Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Tiefe geothermie im innerstädtischen bereich planungsgrundlagen.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Tiefe geothermie im innerstädtischen bereich planungsgrundlagen."—  Präsentation transkript:

1 tiefe geothermie im innerstädtischen bereich planungsgrundlagen

2 Inhaltsverzeichnis Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Bergbaugesetz (BBergG) Betriebsplanverfahren nach BBergG Bedeutung für die Praxis Abschätzung der maximalen Schwinggeschwindigkeiten Auswirkungen auf die Umsetzung Umgang mit Anwohnern Vorteile der Geothermie im städtischen Wärmenetz Einbindung der Geothermie Quellenverzeichnis

3 § 1 Zweck des Gesetzes:...zur Sicherung der Rohstoffversorgung das Aufsuchen, Gewinnen und Aufbereiten von Bodenschätzen (...) bei sparsamem und schonendem Umgang mit Grund und Boden zu ordnen und zu fördern,......die Vorsorge gegen Gefahren, die sich aus bergbaulicher Tätigkeit für Leben, Gesundheit und Sachgüter Dritter ergeben, zu verstärken... Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Bundesberggesetz (BBergG) § 3 Bergfreie und grundeigene Bodenschätze: Als bergfreie Bodenschätze gelten: (...) Erdwärme und die im Zusammenhang ihrer Gewinnung auftretenden anderen Energien (Erdwärme).

4 Erlaubnis oder Bewilligung werden nur auf Antrag von der zuständigen Behörde verliehen Erlaubnis gewährt freie Bodenschätze aufzusuchen und dafür erforderliche Einrichtungen zu errichten und zu betreiben Erlaubnis wird auf maximal 5 Jahre befristet; kann ggf. um 3 Jahre verlängert werden Bewilligung gewährt freie Bodenschätze aufzusuchen, zu gewinnen und zu erwerben sowie die dafür erforderlichen Einrichtungen zu errichten und betreiben Bewilligung wird auf maximal 50 Jahre befristet; Verlängerung bis zur Erschöpfung des Vorkommens möglich Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Betriebsplanverfahren nach BBergG

5 Nach Genehmigung wird das Betriebsplanverfahren eröffnet Verfahren zur vorläufigen Betriebsüberwachung Zulassung der Betriebspläne durch die zuständige Behörde ist eine zwingende Voraussetzung für Durchführung bergbaulicher Aktivitäten Zu dem Verfahren gehört auch die Erstellung von einem Rahmenbetriebsplan, Betriebsplänen, die ein Beteiligungsverfahren nach sich ziehen, und Sonderbetriebsplänen Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Betriebsplanverfahren nach BBergG

6 Rahmenbetriebsplan Angaben über das beabsichtigte Vorhaben, die technische Ausführung und den voraussichtlichen zeitlichen Ablauf Zeitraum: 10 bis 20 Jahre Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange (Gemeinden etc.) für eine bessere Koordination der Planung Zulassung nach einem Planfeststellungsverfahren; i.d.R. mit Nebenbestimmungen Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Betriebsplanverfahren nach BBergG

7 Betriebspläne mit Beteiligungsverfahren Rahmenbetriebsplan, Betriebspläne für seismische Untersuchungen und Hauptbetriebsplan Sonderbetriebspläne als Nebenbestimmungen im Rahmenbetriebsplan für Bohrplatzbau, Ausführung von Bohrarbeiten, Perforationsarbeiten, Testarbeiten etc. Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Betriebsplanverfahren nach BBergG

8 Enge Zusammenarbeit mit der zuständigen Zulassungsbehörde (geologische Landesämter) Im Vorfeld der Bohrung Erstellung einer ersten Schallimmissionsprognose Untersuchung einer im Betriebsfall auftretenden Lärmbelästigung Nachweis der Einhaltung der Vorgaben aus der Technischen Anleitung zum Schutz vor Lärm (TA Lärm) Dauerschallpegel 35 db(A) (nachts in reinen Wohngebieten) Einladung direkt betroffener Anwohner und Träger öffentlicher Belange von der zuständigen Behörde zur Vorstellung des Projektes und der ersten Schallstudie Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Bedeutung für die Praxis

9 Aufnahme der Bedenken in den Nebenbestimmungen der Zulassung des Rahmenbetriebsplans Einhaltung der Schallimmissionsgrenzwerte Erstellung einer Studie zu Erschütterungen während der Bohrplatzherstellung, Bohr- und Testarbeiten und des regulären Betriebs Beispielsweise: Rammen nicht zulässig, Standrohr ist zu bohren Lärmintensive Arbeiten nur tagsüber an Werktagen Geräuscharme Antriebe der Anlagen Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Bedeutung für die Praxis

