Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Zentrale IT-Services aus der Perspektive eines Experimentalphysikers Rainer Mankel DESY Hamburg.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Zentrale IT-Services aus der Perspektive eines Experimentalphysikers Rainer Mankel DESY Hamburg."—  Präsentation transkript:

1 Zentrale IT-Services aus der Perspektive eines Experimentalphysikers Rainer Mankel DESY Hamburg

2 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing2 Typische Perspektiven (Langjähriger) DESYaner hat sich an alles gewöhnt & glaubt daß es so normal ist etablierter Arbeitsstil, kennt Lösungen für seine IT- Probleme kennt Ansprechpartner oft sehr konservativ (Userid f15xyz...), lieber nichts ändern Gastwissenschaftler (Student oder PostDoc) kennt Situation an anderen Instituten findet übereinstimmende wie abweichende Konzepte erwartet standardisierte Services sucht Information, Lösungen und Ansprechpartner Experiment-Computing Klare Aufgaben bei Rekonstruktion und Datenalyse Gastwissenschaftler (Dignified Professor) kein signifikanter CPU- Verbrauch Schwerpunkt auf elementaren Services: Kommunikation, Drucken, vergessenes Passwort fixen, versehentlich gelöschte Files zurückholen

3 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing3 Gestern & Heute Gestern ging man nach Hause wenn –der Strom ausfiel –die IBM down war Heute geht man nach Hause wenn –Strom oder Netzwerk ausfallen –AFS nicht geht (z.B. Binary Server) –OSM oder dCache ein größeres Problem haben –das Netzwerk-Kabel für das Notebook fehlt

4 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing4 Experiment-Computing (z.B. ZEUS) 50 M 200 M Events/year Interactive Data Analysis Tape storage incr TB/year ~450 Users Disk storage 3-5 TB/year Data mining MC production Data processing/ reprocessing

5 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing5 Number Crunching: die Farmen HERA-II bringt (zumindest langfristig...) steigende Ereignisraten & Datenmengen: –Ereignisgröße, Ereignisraten -> höhere Datenraten Aber auch: die Standards bei der Analysegeschwindigkeit wachsen ständig –Abstand zwischen letzter Batch Analyse und Präsentation der Daten (z.B. Kollaborationstreffen) wird immer kleiner früher 4 Wochen, jetzt 1 Woche Moderne PC-Farmen und Commodity Fileserver bringen die nötige Leistung, verlangen aber auch der zentralen Infrastruktur immer mehr ab –Installation, Stromversorgung –Netzwerk –Konsolzugang

6 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing6 Leistungssprung für HERA-II Rekonstruierte Ereignisse (pro Tag) 450 k 1.5 M 3 M

7 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing7 Commodity Computing: Fluch & Segen HERA-Experimente verwenden ca. 100 Farm-PCs pro Experiment –ca. 500 Farm-PCs bei DESY-HH Typische Lebensdauer 3-4 Jahre –1999: 350 MHz 2002: Dual 2.2 GHz Sehr wichtig: Hardware-Installationssupport Linux-Support Konsolzugang Konfigurationspflege Daß PC-Spiele und HEP-Analyseprogramme dieselbe Hardware benutzen, ist vermutlich nur ein Zwischenstadium –1U-Server ? –Systemlösungen? –Was kommt nach Linux?

8 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing8 Zum Vergleich: Fermilab Fermilab hat im September auf einen Schlag 434 PCs geliefert bekommen –beachtliche logistische Herausforderung: was tun wenn der Laster kommt? –wohin mit all den Kartons (Burn-in Phase), wo einstöpseln? –Abwärme Verdoppelt die Zahl der Einheiten (bei gleichbleibendem Personalstand) Auch wir müssen lernen, wie man wirklich große Systeme unterstützen kann

9 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing9 File Server Geänderte Paradigmen: Vergrößerung der Disk Area reduziert Zahl der Zugriffe auf die Tape Library ZEUS Disk Space (Ereignisdaten): –Anfang 2000: 3 TBdavon FC+SCSI:100% –Mitte 2001: 9 TB 67% –Mitte 2002:18 TB 47% Notwendiges Wachstum war in der Form nur mit Commodity Komponenten möglich

10 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing10 DESY - eine Erfolgsstory Linux schaffte es in den letzten Jahren von Null Support zu einer strategischen Plattform Andere (Vendor-) UNIX auf dem Rückzug

11 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing11 dCache Leistungsfähige Mass Storage Middleware für alle DESY-Gruppen –hat bei ZEUS tpfs (1997) und SSF (2000) abgelöst Erlaubt den Aufbau großer, verteilter Cache Server Systeme Nun ein Schlüsselsystem für die HEP-Experimente Zuverlässigkeit muss immer weiter perfektioniert werden Output (User read) Input (Staging)

12 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing12 Interaktive Umgebung Desktops und Workgroup Server Primäre Funktionen: –Rechenpower & Plattenplatz für interaktive Analyse –Integration of Linux (WGS) and Windows (Desktop) –Basisstation für mobiles Computing (notebooks) Probleme: –Crossmounts der Platten zwischen Workgroup Servern und Desktops Verwaltung, Performance, Stabilität (NFS) –Cross Platform Support Wir brauchen einen Large File Space –skalierbar –exportiert Verzeichnisse auf alle Rechner –unterstützt UNIX und Windows –Zentrales Backup

13 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing13 Netzwerke So wichtig wie Elektrizität In kaum einem Bereich waren Verbesserungen in den letzten Jahren so stark spürbar –switched networks –Gb backbone –Dynamische VLANs –Funk-LANs In kaum einem Bereich gewöhnt man sich so schnell daran Zukunft: –lohnt es sich, noch Fast Ethernet zu kaufen? –10 Gbit Ethernet wird kommen –Funk-LAN auf dem gesamten Campus ? (oder zumindest in Geb. 1a-e...)

