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LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: 02129-959126 13.11.2008 Folie: 1 © LIMES.

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Präsentation zum Thema: "LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: 02129-959126 13.11.2008 Folie: 1 © LIMES."—  Präsentation transkript:

1 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 1 © LIMES 2008 Mobilfunk & Co ohne Grenzen ? - Wirkungen und Schäden durch EMF? JA zur mobilen Kommunikation – Nein zum hochfrequenten Elektrosmog! (Ist dies möglich?)

2 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 2 © LIMES 2008 Kann Mobilfunk & Co bzw. deren EMF uns wirklich schädigen? … unsere Gesundheit, kurz- und langfristig, sagen tausende Umweltmediziner … den Wert von Immobilien, sagen Makler … besonders die Gesundheit unsere Kinder, sagen Ärzte, Soziologen … auch Pflanzen und Tiere, sagen Baubiologen, Tierärzte, Bauern … weil es unterhalb der 26.BImSchV-Grenze keine gesicherten Erkenntnisse über Schäden und Wirkungsmechanismen gibt, sagen die Mobilfunkbetreiber, Politiker und Behörden. wir wissen es noch nicht genau… …. sagen die Versicherer: nicht abschätzbare Risiken können wir in der Betriebshaftpflicht nicht versichern! Deshalb keine neuen Verträge! … sagen die Wissenschaftler: wir haben starke Hinweise und Verdacht auf Schäden, aber keinen 100% Beweis. (Lt. Quarks & Co zeigten schon 2004 mehr als 20% der Studien, dass zumindest Wirkungen, teils sogar Anstiege von Hirntumoren um Faktor 2-4 gefunden wurden. Aber diese Ergebnisse ließen sich nicht reproduzieren) Ja... Jain... Nein sie verbessern sogar kurzzeitig die Denkfähigkeit !sagen die Befürworter (u.a. auch die Wissenschaftshow Quarks & Co oder die Studie TNO) Von Spiegel-Online so auf den Punkt gebracht: Unter dem Einfluss einer UMTS- Sendeanlage scheinen sich Menschen besser erinnern und schneller reagieren zu können, ihnen wird jedoch schwindelig und schlecht dabei.

3 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 3 © LIMES 2008 Grenzwerte, Immissionen, Effekte, Schädigungen

4 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 4 © LIMES 2008 Welche Leistungsflußdichten können bei der heutigen Ausprägung am Körper / Kopf auftreten? Dauer- Strahler! Drahtlose Telefonzen- trale auf Bluetooth- Basis,<10% des Grenzwertes Dauer- Strahler! GSM – und UMTS- Sender (Basisstationen) Erreichen in einigen Fällen mehr als 20% des Grenzwertes Dauer- Strahler! Drahtlose Computer- Verbindung, Kann 80% des Grenzwertes erreichen Spora- discher Strahler! Handy am Kopf über- schreitet u.U. die Grenzwerte, deshalb SAR Dauer- Strahler! Schnurloses Telefon (DECT) Kann 50% des Grenzwertes erreichen Mobilfunkbasisstation Gefahrenbereich darf nur mit Schutzanzug betreten werden (ca. 10 m) Abfragbar unter:

5 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 5 © LIMES 2008 Europäische Länder haben extrem unterschiedliche Grenzwerte Quelle: / 2009 LandFrequenzbereichLeistungsflussdichte Deutsch- land GSM-900 GSM-1800 UMTS/WIMAX 4,5 W/qm 9 W/qm 10W/qm Belgien 900 MHz 1800 MHz 1,17 W/qm 2,08 W/qm (geplant 0,024 W/m²) Italien 3 MHz - 3 GHz1,061 W/m² bei vorübergehender Exposition 0,1 W/m² von 3 MHz - 3 GHz bei Aufenthalt über 4 Stunden Luxem- burg 3 MHz - 3 GHz0,024 W/m² bei dauerhafter Exposition durch Mobilfunkanlagen Sonst gemäß ICNIRP Liechten- stein gemäß ICNIRPAktuell wie in der Schweiz, ab 2013: 0,001 W/m² für Mobilfunkanlagen Schweiz 900 MHz 1800 MHz gemäß ICNIRP für vorübergehende Exposition 0,042 W/m² Bereiche "empfindlicher Nutzung" Russland MHz0,265 W/m² Polen 300 MHz- 300 GHz0,1 W/m² 300 MHz bis 300 GHz 0,1 W/qm bei dauerhafter Exposition, (Wohngebiete) 0,4 W/m² bei vorübergehender Exposition (Fabriken) China Ca. 1% ICNIRP 100% ICNIRP Ca. 2% ICNIRP Ca. 0,1% ICNIRP 100% ICNIRP Ca. 0,01% ICNIRP 100% ICNIRP Ca. 0, 05% ICNIRP Ca. 10% ICNIRP Ca. 1% ICNIRP Ca. 0, 3% ICNIRP Ca. 2% ICNIRP Die höchsten GRW, weil keine Einschränkung Ca. 0, 1% ICNIRP

