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Mag. Jörg Stadler Wichtige Steuertipps für Unternehmer vor dem Jahresende Was können UnternehmerInnen vor dem 31.12.2009 zur Steuerreduktion noch tun?

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Präsentation zum Thema: "Mag. Jörg Stadler Wichtige Steuertipps für Unternehmer vor dem Jahresende Was können UnternehmerInnen vor dem 31.12.2009 zur Steuerreduktion noch tun?"—  Präsentation transkript:

1 Mag. Jörg Stadler Wichtige Steuertipps für Unternehmer vor dem Jahresende Was können UnternehmerInnen vor dem 31.12.2009 zur Steuerreduktion noch tun?

2 05.11.2009Mag. Jörg Stadler2

3 Inhalte 1.Überblick Gewinnermittlung – Rechnungslegungspflicht nach dem UGB – Vergleich Einnahmen Ausgabenrechnung und Bilanzierung 2. Freibetrag für investierte Gewinne §10 EStG – Freibetrag für investierte Gewinne bis 2009 – Gewinnfreibetrag ab Veranlagung 2010 – Was bringt der FBiG an Steuereinsparung? 3. Betriebliche Altersvorsorge für Gesellschafter- Geschäftsführer 05.11.20093Mag. Jörg Stadler

4 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung Zufluss- Abflussprinzip Gestaltungsmöglichkeit durch Verschiebung von Zahlungen Anlagenverzeichnis wird geführt Einfacherer Jahresabschluss Freibetrag für investierte Gewinne § 10 EStG (bis 2009) Keine Darstellung des Vermögens Verlustvortrag nur für Verluste der letzten drei Jahre Bilanzierung Periodengerechte Gewinnermittlung Vorziehen von Gewinnen durch Aktivierung noch nicht abrechenbarer Leistungen Aktive und passive Abgrenzungen Aufwendigerer Jahresabschluss durch Bewertung Vermögen und Schulden Darstellung der Vermögenslage Verlustvortrag unbegrenzt möglich 05.11.2009Mag. Jörg Stadler4 Vergleich Gewinnermittlung

5 Rechnungslegungspflicht § 189 UGB Rechnungslegung = Führung einer doppelten Buchhaltung und Erstellung eines Jahresabschlusses mit Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Gilt für folgende Unternehmer: – Alle Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) – GmbH & Co. KG – Alle anderen Unternehmer (ausgenommen freie Berufe, Land- und Forstwirte und Unternehmer mit Überschusseinkünften), die Umsatzerlöse von mehr als 400.000 erzielen Neu: Ministerialentwurf des Rechnungslegungsrechts-Änderungsgesetzes RÄG 2010 – Anhebung Schwellenwert zur Rechnungslegungspflicht von 400.000 auf 700.000 Umsatzerlös pro Jahr angehoben Umstellung auf Einnahmen- Ausgabenrechnung prüfen 05.11.20095Mag. Jörg Stadler

6 Freibetrag für investierte Gewinne § 10 EStG - gültig bis Veranlagung 2009 Freibetrag bis zu 10% des Gewinns maximal 100.000 Euro pro Kalenderjahr Nur in Höhe der Anschaffungskosten von begünstigten Wirtschaftsgütern – Nutzungsdauer von mindestens 4 Jahren – Wertpapiere nach § 14 Abs. 7 Z 4 EStG –Behaltefrist von 4 Jahren – Nicht für Gebäude, PKW, geringwertige Wirtschaftsgüter, gebrauchte Wirtschaftsgüter Natürliche Personen – Gewinnermittlung nach Einnahmen-Ausgaben-Rechnung – Einkünfte aus betrieblicher Tätigkeit Darf zusätzlich zur Abschreibung geltend gemacht werden 05.11.20096Mag. Jörg Stadler

7 Freibetrag für investierte Gewinne § 10 EStG - Berechnung 05.11.20097Mag. Jörg Stadler Beispiel: Ein Unternehmer erzielt im Jahr 2009 einen Gewinn in Höhe von 150.000 und hat folgende (begünstigte) Investitionen getätigt: Betrag Steuer Laufender Gewinn 2009150.000 65.235 Begünstigte Investitionen 2009 19.000 max. 10% des Gewinns berücksichtigen-15.000 Steuerpflichtiger Gewinn135.00057.735 Steuereinsparung7.500 Berechnung:

8 Neu: Gewinnfreibetrag § 10 EStG - gültig ab Veranlagung 2010 Freibetrag bis zu 13% des (laufenden) Gewinns Neu: Grundfreibetrag – bis 30.000 Euro Bemessungsgrundlage (13% = 3.900 Euro) – Investitionsunabhängig – Freie Zuordnung bei mehreren betrieblichen Einkünften Investitionsbedingter Gewinnfreibetrag bei Übersteigen der Bemessungsgrundlage von 30.000 Euro – Voraussetzung: Anschaffung begünstigter Wirtschaftsgüter – Neu: ab 2010 sind auch Gebäude begünstigt Natürliche Personen und Personengesellschaften – Neu: Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und Bilanzierung – Neu: Grundfreibetrag bei Gewinnermittlung nach Pauschalierung 05.11.20098Mag. Jörg Stadler

9 Neu: Gewinnfreibetrag § 10 EStG – Vergleich 05.11.20099Mag. Jörg Stadler Beispiel: Ein Unternehmer erzielt im Jahr 2009 einen Gewinn in Höhe von 150.000 und hat begünstigte Investitionen in Höhe von 19.000 getätigt 2009 2009 Steuer 2010 2010 Steuer Laufender Gewinn 2009150.00065.235150.000 65.235 davon maximal in %10%13% davon maximal in Euro15.00019.500 Begünstigte Investitionen15.000 15.600 Grundfreibetrag bis 30.000 Euro-3.900 Investitionsbedingter Freibetrag - 15.600 Freibetrag Gesamt-15.000-19.500 Steuerpflichtiger Gewinn135.00057.735130.50055.485 Steuereinsparung7.5009.750