10 Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Abschätzung der max. Schwinggeschwindigkeiten Lastfall Schätzwert maximale Schwinggeschwindigkeit [mm/s] FreifeldGeschossdecke Einrichten der Baustelle<1 Bohrarbeiten (Vortrieb)<1 Bohrarbeiten (Fangen) Pumpenbetrieb (Stimulation)<1 Pumpenbetrieb (Wasserkreislauf)<1 Perforation des Bohrlochrohrs<1 Induzierte Seismizität-- Abschätzungen anhand der Forschungsbohrung Horstberg Z1

11 Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Abschätzung der max. Schwinggeschwindigkeiten EMS-IntensitätDefinition Max. Schwing- geschwindigkeit [mm/s] Beschreibung der max. Wirkungen MenschenObjekteGebäude INicht fühlbar<1Nicht fühlbarKeine WirkungKeine Schäden IIKaum bemerkbar 1-11 Sehr vereinzelt von ruhenden Personen wahrgenommen Keine WirkungKeine Schäden IIISchwach Von wenigen Personen in Gebäuden wahrgenommen. Ruhende Personen fühlen ein leichtes Schwingen oder Erschüttern Hängende Objekte schwingen leicht Keine Schäden IVDeutlich11-34 Im Freien vereinzelt, in Gebäuden von vielen Personen wahrgenommen. Einige Schlafende erwachen Geschirr und Fenster klirren, Türen klappern, hängende Objekte schwingen Keine Schäden VStark34-81 Im Freien von wenigen, in Gebäuden von den meisten Personen wahrgenommen. Viele Schlafende erwachen. Wenige werden verängstigt Hängende Gegenstände pendeln stark, kleine Gegenstände werden verschoben, Türen und Fenster schlagen auf oder zu Wenige unverstärkte Gebäude haben feine Risse im Verputz Einteilung der Intensitätsskala nach der European Macroseismic Scale (EMS)

12 Einsatz einer schalloptimierten Bohranlage (elektr. Antrieb) Lärmschutzwände in Richtung der Wohnsiedlung Einweisung des Bohrpersonals bzgl. Lärmschutz Lärmintensive Arbeiten tagsüber an Werktagen Überwachung der Lärmemissionen mittels Schallpegelsensoren auf dem Baugelände Überwachung der Erschütterungen in der Nachbarschaft mittels seismischen Stationen Messfelder mit Geophonen in mehreren hundert Metern Tiefe und in mehreren hundert Metern Entfernung Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Auswirkungen auf die Umsetzung

13 Informationsschreiben an die direkt betroffenen Anwohner vor Beginn der Arbeiten Öffentliche Informationsveranstaltungen Umgehende und offene Beantwortung eingehender Fragen Informationen über Baustand via Veröffentlichung der Messergebnisse, Webcams oder Baustellenführungen Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Umgang mit Anwohnern

14 Weder lokale Luftverunreinigungen wie NO X, CO 2 oder Feinstaub noch nennenswerte Lärmemissionen Grundlastfähig Relative Unabhängigkeit von Energiekosten; daher niedrige Wärmegestehungskosten Sehr geringer Platzbedarf Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Vorteile der Geothermie im städtischen Wärmenetz

15 In der Regel Verdrängung bestehender Erzeugungskapazitäten durch Kraft-Wärme-Kopplung Anpassung des Geothermieausbaus an geplante Außerbetriebnahmen von KWK-Anlagen Absenkung der Temperaturen des Fernwärmenetzes für effiziente Integration der Geothermie Umbau der KWK-Anlagen in Richtung höherer Stromerzeugungseffizienz und besserer Schnellstartfähigkeit/höherer Flexibilität Damit neue Aufgaben für KWK-Anlagen: Bereitstellung von Reserveleistung Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Einbindung der Geothermie

16 Enge Zusammenarbeit mit der zuständigen Behörde notwendig Sehr aufwändiger Planungsprozess durch Rücksichtnahme auf das Umfeld Mehrkosten durch zusätzlichen Aufwand Keine schnelle Umsetzung der Wärmenetzintegration möglich/Berücksichtigung vorhandener Kapazitäten Planung einer Tiefbohrung im Innenstadtbereich Zusammenfassung

17 Pletl, M., Integration der Tiefen Geothermie in die Energieversorgung der Stadt München, VDI-Berichte 2167, S , VDI-Verlag GmbH, Düsseldorf, 2012 Jatho, R., Projektplanung einer Tiefbohrung im innerstädtischen Bereich - Genehmigungsverfahren, Zusammenarbeit mit der Bergbehörde, Einbeziehung der Öffentlichkeit und Erfahrungen während der Bohrphase, VDI-Berichte 2082, S , VDI-Verlag GmbH, Düsseldorf, 2012 Bundesberggesetz, Stand: http://www.gesetze-im-internet.de/bbergg/ Quellenverzeichnis

18 ende


Herunterladen ppt "Tiefe geothermie im innerstädtischen bereich planungsgrundlagen."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen