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NO COPY – www.fliegerbreu.de 1 Verhalten in besonderen Fällen – TEIL I.

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Präsentation zum Thema: "NO COPY – www.fliegerbreu.de 1 Verhalten in besonderen Fällen – TEIL I."—  Präsentation transkript:

1 NO COPY – 1 Verhalten in besonderen Fällen – TEIL I

2 NO COPY – 2 Einleitung

3 NO COPY – Wahrnehmung und Bewertung Illusion – Stellen sie sich auf die Situation ein Illusion – Stellen sie sich auf die Situation ein 3

4 NO COPY – 4

5 5

6 6

7 IM SAFE ILLNESS ILLNESS MEDICAMENTATION MEDICAMENTATION STRESS STRESS ALCOHOL ALCOHOL FATIGUE FATIGUE EATING EATING 7

8 NO COPY – Entscheidungsmodell FORDEC 8 Facts Facts Options Options Risk &Benefits Risk &Benefits –Essential: RWY / WX RWY / WX Fuel Fuel –Additional: Maintenance Maintenance Handling Handling Decision Decision Execution Execution Control / Check Control / Check Crit. O1O2O3 A-+- B++- C-++ D+-- Result:Σ Opt.

9 NO COPY – 9 Anlassen des Triebwerkes 1.Triebwerkbrand beim Anlassen (Triebwerk läuft noch nicht) –Triebwerk mit dem Anlasser weiterdrehen –Bei Anspringen kurze Zeit laufen lassen und dann abstellen und auf Schäden untersuchen lassen –Bei Nichtanspringen ca. 3 Minuten mit geöffneter Drossel (Vollgas) weiterdrehen. Helfer sollten mit Feuerlöscher bereitstehen! –Wenn alles zum Löschen bereit ist, Triebwerk abstellen und Zünd- und Hauptschalter ausschalten –Brandhahn schließen –Löschen mit Feuerlöscher, Decken oder Sand Besondere Fälle am Boden

10 NO COPY – 10 Plötzliches Hindernis im Propellerbereich beim Anlassen Triebwerk mit Schnellstopp (Gemischregler) sofort abstellen Triebwerk mit Schnellstopp (Gemischregler) sofort abstellen Weitere Handlungen situationsangepasst: Weitere Handlungen situationsangepasst: –aussteigen –beruhigen –erläutern –wenn Hilfe erforderlich ist – veranlassen Bei Gefahr in Verzug, kann das Triebwerk auch mit dem Zündschalter abgestellt werden – Vorsicht, das Triebwerk ist nicht trocken! Bei Gefahr in Verzug, kann das Triebwerk auch mit dem Zündschalter abgestellt werden – Vorsicht, das Triebwerk ist nicht trocken!

11 NO COPY – 11 Triebwerkbrand bei laufendem Motor Triebwerk mit 1700 RPM einige Minuten laufen lassen Triebwerk mit 1700 RPM einige Minuten laufen lassen –Flammen sollen damit in den Motor gesogen werden –Brandhahn schließen –Motor abstellen Lfz verlassen – evtl. noch von außen löschen Lfz verlassen – evtl. noch von außen löschen Vor weiterer Inbetriebnahme unbedingt von einem Luftfahrzeugfachbetrieb auf Schäden untersuchen lassen – Kein Start !! Vor weiterer Inbetriebnahme unbedingt von einem Luftfahrzeugfachbetrieb auf Schäden untersuchen lassen – Kein Start !!

12 NO COPY – 12 Kein Öldruck nach Triebwerkstart Nach dem Anspringen müsste sich unmittelbar danach Öldruck aufbauen Nach dem Anspringen müsste sich unmittelbar danach Öldruck aufbauen –Sommer: Öldruck im grünen Bereich innerhalb von 30 Sekunden –Winter: Öldruck im grünen Bereich innerhalb von 60 Sekunden Baut sich kein Öldruck auf: Baut sich kein Öldruck auf: –Triebwerk sofort abstellen –Technische Prüfung veranlassen

13 NO COPY – 13 Rauher Motorlauf nach dem Anspringen des Triebwerkes Ursachen Ursachen –Zündstörung einer Kerze oder Magneten (Kondenswasser im Zylinder) –Zündkabel lose oder unterbrochen –mangelnde Kraftstoffversorgung – Brandhahn offen? –falsches Gemisch – Gemisch nicht auf Reich – Vergaser vereist? –Ventilklemmer –Fehlende Kompression –Kein Öldruck –Lagerschäden –Wasser im Kraftstoffsystem – Gedraint ?

14 NO COPY – 14 Rauher Motorlauf nach dem Anspringen des Triebwerkes Abhilfe Abhilfe –Brandhahn offen? –Kraftstoff zuführen (Tankinhalt / Tankschaltung prüfen, evtl. Zusatzeinspritzung betätigen bei Kraftstoffmangel) –Anlassen nach Checkliste –Vergaservorwärmung betätigen –Triebwerk mit 3 mm geöffneter Drosselklappe laufen lassen

15 NO COPY – 15 Triebwerkstillstand nach dem Anspringen Ursache Ursache –Meistens Bedienfehler Abhilfe Abhilfe –Anlassen nach Checkliste –Kraftstoff zuführen (Tankinhalt / Tankschaltung prüfen, evtl. Zusatzeinspritzung betätigen bei Kraftstoffmangel) –Wurde zuviel oder zu wenig Kraftstoff durch manuelle Einspritzung oder Unterlassung zugeführt? –Anlassen –Vergaservorwärmung betätigen –Triebwerk mit 3 mm geöffneter Drosselklappe mit 1000 RPM laufen lassen Beachten: Anlasser kann durch Überhitzung beschädigt werden; - Anlassen max. 12 Sek. dann 30 Sekunden Abkühlung; -Nach weiteren 12 Sek. 5 Minuten Abkühlung -Nach weiteren 12 Sek. 30 Minuten Abkühlphase

16 NO COPY – 16 Low / High-Voltage Lampe leuchtet nach dem Anlassen des Triebwerkes Drehzahl erhöhen – schaltet der Generator zu? Drehzahl erhöhen – schaltet der Generator zu? Hauptschalter – zweite Schalterseite für Generator eingeschaltet? Hauptschalter – zweite Schalterseite für Generator eingeschaltet? Bei ausgeschalteter Avionik – Hauptschalter aus- und wieder einschalten (kann mehrmals erfolgen) – hängt Regler? Bei ausgeschalteter Avionik – Hauptschalter aus- und wieder einschalten (kann mehrmals erfolgen) – hängt Regler?

17 NO COPY – 17 Ein elektrisches System arbeitet nicht Prüfen, ob die richtige Bedienung erfolgte Prüfen, ob die richtige Bedienung erfolgte Sicherungen / Sicherungsschalter überprüfen Sicherungen / Sicherungsschalter überprüfen Überprüfung durch Luftfahrttechnikbetrieb Überprüfung durch Luftfahrttechnikbetrieb Achtung: Kritische Situationen können entstehen durch abwechselnd mal funktionierende- und nichtfunktionierende Technik (z. B.: Klappenfunktion, Funkgeräte etc.)

18 NO COPY – 18 Keine Funkverbindung beim Einholen der Rollinformation Überprüfung am Funkgerät: Überprüfung am Funkgerät: –Funkgerät eingeschaltet? –Richtige Frequenz gerastet? –Lautstärke aufgedreht? –Aufschaltanlage richtig bedient? –Umschalter für Lautsprecher – Kopfhörer in richtiger Stellung? –Alle Steckverbindungen richtig eingesteckt? –Intercomanlage richtig eingestellt? –Mikrofon richtig eingesteckt; Mikrofonboom richtig vor dem Mund?

19 NO COPY – 19 Bremsen reagieren beim Rollen nicht oder ungleichmäßig Achtung, zuerst Leistung auf Leerlauf, Achtung, zuerst Leistung auf Leerlauf, Mit dem Seitenruder die Richtung halten Mit dem Seitenruder die Richtung halten Flugleitung / Tower benachrichtigen Flugleitung / Tower benachrichtigen Vorsichtig die Rollbahn freimachen Vorsichtig die Rollbahn freimachen Wenn ohne Gefahr möglich, zur Abstellfläche zurückkehren – sonst Triebwerk abstellen und von Hand rangieren! Wenn ohne Gefahr möglich, zur Abstellfläche zurückkehren – sonst Triebwerk abstellen und von Hand rangieren! Besteht die Gefahr eines Zusammenstosses; Triebwerk abstellen und mit Seitenruder und Bugradsteuerung ausweichen Besteht die Gefahr eines Zusammenstosses; Triebwerk abstellen und mit Seitenruder und Bugradsteuerung ausweichen Evtl. besteht die Möglichkeit durch Pumpen mit dem Bremspedalen für kurze Zeit Bremsdruck aufzubauen; jedoch immer auf Totalausfall einstellen Evtl. besteht die Möglichkeit durch Pumpen mit dem Bremspedalen für kurze Zeit Bremsdruck aufzubauen; jedoch immer auf Totalausfall einstellen

20 NO COPY – 20 Kreiselgeräte oder Kompass reagieren während des Rollens nicht Prüfen, ob für die Art des Fluges diese Ausrüstung vorgeschrieben ist (z.B. Nach VFR oder Flüge in Luftraum C) Prüfen, ob für die Art des Fluges diese Ausrüstung vorgeschrieben ist (z.B. Nach VFR oder Flüge in Luftraum C) Halter über die Fehlfunktion informieren Halter über die Fehlfunktion informieren Hängt der Flüssigkeitskompass (auch nur zeitweise), so ist der Flug nicht durchzuführen! Hängt der Flüssigkeitskompass (auch nur zeitweise), so ist der Flug nicht durchzuführen!

