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GIS Stadt Meißen1 2 Gliederung: I.Entwicklung 1992 – 2003 II.Gegenwärtiger Ausbaustand: Anwendungen und Möglichkeiten III.Aktuelle Aufgaben, Perspektiven,

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2 GIS Stadt Meißen1

3 2 Gliederung: I.Entwicklung 1992 – 2003 II.Gegenwärtiger Ausbaustand: Anwendungen und Möglichkeiten III.Aktuelle Aufgaben, Perspektiven, Probleme

4 GIS Stadt Meißen3 GIS = Geografisches InformationsSystem Warum GIS in kommunalen Verwaltungen? Geoinformationssysteme sind eine Schlüsseltechnologie für die Generierung innovativer Dienstleistungen. Ihr Wachstum ist deshalb eng mit der Entwicklung des modernen Dienstleistungsgeschäftes in der öffentlichen Verwaltung sowie der Privatwirtschaft verknüpft. Ein großer Teil der in der öffentlichen Verwaltung anfallenden Daten ist gisrelevant d. h. georeferenzierbar!

5 GIS Stadt Meißen4 wesentlichste Softwarekomponenten: (IAC mbH Leipzig ) (KANIS Lauchhammer )

6 GIS Stadt Meißen5 I. GIS-Grundstruktur in der Stadtverwaltung Meissen

7 GIS Stadt Meißen6 GIS-Entwicklung 1992 bis 1995 auf SICAD WS2000 als One-User-System : Aufnahme der digitalen topographischen Stadtgrundkarte durch - Befliegung und photogrammetrische Auswertung (Topographie und Dachformen) - örtliche Vermessung 1992: Ersterfassung Blockkarte und Realnutzung :Ersterfassung Kleinräumliche Gliederung / Zuordnung aller Hausnummern :Erarbeitung Vorentwurf Flächennutzungsplan (SICAD) 1995: Einführung der Client-Server-Architektur (Novell-Netz) mit den Komponenten: - Grafiksystem PolyGIS (Multi-User-System) mit dem Ziel SICAD abzulösen sowie ein allen Bereichen zugängliches GIS aufzubauen - Liegenschaftsverwaltungssystem ARCHIKART und Ablösung der bis dahin dezentralen DBASE-Datenbanken. - Hauptgrund: notwendige Erhebung von Abwasserbeiträgen 1995: Umstellung des Einwohnerwesens vom zentralen Verfahren LEWIS auf das dezentrale Verfahren SASKIA u. a. mit dem Ziel, eigene Datenbankauswertungen vornehmen und ggf. graphisch im GIS darstellen zu können (z. B. Bevölkerungsstatistik) 1997: Umstellung des Baugenehmigungsverfahrens von BULL auf ARCHIKART bis 3/1999: schrittweise Übertragung der Grafikdaten von SICAD auf PolyGIS ab 4/1999: Gesamtprojekt Meißen in Überlagerung aller verfügbaren Daten in PolyGIS 2000: Umstellung von PolyGIS und ARCHIKART auf ORACLE : Einführung Straßenkataster, Gebäudekataster, Denkmalkataster, Brachenkataster : Neuerarbeitung Entwurf Flächennutzungsplan (Polygis)

8 GIS Stadt Meißen7 1995IV / 2003Bemerkung Projektgröße (Fläche)1.000 x m x m Arbeitsbereiche8< x 250 m Projektgröße (Speicherplatz) ~ 95 MB1,8 GB Anzahl der Arbeitsplätze Netzlizenzen 10 x Voll; 7 x View Ebenenanzahl ~ ,8 Millionen Objekte Fachanwendungen:Topographie digitale FlurstückskarteBaublockkarte FNP Kanalinfosystem Abwasserbeiträge digitale Flurstückskarte AW-Beseitigungskonzept Baumkataster Globalberechnung INSEK, EFRE, SU-Ost Satzungen/Verfahren Straßenkataster Gebäudekataster FFH-Gebiete Luftbilder PolyGIS 1995 und Entwicklung 1000 x 1000 m

