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Herzlich Willkommen 18. Internationales Anwenderforum Kleinwasserkraftwerke 24./25. September 2015 1.

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Präsentation zum Thema: "Herzlich Willkommen 18. Internationales Anwenderforum Kleinwasserkraftwerke 24./25. September 2015 1."—  Präsentation transkript:

1 Herzlich Willkommen 18. Internationales Anwenderforum Kleinwasserkraftwerke 24./25. September

2 2 Lärmgeplagt

3 Die elastische Lagerung eines Kleinwasserkraftwerkes als Schutzmassnahme für die Umgebung bzw. zur Reduktion der in den Baugrund eingeleiteten stark störenden Erschütterungen wird durch die zunehmend verdichtete Bauweise immer öfters notwendig. In solchen Entkopplungskonzepten gewinnen HBT-ISOL- Lösungen mit tieffrequenten Multifunktionsmatten immer mehr an Bedeutung. ISOPLAT  ISOPOL  ISOLMER und/oder ISOFED Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Wichtig ist der Weg zur richtigen Lösung, das richtige Material zur richtigen Anforderung oder die wirtschaftlichste Lösung zu ihrer Aufgabenstellung. 3 Elastische Entkopplung für Kleinwasserkraftwerke

4 Geründet 1984 Spezialisiert in der Körperschalldämmung und imErschütterungsschutz 45 MitabeiterInnen HBT-ISOL ist in drei Bereichen organisiert : –Verkauf:6 Verkaufsgebiete –Technik:Engineering, Projektleitung und Beratung Montageleitung Produktentwicklung und Messungen (Labor und Akustiklabor) –Logistik:Auftragsbearbeitung Einkauf und Materialbewirtschaftung Produktion 4 Wer ist HBT-ISOL AG?

5 5 Ausgangssituation 1.Teil  Wegbeschreibung Beispiel Im Sommer 2009 plant die EWR Energie AG in Meiringen (EWR = Elektrizitätswerke Reichenbachfälle) das neue Wasserkraftwerk Schattenhalb 3. Leistung 9.6 Megawatt, Jahresproduktion 48.6 Gigawatt Investition 31.5 Mio. CHF In diesem Zusammenhang wurden die Lärm- und Erschüt- terungsimissionen durch den Neubau auf die Nachbarschaft (Privatklinik und Wohnhäuser) beurteilt und mögliche bauliche und anlagenseitige Schutzmassnahmen aufgezeigt. 2. Teil Zeigt die umgesetzten Massnahmen, Details und Bilder Link 

6 6 Grundlagen Die Überprüfung wurde auf der Basis folgender Grundlagen durchgeführt. 1.Eidg. Lärmschutzverordnung LSV, Stand Beco (Berner Wirtschaft) Vorsorgewert zur Schallpegel- begrenzung Jan Seco (Staatssekretariat für Wirtschaft) Wegleitung zum Arbeitsgesetz Art. 22, Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion Kanton Bern Gesamtbauentscheid BKW, (Bernische Kraftwerke) FMB Energie AG, ( Forces Motrices Bernoises) Grundriss und Schnitt-zeichnungen, Geräuschpegel Trafo, Turbine und Generator (Mail )

7 7 Situation 1.Gesamtsituation Neubau WKW (Wasserkraftwerk) und Nachbarschaft. 2.Grundriss Hochparterre und Längsschnitt Neubau 3.Massgebende Hauptlärmquellen - Maschinenhalle - Traforaum - Schacht Südseite für Druckausgleich - Turbine, Generator - Lüftungsanlage - Wasserauslass

8 8 Lärmgrenzwerte 1.Nach Grundlage 4 LSV sind bei Neuanlagen die Lärmemissionen so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist. 2.Die Planungswerte müssen durch die Neuanlage alleinig eingehalten sein. 3.Der Gesamtbetrieb, bestehende und Neuanlagen dürfen die massgebenden Immissionsgrenzwerte nicht überschreiten.

9 9 Empfindlichkeitsstufen 1.Für die Zone Privatklinik gilt die Empfindlichkeitsstufe II (SIA 181) 2.Für die Überprüfung der Lärmimmissionen wurde der exponierteste Punkt einer möglichen Klinikerweiterung festgelegt (BP2) 3.In der Wohnzone gilt die Empfindlichkeitsstufe III (SIA 181) 1.Die Überprüfung der Lärmimmissionen erfolgt auf die Parz. 357 für den zur Zeit noch unbebauten Parzellen- bereich (BP1)

10 10 Lärmgrenzwerte Neuanlagen Durch den durchgehenden Tages- und Nachtbetrieb der Anlage erfolgen die Beurteilungen für den lärmtechnisch massgebenden Nachtzeitraum. Die Grenzwerte nachts betragen in Abhängigkeit der Lärmquellen: 1.Transformator, Lüftungen Mittelungspegel Klinikzone L eq < 33 dBA, Wohnzone L eq < 35 dBA 2.Maschinenhalle Beurteilungspegel L r gemäss LSV Klinikzone L r < 45 dBA, Wohnzone L r < 50 dBA

