Maschine mit den Anforderungen der Richtlinie 2006/ 42/ EG Umfang: Technische Dokumentation bzw. bei Serienfertigung eine Aufstellung der Maßnahmen zur Übereinstimmung aller gefertigten Maschinen mit den Bestimmungen der Richtlinie 2006/ 42/ EG Arten: Technische Unterlagen für vollständige Maschinen (Anhang VII A – 2006/ 42/ EG) Spezielle technische Unterlagen für unvollständige Maschinen (Anhang VII A – 2006/ 42/ EG)

19 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 19 Technische Unterlage für Maschinen gemäß EG-Richtlinie Maschinen 2006/42/EG Anhang VII A Beschreibung der Maschine Übersichtszeichnungen, Schaltpläne der Steuerkreise und Beschreibungen zur Funktionsweise der Maschine Detailzeichnungen, Berechnungen, Versuchsergebnisse und Bescheinigungen, die für Übereinstimmung der Maschine mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen erforderlich sind. Unterlagen über die Risikobeurteilung (Liste der Anforderungen, die für Maschine gelten und Beschreibung der zur Abwendung ermittelter Gefährdungen ergriffenen Schutzmaßnahmen) Liste der angewandten Normen und anderer technischer Spezifikationen unter Angabe der von diesen Normen erfassten grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen Exemplar der Betriebsanleitung der Maschine Ergebnisse geforderter Prüfungen und sonstige Zertifikate Kopie der EG-Konformitätserklärung...

20 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 20 5.Durchführen der Konformitätserklärung Anliegen: Nachweis der Übereinstimmung der Maschine mit den Bestimmungen der Richtlinie 2006/ 42/ EG Verfahren: Interne Fertigungskontrolle bei der Maschinenherstellung EG- Baumusterprüfung durch eine benannte Stelle bei Maschinen nach Anhang IV – 2006/ 42/ EG Umfassendes Qualitätssicherungssystem für Konstruktion, Bau, Endabnahme und Prüfung der Maschinen durch benannte Stelle

21 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 21 A. Maschinen 1. (Einblatt- und Mehrblatt-) Kreissägen 2. Abrichthobel mit Handvorschub 3. Hobelmaschinen 4. Bandsägemaschinen 5. Kombinierte Maschinen unter 1. bis 4. und Mehrspindel-Zapffräsmaschinen 7. Unterfräsmaschinen 8. Handkettensägen 9. Pressen 10. Kunststoffspritzgieß- oder -formpreßmaschinen 11. Gummispritz- oder -formpreßmaschinen 12. Maschinen für den Einsatz unter Tage 13. Hausmüllsammelwagen für manuelle Beschickung 14. Abnehmbare Gelenkwellen 15. Hebebühnen für Fahrzeuge 16. Maschinen zum Heben von Personen (Höhe > 3 m) 17. Tragbare Befestigungsgeräte mit Treibladung und andere Schussgeräte 23. B. Sicherheitsbauteile (nicht erschöpfende Liste) 1.Schutzeinrichtung zur Personendetektion 2.Schutzeinrichtung zum Personenschutz vor beweglichen Teilen 3.Einrichtungen zur Überlastsicherung bei Hebezeugen 4.Personenrückhalteeinrichtungen für Sitze 5.Überrollschutzaufbauten 6.Zweihandschaltungen 7.Schutzaufbau gegen herabfallende Gegenstände 8.Systeme zur Beseitigung von Maschinenemissionen 9.Not-Halt-Befehlsgeräte 17. Kategorien von Maschinen und Liste der Sicherheitsbauteilen nach Anhang IV und Anhang V der Richtlinie 2006/42/ EG

22 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 22 Maschine (verwendungsfertig) nicht im Anhang IV aufgeführt Bewertung der Konformität mit interner Fertigungskontrolle bei der Maschinenherstellung Anhang VIII im Anhang IV aufgeführt Bewertung der Konformität durch EG-BMP und interne Fertigungkontrolle Anhang IX Bewertung der Konformität durch zugelassenes QSS für Konstruktion, Bau, Endabnahme und Prüfung Anhang X har- monisierte Normen vorhanden + bei Herstellung berücksich- tigt? ja nein QSS – Qualitätssicherungssystem BMP – Baumusterprüfung Konformitätsbewertung – Maschinen/ Übersicht [2006/42/ EG]

23 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal Anbringen der CE- Kennzeichnung (Comunaute Europeene) Anliegen: Verwaltungszeichen für Aufsichtsbehörden, das die Richtlinienkonformität der verwendungsfertigen Maschine anzeigt. Vorraussetzungen: Erfüllung der zutreffenden grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen (Anhang I – 2006/ 42/ EG) Konformitätserklärung Konformitätsbewertung Technische Unterlagen Verantwortlich: Hersteller/ Inverkehrbringer der Maschine

24 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 24 7.Mitlieferung einer Betriebs- bzw. Montageanleitung Betriebsanleitung: Für jede verwendungsfertige Maschine zu erarbeiten. Angaben müssen gemacht werden zur bestimmungsgemäße Verwendung der Maschine vorhersehbare Fehlanwendung in der Sprache des Herstellerlandes und aller Verwendungsländer Montageanleitung: Für jede unvollständige Maschine zu erarbeiten. Angaben müssen gemacht werden zum Zusammenbau mit anderen Teilen zu einer vollständigen Maschine in den Amtssprachen der Europäischen Union.

25 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 25 Betriebsanleitung für Maschinen gemäß EG-Richtlinie Maschinen 2006/42/EG Anhang I, Anschrift des Herstellers Bezeichnung und allgemeine Beschreibung der Maschine EG-Konformitätserklärung Zeichnungen, Schaltpläne, Beschreibungen und Erläuterungen, die für Verwendung, Wartung und Instandsetzung der Maschine und zur Überprüfung des ordnungsgemäßen Funktionierens erforderlich sind Beschreibung der bestimmungsgemäßen Verwendung Warnhinweise in Bezug auf Fehlanwendungen der Maschine Anleitungen und Hinweise für -Montage einschließlich Transport -Inbetriebnahme -Betrieb -erforderliche Ausbildung und Einarbeitung des Bedienungspersonals -Restrisiken und erforderliche Schutzmaßnahmen -einzusetzende Werkzeuge, zu verwendende Ersatzteile -Einrichtungs-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten -Störungsbeseitigung -Demontage und Außerbetriebnahme Angaben zu Luftschallemission und ggf. zur nicht ionisierenden Strahlung

26 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal Zusammenfassung Einzelmaschine (funktionsfähig, manuelle Bedingung )

27 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 27 Komplexe Maschine (Bearbeitungszentrum – CNC gesteuert )

28 Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. habil. Lehder Bergische Universität Wuppertal 28 Gesamtheit von Maschinen (Flexibles Fertigungssystem)


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