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LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: 02129-959126 13.11.2008 Folie: 1 © LIMES.

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Präsentation zum Thema: "LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: 02129-959126 13.11.2008 Folie: 1 © LIMES."—  Präsentation transkript:

1 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 1 © LIMES 2008 Mobilfunk & Co ohne Grenzen ? - keiner weiß, wie hoch das Risiko ist ! JA zur mobilen Kommunikation – Nein zum hochfrequenten Elektrosmog! (Ist dies machbar?)

2 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 2 © LIMES 2008 Was ist ein Risiko? Es ist die Inkaufnahme eines möglichen negativen Ereignisses, wenn man einen Gewinn (hier: mobile Kommunikation) realisieren will. Risiken unterscheiden sich von Schäden nur durch die Unsicherheit, ob, wann und wel- chem Ausmaß diese Schäden eintreten, haben also eine Wahrscheinlichkeit unter 1. Risiken werden nur begreifbar durch die Benennung ihrer Eigenschaften: Eintrittswahrscheinlichkeit [W] des prognostizierten Schadens (sehr selten – fast immer) Größe (Potenzial), räumliches (Ubiquität) und zeitliches (Persistenz) Ausmaß des __eingetretenen Schadens. __ die möglichen Ereignisse sind in erster Linie negativ und manifestieren sich als Schaden. Mobilisierungspotenzial [MP] (Menschen zeigen unterschiedlich hohe Bereitschaft Risiken zu minimieren) Irreversibilität (der Schaden kann nicht wieder repariert werden). Die technisch-wissenschaftliche Welt teilt sich in drei Risikobereiche : 1.Normales Lebensrisiken (unsere Gesellschaft nimmt diese inkauf, jeder kann individuell entscheiden, welche Risiken er eingehen will) 2.Grenzwertige Risiken (man befürchtet zu hohe Schäden und arbeitet deshalb an Verringerung oder Austausch) 3. Verbotene Risiken (Konsens: diese Risiken sind zu vermeiden) Das BfS kann Langzeitschäden durch die EMF der Drahtlose Kommunikation nicht ausschließen Auch wenn man zu 100% sicher ist, dass es Schä- den gibt, muss sie nicht jeder Mensch erleiden.

3 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 3 © LIMES 2008 Mobilfunk & Co Mobilfunk & Co Normales Lebensrisiko Straßenverkehr Rauchen Mobilfunk & Co S Welche Risiken will / kann unsere Gesellschaft eingehen?

4 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 4 © LIMES 2008 Die gesellschaftliche Kontroverse: Risikoanalyse und Prävention oder Schadenbegrenzung erst bei Bedarf Solange die gesellschaftliche Mehrheit Wirkungsmechanismen und Schäden nicht als wissenschaftlich bewiesen ansieht, darf man eine so wirtschaftlich weitreichende Erfindung nicht abbremsen ! Gerade weil die drahtlose Kommunikation diese immense Bedeutung hat, muss man mit zeitlichem Vorlauf neben den Nutzen- aspekten auch das Schadenspotenzial und die Risiken kritisch untersuchen und Gesundheitsvorsorge leisten. Wollen Sie auf all den Nutzen und Vorteile der drahtlosen Kommunikationstechnik verzichten ohne den Beweis der Schäd- lichkeit zu haben? Die Befürworter von Mobilfunk & Co: Das ist die falsche Fragestellung! Verantwortliches Handeln besteht darin, dass man nicht langfristige Nachteile wie gesundheitliche Schäden und Risiken zukünftigen Generationen aufbürdet, um die sofortigen wirtschaftlichen Vorteile ernten zu können. Die Kritiker von Mobilfunk & Co: Beide Forderungen sind unzulässig verkürzt. Die richtige Fragestellung wird immer wieder verhindert: Was müssen wir tun, um die großenteils noch unbekannten Risiken zu eliminieren ohne die wirklichen Vorteile dieser Dienste zu verlieren? Weiter so ! Moratorium bis klarer Beweis vorliegt !