6 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 6 © LIMES 2008 A-thermische Schäden, die durch Mobilfunk + Co auftreten Weltweit stellen immer mehr Ärzte und Wissenschaftler im Zusammen- hang mit Mobilfunk a-thermische Schäden bei sehr geringen Leistungs- flußdichten (von 1 W/m² bis zu 10µW/m²) fest: Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern (z.B. Hyperaktivität) Blutdruckentgleisungen, die medikamentös immer schwerer zu beeinflussen sind Herzrhythmusstörungen Herzinfarkte und Schlaganfalle immer jüngerer Menschen hirndegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus Alzheimer) und Epilepsie Krebserkrankungen wie Leukämie und Hirntumore in Ohr- und Augennähe Kopfschmerzen und Migräne chronische Erschöpfung und innere Unruhe Schlaflosigkeit und Tagesmüdigkeit Ohrgeräusche Infektanfälligkeit Nerven- und Weichteilschmerzen, die mit üblichen Ursachen nicht erklärbar sind

7 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 7 © LIMES 2008 Besonderer Schutz für Heranwachsende ist erforderlich ! Dramatischer Appell des Russischen Nationalen Komitees zum Schutz vor Nicht – Ionisierender Strahlung (RNCNIRP) (April 2008) Nach Meinung des Russischen Nationalen Komitees zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung sind die folgenden Gesundheitsgefahren für mobil telefonierende Kinder in naher Zukunft wahrscheinlich: Gedächtnisstörungen, nachlassende Aufmerksamkeit, verringerte Lern- und Denkfähigkeiten, zunehmende Reizbarkeit, Schlafprobleme, zunehmende Stressempfindlichkeit, zunehmende Bereitschaft für Epilepsie. Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt Das BfS ist der Auffassung, dass es Hinweise in der wissenschaftlichen Literatur über ein Risikopotential gibt, dessen Existenz und Größe bisher nicht quantifiziert werden kann. Das Gut Kinder zu schützen wird von Seiten des BfS als wesentlich bedeutsamer erachtet als die Vergabe eines Blauen Engels. Das BfS spricht sich deshalb weiterhin gegen die Vermarktung von Kinderhandys aus, selbst wenn diese durch den Blauen Engel gekennzeichnet sind. Die Absorption der elektromagnetischen Energie in einem Kinderkopf ist beträcht- lich höher als in dem eines Erwachsenen (das Gehirn von Kindern hat eine höhere Leitfähigkeit, ist kleiner, die Knochen sind dünner, kürzerer Abstand zur Antenne etc.) Der Organismus von Kindern ist im Ver- gleich zu dem von Erwachsenen empfind- licher. Das Gehirn von Kindern hat eine höhere Empfindsamkeit für die Anhäufung /Akkumulation von negativen Wirkungen unter Bedingungen einer chronischen Bestrahlung durch EMF. EMF bewirkt die Bildung von Prozessen mit erhöhter Nerventätigkeit Die heutigen Kinder werden wesentlich länger Mobiltelefone benutzen als dies die heutigen Erwachsenen tun werden. Warum?Hochkarätige Warnungen

8 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 8 © LIMES 2008 Gibt es gesicherte Beweise für die Schädlichkeit ? Die Antwort: jain streng wissenschaftliche Beweise für die a-thermischen Schäden (Replikation erfolgreich + Peer Review durchlaufen + im Fachjournal veröffentlicht + einige Kriterien mehr) sind immer noch nicht gegeben, weil sie u.a. von den Befürwortern des Mobilfunks und Geldgebern der Studien verhindert werden, aber auch in der Natur der Sache liegen. Es gibt viele (hunderte) internationale Studienergebnisse renommierter Universitäten (1980 bis 2009), die – knapp unterhalb der hohen formalen Hürdegesicherte Beweise - den Schluß nahe legen, dass ganz massive Gesundheitsschäden an Mensch und Tier vorliegen. Diese Studien werden von offiziellen Stellen leider nur als starke Hinweise gewertet und stark diskreditiert, weil sie bisher nicht reproduziert wurden! Einige der wichtigsten Studien der letzten 5 Jahre: Reflex-Studie von Prof. Adlkofer (Metastudie über 11 Teilstudien, 7 EU-Länder) Er war angetreten die Betreiber zu entlasten. Aber das Ergebnis: weit unterhalb der Grenzwerte sind DNA-Brüche festgestellt worden (Auslöser für Krebs). Auch Replikationen in 2007 kommen zu ähnlichem Ergebnis. TNO-Studie (initiiert von drei Niederländischen Ministerien) Ergebnis: Es gibt signifikante Wirkungen bei UMTS-Sendern, die weit unterhalb der Grenzwerte auftreten. Interphone-Studie (läuft seit Jahren in mehreren Ländern der EU mit dem Ziel, heraus- zufinden, ob Mobilfunk Geschwülste / Krebs im Kopf von Handynutzern auslösen kann). Ergebnis: Teilweise (Nutzung > 10 J.) wurden mehr als um Faktor 3 erhöhte Karzinome im Kopfbereich festgestellt. Kaum zu glauben, aber auch in 2009 wurden die vollständigen Ergebnisse noch nicht veröffentlicht?

9 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 9 © LIMES 2008 negative Einflußfaktoren auf die Gesundheit Unstrittig ist inzwischen: Auch a-thermische Größenordnungen des E- Smogs haben schädliche Wirkungen. Diese Schäden werden wissenschaftlich allerdings nur als starke Hinweise geführt. Noch kann keiner belegen, welchen Anteil diese Wirkungen an einer Krankheit haben. Quarks &Co spricht 2007 davon, dass 20% aller relevanten Studien Schäden, zumindest aber Hinweise gefunden haben. Dass die großen Studien (Reflex, Interphone) – trotz jährlicher Entwarnung ( ) jetzt Langzeitschäden einräumen. Es gibt weitere ernstzunehmende Studien, die zusätzlich einen Fenstereffekt festgestellt haben. Der Tropfen, der das Fass überlaufen läßt Tod Krank körperliche Beein- trächtigung Einfluß- faktoren Menschliche Befindlichkeit Rauchen Chemikalien Metalle Stress S traßenverkehr Summenbelastung Asbest EMF = Elektro-Smog

10 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 10 © LIMES 2008 Wirkungen im Gehirn = Schädigungen? (1) Unter Einwirkung elektromagnetischer Felder verklumpen rote Blutkörperchen zu zylinderartigen Gebilden, die wie ein Stapel Geldmünzen aussehen. Zuerst wurde mehreren Personen zwischen 17 und 20 Jahren, die 24 Stunden das Handy nicht benutzen durften, Blut abgenommen. Direkt danach telefonierten die Probanden 20 Sekunden lang mit einem Mobiltelefon. Anschließend wurden noch einmal Blut am Ohrläppchen und am Finger abzuzapfen. Zehn Minuten später wurde die Prozedur noch einmal wiederholt.... Das Ergebnis dieser Feldstudie ist brisant: Nach jedem Telefonat war eine eindeutige Clusterbildung an Ohr und Finger zu erkennen und selbst auf Bildern, die zehn Minuten später aufgenommen wurden, waren noch deutliche Blutcluster sichtbar. Durch die Verklumpung wird das Blut zähflüssiger und kann daher Kapillargefäße und Engstellen leichter Ver- stopfen...Weiterhin wird durch die Oberflächenverkleine- rung der roten Blutkörperchen weniger Sauerstoff transportiert. Dies kann z.B. Herz-Kreislaufbeschwerden zur Folge haben (Hutter u.a. 2002), Müdigkeit, Kopfschmerz, Unkonzentriertheit u.a. hervorrufen. Der Geldrolleneffekt Auch nach 10 Minuten war der Geldrolleneffekt noch nachweisbar.