21 NO COPY – 21 Ausbrechen aus der Richtung während des Rollens Ursachen Ursachen –Wird die Bugradsteuerung unbewusst bedient? –Wird eine Bremse betätigt? –Ist die Handbremse nicht vollständig gelöst? –Versackt ein Reifen (Wiese)? –Ist ein Reifen platt? Abhilfe Abhilfe –Leistung auf Leerlauf –Mit Seitenruder und Bugradsteuerung Richtung halten –Bei Zusammenstossgefahr Triebwerk sofort abstellen und ausweichen

22 NO COPY – 22 Plötzliche Hindernisse beim Rollen Maßnahmen Maßnahmen –Leistung sofort auf Leerlauf –mit der Bugradsteuerung versuchen auszuweichen –Bei Zusammenstossgefahr Triebwerk abstellen (Schnellstopp ziehen) –noch schneller: Zündung ausschalten

23 NO COPY – 23 Versacken eines Fahrwerks Maßnahmen Maßnahmen –Leistung zurücknehmen –Prüfen ob ein subjektiver Fehler vorliegt –mit leicht erhöhter Drehzahl nochmals versuchen zu rollen –Bei deutlichem einsinken des Fahrwerkes: Turm oder Platzinfo in Kenntnis setzen Turm oder Platzinfo in Kenntnis setzen Triebwerk abstellen und von Hand befreien Triebwerk abstellen und von Hand befreien Kontrolle, ob der Propeller Bodenberührung hatte; wenn ja: Fachbetriebsprüfung veranlassen! Kontrolle, ob der Propeller Bodenberührung hatte; wenn ja: Fachbetriebsprüfung veranlassen!

24 NO COPY – 24 Unruhiger Motorlauf – Drehzahlabfall während des Rollens Ursachen Ursachen –Vergaservereisung in kalter Jahreszeit –Kondenswasser im Treibstoffsystem Prüfen Prüfen –Gemisch Voll Reich? –Vergaservorwärmung Kalt? – Bei Vereisungsgefahr ziehen! –Triebwerkeinstellung o.K.? –Brandhahn offen? –Kraftstoffvorrat, Stellung Tankwahlschalter o.K.? –Kraftstoff auf Schmutz und Wasser vor dem Anlassen geprüft? –Zündung auf beide Magnete eingestellt? –Warmlauf des Triebwerkes eingehalten?

25 NO COPY – 25 Abweichungen während des Magnetchecks Fehlerbild: Drehzahlabfall zu groß Fehlerbild: Drehzahlabfall zu groß –Ursache: Zündkerze verbleit oder komplett defekt Zündkerze verbleit oder komplett defekt Zündkabel defekt Zündkabel defekt Magnet defekt Magnet defekt –Abhilfe Zündung auf beide Magnete (BOTH) Zündung auf beide Magnete (BOTH) Zündkerze bei erhöhter Drehzahl (2000 RPM) frei brennen Zündkerze bei erhöhter Drehzahl (2000 RPM) frei brennen Gemisch verarmen auf optimalen Wert Gemisch verarmen auf optimalen Wert Nach 20 Sek. wieder Gemisch wieder auf Reich Nach 20 Sek. wieder Gemisch wieder auf Reich Magnetprüfung wiederholen Magnetprüfung wiederholen Falls der Fehler nicht behoben werden konnte; zurückrollen und vom Fachbetrieb prüfen lassen!

26 NO COPY – 26 Abweichungen während des Magnetchecks Fehlerbild: Kein Drehzahlabfall auf einem Magneten Fehlerbild: Kein Drehzahlabfall auf einem Magneten –Ursache: der andere Magnet läuft noch mit und wird nicht kurzgeschlossen der andere Magnet läuft noch mit und wird nicht kurzgeschlossen –Abhilfe -Auf keinen Fall fliegen! -Zurückrollen und vom Fachbetrieb prüfen lassen! Achtung: Äußerste Vorsicht, da ein Magnet nicht kurzgeschlossen werden kann und dieser scharf ist, kann beim Bewegen der Luftschraube von Hand ein Zündfunke entstehen und es kann zum Durchdrehen des Triebwerkes kommen. Äußerste Vorsicht, da ein Magnet nicht kurzgeschlossen werden kann und dieser scharf ist, kann beim Bewegen der Luftschraube von Hand ein Zündfunke entstehen und es kann zum Durchdrehen des Triebwerkes kommen.

27 NO COPY – 27 Abweichungen während des Magnetchecks Fehlerbild: Triebwerk bleibt stehen Fehlerbild: Triebwerk bleibt stehen –Ursache: –Ein Zündkreis ist komplett ausgefallen –Abhilfe -Auf keinen Fall fliegen! -Zurückrollen und vom Fachbetrieb prüfen lassen!

28 NO COPY – 28 Abweichungen bei Check der Vergaservorwärmung Fehlerbild Fehlerbild –Kein Drehzahlabfall sichtbar oder hörbar –Wenn der Zug gerissen ist, wird von vorneherein warme Luft angesaugt Folge: Fettes Gemisch und geringere Leistung Folge: Fettes Gemisch und geringere Leistung Maßnahme Maßnahme –Defekt liegt vor (meist ist der Zug gerissen oder ausgehängt) –Nicht starten, zurückrollen und Fehler beheben lassen

29 NO COPY – 29 Abweichungen von Geräteanzeigen Unterscheiden, ob die Anzeigen auf eine mangelhafte Arbeit eines Triebwerksystems schließen lassen oder nicht Unterscheiden, ob die Anzeigen auf eine mangelhafte Arbeit eines Triebwerksystems schließen lassen oder nicht Entscheiden, ob entsprechend der vorgeschriebenen Mindestausrüstung und zusätzlich aufgrund der Sinnhaftigkeit der Flug angetreten werden kann oder nicht Entscheiden, ob entsprechend der vorgeschriebenen Mindestausrüstung und zusätzlich aufgrund der Sinnhaftigkeit der Flug angetreten werden kann oder nicht Maßnahmen Maßnahmen –Leistung reduzieren (z.B. bei Öldruck- oder Kraftstoffdruckabfall) –Ursachen suchen, soweit möglich (Brandhahn, Benzinzusatzpumpe etc. –Im Zweifel bei wichtigen Systemen für das Triebwerk: Triebwerk abstellen!

30 NO COPY – 30 Abweichungen bei Check des Verstellpropellers Sollte bei Bedienung des Verstellpropellers (kleine Steigung auf große Steigung und umgekehrt – mehrmals) kein Drehzahlabfall oder ein zu großer Drehzahlabfall vorhanden sein: Sollte bei Bedienung des Verstellpropellers (kleine Steigung auf große Steigung und umgekehrt – mehrmals) kein Drehzahlabfall oder ein zu großer Drehzahlabfall vorhanden sein: Maßnahme: Maßnahme: –Zurückrollen und Fehler durch Fachbetrieb beheben lassen

31 NO COPY – 31 START - Türöffnung Türöffnung beim Start ausgelöst durch nicht richtiges Schließen oder einem kleinen technischen Fehler: Türöffnung beim Start ausgelöst durch nicht richtiges Schließen oder einem kleinen technischen Fehler: Maßnahme: Maßnahme: –Start normal fortsetzen, keine Schließversuche unternehmen! –Startabbruch nur, wenn die Türöffnung am unmittelbaren Anfang des Startlaufes eintritt –Platzrunde fliegen –Normal landen und evtl. prüfen, ob ein technischer Fehler vorliegt Abweichungen beim Start

32 NO COPY – 32 START – Ausbrechen aus der Richtung Ursachen: Ursachen: –geplatzter Reifen –blockierte Bremse –defekte Bugradsteuerung –bedientes Seitenruder –starker Seitenwind –Besonderheiten der Bahn wie z. B. Eis, Schnee, aufgeweichter Untergrund etc. Abhilfe: Abhilfe: –je nach Schwere und Art: mit Seitenruder, Bugradsteuerung bzw. leichtem Anbremsen gegen die Ausbrechrichtung die Richtung halten mit Seitenruder, Bugradsteuerung bzw. leichtem Anbremsen gegen die Ausbrechrichtung die Richtung halten Start abbrechen, evtl. langsam Leistung zurücknehmen um einen Dreher zu vermeiden Start abbrechen, evtl. langsam Leistung zurücknehmen um einen Dreher zu vermeiden Bei Zusammenstossgefahr, kräftig mit Seitenruder und entgegen gesetzter Bremswirkung versuchen auszuweichen Bei Zusammenstossgefahr, kräftig mit Seitenruder und entgegen gesetzter Bremswirkung versuchen auszuweichen Triebwerk abstellen – Zündung, Hauptschalter und Brandhahn zu! Triebwerk abstellen – Zündung, Hauptschalter und Brandhahn zu! Frontalzusammenstösse vermeiden Frontalzusammenstösse vermeiden Grundsätzlich: Handlungen abhängig von der konkreten Situation ableiten; Personenschadenvermeidung geht vor Materialschadenvermeidung! Grundsätzlich: Handlungen abhängig von der konkreten Situation ableiten; Personenschadenvermeidung geht vor Materialschadenvermeidung!