5 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 5 © LIMES 2008 Was hat Mobilfunk mit den nachstehenden Themen gemeinsam? Rauchen Asbest PCB Hormonskandale Contergan Lebensmittelzusätze atomare Energieerzeugung Holzschutzmittel DDT Klimaerwärmung Waldsterben Gen-Technik usw. ein immer gleiches, verhängnisvolles Schema: alle Themen haben hohes Schadenspotenzial und auch große Schäden ausgelöst. Es gab / gibt aber keine 100%en wissenschaftlichen Beweise pro oder contra. Es gibt starke wirtschaftliche Interessen (Milliardenmärkte) und seltsame Verflech- tungen zwischen Wirtschaft und Politik. alle Themen haben eine agile, verdeckte und finanzkräftige Lobby in der Politik. Es wird heftig gestritten, weil die Gesundheit der Menschen bzw. deren Lebensräume in Gefahr ist. Weil der kurzfristige Profit der Industrie wichtiger ist als die Gesundheit der Bevölkerung. Abwiegeln der Gefahren und beeinflussen der Politik (durch Lobbyisten) sind erprobte Mittel zum Durchsetzen wirtschaftlicher Ziele. Warum wird die Gefährlichkeit des Mobilfunks immer wieder in Frage gestellt und nicht gehandelt? Die Europäischen Umweltagentur hat dieses Verhalten in einer Studie: Späte Lehren aus frühen Warnungen in 12 Beispielen zusammengefasst, welche die Missachtung des Vorsorgeprinzips dokumentieren.

6 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 6 © LIMES 2008 Die Analogie zum Rauchen: 30 Jahre hat es gedauert, bis der Deutsche Gesundheitsminister sagt: Der gravierende Unterschied zwischen Rauchen und Mobilfunk: Schäden durch Mitrauchen müssen lassen sich auf wenige Meter Abstand begrenzen. Ausserdem sind Mitraucher heute gesetzlich geschützt. Elektrosmog dagegen breitet sich unsichtbar und schwer abschirmbar weltweit aus. Das eigentliche Problem: ca. 30 % unserer Mitmenschen rauchen trotzdem weiter

7 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 7 © LIMES 2008 Wissenschaftler sind auch nur Menschen oder: wer die Musik bezahlt, bestimmt auch was gespielt wird! Weltweit gab es Ende 2006 mehr als 600 Studien über hochfrequenten Elektrosmog. Ca. 75% davon fanden gesundheitlichen Auswirkungen. Prof. Henry Lai* und Dr. Louis Slesin*² haben diese gefiltert und alle (85) seit 1990 auf dem Markt erschienenen Studien über Erbgutschäden durch hochfrequenten Elektrosmog auf die Fragen untersucht: 1. Wie viele Studien haben Wirkungen /Biologische Effekte am Erbgut gefunden? * Professor an der University of Washington at Seattle. Top- Wissenschaftler der Bioelectromagnetic Society. Öffentliche Hand / Uni-Etat Industrie unbekanntUS-Airforce 2. Wer hat die Studie teils oder ganz finanziert? Quelle: Diagnose-Funk /Micro wave News *²Umweltwissenschaftler und Herausgeber der Microwave News, Anzahl untersuchte Studien Haben Wirkungen / Effekte gefunden Haben Keine Wirkungen /Effekte gefunden

8 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 8 © LIMES 2008 Ein folgenschwerer Irrtum für Otto Normalverbraucher: die Medien doch mehr über Gesundheitsschäden berichtet die gesetzlichen Grenzwerte doch niedriger sein müssen die Ärzte doch längst die Reißleine gezogen die Wissenschaftler doch ast- reine Beweise für die Schädlich- keit geliefert die Mobilfunkbetreiber doch längst Prozesse wegen Körperverletzung am Hals Viel-Handyphonierer wie ich doch auch was merken müssen die Mobilfunkindustrie auf die Tages- zeitungen Druck durch Entzug von An- zeigenaufträgen ausüben kann und tut die Grenzwerte der 26. BImSchV ver- bieten nur die Exposition von Personen oberhalb der Grenze, weil sie sonst Verbrennungen erleiden. Es liegt kein Vorsorgeaspekt zu Grunde! schon 2003 mehr als 1000 Umwelt- mediziner Schäden aufgezeigt haben schon mind. 20% aller Studien starke Hinweise auf Schäden /Wirkungen zeigen die Gerichte nur die Überschreitung der gesetzlichen thermischen Grenzwerte ahnden die meisten Menschen nicht sofort etwas spüren, sondern z.B. Karzinome sich erst nach mehr als 10 Jahren so weit entwickelt haben, dass man sie bemerkt. So schlimm können die Schäden doch gar nicht sein, sonst hätten... Diese Überlegungen sind falsch, weil... Sie merken, der Schein trügt! Informieren Sie sich! Und handeln Sie! Handeln Sie nicht in Ihrem Sinn, so macht es die Mobilfunkindustrie im Sinne ihrer Investoren.