11 11 Massgebende Einzelquellen 1.Turbine mit Generator, Raumschallpegel L eq < 90 dBA 2.Luftschallabstrahlung über Dach Schalldämmwert R w = 38 dB, Tor Nord, Verglasungen Nord, West und Ost 3.Die Luftschalldämmung der Betonaussenwände ist ausreichend 4.Achtung bedingt durch die nicht ausgesteifte Höhe max m der Betonwänden (Resonanzproblem) ist mit starkem abgestrahlten Körperschall zu rechnen Maschinenhalle

12 12 Massgebende Einzelquellen 1.Für den Transformator wird ein Schalleistungspegel von L w = 90 dBA und eine Schallemission im Abstand von 1 m zum Trafo von 70 dBA angeben. Nach unseren ERFA kann der Unterschied zwischen Schalleistungspegel und Schallemission nicht 20 dB betragen. Für die Lärmprognose gehen wir von einem Raumschall- pegel von 85 dBA aus. Transformator

13 13 Massgebende Einzelquellen 1.Monobloc im OG mit je einer Lüftungsöffnung an der Ost- und Südfassade + Lüftungsschacht für Turbine auf der Südseite. Die Schallemissionen über den Lüftungsschacht können nicht abgeschätzt werden (Annahme 100 dBA, 3 m Abstand) Lüftungseinrichtung

14 14 Lärmprognosen Für die Beurteilung von erforderlichen und vorsorglichen Schallschutzmassnahmen werden auf die beiden Beurtei- lungspunkte BP1 und BP2 die Lärmbelastungen durch Luft- schallanteile der massgebenden Einzelquellen abgeschätzt. Ergebnisse Die Lärmprognosen ergeben, dass sich die Lärmbelas- tungen durch die Neuanlage über den Grenzwerten beco Und LSV bewegen. Es werden Massnahmen geplant und umgesetzt.

15 15 Massnahmen Die Luftschalldämmung der geplanten Leichtdach- konstruktion wird erhöht.  Masse (schwerere Elemente) Maschinenhalle Tor Nord 1.Das Tor muss einen Schalldämmwert am Bau von R‘ w = 35 dB ausweisen. 2.Es wird eine umlaufende Gummidichtung verlangt. 3. Das Tor muss während der Stromproduktion zwingend geschlossen sein. Festverglasung 1.Für die Festverglasung wird ein Schalldämmwert von R‘ w = 35 dBA am Bau vorgegeben (Laborwert R w 43 dB)

16 16 Raumakustik 1.Die Betonaussenwände sind raumseitig mit entsprechenden Schallabsorptionsplatten zu verkleiden. 2.Die Vorgaben der seco können nicht eingehalten werden. Da sich in der Halle keine Dauerarbeitsplätze befinden, wird dies in Kauf genommen

17 17 Körperschall, Erschütterungen 1.Die Körperschallabstrahlung über die Gebäudehülle muss über entsprechende Entkopplungen (elastische Trennungen) reduziert werden 2.Bei den Massnahmen zum Erschütterungsschutz muss die Hauptstörfrequenz (Turbine/Generator) berücksichtigt werden. 3.Der Kugelschieber muss über eine Beruhigungsmasse tieffrequent < 6 Hz gelagert werden. Achtung Horizontale Sicherung und Wegbegrenzung (Erdbebensicherung)

18 18 Kranbahn und Körperschall 1.Die Kranbahn darf nicht auf den Betonwänden aufgelagert werden. Diese ist vertikal auf Stahlstützen zu Lagern. 2.Die Stützenfussplatten sind zum Bau elastisch zu trennen. Die Stützenbefestigung vertikal und horizontal ist elastisch auszuführen.

19 19 Getroffene Massnahmen

20 20 Maschinenhalle zum nächsten Wohnhaus Distanz 50 m. Generator und Kugelventil für die Schnellabschaltung

21 21 Vertikale Körperschalltrennung Vertikale Trennfugen

22 22 Details Eingang Druckleitung Grosses Tor Lüftungsöffnung Wasserauslass Tor Generator

23 23 Details Grundrissplan mit den Details zu den Übergängen

24 24 Details 10.9 m

25 25 Details Betonwände zweischalig mit körperschalldämmenden Zugankern ZDE-OV 30 Betonwände innen mit Schallabsorptionsplatten verkleidet

26 Details 26

27 27 Details

28 28 Details

29 29

30 30 Details

31 31 Details

32 32 Details

33 33 Details

34 34 Details

35 35 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Gibt es noch Fragen?


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