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STATISTIK ÜBER DIE ERGEBNISSE DER UMFRAGEN. Vorabinformation Um zu erfahren, was die Menschen aus den Regionen Freital und Padrón heute über die Katastrophen.

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1 STATISTIK ÜBER DIE ERGEBNISSE DER UMFRAGEN

2 Vorabinformation Um zu erfahren, was die Menschen aus den Regionen Freital und Padrón heute über die Katastrophen des Jahres 2002 denken (Hochwasser in Sachsen, Tankerunglück vor der Küste Galiciens), erstellten die am Sokrates-Projekt Das Leben nach einer Katastro- phe beteiligten Schüler des Kreisgymnasiums-Freital Deuben und des IES Camilo José Cela einen Fragebogen. Ende 2004 beantworteten 116 Personen die Fragen, 73 in Freital, 43 in Padrón. Von den Befragten in Freital und Umgebung lebt die Mehrheit in von Hochwasser betroffenen Gebieten. Hingegen lebt von den im Raum Padrón befragten Personen kaum einer an der Küste. Nach Auswertung der Fragebögen in Freital und Padrón verglichen wir die Ergebnisse miteinander und versuchten die gewonnenen Erkenntnisse graphisch darzustellen. Dies war nicht immer leicht, da nicht alle Befragten sämtliche Fragen beantworteten. Trotz dieser Schwierigkeiten verdeutlichen die Graphiken, daß die Katastrophen des Jahres 2002 auch weiterhin noch ein Thema von Interesse in den betroffenen Regionen sind, auch wenn kaum noch Schäden sichtbar sind.

3 Wie alt sind Sie? FreitalPadrón

4 Wo wohnen Sie? FreitalPadrón

5 Frage 1 Hat sich Ihr Leben aufgrund der Katastrophe geändert? FreitalPadrón

6 Frage 2 Wenn ja, wie? FreitalPadrón größeres Bewusstsein Umstellung der Ernährung Umzug größeres Bewusstsein mehr Angst neue Arbeit größere Beachtung der Wasserstände mehr Respekt vor der natur Verlust des Hauses

7 Frage 3 Wie haben Sie sich an den Aufräumarbeiten beteiligt? Freital Padrón

8 Frage 4 Waren Sie persönlich betroffen? FreitalPadrón

9 Frage 5 Wenn ja, inwiefern? FreitalPadrón Wasser im Keller Grundstück überflutet Wasser im Haus Arbeitsplatz zerstört Feuchtigkeit im Haus defekte Heizung Haus weggespült Familie lebt vom Meer Verachtung seitens der Allgemeinheit Wut angesichts des Handelns der Behörden Beeinflussung der Ernährung

10 Frage 6 Wurden Sie in irgendeiner Form unterstützt? FreitalPadrón

11 Frage 7 Haben Sie Angst, dass sich eine ähnliche Katastrophe wiederholt? FreitalPadrón

12 Frage 8 Erlitten Sie gesundheitliche Schäden durch die Katastrophe? FreitalPadrón

13 Frage 9 Sind heute noch Spuren der Katastrophe zu finden? FreitalPadrón

14 Frage 10 Sind die Katastrophe und ihre Folge noch heute ein Thema von Bedeutung? FreitalPadrón

15 Frage 11 Hätte die Katastrophe verhindert werden können? FreitalPadrón

16 Frage 12 Welche Maßnahmen müssen ihrer Meinung nach ergriffen werden, um eine ähnliche Katastrophe zu verhindern? FreitalPadrón Installation eines Frühwarnsystems schnellere Informationen besserer Hochwasserschutz Kontrolle des Wasserstandes rechtzeitige Evakuierung kein so großes Anstauen der Talsperren keine Häuser in bedrohten Zonen bauen Deiche bessere Mittel zur Vorkehrung und Säuberung (Boote zum Säubern und Abschleppen, spezielle Ausrüstung, etc.) veränderte Gesetze für den Transport von Rohöl (Schiffe mit doppelten Wänden, etc.) Öltransporte überwachen Fahren in Küstennähe verhindern bessere politische Organisation

17 Frage 12 FreitalPadrón besser informierte Meteorologen bessere Technik für Meteorologen höhere Brücken weniger Flussbegradigungen

18 Frage 13 Wie viel Zeit verging, bis wieder zum normalen Alltag zurückgekehrt werden konnte? FreitalPadrón

19 Frage 14 Sind Maßnahmen getroffen worden, damit sich eine ähnliche Katastrophe nicht wiederholt? FreitalPadrón

20 Frage 15 Auf einer Skala von 0-5, wie hoch schätzen Sie die Solidarität der Menschen unmittelbar nach der Katastrophe ein? FreitalPadrón