9 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 9 © LIMES 2008 Ende Risikobetrachtung

10 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 10 © LIMES 2008 Späte Lehren aus frühen Warnungen: Das Vorsorgeprinzip (seit 1896 – 2000) kommt häufig zu kurz Eine Studie der Europäischen Umweltagentur in 2001 (engl.) Vorwort von Prof. Andreas Troge, Präsident des UBA... Asbest, FCKW, Holzschutzmittel, usw.. Alles Fälle in denen politische Entscheidungen vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Unsicherheit getroffen oder in denen klare Beweise für die Gefährdung der Bevölkerung zunächst ignoriert wurden Das Vorsorgeprinzip ist eine der Säulen des Umweltschutzes in Deutschland. Umweltvorsorge treffen heißt, konkrete Gefahren abwehren, Risiken vermeiden oder wenigstens vermindern, sowie voraussschauend auf die Gestaltung hinzuwirken... Auszüge aus der Einleitung:... Analyse von 12 Fallbeispielen......Umweltchemikalien, infektiöse Krankheiten, Ausbeutung natürlicher Ressourcen So sehr sich die Beispiele unterscheiden, so ähnlich sind die gesellschaftlichen Reaktionsmuster Ersten Hinweisen auf Probleme folgte oft jahrzehntelange wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskussion, oftmals begleitet von politischer Untätigkeit. Zögerlichkeit, Unentschlossenheit und bereitwillige Nachgiebigkeit gegenüber Lobbyinteressen haben in vielen Fällen zu hohen Kosten für die Volkswirtschaften geführt Die daraus resultierenden Schäden sind horrend. Sie übersteigen die Gewinne bei weitem, die sich die Produzenten gefähr-licher Güter bis zum Zeitpunkt des Verbots gutschreiben können...

11 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 11 © LIMES 2008 LIMES Forderungen I F1: Nachhaltige, breit angelegte Aufklärung unserer gesamten Gesellschaft (Nutzer, spez. Politiker, Journalisten). F2: Forschung über E-Smog speziell hinsichtlich a-thermischer und Langzeitschäden ist zu intensivieren. Der Einfluß der Mobilfunk- betreiber ist dabei drastisch zu reduzieren (möglichst auf Null). F3: ein behördliches Risikomanagement ist aufzubauen mit a. Neubewertung der Risiken b. Technikfolgenabschätzungen vor Produktion einer neuen Technik c. Sofortige Einführung demokratischer und technischer Kontrollen F4: Anpassung der 26. BImSchV an die wissenschaftlichen Erkenntnisse einschließlich der Vorsorge vor athermischen Wirkungen. F5: Vorschriften zum Aufbau und Nutzung von Drahtlosen Techniken nach dem ALARA-Prinzip.

12 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 12 © LIMES 2008 LIMES Forderungen II F6: Verzicht auf Heranwachsende als Konsumentengruppe solange keine Entwarnung von Wissenschaft, Umwelt-medizinern, Baubiologen und Kritikern gegeben wird. F7: Überarbeitung der Mobilfunkvereinbarung 2003 in dem Sinne, dass die Kommunen ermuntert werden neutrale /un-abhängige Planungen / Konzepte gegen die unwilligen Betreiber durchzusetzen. F8: Sofortiger Verzicht der Kommunen auf die Ausrede: wir können nichts tun, weil uns die Mobilfunkvereinbarung NRW keinen Spielraum zugesteht. Überall wo dies passiert, sollten Bürgerinitiativen die Politiker dazu zwingen. Deshalb: Orientierung an Attendorn, Lindlar und Erkrath. Diese Kommunen erstreiten sich in zähem Ringen ihren Einfluss auf die Senderstandorte. Es gibt in 2007/08 erste Verwaltungsgerichtsurteile, welche die Position der selbstbewußten Kommunen stärken.


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