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Ziel 1 Verminderung von extremer Armut und Hunger Bis 2015 soll der Anteil der Menschen, die mit weniger als einem US-Dollar pro Tag (ca. 1 Mrd. Menschen)

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2 Ziel 1 Verminderung von extremer Armut und Hunger Bis 2015 soll der Anteil der Menschen, die mit weniger als einem US-Dollar pro Tag (ca. 1 Mrd. Menschen) auskommen müssen, halbiert werden. Auch der Anteil der Hungernden (ca. 800 Mio. Menschen) soll bis dahin halbiert werden.

3 Hunger + Unterernährung haben nichts mit allgemeinem Mangel zu tun – Nahrungsmittel gibt es genug auf der Welt – doch sind sie extrem ungleich verteilt.

4 Ein wesentliches Element von Armut ist Hunger. Minimum von ca kcal um keine Gesundheitsmängel zu erleiden dies können derzeit 1,02 Mrd. Menschen nicht (vor einem Jahr noch ca. 960 Mio.)

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6 Ziel 2 Grundbildung für Alle Bis 2015 soll ermöglicht werden, dass alle Kinder auf der Welt – Mädchen wie Jungen – eine Grundschulausbildung erhalten. Die Fortschritte auf dem Weg zu diesem Ziel werden an den Einschulungsquoten, an dem Anteil der Schüler, die die fünfte Klasse der Grundschule abschließen, und an der Alphabetisierungsquote der Jugendlichen von 15 bis 24 Jahren gemessen.

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8  weltweit fast eine Milliarde Analphabeten unter den Erwachsenen und  mehr als 100 Millionen Kinder haben keinen Zugang zu Bildung  150 Millionen werden die Primarschule wahrscheinlich nicht abschließen  Insbesondere den Mädchen und Frauen ist der Zugang zu Bildung häufig verwehrt.

9  Der Schulbesuch ist in vielen armen Ländern der Welt teuer: für viele Familien sind Gebühren für die Schule und Kosten für Schuluniformen unerschwinglich  kostenloser Zugang zu Bildung äußerst notwendig, damit alle Kinder zumindest die Grundschule besuchen können  Internationale Geldgeber wie die Weltbank knüpfen jedoch an Kredite die Bedingung, dass die öffentlichen Ausgaben des Landes stark gekürzt werden Was sind die Gründe für diese Situation?

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11 Ziel 3 Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung der Rolle der Frauen Bis 2005 sollte erreicht werden, dass ebenso viele Mädchen wie Jungen eine Primar- und Sekundarschulbildung erhalten. Bis 2015 soll das Geschlechtergefälle auf allen Bildungsebenen beseitigt werden.

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13 Benachteiligung von Frauen  bekommen weniger Lohn  kein Einfluss im öffentlichen Leben  gesellschaftliche Traditionen wie Kinderheirat, Genitalverstümmelung  Afrika südl. der Sahara ist jede 4. Frau zw. 15 und 19 Jahren verheiratet; teilweise sogar jünger als 7 Jahre Bildung ist Grundlage für Gleichberechtigung

14 Ziel 4 Senkung der Kindersterblichkeit Die Sterblichkeitsrate der Kinder unter fünf Jahren soll zwischen 1990 und 2015 um zwei Drittel gesenkt werden.

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17 Der Tod ist vermeidbar! Großteil der Kinder stirbt an Durchfall, Malaria, Lungenentzündungen, Masern und Tetanus, gegen die es Vorbeugemaßnahmen, Behandlungsmethoden und Medikamente gibt ABER: diese können sich aber die wenigsten Menschen leisten + unzureichende Hygiene

18 Ziel 5 Gesundheit von Müttern verbessern Zwischen 1990 und 2015 soll die Müttersterblichkeit um drei Viertel reduziert werden. Die Müttersterblichkeitsrate wird an der Zahl der Todesfälle pro Lebendgeburten gemessen.

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21  Frauen pro Jahr weltweit überleben die Geburt ihrer Kinder nicht!  Dreißig Mal mehr Frauen leiden unter Verletzungen, Infektionen oder anderen Komplikationen, die mit einer Schwangerschaft in Zusammenhang stehen  Zugang zu qualifizierter Geburtshilfe, zur Notfallversorgung bei Entbindungen  den breiteren sozialen Problemen widmen, die Frauen davon abhalten, gesundheitliche Versorgung in Anspruch zu nehmen

22 Ziel 6 Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen schweren Krankheiten Bis 2015 soll die weltweit zunehmende Ausbreitung von HIV/AIDS gestoppt werden, eine Trendumkehr soll eingeleitet sein.

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25 Im Jahr 2002 starben 3,1 Millionen Menschen an AIDS. Weitere 42 Millionen Menschen sind mit HIV/AIDS infiziert soll es rund 25 Mio. Aidswaisen geben Jedes Jahr infizieren sich 500 Millionen Menschen – fast zehn Prozent der Weltbevölkerung – mit Malaria, und über eine Million sterben daran. 50 Jahre nach der Einführung einer wirksamen Chemotherapie sterben noch immer fast zwei Millionen Menschen pro Jahr an Tuberkulose. Dies macht die Tuberkulose neben AIDS zu der Infektionskrankheit, an der weltweit die meisten Erwachsenen sterben.

26 Ziel 7 Ökologische Nachhaltigkeit sichern Die Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung sollen in die Politik und die Programme aller Staaten einfließen. Beim Verlust von natürlichen Ressourcen soll eine Trendwende eingeleitet werden. Außerdem soll der Anteil der Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, bis 2015 halbiert werden. Bis 2020 soll eine bedeutende Verbesserung der Lebensbedingungen von mindestens 100 Millionen Slum- Bewohnern erreicht werden.

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29 Ziel 8 Weltweite Entwicklungspartnerschaft aufbauen Eine nachhaltige Verwirklichung der Millenniumsentwicklungsziele wird nur gelingen, wenn eine weltweite Partnerschaft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern aufgebaut wird. Das Millenniumsentwicklungsziel 8 nimmt die Industrieländer in die Verantwortung, die Entwicklungsländer beim Erreichen der anderen sieben Ziele zu unterstützen.

30 Die reichen Länder stellen 0,7 Prozent ihres BSP für die globale Entwicklung bereit (Österreich 0,45%) Wenn die OECD tatsächlich öffentliche Entwicklungshilfe im Umfang von 0,7 Prozent ihres BSP leisten würden, entspräche dies einem Volumen von 165 Milliarden US-Dollar jährlich. Dies wäre dreimal so viel wie derzeit und läge deutlich über den aktuellen Schätzungen für den Bedarf zum Erreichen der Millenniums- Entwicklungsziele.

31 Wenn Ziel 8 vernachlässigt wird, ist es schwer vorstellbar, dass die ärmsten Länder die Ziele 1 bis 7 erreichen können. Was getan werden muss  Mittel für Sozialausgaben ausreichend bereit stellen  die zerfallende Gesundheitsinfrastruktur wiederherstellen  mehr Lehrerinnen einstellen, um Mädchen zum Schulbesuch zu ermutigen  die Rechte von Frauen an Grund und Boden sichern  in die Agrarforschung investieren  neue Exportmärkte  die Investitionen erhöhen ...

32 Stand der Umsetzung


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