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Vom Sinn und (Un-)Sinn der ANGST Michael Winkler LV Sächsische Stotterer-Selbsthilfe Stottererselbsthilfe Dresden (Selbsthilfe für Stotternde) PRO VOCE.

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Präsentation zum Thema: "Vom Sinn und (Un-)Sinn der ANGST Michael Winkler LV Sächsische Stotterer-Selbsthilfe Stottererselbsthilfe Dresden (Selbsthilfe für Stotternde) PRO VOCE."—  Präsentation transkript:

1 Vom Sinn und (Un-)Sinn der ANGST Michael Winkler LV Sächsische Stotterer-Selbsthilfe Stottererselbsthilfe Dresden (Selbsthilfe für Stotternde) PRO VOCE – Gesellschaft für Kommunikation und Sprache e.V. Dresden

2 Winkler Dresden Inhalt des Vortrags Einleitung (Was ist Angst?, Grundformen der Angst nach Riemann etc.) Einleitung (Was ist Angst?, Grundformen der Angst nach Riemann etc.) Angst und Stottern (Selbstwahrnehmung & Fremdwahrnehmung in der Gesellschaft) Angst und Stottern (Selbstwahrnehmung & Fremdwahrnehmung in der Gesellschaft) Praktisches - Anregungen für die Praxis Praktisches - Anregungen für die Praxis Zeit für Fragen & Diskussion Zeit für Fragen & Diskussion Hoffentlich viel Zeit für richtig Praktisches Zwischenfragen zum Verständnis sind erwünscht … Hoffentlich viel Zeit für richtig Praktisches Zwischenfragen zum Verständnis sind erwünscht …

3 Winkler Dresden Was ist Angst? Angst (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie (http://de.wikipedia.org/wiki/Angst) Die Angst (seit dem 8. Jahrhundert, von gemein-indogermanisch *anghu-, beengend über althochdeutsch angust, urverwandt mit lateinisch angustia, die Enge und angor, das Würgen) ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit, (körperlicher) Anspannung und Furcht, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (z.B. Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird. Die Angstsensitivität gibt an, wie sehr eine Person dazu neigt, Angst vor somatischen Angstreaktionen zu entwickeln. Biologisch gesehen ist die Angst ein Stresszustand von starker Intensität als Antwort auf eine wahrgenommene Bedrohung, verbunden mit einem Gefühl körperlicher Spannung sowie starken Impulsen, der Situation zu entfliehen. Ängstlichkeit ist dagegen eine persönliche Einstellung, bzw. Charaktereigenschaft.

4 Winkler Dresden Was ist Angst? Doppelaspekt der Angst Angst kann uns aktiv machen, aber auch lähmen … (aus Riemann, Grundformen der Angst, 1967) Doppelaspekt der Angst Angst kann uns aktiv machen, aber auch lähmen … (aus Riemann, Grundformen der Angst, 1967) Positiver und negativer Aspekt der Angst? (eigene Erklärung, M. Winkler) Positiver Aspekt = Bedeutung Negativer Aspekt = Ursache (Grundform …) Positiver und negativer Aspekt der Angst? (eigene Erklärung, M. Winkler) Positiver Aspekt = Bedeutung Negativer Aspekt = Ursache (Grundform …) Yin und Yang Yin und Yang Ein Beispiel aus dem Taiji: –Frage: Schau einen Stock an – sein eines Ende ist Yin, das andere Yang. Welches ist wichtiger? –Antwort: Der Stock selbst ist wichtig!

5 Winkler Dresden Was ist Angst? Grundformen der Angst Vergleich mit vier Kräften, die paarweise scheinbar entgegengesetzt wirken 1. Revolution (Umwälzung) – Erde dreht sich um die Sonne 2. Rotation (Eigendrehung) – Erde dreht sich um sich selbst 3. Zentripetalkraft (Schwerkraft) – hält unsere Welt zusammen 4. Zentrifugalkraft (Fliehkraft) – drängt nach außen, in die Weite Grundformen der Angst Vergleich mit vier Kräften, die paarweise scheinbar entgegengesetzt wirken 1. Revolution (Umwälzung) – Erde dreht sich um die Sonne 2. Rotation (Eigendrehung) – Erde dreht sich um sich selbst 3. Zentripetalkraft (Schwerkraft) – hält unsere Welt zusammen 4. Zentrifugalkraft (Fliehkraft) – drängt nach außen, in die Weite nach Fritz Riemann ( ) mit Erich Fromm (l.) 2 1

6 Winkler Dresden Was ist Angst? Grundformen der Angst und Grundimpulse 1. Angst vor Selbsthingabe, als Ich-Verlust und Abhängigkeit erlebt 2. Angst vor Selbstwerdung, als Ungeborgenheit und Isolierung erlebt 3. Angst vor Wandlung, als Vergänglichkeit und Unsicherheit erlebt 4. Angst vor der Notwendigkeit, als Endgültigkeit und Unfreiheit erlebt Grundformen der Angst und Grundimpulse 1. Angst vor Selbsthingabe, als Ich-Verlust und Abhängigkeit erlebt 2. Angst vor Selbstwerdung, als Ungeborgenheit und Isolierung erlebt 3. Angst vor Wandlung, als Vergänglichkeit und Unsicherheit erlebt 4. Angst vor der Notwendigkeit, als Endgültigkeit und Unfreiheit erlebt Streben nach Selbstwahrnehmung und Absonderung Streben nach Selbsthingabe und Zugehörigkeit Streben nach Dauer und Sicherheit Streben nach Wandlung und Risiko Wenn ich alle die Gefühle und ihren qualvollen Widerstreit auf ein Grundgefühl zurückführen und mit einem einzigen Namen bezeichnen sollte, so wüßte ich kein anderes Wort als: Angst. Angst war es, Angst und Unsicherheit, was ich in allen jenen Stunden des gestörten Kinderglücks empfand: Angst vor Strafe, Angst vor dem eigenen Gewissen, Angst vor Regungen meiner Seele, die ich als verboten und verbrecherisch empfand. Hermann Hesse ( ) aus Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst, Alice Miller, 1979

7 Winkler Dresden Angst und Stottern Angst kann vielfältige Formen annehmen und wirkt mitunter sehr subtil Selbstwahrnehmung (und Ehrlichkeit) wichtig Angst kann vielfältige Formen annehmen und wirkt mitunter sehr subtil Selbstwahrnehmung (und Ehrlichkeit) wichtig Angst vor Angst vor - Krankheit und Tod Frage geht es mir zu gut? - Arbeitslosigkeit zu viel Arbeit - Langer Weile (Negativ-)Stress - vorm Alleinsein vor zu viel Nähe - vorm Dickwerden vorm Dünnwerden (Angst zu verhungern) - vorm Sprechen u.a. zuviel von sich preisgeben Ziel: Ausgeglichenheit - Balance Ziel: Ausgeglichenheit - Balance

8 Winkler Dresden Die Gesellschaft und Ich (der/die Stotternde) Stotternder/ Stotterer/ stotternder Mensch Gesellschaft Positive Bewusstseinsänderung Therapie, SHG etc. Schnittstelle Akzeptanz Öffentlichkeits- & Aufklärungs-Arbeit Gefühl der Isoliertheit? Gestörte Akzeptanz? Gestörte SELBST- wahrnehmung? Zu wenig (eigene) PR? Zu wenig (eigene) Akzeptanz? PR … Public Relation (Öffentlichkeitsarbeit) Kein direkter Einfluss

9 Sprechmodifikationstechniken (weicher Stimmeinsatz, Pseudostottern) Sprechmodifikationstechniken (weicher Stimmeinsatz, Pseudostottern) Angstabbau durch Öffentlichkeitsarbeit (Infostände, InVivo-Übungen wie Umfragen, Radiosendungen etc.) Angstabbau durch Öffentlichkeitsarbeit (Infostände, InVivo-Übungen wie Umfragen, Radiosendungen etc.)UmfragenRadiosendungenUmfragenRadiosendungen Auslandsaufenthalte (mal weg von der gewohnten Umgebung) Auslandsaufenthalte (mal weg von der gewohnten Umgebung) Atem- und Entspannungsübungen, Yoga (Meditation) Atem- und Entspannungsübungen, Yoga (Meditation) bei allem nicht vergessen:ABSTAND ZU DEN DINGEN HUMOR (über sich selbst lachen können) bei allem nicht vergessen:ABSTAND ZU DEN DINGEN HUMOR (über sich selbst lachen können) Praktisches …

10 Ängste gehen meist von Kindheit aus – verfestigte Form einer nicht bewältigten Situation Ängste gehen meist von Kindheit aus – verfestigte Form einer nicht bewältigten Situation Schamangst, Schuldangst, Verlustangst etc. Schamangst, Schuldangst, Verlustangst etc. Ängste dadurch bearbeiten, dass man durch diese Ängste geht Ängste dadurch bearbeiten, dass man durch diese Ängste geht Stottern ist eine organische Störung Stottern ist eine organische Störung Gibt es eine physische und eine psychische Komponente des Stotterns? Gibt es eine physische und eine psychische Komponente des Stotterns? Stottern ist mitunter auch möglich, wenn man allein ist Stottern ist mitunter auch möglich, wenn man allein ist Zweifel, ob nichtstotternde Logopäden stotternden Menschen hinreichend helfen können Zweifel, ob nichtstotternde Logopäden stotternden Menschen hinreichend helfen können Äußerung eines Stotternden, dass er sich beim Logopäden nicht so recht wohl gefühlt hätte, da er dort nicht so frei handeln kann Äußerung eines Stotternden, dass er sich beim Logopäden nicht so recht wohl gefühlt hätte, da er dort nicht so frei handeln kann Eine wichtige Rolle spielt die Atmung Eine wichtige Rolle spielt die Atmung Ergänzungen/Anmerkungen zum Vortrag (mehr oder minder wahllos angefügte Äußerungen der Anwesenden)

11 Winkler Dresden Werbekampagne BuKo 2008 Dresden Ideen für das Motto des Bundeskongresses 2008 WO DIE ANGST IST, DA IST DER WEG. ICH LIEBE MEIN STOTTERN, DENN ES ZEIGT MIR MEINEN WEG.

12 Winkler Dresden Bundesvereinigung der Stottererselbsthilfe PRO VOCE – Gesellschaft für Sprache und Kommunikation e.V. Tel.: Präsentation kann per zugesandt und auch gern an Interessierte weiter versandt werden. Es besteht sozusagen ein Copyleft. ZEIT FÜR FRAGEN & DISKUSSION Danke für Eure/Ihre Aufmerksamkeit!


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