21 Frage 16 Auf einer Skala von 0-5, wie hoch war die Hilfe von Seiten des Staates? FreitalPadrón

22 Frage 17 Hatte die Katastrophe auch positive Folgen? FreitalPadrón

23 Frage 18 Wenn ja, welche? FreitalPadrón viele Baumaßnahmen gegenseitige Hilfe mehr Solidarität besseres Wissen über den Katastrophenschutz viele Aufträge für einige Unternehmen zwei Wochen keine Schule Solidarität politisches Bewusstsein / bürgerliche Initiativen Umweltbewusstsein Klage über die Nutzlosigkeit der galicischen Regierung größere Hilfe für Galicien

24 Frage 19 Hatten Sie Kenntnis von der Ölkatastrophe vor der Küste Galiciens? (Freital) Hatten Sie Kenntnis von der Flutkatastrophe in Sachsen? (Padrón) FreitalPadrón

25 Frage 20 Wenn ja, wie haben Sie von der Katastrophe erfahren? FreitalPadrón

26 Frage 21 Auf einer Skala von 0-5, bewerten Sie die erhaltenen Informationen über die Flutkatastrophe in Sachsen. FreitalPadrón

27 Frage 22 Auf einer Skala von 0-5, bewerten Sie die erhaltenen Informationen über das Tankerunglück und seine Folgen. FreitalPadrón

28 Frage 23 Berührte Sie die Ölkatastrophe vor der Küste Galiciens? (Freital) Berührte Sie die Flutkatastrophe in Sachsen? (Padrón) FreitalPadrón

29 Frage 24 Haben Sie auf irgendeine Weise geholfen? FreitalPadrón

30 Frage 25 Wenn ja, wie? FreitalPadrón SpendeWeiterleiten von Informationen über die Katastrophe

31 Zusammenfassung Die Katastrophen in Sachsen und Galicien liegen bereits einige Zeit zurück. Dennoch sind sie weiterhin ein Thema von Bedeutung für die Menschen der betroffenen Region (Frage 10). Von den Befragten in Freital lebt die Mehrheit in vom Hochwasser betroffenen Gebieten, wohingegen kaum ein befragter Galicier an der Küste lebt. Somit ist es logisch, daß sich ihr Leben aufgrund der Katastrophe kaum verändert hat. (Frage 1) Allerdings zeigten sich alle Befragten betroffen über die Ereignisse des Jahres Interessant erscheint die Tatsache, daß die Bevölkerung Freitals viel schneller als die Bevölkerung Padrons zum normalen Alltagsleben zurückfand (Frage 13). Bereits nach einem halben Jahr hatten mehr als zwei Drittel der Befragten in Freital ihr normales Leben wieder aufgenommen. In Spanien brauchte das Gros mehr Zeit. Einige leiden noch heute unter den Folgen der Ölkatastrophe. Eine Erklärung hierfür könnte die Frage 7 sein. Viele Galicier fürchten, daß sich eine ähnliche Katastrophe wiederholen wird, wohingegen mehr als 30 der befragten Freitaler nicht an ein erneutes Hochwasser glauben. Auffällig ist der hohe Grad an Solidarität in beiden Ländern (Frage 15). Alle Befragten sehen darin einen positiven Aspekt der Katastrophe (Frage 18). Sowohl in Freital als auch in Padrón halfen nahezu alle auf direkte oder indirekte Weise (Frage 3). Logisch scheint, daß die Hilfe sich auf die eigene Region beschränkte (Frage 24).

32 Zusammenfassung Große Unterschiede zeigen sich hinsichtlich der vom Staat geleisteten Hilfe.Wurden die Deutschen sehr wohl unterstützt, so zeigen sich die Spanier eher unzufrieden (Frage 16) Von daher versteht man die Wut einiger befragter Galicier über die Regierung. (Frage 5) Kaum ein Spanier glaubt, daß Maßnahmen zur Vermeidung einer ähnlichen Katastrophe getroffen wurden. 54 von 69 Deutschen hingegen sind der Auffassung, daß zumindest einige Vorbeugemaßnahmen ergriffen wurden. In beiden Ländern erfuhr die Bevölkerung durch Fernsehen oder Zeitung über die Katastrophe des jeweils anderen Landes (Frage 20). Keiner der Befragten fühlte sich sehr gut über die Katastrophe des jeweils anderen Landes informiert (Frage 21). Interessanterweise fühlen sich die Deutschen von der Ölkatastrophe wesentlich stärker betroffen als die Spanier von der Flut (Frage 23). Eine Erklärung hierfür könnte sein, daß die ökologischen Folgen des Tankerunglücks wesentlich größer sind als die des Hochwassers. zurück


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