10 Welche Wertpapiere kaufen? Schuldverschreibungen inländischer oder in der EU ansässiger Schuldner Schuldscheindarlehen an die Republik Österreich (Bundesschätze) oder Mitgliedsstaaten der EU Investmentfonds, die in diese Papiere investieren Immobilienfonds Kursrisiko und Kosten beachten! Reden Sie mit Ihrer Bank! Behaltefrist von 4 Jahren beachten! 05.11.200910Mag. Jörg Stadler

11 Rendite Wertpapier - Freibetrag für investierte Gewinne § 10 EStG (bis 2009) 05.11.200911Mag. Jörg Stadler Beispiel: Gewinn in Höhe von 70.000 (Steuerprogression 50%); Kauf § 14 (5) EStG Wertpapiere um 6.000 mit 4% Ertrag Laufender Gewinn 200970.000 davon maximal 10%7.000 Kauf Wertpapier6.000 Steuerersparnis durch Kauf Wertpapier 50%-3.000 tatsächliche Anschaffungskosten Wertpapier (abzüglich Steuerersparnis) 3.000 Tilgung nach 4 Jahren6.000 Rendite Wertpapier abzüglich KEST3% Gesamtrendite Wertpapier p.a.22,48%

12 Steuerbelastungsvergleich Investitionsfreibetrag § 10 EStG (bis 2009) 05.11.200912Mag. Jörg Stadler

13 Steuerbelastungsvergleich Gewinnfreibetrag § 10 EStG (ab 2010) 05.11.200913Mag. Jörg Stadler

14 Betriebliche Altersvorsorge bei Gesellschafter-Geschäftsführern 05.11.200914Mag. Jörg Stadler Kapitalgesellschaft Pensionszusagen können unter Beachtung der Voraussetzung des § 14 Abs. 7 EStG mit steuerlicher Wirksamkeit auch für Gesellschafter-Geschäftsführer gemacht werden Rückstellung sind verdeckte Ausschüttungen wenn Pensionszusage einem gesellschaftsfremden Geschäftsführer nicht erteilt worden wäre Fremdvergleich Indizien für Fremdvergleich – Anwartschaftszeitraum entspricht üblicher Firmenpension, mindestens 7 Jahre – Qualifikation des GF steht auf Grund der Absolvierung einer Probezeit fest – Voraussichtliche Ertragsentwicklung erlaubt Pensionszusage – Kein Entgegenstehen betrieblicher Besonderheiten Personengesellschaft Pensionszusagen sind als Gewinnverteilungsabreden anzusehen und dürfen den Gewinn nicht beeinflussen keine Rückstellung für künftige Pensionsleistung

15 Betriebliche Altersvorsorge bei Gesellschafter-Geschäftsführern Kap.Ges. 05.11.200915Mag. Jörg Stadler Beteiligung max. 25%Beteiligung über 25% EinkünfteEinkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit (Lohnsteuerabzug) Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit Firmenpension stellt Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit dar, wenn der Begünstigte in den letzten 10 Jahren vor Pensions- antritt länger als 5 Jahre wesentlich beteiligt war Betriebspensionsgesetzunterliegt dem BPGunterliegt nicht dem BPG Voraussetzung Pensionszusage rechtsverbindlich, nicht jederzeit widerruflich, Gleichbehandlungsgrundsatz schriftlich, rechtsverbindlich, unwiderruflich Rentenform § 14 Abs. 7 EStG - direkte Leistungszusagen in Rentenform - Option: einmalige Abfindung anstatt lebenslanger Rente

16 Betriebliche Altersvorsorge bei Gesellschafter-Geschäftsführern 05.11.200916Mag. Jörg Stadler Direkte Leistungszusage einzige betriebliche Vorsorgeart für Gesellschafter-Geschäftsführer mit Beteiligung > 25 % Legaler Transfer von Firmen- in Privatvermögen Optimierung der persönlichen Altersvorsorge aus betrieblicher und privater Sicht Zusage muss schriftlich, rechtsverbindlich und unwiderruflich erfolgen Widerruf der Zusage nur unter bestimmten Voraussetzungen (Fortbetrieb des Unternehmens gefährdet, wirtschaftliche Notlage,....) Zusage muss in Rentenform gegeben werden Fremdvergleich muss gegeben sein Finanzierung über Versicherung möglich – Prämienzahlung ist steuerlich abzugsfähige Betriebsausgabe – Steuerbelastung erst bei Auszahlung der Pension

17 Betriebliche Altersvorsorge bei Gesellschafter-Geschäftsführern 05.11.200917Mag. Jörg Stadler Abfertigungsvorsorge Eintritt vor 1.1.2003 Auch für Gesellschafter-Geschäftsführer mit wesentlicher Beteiligung Schriftliche und rechtsverbindliche Zusage Anrechnung von Vordienstzeiten möglich Steuerrechtlich und unternehmensrechtlich verbessertes Bilanzbild durch Auslagerung – steuerliche Rückstellungen werden aufgelöst – der Abfertigungsanspruch wird direkt von der MVK oder Versicherung ausbezahlt

18 05.11.2009Mag. Jörg Stadler18

19 KPS Steuerberater Klingerstraße 9 2353 Guntramsdorf www.kps-partner.at Tel: 02236/506220 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Mag. Jörg Stadler


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