33 NO COPY – 33 Schütteln des Flugzeuges Ursachen / Abhilfe: Ursachen / Abhilfe: –Bugradflattern durch gedrücktes Höhenruder A: Ruder nachlassen und neutral halten –Unrund abgenutzte Reifen durch zu starkes Bremsen bei vorangegangenen Landungen A: ggf. Reifen wechseln –Schütteln beim Steigflug entsteht durch Nachdrehen der Räder, die bei langsamerer Drehgeschwindigkeit und leichter Unwucht das Fahrwerk zum Schwingen bringen A: Räder nach dem Start abbremsen –Unrunder Motorlauf – Vergaservereisung A: Vergaservorwärmung ziehen Unrunder Motorlauf - Zündungs- oder Gemischproblem A: PR fliegen bzw. Notlandung auf einem sorgfältig ausgewählten Gelände mit eingeschränkter Motorleistung durchführen Bei starken mechanischen Geräuschen in Verbindung mit extremen Schütteln ohne Änderungsmöglichkeit ist notfalls das Triebwerk abzustellen und eine Notlandung durchzuführen Bei starken mechanischen Geräuschen in Verbindung mit extremen Schütteln ohne Änderungsmöglichkeit ist notfalls das Triebwerk abzustellen und eine Notlandung durchzuführen

34 NO COPY – 34 Vogelschlag während des Steigfluges Schadenslage beurteilen und bei Veränderung der Betriebsbedingungen sofort auf einem nächstgelegenem Flugplatz landen Schadenslage beurteilen und bei Veränderung der Betriebsbedingungen sofort auf einem nächstgelegenem Flugplatz landen Bei Frontscheibenbruch sofort landen und besonders der evtl. Möglichkeit weiterer Verletzungen entgegenwirken - Geschwindigkeit reduzieren Bei Frontscheibenbruch sofort landen und besonders der evtl. Möglichkeit weiterer Verletzungen entgegenwirken - Geschwindigkeit reduzieren

35 NO COPY – 35 Plötzlich auftauchendes Hindernis Vor Erreichen der Abhebegeschwindigkeit: Vor Erreichen der Abhebegeschwindigkeit: –Startabbruch – Gas Leerlauf, Gas Leerlauf, stark bremsen stark bremsen ggf. Turm informieren ggf. Turm informieren Nach Erreichen der Abhebegeschwindigkeit: Nach Erreichen der Abhebegeschwindigkeit: –Evtl. gefühlvoll über das Hindernis ziehen, danach Fahrt aufholen –Turm informieren

36 NO COPY – 36 Anzeigefehler (-abweichungen) beim Start Entsprechend der konkreten Situation entscheiden Entsprechend der konkreten Situation entscheiden Handlungen: Handlungen: –Startabbruch möglich oder nicht, wenn ja: Start abbrechen! –Triebwerkleistung beeinträchtigt oder nicht? wenn Ja: Start abbrechen! wenn Nein: Platzrunde fliegen und wieder landen, Fehler beheben lassen! Handelt es sich um ein wichtiges Triebwerkinstrument wie: Öldruck oder Kraftstoffdruck geht zurück, dann falls vorhanden: Pumpe zuschalten!

37 NO COPY – 37 Öldruckabfall Prüfen ob es sich um einen realen Druckabfall oder um einen Anzeigefehler handelt. In jedem Fall: Prüfen ob es sich um einen realen Druckabfall oder um einen Anzeigefehler handelt. In jedem Fall: –Flug abbrechen –nächsten Flugplatz unter Beachtung von Notlandefeldern anfliegen –Fehler vor Weiterflug beheben lassen Steigt die Zylinderkopftemperatur bzw. die Öltemperatur, dann liegt ein realer Druckabfall vor Steigt die Zylinderkopftemperatur bzw. die Öltemperatur, dann liegt ein realer Druckabfall vor Jederzeit auf Notlandung vorbereitet sein! Jederzeit auf Notlandung vorbereitet sein! Bleiben die Temperaturen konstant, dann liegt ein Anzeigefehler vor Bleiben die Temperaturen konstant, dann liegt ein Anzeigefehler vor

38 NO COPY – 38 Sitz fährt während des Beschleunigens zurück Ursache Ursache –Sitzfeststellung gebrochen –Sitz nicht richtig eingerastet Abhilfe Abhilfe –Wenn möglich: Startabbruch –Gemischknopf ziehen –Abrupte Bewegungen am Steuerhorn vermeiden

39 NO COPY – 39 Fehlende Leistung bzw. Leistungsabfall beim Start Check Check –Leistungshebel auf Vollgas –Gemisch RICH –Vergaservorwärmung KALT –Bremsen frei und Höhenruder neutral –Klappen auf Startstellung Falls kein Fehler feststellbar ist: Falls kein Fehler feststellbar ist: –Startabbruch, auch wenn die Bahn überrollt wird –Im Flug: - PR, auf Notlandung vorbereiten