11 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 11 © LIMES 2008 Wirkungen im Gehirn = Schädigungen? (2) Links ein Schnitt durch ein Rattenhirn ohne Bestrahlung und rechts ein Rattenhirn nach 2 Stunden Handybestrahlung Zerstörung der Blut-Hirn-Schranke Prof. Dr. med. Saalford Rattenhirn

12 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 12 © LIMES 2008 Zerstörung der Blut-Hirn-Schranke (3 ) Öffnung der Blut-Hirn- Membran und Schädigung von Nervenzellen Eine neue Studie aus Schweden wurde von Dr. Eberhardt und seinen Kollegen an der Lund Universität veröffentlicht. Mitverfasser sind die erfahrenen EMF- Forscher Leif Salford und Bertil Persson. Eberhard et al. (2008) berichten, dass eine zweistündige Exposition gegenüber Mikrowellen eines GSM-Mobiltelefons eine erhöhte Durchlässigkeit für Albumine durch die Blut-Hirn-Schranke und eine Nervenschädigung hervorgerufen hatte. 28 Tage nach dieser Exposition wurde gemessen, dass die Albuminaufnahme im Nervengewebe mit dem Vorkommen von beschädigten Nervenzellen signifikant korrelierte. Das niedrigste Expositionsniveau lag bei einer spezifischen Absorptionsrate von 0.12 mW/kg ( W/kg) für eine Dauer von 2 Stunden. Das höchste Expositionsniveau war 120 mW/kg (0.12 W/kg). Das schwächste Expositionsniveau zeigte die grössten Auswirkungen bei der Öffnung der Blut-Hirn- Schranke.

13 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 13 © LIMES 2008 Reflexstudie 12 Forschergruppen aus 7 europäischen Ländern Dieses Projekt wurde durch die EU im 5. Rahmenprogramm (FP5) finanziert Sehr besorgniserre- gend sind die Ergeb- nisse des REFLEX- Projekts. Durch die Stiftung VERUM in München unter Leitung von Prof. Adlkofer geplant und koordiniert und vom Februar 2000 bis Mai 2004 durchgeführt. Das Ziel der Studie war, in isolierten Zel- len im Reagenzglas nach biologischen Effekten von RF-EMF unterhalb des gegen- wärtigen Sicherheits- grenzwertes von 2,0 W/kg für Mobiltelefone zu suchen und zu zeigen, dass es keine biologischen Effekte gibt, die von Bedeu- tung für die Entsteh- ung von gesundheit- lichen Störungen oder gar chronischen Er- krankungen sein könnten. Das Ergebnis war genau das Gegenteil von dem, was erwartet wurde.

14 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 14 © LIMES 2008 Die Reflexstudie (2001 – 2004) Der menschliche Körper verfügt über ein komplexes System von Reparatur- mechanismen, das Fehler auf molekularer und zellulärer Ebene in jeder Art von Zellen aufspüren und korrigieren kann. Geschädigte Zellen, die nicht mehr repariert werden können, werden isoliert und eliminiert. Aber es kann geschehen, dass Defekte nicht gefunden oder falsch repariert werden. Ausserdem ist nicht ausge- schlossen, dass der Reparaturmecha- nismus selbst durch RF-EMF gehemmt wird. Wenn man in Betracht zieht, dass eine Latenzzeit von vielen Jahren - bis zu 20 und mehr - zwischen der ersten gentoxischen Schädigung und dem Ausbruch von Krankheiten wie Krebs und Alzheimer liegt, dann ist die Sachlage schon jetzt alarmierend. Je größer der Schweif, desto aus- geprägter ist die DNA-Schädigung