9 GIS Stadt Meißen8 1995IV / 2003Bemerkung Anzahl der Arbeitsplätze62424 Netzlizenzen Anzahl der Grundstücke Anzahl der Flurstückek. A Status A, a Komplettbestand ModuleGrundstücksverwaltung Flurstücksverwaltung Personenverwaltung Mieten/Pachten GVO Restitution Ankauf/Verkauf Kommunalvermögen Abwasserbeiträge ALB Baugenehmigungsverfahrenseit 1997/ 6 AP Straßenkatasterseit 2001 Sondereinträge ARCHIKART 1995 bis 2003 Entwicklung

10 GIS Stadt Meißen9 II. Gegenwärtiger Ausbaustand: GIS-Struktur im Detail GIS als elementare Arbeitsgrundlage der Stadtverwaltung Stadtkartenwerk (in PolyGIS): Digitale topographische Stadtgrundkarte (Aufnahme durch Befliegung und photogrammetrische Auswertung, ab 1992 /Fertigstellung der digitalen Stadtgrundkarte 1: 500 Ende 1996) TOPOGRAFIE, DACH: Genauigkeit: +/- 5 cm im Punkt Baublockkarte 1: 5000 (mit Realnutzung u. kleinräumiger Gliederung) Fachapplikationen PolyGIS u. a. : Fachschale: Kanalinformationssystem KABAWIN(Haltungen, Schächte, Sonderbauwerke, Hausanschlüsse, ATV...) Fachschale: Baumkataster Fachschale: Kommunale Statistik (KOMSTAT): Statistische Bezirke, Baublöcke, Gebäude Fachthemen in PolyGIS: Bebauungsplanprojekte: z. B. Imperial, GI Meißen-Ost 2. BA, Niederauer Straße (als separate Projekte) FNP, Schutzgebiete: z. B. FFH, Globalberechnung, AKP, Abwasserbeseitigungskonzept, Abwasserbeiträge (AWB)/ Anschluss- gebiete nach Jahren Digitale Liegenschaftskarte (ALK-Vorstufe:automatisierte Liegenschaftskarte: Karte aller Flurstücke im Stadtgebiet) (Grundlage: digitale Flurstückskarte LVermA aus ; ständige Eigeneinpflege von Veränderungsnachweisen: dadurch aktuell: elementare Grundlage z. B. für Erhebung von Beiträgen nach SächsKAG und BauGB) Satzungs- und Verfahrensgebiete (Sanierungsgebiete, Bauleitplanverfahren: B-Pläne, VuE-Pläne...), Denkmale Straßenkataster (Knotenpunkte, Abschnitte) INSEK – Integriertes Stadtentwicklungskonzept Förderprogramme: EFRE, Stadtumbau Ost... Fachapplikationen ARCHIKART u. a.: Liegenschaftsverwaltung: Personen, Flurstücke, Grundstücke Verfahren: Abwasserbeitrag, Kommunalvermögen, Restitution, Mieten/Pachten, An- u. Verkauf... Baugenehmigungsverfahren, Straßenkataster, Sondereinträge am Flur- und Grundstück (Denkmal, Brachen, Satzungsgebiete...)

11 GIS Stadt Meißen10 GIS-Struktur Entwicklung des GIS: Resourceneinsatz Finanzen: Ausgaben (ohne Berücksichtigung Personalkosten) ca davon für Erarbeitung der digitalen Stadtgrundkarte (bei 90 % Förderung) - Rest für Hard- und Software, Wartungsverträge, Prozeduren, Laufendhaltung, Schulung etc. Einnahmen/Kostenersparnisse: - Einnahmen aus Datenabgabe gemäß Kostensatzung - Kostenersparnis durch eigene Bauleitplanung (F-Plan, B-Pläne etc.) z. B. B-Plan IMPERIAL z. B. Grünordnungsplan Gewerbegebiet Meißen-Ost, 1. BA z. B. Erarbeitung AKP 1999; Entwurf FNP 1994/ Kostenersparnis durch eigene Realisierung: Erhebung Abwasserbeiträge - Einnahmen aus Erhebung Abwasserbeiträge (1996 – 2003): 33 Mio Personal GIS-Bereich: – 1995: 2 Mitarbeiter - ab 1996: 3 Mitarbeiter

12 GIS Stadt Meißen11 GIS: Datenpflege – Quellen und Verantwortlichkeiten Graphischer DatenbestandLaufendhaltung Blockkarte/Kleinräumige Gliederung:Eigene Bearbeitung Realnutzung:Eigene Bearbeitung/Fachamt Flächennutzugsplan:Eigene Bearbeitung/Fachamt Liegenschaften:Eigene Einarbeitung VN vom LVermA Topographie und Dachformen:Eigene Beschaffung und Einarbeitung - Befliegung mit photogrammetrischer Auswertung, Orthophotos - Pläne zu Bau- und Abrissgenehmigungen (Bauaufsicht) - Ortsbegehung, Info zu Veränderungen - Vermessungen zu Schwerpunktgebieten (Beauftragung) - Vermessungen über Ing.-verträge anderer Ämter - Vermessungen Straßenbauamt/Stadtwerke u.a. - Führung von Planungs- und Historienebenen Fachgraphiken:Zuständige Fachämter (z.B. Kanalkataster, Straßenkataster...) SachdatenbestandLaufendhaltung Fachdaten (Kanalkataster, Straßenkataster...): Zuständige Fachämter weitere Sachdatenquellen: Statistischen Landesamt, Stadtwerke, Wohnungsunternehmen, Landkreis, Firmen, Leistungen von Praktikanten... Monitoringkonzept

13 GIS Stadt Meißen12 Beispiele für Schwerpunktanwendungen kurze Vorstellung 1.Liegenschaftsverfahren - ARCHIKART 2.Straßenkataster – ARCHIKART/PolyGIS 3.Kanalkataster – PolyGIS 4.Abwasserbeitrag 5.Kommunale Statistik (PolyGIS/KOMSTAT)

14 GIS Stadt Meißen13 1. Liegenschaftsverfahren – ARCHIKART / Grundmodule Aufg.: Verwaltung Liegenschaften: A/V, M/P

15 GIS Stadt Meißen14 2. Straßenkataster – ARCHIKART/PolyGIS Gesamtkarte Detailausschnitt Aufg.: Strassenverwaltung nach SächsStrG

16 GIS Stadt Meißen15 3. Kanalkataster – PolyGIS Aufg.: Verwaltung Kanalnetz (Sanierung, Ausbau...)

17 GIS Stadt Meißen16 4. AWB - Abwasserbeiträge wesentliche Einnahmequelle der Stadt ( ): ca. 33 Mio Euro komplexer (ämterübergreifender)Verfahrensablauf unter Nutzung des GIS - Beteiligung vieler Ämter/Fachbereiche - Nutzung des GIS als elementare Voraussetzung Projektgruppe AWB / beteiligte Fachämter: digitaler Datenaustausch! - Bauverwaltung (Koordinierung, Grundstücksauswahl) - Liegenschaften (Grundstücksbildung) - Stadtplanung (Flächenbewertung) - Bauordnung (Prüfung) - Hoch- und Tiefbauamt (Kanalanschluss-Bewertung) - Denkmalamt (Prüfung) - Bauverwaltung (Bescheiderstellung, Widerspruchsverfahren) - Kämmerei/Stadtkasse (Einnahme- und Mahnverfahren) Aufg.: Beitragseinnahmen nach SächsKAG u. Satzung (für Refinanzierung, Sanierung und Ausbau Kanalnetz)

18 GIS Stadt Meißen17 5. Kommunale Statistik / Gebäudekataster Grundaufbau Aufg. u. a.: Monitoring INSEK, EFRE, SU-Ost, Statistik...

19 GIS Stadt Meißen18 Elementare Grundlage für kommunale Statistik: kleinräumige Gliederung Gliederungstiefe/ Aggregierungstiefe Statistischer Bezirk Baublock Beispiel: Marienhofstraße 10 a ROS: a Baublockseite Gebäude (ROS) Statistischer Bezirk Baublock Baublockseite Gebäude (mit ROS)

20 GIS Stadt Meißen19 Grundlage: TGS (Territorialer Grundschlüssel – DDR) und Empfehlungen des Deutschen Städtetages Aufbau: RegionalerOrdnungsSchlüssel (ROS): z. Z. 14 Stellen Gliederung des Stadtgebietes in Statistische Bezirke, Baublöcke, Baublockseiten Aufbau ROS: 00 Gemeindenummer 21Nummer des Statistischen Bezirkes 02Baublocknummer im Statistischen Bezirk 3Baublockseitennummer im Statistischen Bezirk 514Straßennummer (aus Straßenkataster) 010Hausnummer aHausnummernzusatz Beispiel: ROS für das Gebäude Marienhofstraße 10 a: a Damit können SB, BB, BBS und Gebäude direkt angesprochen und mit Daten verknüpft werden! Gebäude können über ein Merkmal z. B. Gebietszugehörigkeit auch beliebigen Gebieten, d. h. unabhängig von der kleinräumigen Gliederung zu geordnet werden, z. B. Fördergebieten, Untersuchungs- gebieten, Sanierungsgebieten, Abrechnungsgebieten, Hochwassergebieten, Gebietstypen (SU-O) etc.

21 GIS Stadt Meißen20 Auswertungen: - Wohngebäude = f (Leerstandsstufen): unter 10 % 10 bis unter 30 % 30 bis unter 50 % 50 bis unter 75 % 75 bis unter 100 % 100 % Einige Auswertungen werden nachfolgend kurz dargestellt. Beispiele für aus der Fachschale heraus realisierte gebäudebezogene Auswertungen mit graphischer Referenzierung (Thematische Karten) für EFRE, INSEK, SU-Ost: - Wohngebäude = f (Bauzustandsstufen): 1 = sehr gut (saniert) 2 = gut (teilsaniert) 3 = schlecht (unsaniert) 4 = sehr schlecht (ruinös) - Wohngebäude = f (Leerstand 100%) & f (Bauzustandsstufen) - Wohngebäude = f (Hochwasserbetroffenheit...)

22 GIS Stadt Meißen21 PolyGIS/KOMSTAT – Thematische Karten Beispiel (EFRE-Gebiet): Gebäude: Leerzustand, Bauzustand (temporäre Attributierung) Leerstand Bauzustand

23 GIS Stadt Meißen22 KOMSTAT: Bevölkerungsstatistik: Altersbaum

24 GIS Stadt Meißen23 PolyGIS/KOMSTAT: Thematische Karte: Bevölkerung nach Altersklassen in Statistischen Bezirk

25 GIS Stadt Meißen24 Hochwasser 2002: Überflutungssituation Triebischmündung - 3 D Darstellung aus Höhenangaben

26 GIS Stadt Meißen25 KOMSTAT: Verwaltung der Hochwasserdaten je Gebäude Ermittlung der vom Hochwasser beschädigten Gebäude aus Überlagerung Hochwasserfläche in PolyGIS (von Hauptgebäuden): - vom HW betroffene Gebäude: (z. B. Anstieg Grundwasser im Keller) - vom HW überflutete Gebäude: 955 davon Bauzustand: - 1 sehr gut (saniert): sehr schlecht (ruinös): vom HW betroffene Denkmale: vom HW überflutete Denkmale: 561 Auswertungen waren Voraussetzung für Erstellung und Bestätigung des Hochwasser-Maßnahmeplanes in 1/2003 (Bewilligung 24 Mio )

27 GIS Stadt Meißen26 Datenflut – wie bewältigen? 1. Gründliche Analyse der benötigten und beschaffbaren Daten Was soll mit diesen Daten ausgesagt werden? Welche Daten werden wirklich benötigt und welche sind nur interessant? Woher kommen die Daten? Wie können sie aktuell gehalten werden? Sind Datenerfassung und Pflege rechtlich zulässig? Notwendigkeit der Datenbeschaffung und Laufendhaltung: Ergibt sich u. a. aus den kommunalen Aufgaben im Rahmen der Daseinsvorsorge (GG, SächsGemO). Beispielsweise den Aufgaben der Stadtplanung und Stadtentwicklung (gesetzlich normiert z. B. für den FNP im BauGB). Grundsätzliche Überlegungen: Monitoringkonzept 2. Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Lohnt der für die Datenbeschaffung und -pflege notwendige Aufwand? Welche Abbildungsebene wird benötigt? 3. Geordnete und strukturierte Datenbereitstellung Quelle, Periodizität, Art und Weise der Datenlieferung Absicherung der rechtlichen Rahmenbedingungen (z. B. kommunale Statistiksatzung, kommunale Statistikstelle, Verträge)

28 GIS Stadt Meißen27 Monitoring (lat. monere: erinnern, mahnen, vorhersagen) = grundlegendes Erfordernis von Stadtentwicklung und Stadtplanung Konkrete Erfordernisse:- EFRE Stadtteilentwicklungsprogramm Meißen-Triebischtal - Stadtumbau Ost (Wettbewerb, Programm) - INSEK – Integriertes Stadtentwicklungskonzept - VU - vorbereitende Untersuchungen; Sanierungsgebiete Beispiel EFRE: vorgegebene Indikatorentabelle (jährlich zum des Vorjahres) Indikatoren (gebietsbezogen) z. B. Einwohner, Haushalte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose, Gewerbe (Branchen, Arbeitsplätze, Auszubildende etc.), technische, soziale und kulturelle Infrastruktur, Gebäudezustand, Leerstand, Kriminalität etc. Datenflut – wie bewältigen? Monitoringkonzept Erarbeitung eines Monitoringkonzeptes

29 GIS Stadt Meißen28 Monitoring: Monitoringkonzept DatenGliederungstiefe QuelleZielsystemAuswertung als notwendig für/ Forderung aus IST Daten zum Zeitpunkt Bevölkerungsdaten nach = Altersklassen, Männer, Frauen, Gesamt 0 - unter unter unter unter unter 65 über 65 (optional: Abfrage spezieller Alterskassen nach Bedarf) = Bevölkerungsdichte (je BB und m 2 ) = Ausländer: Männer, Frauen, Gesamt = Zuzüge, Wegzüge (mögl. mit Quelle/Ziel) = Geburten, Sterbefälle, Wanderungsbewegung Regelfall: 0. GS 1. SB 2. BB Ausnahmefall: 3. BBS 4. Gebäude SASKIA EWO Geb.kataster/ StatistikFS (Abgleich über ROS) Sachdaten Grafik (GIS) EFRE SUO INSEK VU Cölln FNP Global Allg. Planung tw Haushaltsdaten nach Personenzahl Anzahl der 1-Personen-Haushalte Anzahl der 2-Personen-Haushalte Anzahl der 3-Personen-Haushalte Anzahl der 4-Personen-Haushalte Anzahl der 5- und mehr-Personen-Haushalte Regelfall: 0. GS 1. SB 2. BB Ausnahmefall: 3. BBS 4. Gebäude SASKIA EWO Geb.kataster StatistikFS (Abgleich über ROS) Sachdaten Grafik(GIS) EFRE SUO INSEK VU Cölln Allg. Planung tw Sozialdaten (Sozialhilfeempfänger) nach = Altersklassen, Männer Frauen, Gesamt 0 - unter unter unter unter unter 65 über GS 1. SB Land- kreis Meißen Geb.kataster StatistikFS (Abgleich über ROS) Sachdaten Grafik(GIS) EFRE SUO INSEK Allg. Planung tw Welche Daten sind in welcher Form und in welcher Gliederungstiefe für was erforderlich: vgl. EFRE (u. a. Indikatorentabelle), INSEK-Feinkonzept und Wettbewerbsbeitrag zum Stadtumbau-Ost könnte z. B. so aussehen (Auszug):

30 GIS Stadt Meißen29 III. Aktuelle Aufgaben / Perspektiven / Probleme (1.) Nachführung Digitales Stadtkartenwerk (Topografie, Baublockkarte, Flurstücke...) (2.) Fortführung Bebauungsplanprojekte; Überarbeitung Entwurf Flächennutzungsplan (3.) Fortführung Fachanwendungen z. B.: Baumkataster: Datenerfassung und Georeferenzierung Kanalkataster: Fortführung Straßenkataster: Fortführung Kommunale Statistik (KOMSTAT): Bauzustand, Leerstand...: Erfassung für noch offene Stadtgebiete sowie Fortschreibung (Monitoring für SU-Ost, INSEK, EFRE – Indikatorentabelle zum ) Unterstützung bei der strukturellen Weiterentwicklung der Fachschale KOMSTAT (Zusammenarbeit IAC Leipzig) (4.) Verfügbarmachen von GIS über web-Technologien (5.) Konzepte: Erarbeitung/Fortschreibung IT-Rahmenkonzept/DV-Entwicklungskonzeption: Konzept, welches den Handlungsrahmen für die Beschaffung, Betreuung und den Einsatz von Informationstechnik absteckt (konzeptionelle Grundlagenarbeit) - Berücksichtigung der GIS-Belange, d. h. - Sicherung der finanziellen Handlungsfähigkeit des GIS (Haushaltsmittel / Investitionsplan) Monitoringkonzept (Erarbeitung, Fortführung) WICHTIG: Nicht an notwendigen Daten/Kosten sparen, welche Grundlage für Einnahmen sind, z. B. für Beiträge / VN!