40 NO COPY – 40 Triebwerkstörung - 1 Vergaservereisung Vergaservereisung –Leistungsabfall bzw. Ladedruckabfall wurde nicht bemerkt und entsprechend darauf reagiert –Folge: Vereisung führt zu erheblichen Schütteln Vereisung führt zu erheblichen Schütteln Leistungsverlust Leistungsverlust –Abhilfe: Vergaservorwärmung ziehen (zunächst weiterer Leistungsverlust, dann Drehzahl- oder Ladedruckanstieg) Vergaservorwärmung ziehen (zunächst weiterer Leistungsverlust, dann Drehzahl- oder Ladedruckanstieg) Durch Lösen von Eisstücken ist auch ein Verklemmen von Einlassventilen möglich, welches zu unrunden Triebwerklauf führt Durch Lösen von Eisstücken ist auch ein Verklemmen von Einlassventilen möglich, welches zu unrunden Triebwerklauf führt

41 NO COPY – 41 Triebwerkstörung - 2 Ventilklemmer Ventilklemmer – Fehlerbild Unrunder Triebwerklauf Unrunder Triebwerklauf Drehzahlbereich mit ruhigstem Lauf des Triebwerkes suchen (Leistung, Sinkrate und Geschwindigkeit beachten) Drehzahlbereich mit ruhigstem Lauf des Triebwerkes suchen (Leistung, Sinkrate und Geschwindigkeit beachten) Nächsten Flugplatz anfliegen; wenn nicht möglich: Nächsten Flugplatz anfliegen; wenn nicht möglich: –Notlandung mit verminderter Leistung durchführen! –Ventilklemmer dauern gewöhnlich nur einige Zeit an; jedoch unbedingt den Halter des Luftfahrzeuges informieren

42 NO COPY – 42 Triebwerkstörung - 3 Zug der Vergaservorwärmung gebrochen Zug der Vergaservorwärmung gebrochen – Fehlerbild Kein Drehzahlabfall feststellbar Kein Drehzahlabfall feststellbar Zug lässt sich evtl. weit herausziehen Zug lässt sich evtl. weit herausziehen –Abhilfe Drehzahl mit noch ruhigstem Lauf des Triebwerkes suchen, da das Gemisch zu fett ist Drehzahl mit noch ruhigstem Lauf des Triebwerkes suchen, da das Gemisch zu fett ist Vorsichtig leanen und damit ruhigen Triebwerklauf herstellen Vorsichtig leanen und damit ruhigen Triebwerklauf herstellen Nächst gelegenen Flugplatz unter Beachtung von ausreichender Höhe und Notlandefeldern wg. Leistungsverlust anfliegen und Defekt beheben lassen Nächst gelegenen Flugplatz unter Beachtung von ausreichender Höhe und Notlandefeldern wg. Leistungsverlust anfliegen und Defekt beheben lassen

43 NO COPY – 43 Triebwerkstörung - 4 Ausfall einer Zündkerze oder eines kompletten Zündkreises im Flug Ausfall einer Zündkerze oder eines kompletten Zündkreises im Flug Abhilfe: Abhilfe: –Prüfen, ob auf dem rechten oder linken Magneten ein ruhigerer Triebwerklauf erreicht werden kann; Wenn JA: Mit diesem Magneten den nächsten geeigneten Flugplatz mit der verminderten Leistung anfliegen und landen Mit diesem Magneten den nächsten geeigneten Flugplatz mit der verminderten Leistung anfliegen und landen

44 NO COPY – 44 Triebwerkausfall -1 Beim Startlauf: Beim Startlauf: –Richtung halten –Mit gezogenem Höhenruder abbremsen (Klappen einfahren) –Bei hoher Rollgeschwindigkeit keine Kurven – besser Bahnende überrollen –Brandhahn, Zündung und Hauptschalter aus! Nach abheben: Nach abheben: –Geschwindigkeit sichern –Brandhahn zu, Gemischregler ziehen, Zündung aus –Klappen am Ende des Anfluges voll ausfahren –Hauptschalter aus –Gurte straffen –Geradeaus, hindernisfrei landen –Mit Minimalgeschwindigkeit aufsetzen –Flugzeug zügig verlassen Nur wenn möglich, vor Hauptschalter AUS Funkspruch absetzen! Triebwerkausfall

45 NO COPY – 45 Triebwerkausfall -2 In geringer Höhe keine Richtungskorrekturen über 15°, die Sinkrate steigt in der Kurve stark an! In geringer Höhe keine Richtungskorrekturen über 15°, die Sinkrate steigt in der Kurve stark an! Auf keinen Fall große Richtungsänderungen oder gar Umkehrkurve erzwingen, dies führt zumeist zum Strömungsabriss, sondern Notlandefeld rechtzeitig bestimmen! Auf keinen Fall große Richtungsänderungen oder gar Umkehrkurve erzwingen, dies führt zumeist zum Strömungsabriss, sondern Notlandefeld rechtzeitig bestimmen!

46 NO COPY – 46 Triebwerkausfall im Reiseflug -1 Gleitfluggeschwindigkeit sichern und darauf austrimmen Gleitfluggeschwindigkeit sichern und darauf austrimmen Ist eine ausreichende Höhe vorhanden, Ursachen suchen und Wiederanlassverfahren entsprechend FHB durchführen: Ist eine ausreichende Höhe vorhanden, Ursachen suchen und Wiederanlassverfahren entsprechend FHB durchführen: –Kontrolle Öldruck, Kraftstoffdruck- wo vorhanden und Kraftstoffvorrat prüfen –Benzinpumpe wo vorhanden einschalten –Falls Tankwahlschalter vorhanden, auf beide; oder anderen Tank umschalten –Vergaservorwärmung KALT –Leistung VOLLGAS –GEMISCH VOLL REICH –Anlasser betätigen oder bei ausreichender Höhe Flugzeug andrücken, bis der Propeller im Fahrtwind mitdreht. Besondere Fälle während des Fluges

47 NO COPY – 47 Triebwerkausfall im Reiseflug - 2 Gelingt es nicht das Triebwerk anzulassen, dann: Gelingt es nicht das Triebwerk anzulassen, dann: Notlandefeld nach folgenden Kriterien suchen: Notlandefeld nach folgenden Kriterien suchen: –Länge und Breite ausreichend? –Oberflächenbeschaffenheit (eben, hindernisfrei, Bewuchshöhe) –Lage gegen den Wind –Hindernisfreier Anflug möglich? –in der richtigen Entfernung entsprechend der Gleitflugeigenschaften des Flugzeuges und der Windverhältnisse Landeeinteilung beginnen; wenn möglich mit angedeutetem Quer- und Endanflug um Korrekturmöglichkeiten zu haben (siehe Ziellandeübung) Landeeinteilung beginnen; wenn möglich mit angedeutetem Quer- und Endanflug um Korrekturmöglichkeiten zu haben (siehe Ziellandeübung) Gleitfluggeschwindigkeit mit Höhenruder einhalten Gleitfluggeschwindigkeit mit Höhenruder einhalten Klappen erst im Endanflug über 10° setzen Klappen erst im Endanflug über 10° setzen Wenn möglich, Notruf absetzen Wenn möglich, Notruf absetzen Gurte straffen, Brandhahn zu, Gemischregler ziehen, Zündung AUS Gurte straffen, Brandhahn zu, Gemischregler ziehen, Zündung AUS Spätestens kurz vor dem Abfangen Klappen voll ausfahren Spätestens kurz vor dem Abfangen Klappen voll ausfahren Hauptschalter AUS Hauptschalter AUS Abfangpunkt bestimmen Abfangpunkt bestimmen Mit Minimalgeschwindigkeit aufsetzen Mit Minimalgeschwindigkeit aufsetzen Flugzeug zügig verlassen Flugzeug zügig verlassen

48 NO COPY – 48 Triebwerkausfall im Reiseflug - 3 Sind sie wesentlich zu hoch im Endanflug zum Notlandefeld, dann: Sind sie wesentlich zu hoch im Endanflug zum Notlandefeld, dann: –Drücken, da sich bei Fahrtzunahme der Widerstand im Quadrat erhöht –Falls dies zu einer zu hohen Anfluggeschwindigkeit führt, ist ein Seitengleitflug einzuleiten. Hierbei ist zu beachten, dass ein Seitengleitflug mit voll ausgefahrenen Klappen bei einer Cessna zu vermeiden ist. Steht als Notlandefeld nur ein Feld mit hohem Bewuchs oder gar Wald zu Verfügung, dann: Steht als Notlandefeld nur ein Feld mit hohem Bewuchs oder gar Wald zu Verfügung, dann: –Bewuchsoberkante als Oberfläche zur Landung (bei Wald die dichteste Fläche nutzen und –Landung mit absoluter Minimalgeschwindigkeit durchführen

49 NO COPY – 49 Triebwerkausfall im Reiseflug - 4 Notlandung auf dem Wasser Notlandung auf dem Wasser –Höhe ist schwierig abzuschätzen –Sinken mit geringer Sinkrate –Gurte straff ziehen –Türe entriegeln –Schwimmwesten erst nach Verlassen aufblasen –Erfolgt die Landung in Ufernähe, weil am Ufer kein geeignetes Gelände zur Verfügung steht, dann die Notlandung bei wenig Wind parallel zum Ufer durchführen.

50 NO COPY – 50 Türöffnung während des Fluges Bei Kleinflugzeugen ungefährlicher Flugzustand Bei Kleinflugzeugen ungefährlicher Flugzustand –Flugzeug fliegt mit geöffneter Tür, die mit einem ca. 10 cm breiten Spalt stehen bleibt, ebenso, bis auf ein kleines Schieben, das durch den erhöhten Widerstand zustande kommt. –Auf lose Gegenstände achten, die durch den Sog nach aussen befördert werden können –Sind sie ausreichend hoch, dann bei geringerer Fluggeschwindigkeit und bei sicher ausgetrimmter Fluglage die Tür schließen (dazu entgegengesetztes Fenster öffnen – Druckausgleich) Bitte unbedingt dabei auf die Fluglage achten! –Bei niedriger Flughöhe, auf nächstgelegenem Flugplatz landen und Türe schließen – oder den Schaden vor einem Weiterflug beheben lassen.

51 NO COPY – 51 Triebwerkbrand während des Fluges Erkennbar an seitlich aus der Triebwerkverkleidung herausschlagenden Flammen Erkennbar an seitlich aus der Triebwerkverkleidung herausschlagenden Flammen Aktionen: Aktionen: –Brandhahn zu –Vollgas –nach Stillstand des Triebwerkes, Zündung AUS Falls der Brand nicht gelöscht wird: Falls der Brand nicht gelöscht wird: –Bei ausreichender Höhe einen Seitengleitflug entgegen der Seite, aus der die Flammen schlagen, durchführen u. versuchen, die Flammen abreißen zu lassen. –Notlandung durchführen! Auf keinen Fall versuchen, nach erfolgreichem Löschen das Triebwerk wieder anzulassen, da die Ursache nicht bekannt und beseitigt ist! Auf keinen Fall versuchen, nach erfolgreichem Löschen das Triebwerk wieder anzulassen, da die Ursache nicht bekannt und beseitigt ist!

52 NO COPY – 52 Kabelbrand während des Fluges Kabine Kabine –Achtung giftige Gase –Hauptschalter AUS –Heizung und Lüftung zunächst zu –Atmung reduzieren und schützen –Wenn der Kabelbrand sicher beendet ist, Kabine lüften und nächsten Flugplatz anfliegen –Ein Brandherd lässt sich lokalisieren, wenn zunächst alle Verbraucher und der Hauptschalter ausgeschaltet sind und dann jeweils nur ein Verbraucher eingeschaltet wird und geprüft wird, ob dies die Ursache ist. So kann zum Beispiel mit einem Funkgerät weiter geflogen werden. Abgase können über die Heizung in die Kabine gelangen, wenn der Wärmetauscher durchgebrannt ist. Abgase können über die Heizung in die Kabine gelangen, wenn der Wärmetauscher durchgebrannt ist. –Aktionen: Heizung AUS Heizung AUS Lüftung AUF Lüftung AUF wenn nicht ausreichend, Fenster voll öffnen, vorher jedoch alle losen Gegenstände sichern wenn nicht ausreichend, Fenster voll öffnen, vorher jedoch alle losen Gegenstände sichern Auf dem nächstgelegenen Flugplatz landen Auf dem nächstgelegenen Flugplatz landen

53 NO COPY – 53 Unklare Fluglagen Trudeln Trudeln –Erkennen: zügige Drehung, großer Höhenverlust, Geschwindigkeit annähernd konstant, Kugel hängt aussen Ausleiten Ausleiten –Leistung Leerlauf –Drehrichtung feststellen –Seitenruder voll gegen die Drehrichtung ausschlagen –Höhenruder leicht drücken, wenn die Drehung beendet ist, Seitenruder neutral (Querruder bleibt bis zu diesem Moment in Neutralstellung) –Horizontalfluglage herstellen mit entsprechender Leistungseinstellung

54 NO COPY – 54 Unklare Fluglagen Steilspirale Steilspirale –Erkennen: großer Höhenverlust, rapide Fahrtzunahme, vergrößernde Schräglage, Kugel der Libelle hängt innen, Steuerdrücke nehmen zu Ausleiten Ausleiten –Leistung Leerlauf –Mit Quer- und Seitenruder Schieben und Schräglage beseitigen –Aus dem Sturzflug unter Beachtung der Maximalgeschwindigkeiten gefühlvoll abfangen –Horizontalflug mit entsprechender Leistungseinstellung einnehmen

55 NO COPY – 55 Unterschied zwischen Trudeln und Steilspirale Trudeln: Trudeln: –Strömungsabriss –überkritischer Anstellwinkel muss zuerst beseitigt werden, dann erst: –Querruder einsetzen Steilspirale Steilspirale –Strömung liegt an –mit Quer- und Seitenruder Schieben und Schräglage beseitigen

56 NO COPY – 56 Fortsetzung mit TEIL II [ ….. Fliegen an sich ist nicht gefährlich – nur das Abstürzen …..]


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