15 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 15 © LIMES 2008 Aktuelle Schlagzeile der ARD am Freitag, 29.Okt Report Mainz bringt einen 6:30 Minuten Beitrag: Bei Anruf Hirntumor? Mainz. – Erstmals warnt eine europäische Fachbehörde ausdrücklich vor gesundheit- lichen Gefahren des Mobilfunks. Im ARD- Politikmagazin REPORT MAINZ sagte die Direktorin der Europäischen Umwelt- agentur (EEA), Professor Jacqueline McGlade: Handys mögen schwach strahlen, aber es gibt genügend Beweise für Wirkungen auch bei schwacher Strahlung, dass wir jetzt handeln müssen. Es gibt klare Beweise, dass starke Handy-Nutzer, die also ihr Handy etwa 460 Stunden im Jahr genutzt haben und das mehr als 15 Jahre lang, dass sie Ausprägungen von Hirntumoren gezeigt haben, wie Gliomen und anderen Arten von Tumoren. Die Europäische Umweltagentur in Kopenhagen bezieht sich dabei auf einen 600-seitigen Bericht der so genannten Bioinitiative Group, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die 2000 Studien zur Wirkung von Elektromagnetischen Feldern ausgewertet haben. Die Umweltfachbehörde der Europäischen Union ist Mitautor dieses Berichts. Ein zentrales Ergebnis im Bericht: Nach mehr als 10 Jahren Handynutzung erhöht sich das Hirntumorrisiko um 20 bis 200%.

16 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 16 © LIMES 2008 Späte Lehren aus frühen Warnungen: Das Vorsorgeprinzip (seit 1896 – 2000) kommt häufig zu kurz Eine Studie der Europäischen Umweltagentur in 2001 (engl.) Vorwort von Prof. Andreas Troge, Präsident des UBA... Asbest, FCKW, Holzschutzmittel, usw.. Alles Fälle in denen politische Entscheidungen vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Unsicherheit getroffen oder in denen klare Beweise für die Gefährdung der Bevölkerung zunächst ignoriert wurden Das Vorsorgeprinzip ist eine der Säulen des Umweltschutzes in Deutschland. Umweltvorsorge treffen heißt, konkrete Gefahren abwehren, Risiken vermeiden oder wenigstens vermindern, sowie voraussschauend auf die Gestaltung hinzuwirken... Auszüge aus der Einleitung:... Analyse von 12 Fallbeispielen......Umweltchemikalien, infektiöse Krankheiten, Ausbeutung natürlicher Ressourcen So sehr sich die Beispiele unterscheiden, so ähnlich sind die gesellschaftlichen Reaktionsmuster Ersten Hinweisen auf Probleme folgte oft jahrzehntelange wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskussion, oftmals begleitet von politischer Untätigkeit. Zögerlichkeit, Unentschlossenheit und bereitwillige Nachgiebigkeit gegenüber Lobbyinteressen haben in vielen Fällen zu hohen Kosten für die Volkswirtschaften geführt Die daraus resultierenden Schäden sind horrend. Sie übersteigen die Gewinne bei weitem, die sich die Produzenten gefährlicher Güter bis zum Zeitpunkt des Verbots gutschreiben können...

17 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 17 © LIMES 2008 Der irrationale Kern des EMF-Problems von Mobilfunk & Co Es spricht für Geldgier und Bedenken- losigkeit, wenn man die Risiken ver- drängt bis sich die Schäden nicht mehr vertuschen lassen. Wenn unsere Gesellschaft Ja zu der heutigen Ausprägung von Mobilfunk & Co sagt, dann muss sie mit z.Z. noch unbekannt hohen Gesundheitsschäden und Risiken leben ! Aber es ginge auch anders! Durch ein Bündel von Maßnahmen zur vorbeugenden Gesundheitsvorsorge kämen wir in den Zustand: All diese schönen Dienste sind ohne (bzw. mit sehr wenig) Elektrosmog machbar ! Die Fragen, die dies bisher verhindern, lauten lediglich: Wie sicher ist denn, dass es Schäden gibt? Wieso merkt man diese Schäden nicht? Reicht es nicht, wenn wir dann gegen- steuern, sobald die Schäden zu hoch werden? Da anscheinend nicht jeder krank wird, wollen wir erst Klarheit darüber, warum es den Einen trifft, den Anderen nicht? Ist es nicht unverantwortlich, Hysterie zu verbreiten ohne 100%-Beweis? Ja zur mobilen Kommunikation - Nein zur schädigenden Wirkung!

