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Greenpeace, WTO-Seminar Gelnhausen, den 7. Oktober 2006 Aktueller Stand bei der WTO Marita Wiggerthale.

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1 Greenpeace, WTO-Seminar Gelnhausen, den 7. Oktober 2006 Aktueller Stand bei der WTO Marita Wiggerthale

2 Von den Anfängen der Doha Runde bis jetzt....(I) Vor Doha: G77 und China WTO-Enwicklungscheck, 7 afrikanische EL: keine NAMA-Verhandlungen November 2001: Start der Doha-Runde (19 Verhandlungs- mandate), Enddatum: Ende 2004 Bis und in Cancún, September 2003: Landwirtschaft (8/03: EU/US-Papier und G-20 = stop Status Quo; 9/03: G-33, G-90) und Singapur-Themen (G-16 in Cancún), NAMA kommt als Thema hoch Scheitern der WTO, dann EU-reflection mode Juli 2004 in Genf: Juli-Paket (Rahmenübereinkommen: LW, NAMA, GATS, Handelserleichterung), GATS: 74 offers (64 EL)

3 Von den Anfängen der Doha Runde bis jetzt....(II) Vor Hongkong: GATS wird Thema (Benchmark-Papier der EU, 27.Oktober 2005: 93/163 Sektoren für EL liberalisieren, qualitativ: Economic Needs Test weg..) Hongkong: Exportsubventionen, GATS (Annex C), NAMA, Prozess Verhandlungs-Fortschritte, Rolle von Indien und Brasilien (!), Karotten für EL-Koalitionen Ende April 2006: kein Mini-Ministerial wie vorgesehen 24. Juni 2006: Verhandlungen werden ausgesetzt, G6- Verhandlungen (EU, USA, Indien, Brasilien, Australien, Japan) sind gescheitert Prozess, Blame-Game, bislang offiziell keine Fortschritte

4 Ursachen für das vorläufige Scheitern US-Blockade bei Agrarsubventionen gab nur Ausschlag für Scheitern (Ende Juni Brief von 57 Senatoren an Bush), Kongress-Wahlen im November! Landwirtschaft: der Vorschlag für ein neues Agrarab- kommen Ende Juni 2006 enthielt 760 Klammern (Vgl. Seattle = 402) NAMA: Marktzugangsformel = wichtiger Streitpunkt! Industrieländer: aggressive Marktöffnungsagenda (EU: NAMA, GATS), US= offiziell Agrar) Entscheidende Unterschiede zur Uruguay-Runde: EL-Koalitionen, wirtschaftliche Stärke der Schwellen-länder (Indien, China, Brasilien), verschärfte internationale Konkurrenz

5 Konfliktpunkte: Landwirtschaft Schutzinstrumente für EL (Ernährungssicherheit etc.) versus Marktöffnung Weitestgehende Beibehaltung eines Schutzes für Agrarprodukte für einige IL (Zollformel, sensible Produkte) versus Marktöffnung Parallelismus bei der Abschaffung von Exportsubventionen (Exportsubventionen einerseits, NM- Hilfe, Exportkredite und STEs andererseits) Fortführung bzw. geringe Änderung des dumpingför- dernden Subventionssystems versus substantielle Reduzierung der handelsverzerrenden Subventionen Kein Antasten der Grünen Box (entkoppelte Direkt- zahlungen) versus Schließen von produktspezifischen Schlupflöchern

6 Interessenskollisionen: Landwirtschaft Cairns-Gruppe (18 Mitgl.: Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, Kanada, Neuseeland, Südafrika, Thailand etc.) USA FIPS (Brasilien + Indien (G-20), EU, USA, Australien (Cairns) G-20 (21 Mitgl.: Brasilien, Indien, Südafrika, Chile, China, Mexiko, Philippinen,Thailand, Tansania, Kuba, Indonesien etc.) EU G-33 (44 Mitgl.: DomRep, El Salvador, Kuba, Mongolei, Nigeria, Nicaragua, Pakistan, Philippinen, Senegal, Sri Lanka, Tansania etc) LDCs (32 Mitgl.: am wenigsten entwickelte Länder) G-90 (64 Mitgl.: LDCs, AKP, Afrikanische Union) AKP (56 Mitgl.: Afrika-, Pazifik-, Karibik-Länder) G-10 (9 Mitgl.: Island, Israel, Mauritius, Norwegen, CH, Südkorea etc.) (RAMS) (6 Mitgl.: Albanien, Kroatien, Georgien, Jordanien, Oman etc. )

7 Konfliktpunkte: NAMA Beibehaltung von gewissen Schutzräumen bei Industrie- zöllen versus Marktöffnung Schweizer Formel mit 1-2 Koeffizienten versus Schweizer Formel mit mehreren Koeffizienten Koeffizient von 10 für alle (EU) bzw. 10IL/15EL (US) alle versus Koeffizient für EL = IL+25 (NAMA 11) Unterstützer von Flexibilität als Stand-alone-Bestimmung versus Ablehner (§8: längere Implementierungszeiten, Ausnahmen vom Zollabbau oder Nicht-Binden von Zöllen) 100% Bindung der Zölle + Reduzierung versus Flexibilität bei Zollbindung (< 100%, Höhe der Zollbindung) Sektorale Verhandlungen (kritische Masse) versus nicht obligatorische sektorale Verhandlungen, zurückhaltend bzgl. kritische Masse-Ansatz

8 Interessenskollisionen: NAMA EU USA Kanada, Neuseeland, Australien, Schweiz, Hongkong, Singapur Norwegen Korea Chile, Kolumbien, Mexiko, Uruguay NAMA 11 Karibische Länder (UR) Kleine Volkswirtschaften RAM § 6 – Länder LDCs

9 WTO: Quo Vadis? Doha goes underground? Kongress-Wahlen in den USA (November 2006) Verlängerung der TPA? (bis = Enddatum für Ankündigung der Unterzeichnung von Abkommen, = Enddatum für Unterzeichnung) Kopplung der TPA an eine Verlängerung der US Farm Bill? derzeit offen, ob und wann die Verhandlungen fortgesetzt werden!! WTO-Beitrittsverhandlungen mit Vanuata, Vietnam, Afghanistan (Tonga ist seit Hongkong formal Mitglied, Ratifizierung wurde vom Parlament ausgesetzt = Erfolg)

10 Wie geht es weiter? I EU: Mandelson, Wolfsberger Rede (4. Mai 2006), Strategiepapiere für die Handelsbeziehung mit China und mit Asien im Herbst (IPR, Dienstleistungen, Investitionen) Verhandlungen anvisiert bereits mit ASEAN und Zentralamerika (Ende 2006); Verhandlungen mit Peru, Ecuador, Bolivien; EU strebt FTAs an mit Indien, Korea, Russland (wenn WTO-Mitglied), China und Ukraine. (Bestehende FTAs mit Mexiko, Chile, Südafrika, Tunesien, Marokko, Ägypten, Türkei) USA: FTAs unterzeichnet oder in Verhandlung mit Mexiko, Singapur, Chile, Bahrain, Marokko, Zentralamerika, Panama, DomRep, Anden-Länder (Kolumbien, Peru, Ecuador), SACU, Thailand, Oman, UAE, FTAA, Malaysia und Korea

11 Wie geht es weiter? II Brasilien: Fortsetzung von FTAA und Mercosur? (abhängig vom Ausgang der Wahlen) Indien: Comprehensive Economic Cooperation Agreement in Diskussion (CECA: Waren, DL, Investitionen), Freihandelspakt mit EU angestrebt


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