31 GIS Stadt Meißen30 Aktuelle Aufgaben / Perspektiven / Probleme Probleme (Auswahl): 1. ALB-Daten: Die ALB-Daten haben derzeit vielfach nicht die erforderliche inhaltliche Qualität, um damit einwandfrei arbeiten zu können. Die Folge: Die Kommunen müssen den Datenbestand regelmäßig nacharbeiten. Zwei Beispiele: 1.1 Eigentümerangaben = falsche bzw. fehlende Eigentümer bzw. falsche Schreibweise (Differenz ALB/Elektronisches GB) = falsche Feldbelegung: teilweise Titel im Feld Name = falsche Adressen !!! grundsätzliches Problem! z. B. Bescheidzustellung Grundsatz: Die korrekten und aktuellen ET-Adressen sind der Kommune am ehesten bekannt (z. B. aus BGV, EWO, Liegenschaftsverfahren, Steuer, Bundeszentralregister etc.)!!! Liegenschaftssoftware bietet Möglichkeit, die eingegebenen korrekten ET-Adressen an das ALB zurückzugeben! Vorteil bei regelmäßigen Datenaustausch: ALB-Daten wären deutlich aktueller Problem: Die korrekten Adressdaten wollen weder das Vermessungsamt (führt ALB-Daten nur nachrichtlich) noch das Grundbuchamt haben! 1.2. ALB-Daten: Bei Flurstücken kein Vorgänger und Nachfolger = Problem: Verfahrensanbindung nach ALB-Datenimport

32 GIS Stadt Meißen31 Aktuelle Aufgaben / Perspektiven / Probleme Topografie: Gebäude – unvollständig, unaktuell, ungenau Verpflichtung der Eigentümer zur Vermessung (z. B. bei Gebäudeneuerrichtung/Veränderung) nach § 17 Abs. 4 Sächsisches Vermessungsgesetz: - Eigentümer ignorieren dies weitgehend - Kommune hat keine Hoheit, dies durchzusetzen - Staatliches Vermessungsamt: keine Kapazität zur eigenen Vermessung auf Kosten der Eigentümer (gemäß § 17 Abs. 5 SVermG) bzw. für Korrektur der alten Gebäude Lange Erarbeitungsphase (voraussichtlich erst 2005 verfügbar für Stadt Meißen) Kosten ALK Erstbezug bzw. Differenzdaten (Einlesen über EDBS – Schnittstelle) Liegenschaften dürfen von der Stadt nicht herausgegeben werden, nur eigene Topographie ( Bürgerfreundlichkeit) bzgl. Topografie: keine Geländebeschreibung (z. B. Böschungen) 2. ALK-Daten

33 GIS Stadt Meißen32 Grundsätzlich: Kostenfrage derzeit nicht sinnvoll gelöst! ALB und ALK werden vom Land Sachsen mit öffentlich Mitteln erstellt und gepflegt. Diese Daten (ALB, VN´s etc.) werden den Kommunen gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt. Die Kommunen finanzieren dies ebenfalls aus öffentlichen Mitteln. Diese Kostenpflicht nach den entsprechenden Bestimmungen (Sächsisches Kostenverzeichnisses) ist vor diesem Hintergrund zu hinterfragen – insbesondere wenn man bedenkt, dass: - die gelieferten Daten fehlerbehaftet sind, - die Kommunen relevante Daten grundsätzlich kostenfrei dem LVermA zur Verfügung stellen müssen, - die Kommune mit diesen Daten öffentliche Aufgaben erfüllt (Ver- und Entsorgung, Straßenbau etc.). Fazit: Die Kommune muss für regelmäßig nicht aktuelle und fehlerhafte Daten nach der Sächsischen Vermessungskostenverordnung (SächsVermKoVO vom ) nicht unerhebliche Beträge bezahlen eine nicht akzeptable Situation Ziel: Generelle Gebührenfreiheit beim digitalen Datenaustausch zwischen Behörden! Aktuelle Aufgaben / Perspektiven / Probleme

34 GIS Stadt Meißen33 Dipl.-Ing. Rainer Klose Verwaltungsfachwirt EDV/GIS Geschäftsbereich Interner Service Stadtverwaltung Meissen Tel / Fax: /


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