18 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 18 © LIMES 2008 Ende Wirkungen und Schäden Nachfolgend einige Vertiefungsfolien

19 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 19 © LIMES 2008 Aus Chip online , + WDR-Lokalzeit Studie belegt: Handy bremst Gehirn aus Ähnlichkeiten mit Alzheimer Ein Forscher meinte sogar, dass dieser Vorgang dem Krankheitsverlauf bei Alzheimer-Patienten ähnele. Allerdings sei bei Alzheimer die Gehirntätigkeit besonders langsam, während man bei den Telefonnutzern das Tempo noch als normal bezeichnen könne. Ein weiterer Trost: Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, sei bei den Leuten, die oft zum Handy greifen, größer als bei den anderen Personengruppen. Handys verlangsamen die Gehirntätigkeiten. Das belegt eine Studie der holländischen Radboud University. berichtet: eine Gruppe von Wissenschaftler verglich die Gehirntätigkeiten von 100 normalen Handy-Nutzern mit 100 Nicht-Handy-Besitzern und 100 Leuten, die schon jahrelang sehr oft ihr Handy nutzen. Das Ergebnis: Das Gehirn arbeitet bei den Heavy-Usern langsamer als bei den anderen Gruppen. Aktuelle Schlagzeilen (1) Nijmegen - 11/9/2007

20 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 20 © LIMES 2008 Aktuelle Schlagzeilen (2) (Quelle: pte am ) Bundesamt für Strahlenschutz, Berlin: Die deutsche Bundesregierung empfiehlt, den Einsatz von WLAN am Arbeitsplatz oder zuhause wenn möglich zu vermeiden. Grundlage für die Beurteilung möglicher Gesundheitsschäden durch drahtlose Netzwerke ist die spezifische Absorptionsrate (SAR). Sie beschreibt, welche Menge an Strahlungsleistung vom menschlichen Körper aufgenommen wird. Der Grenzwert beträgt 0,08 Watt pro Kilogramm (W/kg) für den ganzen Körper und 2,00 W/kg für Teile des Körpers. Mit Werten von 0,1 W/kg bei minimalem Abstand zu einzelnen Körperteilen liegt WLAN weit unter dem Grenzwert. "Man darf nicht vergessen, dass es sich um eine relativ neue Technologie handelt, die noch weiter erforscht werden muss", zeigt sich Emrich skeptisch - Die deutsche Bundesregierung empfiehlt, den Einsatz von WLAN am Arbeitsplatz oder zuhause wenn möglich zu vermeiden. Um die persönliche Strahlenbelastung zu reduzieren, sei es besser, bei herkömmlichen, kabelgebundenen Netzwerken zu bleiben. "Alle Beweise deuten daraufhin, dass Strahlung innerhalb der Grenzwerte nicht gesundheitsschädlich ist. Nichtsdestotrotz könnten Wirkungsmechanismen bestehen", erklärt Florian Emrich vom Bundesamt für Strahlenschutz gegenüber pressetext.

21 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 21 © LIMES 2008 Aktuelle Schlagzeilen (3) am Fernseher, Computer, Spielekonsolen und Stereoanlagen gehören in vielen Kinder- und Jugendzimmern zur Standardausrüstung. Viele Dinge des alltäglichen Bedarfs wie Radiowecker, Leuchten, Elektroheizungen und verlegte Leitungen gesellen sich häufig unbemerkt hinzu: Eltern ist oftmals nicht bewusst, dass ihre Sprösslinge – umgeben von so viel Elektrik und Elektronik – beim Spielen, Lernen und Schlafen ständig unter Strom stehen. Dauerbelastung vermeiden: So lautet die oberste Regel. Das heißt konkret: Geräte nach unmittelbarem Gebrauch immer ausschalten, Zeitschaltuhren installieren, wenn möglich sogar Stecker ziehen, den körperlichen Abstand zu den Geräten vergrößern und die Zahl der elektrischen Apparate und Hilfsmittel möglichst klein halten. Kommen jedoch Handys als MP3-Player zum Einsatz, wird aus der niedrigschwelligen eine hochprozentige Gefahr. Babyfone: Der Sicherheitsabstand zwischen Babyphon und Bett sollte mindestens anderthalb Meter betragen. Im oder unmittelbar am Kinderbett hat ein Babyphone nichts zu suchen. Bei Nicht- Gebrauch sollte das Gerät stets abgeschaltet werden. Landesverbraucherzentrale, Düsseldorf: Warnung vor zu viel Elektrosmog im Kinderzimmer

22 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 22 © LIMES 2008 Eine internationale Arbeitsgruppe renommierter Wissenschaftler, Forscher und Gesundheitspolitik-Experten (The BioInitiative Working Group) hat ihren Bericht über den Einfluss elektromagnetischer Felder (EMFs) auf die Gesundheit veröffentlicht. Der Bericht äussert schwere Bedenken zur Sicherheit von existierenden öffentlichen Grenzwerten, die regulieren, wie viel EMF von Stromleitungen, Handys und vielen anderen Quellen der EMF- Belastung im täglichen Leben zulässig ist. Der Bericht trägt die wissenschaftlichen Beweise zusammen, die Bedenken über den Einfluss auf die Gesundheit von Menschen erheben, einschliesslich Kinderleukämie (von Stromleitungen und anderen elektrischen Emissionen), Gehirntumoren und Akustikusneurinomen (von Handys und schnurlosen Telefonen) sowie Alzheimerkrankheit. Es liegen Beweise vor, dass EMFs ein Risikofaktor für Krebs sowohl bei Kindern wie auch bei Erwachsenen sind. EMFs von Quellen wie Stark- stromleitungen, elektrischen Gebäudeverdrahtungen sowie Erdungsvorrichtungen von Gebäuden und Geräten werden mit erhöhten Risiken von Kinderleukämie in Zusammenhang gebracht und können später im Leben die Weichen für Krebs bei Erwachsenen stellen. The BioInitiative Working Group, Albany, New York (ots/PRNewswire) Renommierte Wissenschaftler schlagen bezüglich EMF- und HF-Emissionsgefahren Alarm Aktuelle Schlagzeilen (4) Freitag, 31.Aug 2007

23 LandesInitiative Mobilfunk / ElektroSmog in NRW Autor: Gerrit Krause, Tel.: Folie: 23 © LIMES 2008 Aktuelle Schlagzeilen (5) die ARD am Freitag, 29.Okt Report Mainz bringt einen 6:30 Minuten Beitrag: Bei Anruf Hirntumor? Mainz. – Erstmals warnt eine europäische Fachbehörde ausdrücklich vor gesundheitlichen Gefahren des Mobilfunks. Im ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ sagte die Direktorin der Europäischen Umweltagentur (EEA), Professor Jacqueline McGlade: Handys mögen schwach strahlen, aber es gibt genügend Beweise für Wirkungen auch bei schwacher Strahlung, dass wir jetzt handeln müssen. Es gibt klare Beweise, dass starke Handy-Nutzer, die also ihr Handy etwa 460 Stunden im Jahr genutzt haben und das mehr als 15 Jahre lang, dass sie Ausprägungen von Hirntumoren gezeigt haben, wie Gliomen und anderen Arten von Tumoren. Die Europäische Umweltagentur in Kopenhagen bezieht sich dabei auf einen 600-seitigen Bericht der so genannten Bioinitiative Group, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die 2000 Studien zur Wirkung von Elektromagnetischen Feldern ausgewertet haben. Die Umweltfachbehörde der Europäischen Union ist Mitautor dieses Berichts. Ein zentrales Ergebnis im Bericht: Nach mehr als 10 Jahren Handynutzung erhöht sich das Hirntumorrisiko um 20 bis 200%.


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