14 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing14 Veränderung der kollaborativen Umgebung Bisher waren HEP-Kollaborationen stark DESY-zentrisch Zukunft: Rolle der externen Institute wird gestärkt Beispiel: neues ZEUS Event Display –portabler C++ Client –Client/Server Struktur –Zugriff auf zentrale Geometrie und Ereignisdaten via HTTP auf Programme und dynamische Bibliotheken via AFS –auch Online-Events überall sichtbar New vertex detector within calorimeter (new ZEUS event display)

15 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing15 Kollaborative Applikationen (Forts.) DESY sollte die Unterstützung der externen Institute weiter verbessern In Zukunft wird GRID-Computing die Standards setzen Verallgemeinerung des WWW auf Hochleistungscomputing Virtuelle Communities Resource Sharing Es ist wichtig, den Anschluß nicht zu verpassen Pilotprojekt?

16 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing16 Kollaborative Arbeit: Meetings Nicht mehr zeitgemaess: Wie organisiert man Meetings so, dass elektronische Praesentationen automatisch vom Sprecher aufs Web hochgeladen werden und von dort abgerufen werden koennen?

17 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing17 Eine ZEUS-Lösung: ZEMS ein Groupware Tool fuer DESY?

18 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing18 ist das wichtigste Kommunikationsmittel großer internationaler Kollaborationen Niemand kann mit so vielen Kollegen mehr per Telefon, Fax oder selbst Meetings kommunizieren Schnelligkeit und Zuverlässigkeit der bestimmen die Effizienz Viele Wissenschaftler organisieren ihren gesamten Arbeitsablauf mittels Mailbox, Mailfolder etc (Schicken Sie mir eine Mail) Probleme & Herausforderungen: Mobiler Zugang (SSL-basierter Zugriff auf SMTP Server) Schnelligkeit Spam Vernetzung von Mailinglisten mit Kollaborationsverzeichnissen etc

19 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing19 Home-Computing - RAS Immer mehr Systeme der Experimente erlauben Ferndiagnose per Internet Experten diagnostizieren ihre Systeme von Zuhause, greifen in die Steuerung ein Probleme: Zugriffsrechte ISDN ist für viele Anwendungen zu langsam VPN ist essentiell Wie können wir DSL einbinden? (entsprechend Callback)

20 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing20 Der Travelling Scientist HEP-weiter Trend zum mobilen Computing wird auch bei DESY zunehmen Der Travelling Scientist reist typischerweise mit einem Notebook, und will, wo immer er ist (DESY, CERN, FNAL, Starbucks, zuhause), Zugang zu –seiner –seinem Webserver –seinem Homeverzeichnis –irgendeinem Scanner und Drucker Typische Probleme: –Netzwerkverbindung (Classical & Wireless) –Netzwerkprivilegien, Zugriff auf Peripherie –Limitierungen des Mailservers –Konfiguration des Notebooks

21 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing21 Das Applikations-Defizit Der Zugang zu allgemeinen Applikationen ist verbesserungsfähig Beispielsweise werden zur Anfertigung von Vorträgen, Bildern etc oft die seltsamsten Programme benutzt Gründe: –Betriebssystem und Applikation passen nicht zusammen –Unkenntnis & fehlender Überblick –fehlende Anlaufstellen bei Problemen Auswege: transparenter Zugang zu UNIX und Windows für jeden Wissenschaftler Knowledge Database – die wichtigsten Probleme bei Word, StarOffice, PowerPoint, DreamWeaver, PhotoShop etc (& ihre Lösung) Expertenhilfe aus dem Rechenzentrum Besondere Unterstützung fuer Schlüsselapplikationen (z.B. ROOT) UNIX Windows

22 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing22

23 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing23 DESY: Powered by ??? Es gibt nur eine wirkliche Rechtfertigung für die hohen öffentlichen Mittel, die DESY zu seiner Finanzierung braucht: –Spitzenforschung auf absolutem Weltniveau Meßbare Qualitätskriterien: –Zahl der Publikationen, Artikel, Zitierungen –Zahl der auswärtigen Wissenschaftler –Zahl der Doktorarbeiten –Unterstützung von Universitätsgruppen etc

24 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing24 Ausblick Die technischen Möglichkeiten werden sich weiterentwickeln, ebenso die Ansprüche Auch die zentralen Dienste werden internationaler werden, in globalen Kooperationen arbeiten Die Zusammenarbeit zwischen zentralen Diensten & IT wird sich intensivieren Es wird immer mehr Nutzer geben, die DESY noch nie gesehen haben. Wir sollten mehr für die externen Gruppen tun

25 1-Oct-2002R. Mankel, DESY Computing25 DESY-Computing vor 10 Jahren… Es hat sich sehr viel getan... Es wird sich auch in Zukunft noch viel tun.


Herunterladen ppt "Zentrale IT-Services aus der Perspektive eines Experimentalphysikers Rainer Mankel DESY Hamburg."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen