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Evangelischer Entwicklungsdienst Wir über uns

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Präsentation zum Thema: "Evangelischer Entwicklungsdienst Wir über uns"—  Präsentation transkript:

1 Evangelischer Entwicklungsdienst Wir über uns
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Wir über uns Berlin, Powerpoint-Präsentation zur Arbeit von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Herausgeber: Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung Postfach 10061 Berlin Telefon: Internet: Spendenkonto , Bank für Kirche und Diakonie, BLZ Redaktion: Thorsten Lichtblau Gestaltung: Factor Design Layout: Thomas Knödl Berlin, November 2012

2 Den Armen Gerechtigkeit Wir über uns
Foto: Christof Krackhardt (Projekt: Das Comeback der tollen Knolle, Peru)

3 Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
Wer wir sind weltweit tätiges Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland Projekte in fast 100 Ländern rund um den Globus Ziel: armen und ausgegrenzten Menschen helfen, aus eigener Kraft ihre Lebenssituation zu verbessern in Deutschland und Europa: das Bewusstsein schärfen für den Zusammenhang zwischen unserem Lebensstil und Hunger und Armut in den Entwicklungsländern Neues Foto suchen! Foto oben: Frank Schultze (Projekt: Gebt uns unser Land, Bangladesch) Foto unten: Paul Hahn (Aktion vor dem Bundeskanzleramt im Rahmen der Kampagne „Niemand is(s)t für sich allein“)

4 Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Wer wir sind
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und Diakonie Deutschland bilden zusammen das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung. gemeinsame Aufgabe: eintreten für Menschen, die unter Armut und Ungerechtigkeit leiden – hierzulande und in aller Welt Sitz: Berlin -> Nähe zu Parlament, Bundesregierung, Ministerien, Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen Gründung des neues Werks: 2012 Hintergrund: Fusion zwischen Diakonischem Werk der EKD und dem Evangelischen Entwicklungsdienst Geschäftsstelle des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung, Caroline-Michaelis-Str. 1, Berlin (Foto: Brot für die Welt) 4

5 Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Wer wir sind
Bis 2012 Seit 2012 Mit der Gründung des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung reagieren die evangelischen Kirchen in Deutschland auf die Anforderungen einer globalisierten Welt. Das neue Werk mit Sitz in Berlin führt die Kompetenzen des Diakonischen Werks der EKD, mit seiner Aktion Brot für die Welt und der Diakonie Katastrophenhilfe, mit denen des Evangelischen Entwicklungsdienstes zusammen. Die internationale Entwicklungsarbeit und die nationale diakonische Arbeit werden so enger miteinander verzahnt, bleiben aber in den Teilwerken Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband als eigene Geschäftsbereiche bestehen. Die Fusion schafft wertvolle Synergien und ermöglicht neue Impulse. Sie lässt die evangelischen Landes- und Freikirchen sowie die Landes­ und Fachverbände der Diakonie mit einer Stimme für Menschen eintreten, die unter Armut und Ungerechtigkeit leiden – hierzulande und in aller Welt.

6 Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Wer wir sind Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung Nationale Aufgaben Internationale Aufgaben Die Diakonie Deutschland ist der soziale Dienst der evangelischen Kirchen. Als großer Wohlfahrtsverband begleitet und unterstützt sie pflegebedürftige und kranke Menschen, Kinder und Familien, Menschen mit Behinderungen sowie Menschen in Not und in sozial ungerechten Verhältnissen. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst ist das Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen. Es fördert langfristige Entwicklungsprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Arbeitsschwerpunkte sind Ernährungssicherung, Bildung und Gesundheit, Menschenrechte und Frieden sowie die Bewahrung der Schöpfung. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet in akuten Krisen humanitäre Soforthilfe. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und sich nicht aus eigener Kraft aus dieser Notlage befreien können. Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität.

7 Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
Organigramm

8 Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Unsere Wurzeln
Brot für die Welt: 1959 als (Spenden-)Aktion der evangelischen Landes- und Freikirchen gegründet Hintergrund: Not in vielen Teilen der Welt, aber auch Dankbarkeit für die selbst empfangene Hilfe nach dem Zweiten Weltkrieg ursprünglich als einmalige Aktion gedacht schon bald feste Einrichtung unter dem Dach des Diakonischen Werks Als die Aktion Brot für die Welt 1959/60 zum ersten Mal durchgeführt wurde, lag die Abwicklung beim „Hilfswerk der Kirchen“. Dieses Hilfswerk und die Innere Mission bildeten später gemeinsam das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Darum wurde die Aktion Brot für die Welt Teil des Diakonischen Werkes der EKD und damit auch der Diakonischen Werke der Landeskirchen. Highlights aus der Geschichte von Brot für die Welt: Aktion ‚e‘: thematisierte den Zusammenhang zwischen dem Ressourcenverbrauch im Norden und den Entwicklungsmöglichkeiten im Süden. Zur Aktion erschienen 1978 bis 1980 vier Magazine mit Hintergrundinformationen und praktischen Tipps für ein einfacheres, nachhaltigeres Leben. Hunger durch Überfluss: Motto der 24. Aktion 1983, fragte nach dem Zusammenhang zwischen der Überproduktion der subventionierten Landwirtschaft in Europa und dem Hunger in den Ländern des Süden. Das Motto rief heftige Kritik hervor, etwa vonseiten des Deutschen Bauernverbandes. Rolle von Frau und Mann, HIV/Aids, Fairer Handel, Kinderarbeit: Weitere Themen, die Brot für die Welt in die deutsche Öffentlichkeit getragen hat, um sowohl national als auch global zu Verhaltensveränderungen anzuregen und Veränderungen in Politik und Gesellschaft zu erreichen. Foto: Plakat der 4. Aktion (Hungerhand von Grafiker Rudi Wagner)

9 Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Unsere Wurzeln
Evangelischer Entwicklungsdienst: gegründet 1999 Hintergrund: Zusammenschluss mehrerer kirchlicher Hilfswerke Dienste in Übersee (DÜ): gegründet 1960 Evangelische Zentralstelle für Entwicklungshilfe (EZE): gegründet 1962 Kirchlicher Entwicklungsdienst (KED): gegründet 1968 Ökumenisch-Missionarischer Weltdienst des Evangelischen Missionswerkes (EMW-ÖMW) 2003: Integration des Ökumenischen Studienwerkes (ÖSW): gegründet 1972 Finanzierung: überwiegend durch staatliche und kirchliche Mittel Der Evangelische Entwicklungsdienst entstand 1999 aus dem Zusammenschluss mehrerer kirchlicher Hilfswerke: Dienste in Übersee wurde 1960 als Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Kirchen in Deutschland gegründet. Hauptziel war die Vermittlung von Fachkräften in Entwicklungsländer. Die Prinzipien der Arbeit haben sich bis heute bewährt: Fachkräfte wurden nur auf ausdrückliche Anforderung der selbständigen Partner vermittelt, die Organisation führte keine eigenen Projekte durch. Sie befristete die Mitarbeit in überseeischen Aufgabengebieten und band sie in ökumenische Strukturen ein. Für Dienste in Übersee wurde Partnerschaft der Schlüsselbegriff und ein Ausdruck der aktiven Teilhabe an weltweiter Ökumene. Bis 1999 vermittelte Dienste in Übersee fast Fachkräfte. Die Evangelische Zentralstelle für Entwicklungshilfe (EZE) wurde ebenso wie die Katholische Zentralstelle für Entwicklungshilfe (KZE) 1962 gegründet. Mit der Gründung gingen die Kirchen auf das Angebot der Bundesregierung ein, ihnen öffentliche Mittel zur Förderung von Entwicklungsvorhaben zur Verfügung zu stellen. Subsidiarität und Programmautonomie waren dabei entscheidende Grundsätze: Der Staat ergänzte mit seinen Mitteln die kirchlichen Gelder – die Kirchen waren bei Projektauswahl und -gestaltung autonom. Die EZE ist bis heute Vertragspartnerin des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die EZE-Mitgliederversammlung ist eng mit dem Aufsichtsrat des EWDE verknüpft. Die Mittel des BMZ werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Brot für die Welt bearbeitet. Der Kirchliche Entwicklungsdienst (KED) hatte seinen Ursprung in einem Aufruf der EKD-Synode im Jahr 1968 in Berlin-Spandau. Darin forderte die Synode die Landeskirchen auf, freiwillig mindestens zwei Prozent ihrer Steuereinnahmen für den Kampf gegen Armut und Hunger zur Verfügung zu stellen. Dem Aufruf folgten alle Landeskirchen – auch wenn die zwei Prozent nur selten erreicht wurden. Mit den Mitteln, die jährlich eine Höhe von etwa 45 Millionen Euro erreichten, wurden Projekte von Partnern im Süden zur Armutsbekämpfung aber auch entwicklungspolitische Bildungs- und Lobbyarbeit in Deutschland finanziert. Mit der Gründung des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) und dem Zusammenschluss der verschiedenen Hilfswerke wurden bestehende Schwächen wie unübersichtliche Gremienstrukturen, die Parallelentwicklung selbstständig arbeitender Werke und die Schwerfälligkeit beim Umsetzen von Beschlüssen beseitigt. Es wurde ein Werk geschaffen, das Projekt-, Lobby- und Bildungsarbeit sowie die Vermittlung von Fachkräften in sich vereinigte. 2003 ging das Ökumenische Studienwerk (ÖSW) im EED auf und ergänzte die bereits bestehende Stipendienarbeit. Mit seiner Arbeit konnte der EED das Profil der Kirchen in der Entwicklungszusammenarbeit stärken. Highlights aus der Geschichte des Evangelischen Entwicklungsdienstes: - Der EED hat in vielfacher Weise auf das Thema Lebensmittelverschwendung und –vernichtung hingewiesen, nicht zuletzt durch die Förderung des Films „Taste the Waste“. Nach intensiver Lobbyarbeit in Berlin und Brüssel nahm sich auch die Politik des Themas an. Nun ist es in aller Munde.

10 Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Unsere Werte
Unsere Arbeit wurzelt in dem Glauben, der die Welt als Gottes Schöpfung bezeugt in der Liebe, die gerade in dem entrechteten und armen Nächsten ihrem Herrn begegnet in der Hoffnung, die in der Erwartung einer gerechten Welt nach Gottes Willen handelt Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst versteht sich als Teil der weltweiten Christenheit Zusammenarbeit mit Kirchen und kirchlichen Hilfswerken in aller Welt Mitarbeit in ökumenischen Netzwerken Foto: Christof Krackhardt (Projekt: Der ewigen Dürre trotzen, Kenia)

11 Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
Unsere Arbeitsbereiche Projektarbeit Gestaltung der Förderpolitik Bearbeitung von Anträgen Begleitung von Projekten Personalprogramm Fachkräftevermittlung Freiwilligenarbeit Stipendienprogramm Inlandsarbeit Politikdialog Öffentlichkeitsarbeit Bildungsarbeit Detailliertere Infos zu den verschiedenen Arbeitsbereichen folgen auf den weiteren Folien.

12 Projektarbeit Zahlen und Fakten
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst unterstützt mehr als Projekte in fast 100 Ländern rund um den Globus. Brot für die Welt förderte im Jahr 2011 insgesamt 968 Projekte in 73 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Der Evangelische Entwicklungsdienst förderte im selben Jahr Projekte in 76 Ländern.

13 Projektarbeit Zahlen und Fakten
Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen Projektpartner sind Kirchen kirchennahe Organisationen Nichtregierungsorganisationen Förderung nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst führt keine „eigenen“ Projekte durch, sondern fördert einheimische Partnerorganisationen, denen Finanzmittel, Begleitung und Beratung zur Verfügung gestellt werden. Die Projekte werden in der Regel für drei Jahre bewilligt. Danach ist eine Weiterförderung möglich. Als evangelisches Hilfswerk arbeitet Brot für die Welt naturgemäß eng mit kirchlichen Partnern zusammen. Eine Förderung geschieht aber unabhängig von Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung. Die Förderung basiert auf dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“, das heißt die Zielgruppen sollen in die Lage versetzt werden, ihre Interessen nach einer gewissen Zeit eigenständig und eigenverantwortlich weiterzuverfolgen. Foto oben: Thomas Lohnes Foto unten: Jörg Böthling

14 Thematische Schwerpunkte
Projektarbeit Thematische Schwerpunkte Ernährung Bildung Gesundheit Wasser Menschenrechte und Frieden Bewahrung der Schöpfung Frauen Kinder und Jugendliche „Brot“ bedeutet für uns mehr als Nahrung. Im Sinne Martin Luthers verstehen wir darunter alles, was der Mensch zum Leben braucht. Mehr Informationen zu den thematischen Schwerpunkten von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst finden Sie auf den folgenden Folien. 14

15 Projektarbeit Ernährung Stärkung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft
Förderung umweltfreundlicher und standortgerechter Anbaumethoden Einsatz für das Recht auf Nahrung und für gerechte Handelsbedingungen Eintreten für eine internationale Regulierung des Umgangs mit Land und natürlichen Ressourcen Ernährung Obwohl weltweit grundsätzlich genügend Nahrung produziert wird, treten immer wieder Ernährungsengpässe und Hungerkatastrophen auf. Momentan hungern fast 900 Millionen Menschen. Über 80 Prozent der weltweit Hungernden leben auf dem Land. Damit die betroffenen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sich und ihre Familien angemessen ernähren können, stärkt Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst die bäuerliche Landwirtschaft und leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Mit umweltfreundlichen und nachhaltigen Anbaumethoden, die dem jeweiligen Boden und Klima angepasst sind, können die Kleinbauernfamilien ihre Erträge langfristig steigern. Die Partnerorganisationen von Brot für die Welt helfen ihnen, geeignete Bewässerungsmethoden zu finden, das Saatgut weiterzuentwickeln und die landwirtschaftlichen Erzeugnisse erfolgreich zu vermarkten. Mit seiner Lobbyarbeit setzt sich Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst weltweit für das Recht auf Nahrung und mehr Handelsgerechtigkeit ein. Dazu zählt auch das Aufzeigen von globalen Zusammenhängen – etwa Nahrungsmittelknappheit im Süden wegen des Anbaus von Energiepflanzen oder Futtermitteln für den europäischen Markt – sowie die Stärkung des Fairen Handels in Deutschland. Denn wir sind sicher: Es ist genug für alle da – wenn wir sorgsam mit den vorhandenen Ressourcen umgehen. Foto: Christoph Püschner (Projekt: Der ewigen Dürre trotzen, Kenia)

16 Projektarbeit Bildung
Förderung von Bildungs- und Ausbildungsprojekten, vor allem in ländlichen Gebieten und städtischen Armenvierteln Einforderung des Rechts auf Bildung, insbesondere für ethnische Minderheiten und andere benachteiligte Bevölkerungsgruppen Unterstützung der Partnerorganisationen in ihrem Eintreten für Bildungsreformen Bildung Immer noch können fast 800 Millionen Menschen weltweit weder lesen noch schreiben. Zwei Drittel davon sind Frauen und Mädchen. Ihnen wird in den Ländern des Südens häufig der Schulbesuch verwehrt. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst hilft ihnen, ihr Recht auf Bildung einzufordern, und fördert Projekte, in denen Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene aus- oder weitergebildet werden. Denn wir sind der Überzeugung: Bildung ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung. Foto: Thomas Lohnes (Projekt: Ein Zuhause für die Ausgestoßenen, Kolumbien)

17 Projektarbeit Gesundheit
Unterstützung von Gesundheitsprogrammen, vor allem in ländlichen Regionen Projekte zur Förderung und Wiedereingliederung von Menschen mit Behinderungen Förderung der HIV/Aids-Aufklärung an Schulen und Gesundheitseinrichtungen Einsatz dafür, dass HIV-Infizierte Zugang zu Medikamenten erhalten Gesundheit Immer noch leiden Millionen von Menschen an vermeidbaren Krankheiten wie Tuberkulose, Malaria, Typhus oder Cholera. Ursachen für die massive Verbreitung von Infektionskrankheiten sind vor allem der fehlende Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen, mangelndes Wissen über Ansteckungsrisiken sowie eine schlechte medizinische Versorgung. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst unterstützt weltweit Basisgesundheitsdienste. Arme und Bedürftige erhalten eine medizinische Versorgung und werden über die Ursachen von Krankheiten und Möglichkeiten der Vorbeugung aufgeklärt. Ein Schwerpunkt der Gesundheitsarbeit von Brot für die Welt ist der Kampf gegen HIV und Aids: Brot für die Welt fördert Selbsthilfegruppen und Initiativen zur Pflege und Betreuung von Aids-Kranken. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, leisten die Partner vor Ort Aufklärungsarbeit und bieten HIV-Tests an. Gefördert werden auch Projekte, die Vorurteile abbauen, sich für einen offenen Umgang mit HIV und Aids stark machen und gegen die Diskriminierung von HIV-Infizierten wenden. Auf nationaler und internationaler Ebene setzt sich Brot für die Welt dafür ein, dass alle HIV-Infizierten endlich Zugang zu lebensverlängernden Medikamenten erhalten. Denn wir sind der Meinung: Jeder Mensch hat das Recht auf den Schutz seiner Gesundheit. Foto: Uta Wagner (Projekt: Lachen ist die beste Medizin, Russland)

18 Projektarbeit Wasser Unterstützung von Projekten zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung, vor allem im ländlichen Raum Förderung der Entwicklung von angepassten Systemen sparsamer und effizienter Wassernutzung Engagement für eine sozial gerechte und nachhaltige Wasserpolitik Wasser Rund 1,2 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu Trinkwasser. Deswegen greifen sie oft notgedrungen auf verschmutztes Wasser zurück. Häufig erkranken sie daran. Gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen setzt sich Brot für die Welt dafür ein, dass Menschen Zugang zu sauberem Wasser bekommen. Denn wir sind der Überzeugung: Alle Menschen haben ein Recht auf Wasser. Foto: Jörg Böthling (Projekt: Quell der Zuversicht, Laos)

19 Menschenrechte und Frieden
Projektarbeit Menschenrechte und Frieden Beistand für Menschen, die Opfer von staatlicher Gewalt und Willkür geworden sind Unterstützung von Organisationen, die Menschenrechtsverstöße dokumentieren und Rechtsbeistand leisten Förderung des Dialogs zwischen den Religionen und der Versöhnung verfeindeter Volksgruppen Einsatz für Demokratie und zivilgesellschaftliche Teilhabe Menschenrechte und Frieden Kriege und Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung sowie die Verletzung der Menschenrechte verhindern und zerstören Entwicklung. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und seine Partnerorganisationen setzen sich deshalb aktiv für eine Kultur des Friedens ein. Brot für die Welt fördert den Dialog zwischen den Religionen und die Versöhnung verfeindeter Volksgruppen. Außerdem hilft die Organisation dabei, demokratische Strukturen aufzubauen und Machtmissbrauch zu verhindern. Brot für die Welt unterstützt Menschen, die Opfer von staatlicher Gewalt und Willkür geworden sind, ebenso wie Organisationen, die Menschenrechtsverstöße dokumentieren und Betroffenen Rechtsbeistand leisten. Neben der finanziellen Unterstützung benötigen Menschenrechtsorganisationen vor allem auch eine internationale Begleitung, um vor Übergriffen möglichst gut geschützt zu sein. Eins ist klar: Ohne die Einhaltung der Menschenrechte und dauerhaften Frieden kann die weltweite Armut nicht überwunden werden. Foto: Christoph Püschner (Projekt: Nein zur Gewalt, DR Kongo)

20 Bewahrung der Schöpfung
Projektarbeit Bewahrung der Schöpfung Unterstützung von Kleinbauernfamilien, Landlosen und Indigenen in ihrem Kampf gegen die Zerstörung der Umwelt und den Raubbau an der Natur Förderung von Projekten, in denen die Folgen des Klimawandels gemildert werden Einsatz für eine nachhaltige und zukunftsfähige Lebens- und Wirtschaftsweise Die Bewahrung der Schöpfung ist ein zentrales Anliegen von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst. Denn die Folgen von Umweltzerstörungen und die Auswirkungen des globalen Klimawandels stellen für viele Menschen in den Entwicklungsländern schon jetzt eine existenzielle Bedrohung dar. So führen Hitzewellen und Überschwemmungen in den Ländern des Südens immer häufiger zu Ernteausfällen und Hungersnöten. Denn als Christinnen und Christen glauben wir: Gott hat uns aufgegeben, die Erde zu bebauen und zu bewahren. Foto: Anel Sancho Kenjekeeva (Projekt: Grüne Oase inmitten der Ödnis, Mexiko)

21 Projektarbeit Frauen Unterstützung von Initiativen, die Frauen fördern und sie befähigen, ihre Rechte einzufordern Infragestellen von traditionellen Rollenbildern Förderung von Projekten, die Männer und Frauen gleichermaßen berücksichtigen In vielen Teilen der Welt haben Frauen weitaus weniger Möglichkeiten als Männer, selbstbestimmt zu leben. Väter, Brüder und Ehemänner entscheiden über ihren Kopf hinweg, ob und wie lange sie zur Schule gehen, wen sie in welchem Alter heiraten oder wie viele Kinder sie bekommen. Frauen arbeiten mehr als Männer, verdienen aber deutlich weniger und besitzen nur sehr selten eigenes Land. Zudem sind sie häufig Opfer sexueller und häuslicher Gewalt. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst setzt sich auf verschiedene Arten für ein Ende der Benachteiligung und für mehr Geschlechtergerechtigkeit ein. Denn die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist eine zentrale Voraussetzung für die Überwindung von Armut. Foto: Christof Krackhardt (Projekt: Kleines Geld – große Wirkung, Philippinen)

22 Kinder und Jugendliche
Projektarbeit Kinder und Jugendliche Förderung von Projekten, die (ehemaligen) Kinder-arbeitern, Straßenkindern und Kindersoldaten Schutz und Halt bieten Bildungs- und Ausbildungsprogramme für Kinder und Jugendliche Unterstützung von Ernährungs- und Gesundheits-programmen, von denen zuallererst die Kinder profitieren Kinder und Jugendliche leiden besonders unter der vielerorts vorherrschenden Armut. Fast zehn Millionen Kinder unter fünf Jahren sterben jährlich an vermeidbaren Krankheiten und Unterernährung, fast 200 Millionen Jungen und Mädchen unter 14 müssen arbeiten, mehr als 100 Millionen Kinder und Jugendliche leben ohne Schutz und ohne Perspektive auf der Straße. In vielen Konflikten werden Minderjährige als Kindersoldaten missbraucht. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst setzt sich für die Belange von Kindern und Jugendlichen ein. Denn jedes Kind hat das Recht auf ein menschenwürdiges Leben. Foto: Christian Nusch (Projekt: Eine etwas andere Familie, Argentinien)

23 Schritt für Schritt zum Erfolg
Projektarbeit Schritt für Schritt zum Erfolg Antrag Buchprüfung Schlussbericht 3. Rate Prüfung Buchprüfung Projektvorlage Zwischenbericht Bewilligung 2. Rate Anträge erreichen Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst mehrheitlich auf direktem Wege. Oft haben Antragsteller bereits Kontakte zu anderen Partnerorganisationen oder werden über andere Stellen auf Brot für die Welt hingewiesen. Die Anträge werden zunächst geprüft, insbesondere im Hinblick auf inhaltliche Kriterien und die jeweilige Länderstrategie. In der Regel sind weitere Rückfragen notwendig. Um den Antragsteller und sein Vorhaben beurteilen zu können, werden unter anderem Empfehlungen von Projektpartnern oder Gutachten eingeholt. Die letztendliche Entscheidung über die Förderung der Projekte trifft der Ausschuss Entwicklungsdienst und humanitäre Hilfe. Seine Mitglieder werden von der Konferenz Diakonie und Entwicklung der EKD benannt. Nach der Bewilligung schließt Brot für die Welt mit dem Projektpartner einen Vertrag, in dem die gegenseitigen Rechte und Pflichten geregelt sind. Die Partner verpflichten sich zur Einhaltung spezifischer Standards wie beispielsweise der Berichterstattung über den Projektfortschritt und einer jährlichen Buchprüfung durch eine unabhängige Gesellschaft. Die Finanzmittel werden ratenweise ausbezahlt. Nach Beendigung eines Projekts legt die Partnerorganisation einen Schlussbericht vor. Darin analysiert und beurteilt sie selbst die geleistete Arbeit und beschreibt die Wirkung auf die Begünstigten. Sollte zur Fortsetzung oder zur Ausweitung eines Projekts weitere finanzielle Hilfe nötig sein, kann die Organisation einen erneuten Antrag stellen. Foto: Christoph Püschner (Projekt: Der ewigen Dürre trotzen, Kenia) Vertrag 1. Rate Zwischenbericht Buchprüfung

24 Projektarbeit Fachberatung
Beratung und Schulung von Partnerorganisationen Ziel: Qualität der Arbeit verbessern Bereiche: Organisationsentwicklung Stärkung der Selbsthilfekapazitäten Diversifizierung der finanziellen Ressourcen Wirkungsorientierung Finanzmanagement Arbeitsweise: Kooperation mit lokalen Fachleuten bzw. Beratungsstellen Durchführung von Seminaren und Trainings Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst unterstützt seine Partnerorganisationen in den Ländern des Südens durch Beratung und Schulungen. So soll die Qualität der Projektarbeit gesichert werden. Organisationsentwicklung: Um effektiv zu arbeiten, müssen sich Organisationen ständig weiter entwickeln. Wir beraten bei der Gestaltung solcher Veränderungsprozesse und helfen dabei, möglichst viele innovative Kräfte freizusetzen. Selbsthilfeorientierung: „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist ein wesentliches Prinzip unserer Projektarbeit. Wir unterstützen unsere Partner daher darin, ihre Entwicklungsarbeit entsprechend auszurichten. Diversifizierung der finanziellen Ressourcen: Viele Partnerorganisationen sind zu sehr auf die Förderung durch einzelne Zuwendungsgeber angewiesen. Das kann mittelfristig ihre Existenz gefährden. Wir helfen unseren Partnern dabei, sich weitere finanzielle Ressourcen zu erschließen. Wirkungsorientierung: In allen Projekten von Brot für die Welt sollen Wirkungen systematisch erfasst, analysiert und dokumentiert werden. Dies dient sowohl der Transparenz als auch der Qualitätssicherung. Wir helfen unseren Partnerorganisationen bei der Einführung einer systematischen Wirkungsbeobachtung. Finanzmanagement: Für eine effektive Entwicklungsarbeit ist ein funktionierendes Finanzwesen unabdingbar. Partnerorganisationen werden daher regelmäßig im Finanzmanagement geschult. Arbeitsweise: Lokale Beraterinnen und Berater bzw. die vor Ort ansässigen „Beratungs- und Unterstützungsstrukturen“ führen zu den oben genannten Themen Einzelberatungen durch. Umfassendere Kapazitätsbildungsprozesse mit mehreren Partnerorganisationen sowie die Durchführung von Seminaren und Trainings übernimmt das Projekt Fachberatung von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst. Foto: Brot für die Welt

25 Personalprogramm Fachkräfte
unterstützen Partnerorganisationen auf Anfrage helfen Personalengpässe zu überwinden geben Wissen und Erfahrungen weiter leben Solidarität werden durch Kurse und Seminare auf ihren Aufenthalt vorbereitet 2011: 154 Frauen und Männer Auf Anfrage seiner Partnerorganisationen vermittelt Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst berufserfahrene Fachkräfte. Sie geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen dort weiter, wo eigenes Personal nicht oder nur in unzureichendem Maße vorhanden ist. Durch ihre aktive Mitarbeit bringen sie ihre Solidarität mit den Menschen in den jeweiligen Ländern zum Ausdruck. Für ausreisende und zurückkehrende Fachkräfte und ihre Familien bietet Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Kurse und Seminare an, damit diese sich auf ihren Aufenthalt in Übersee vorbereiten beziehungsweise sich nach ihrer Rückkehr orientieren können. Ende 2011 waren 154 Fachkräfte des Evangelischen Entwicklungsdienst bei Partnerorganisationen in aller Welt tätig. 32 von ihnen arbeiteten im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) mit daran, gewaltsame Konflikte zu verhindern und bestehende Konflikte mit friedlichen Mitteln zu lösen. Zudem trugen sie mit dem Aufbau von friedensfördernden Strukturen zu einer langfristigen Friedenssicherung bei. Foto: Thomas Lohnes (Fachkraft Michael Mazylis mit einem Mitarbeiter der Organisation MADAM in Makeni/Sierra Leone)

26 Personalprogramm Freiwillige
unterstützen Partnerorganisationen auf Anfrage arbeiten in Projekten mit sammeln wertvolle Erfahrungen für ihr Leben Dauer: 12 Monate werden durch Kurse und Seminare auf ihren Aufenthalt vorbereitet 2011: 37 Frauen und Männer Auch engagierte junge Erwachsene können im Rahmen eines Freiwilligendienstes zwölf Monate lang in Projekten von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst mitarbeiten. So unterstützen sie die Arbeit der Partnerorganisationen und sammeln gleichzeitig wertvolle Erfahrungen für ihr eigenes Leben. Ende 2011 waren 25 Freiwillige des Evangelischen Entwicklungsdienstes und 12 Freiwillige von Brot für die Welt bei Partnerorganisationen in aller Welt tätig. Foto: Thomas Lohnes (Freiwillige Stefanie Semper im Projekt „Fußball für das Leben“, Costa Rica)

27 Stipendiatinnen und Stipendiaten
Personalprogramm Stipendiatinnen und Stipendiaten Zielgruppen: Nachwuchskräfte aus Entwicklungs-ländern (sozial Benachteiligte und Mitarbeitende von Partnerorganisationen), Theologinnen und Theologen Berufsbezogenes Stipendienprogramm: Finanzierung von Aus- und Weiterbildungen in den Ländern des Südens Akademisches Stipendienprogramm: Stipendien für Master- und Promotionsstudiengänge in Deutschland und in Übersee Kirchliches Austauschprogramm: Stipendien für Theologiestudien in Deutschland und in Übersee Regionale Studienbegleitprogramme für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst fördert die akademische sowie berufsbezogene Ausbildung von jungen Frauen und Männern in Deutschland und Übersee. Ziel der Förderung ist nicht in erster Linie, individuelle Karrieren voranzubringen, sondern einen Beitrag zur Qualifizierung der Partnerorganisationen in Übersee zu leisten. Dabei werden Vorhaben unterstützt, die zu Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung beitragen. Das Entwicklungspolitische Stipendienprogramm für berufsbezogene Aus- und Weiterbildungen in Übersee richtet sich insbesondere an Frauen und Jugendliche aus armen ländlichen Bevölkerungsschichten, an benachteiligte ethnische Gruppen, Flüchtlinge und interne Vertriebene sowie Menschen mit Behinderungen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Stipendien werden im Süden direkt vor Ort umgesetzt, um der "Abwanderung von Wissen" vorzubeugen und die Bildungssysteme im Süden zu verbessern. Das Entwicklungspolitische Stipendienprogramm für akademische Studien in Deutschland und Übersee richtet sich an berufserfahrene Nachwuchskräfte aus Entwicklungsländern. Sie können ihr fachliches Wissen in Deutschland und in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas vertiefen. Das Programm will in erster Linie die Personalentwicklung bei Partnern in Übersee fördern. Das Kirchliche Austauschprogramm der Evangelischen Kirche in Deutschland existiert bereits seit dem Jahr Es hat das Ziel, deutschen und ausländischen Theologinnen und Theologen grundlegende ökumenische Erfahrungen zu ermöglichen. Vor allem soll auch das Verstehen von kirchlicher Tradition und Theologie des jeweiligen Gastlandes gefördert werden. In den elf regionalen Studienbegleitprogrammen in Deutschland, kurz STUBEN, finden Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika Möglichkeiten zum entwicklungspolitischen Austausch und Engagement. Foto: Frank Schultze (Studierende aus dem Studienbegleitprogramm)

28 Inlandsarbeit Politikdialog Ziele:
politische Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Entwicklung mitgestalten an der politischen Willensbildung mitwirken und auf Entscheidungsprozesse Einfluss nehmen den Anliegen unserer Partner eine Stimme geben Entwicklung von Stellungnahmen und pol. Strategien Bereitstellung von Fachinformationen Dialog mit Politikerinnen und Politikern auf deutscher und internationaler Ebene Mitarbeit in Netzwerken, Bündnissen und Gremien Zivilgesellschaftliche Interessenvertretung auf internationalen Konferenzen Im Dialog mit der Politik Viele Probleme der Menschen in den Entwicklungsländern sind nicht auf lokaler oder regionaler Ebene zu lösen. Auf Basis seiner Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit seinen Partnerorganisationen weist Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Politikerinnen und Politiker auf Missstände hin, schlägt Veränderungen vor und drängt auf deren Realisierung. Oftmals geschieht dies in Zusammenarbeit mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren. Fotos (im Uhrzeigersinn): 1. Renate Künast, ehemalige Bundesverbraucherschutzministerin, Bündnis 90/Die Grünen (Foto: Brot für die Welt). 2. Ilse Aigner, aktuelle Bundesverbraucherschutzministerin, CSU (Foto: Brot für die Welt). 3. Sigmar Gabriel, SPD-Parteivorsitzender (Foto: Christoph Püschner). 4. Olivier De Schutter, UN-Sonderbeauftragter für das Recht auf Nahrung (Foto: Brot für die Welt), 5. Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (Foto: Paul Hahn). 6. Dirk Niebel, Bundesentwicklungsminister, FDP, und Gerd Sonnleitner, langjähriger Vorsitzender des Deutschen Bauernverbandes (Foto: Brot für die Welt). 28

29 Öffentlichkeitsarbeit
Inlandsarbeit Öffentlichkeitsarbeit Erstellung von Informationsmaterialien Veranstaltungen Werbung Fundraising (Spendenwerbung) Kommunikation mit den Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Landesverbänden, Kirchen und Gemeinden Bildungsarbeit und Ökumenisches Lernen Medienarbeit Internet Mit seiner Öffentlichkeitsarbeit möchte Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst die Bevölkerung in Deutschland über Ursachen und Hintergründe von Hunger, Armut und Gewalt in den Ländern des Südens informieren und über die Arbeit der Projektpartner berichten. Dazu werden unter anderem Informationsmaterialien erstellt und Veranstaltungen organisiert. Zugleich geht es darum, Spenden für die Arbeit von Brot für die Welt einzuwerben und für die Marke Brot für die Welt zu werben. Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt in Zusammenarbeit mit den Beauftragten für Brot für die Welt in den Landesverbänden und Freikirchen und stützt sich auf ein vielfältiges Netz engagierter Personen, Gruppen, Kirchengemeinden und Schulen. Auch die Bildungsarbeit und das Bereitstellen von Lernmaterialien gehört zur Öffentlichkeitsarbeit – ebenso wie die Medienarbeit (Zusammenarbeit mit Presse, Rundfunk und Fernsehen) und die Internetseite von Brot für die Welt. Plakat: Weniger ist leer (Gestaltung: Agentur Gute Botschafter, Haltern)

30 Entwicklungspolitische Bildungsarbeit
Inlandsarbeit Entwicklungspolitische Bildungsarbeit Zielgruppen: Kirchengemeinden, Schulen, Weltläden, Partnerschaftsprojekte, politische Initiativen Ziele: den Prozess des Umdenkens in der eigenen Gesellschaft fördern Kenntnisse über globale Zusammenhänge und wechselseitige Abhängigkeiten vermitteln Handlungsmöglichkeiten aufzeigen die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung wecken 2011: Förderung von rund 500 Gruppen und Gemeinden Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst unterstützt die entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit von Gemeinden, entwicklungspolitischen Initiativen und Bildungseinrichtungen. Das Ziel der Förderung ist es, Menschen zu ermutigen und zu befähigen, sich an ihrem Ort und in ihren gesellschaftlichen Zusammenhängen für globale Gerechtigkeit einzusetzen. Denn Entwicklung wird nicht von Expertinnen und Experten gemacht. Sie braucht das informierte und engagierte Mitdenken von möglichst vielen Menschen. Mit der Förderung entwicklungsbezogener Bildung und Publizistik soll deshalb eine breite Partizipation angeregt und ermöglicht werden. Foto: Welthaus, Bielefeld

31 Partnerschaftsprojektefonds
Inlandsarbeit Partnerschaftsprojektefonds Förderung von kleineren Entwicklungsprojekten kirchlicher Partnerschaftsgruppen Beispiele: Gesundheitsprojekte Aufklärungsmaßnahmen Anschaffung von Lernmaterialien Einkommen schaffende Maßnahmen zivilgesellschaftliche Aktivitäten Projektziel soll innerhalb von maximal zwei Jahren erreicht sein Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst fördert kleinere Entwicklungsprojekte, die im Dialog zwischen kirchlichen Partnerschaftsgruppen und deren Partnergruppen in den Ländern des Südens und Ostens entwickelt werden. Das sind beispielsweise - Fortbildungen und Trainings - Projekte im Gesundheits- und Sozialbereich - Aufklärungsmaßnahmen - Anschaffung von Lernmaterialien - kleine Infrastrukturmaßnahmen - Einkommen schaffende Programme - Klein-Kredit-Systeme - ländliche Entwicklung - ökologischer Landbau verbunden mit fairem Handel - zivilgesellschaftliche Aktivitäten - Kampagnen, zum Beispiel zum Thema Menschenrechte Die Projekte sollen so angelegt sein, dass ihr Ziel innerhalb von zwei Jahren Laufzeit erreicht ist. Das Projektziel muss mit den Zielen von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst im Einklang stehen. Foto: H. Könemann (Entbindungshaus in Lago/Burkina Faso) 31

32 Inlandsarbeit Filmförderung
Förderung von entwicklungspolitisch relevanten Filmen aus Deutschland, Europa und den Entwicklungsländern sollen kritische Einblicke in lokale, regionale und globale Zusammenhänge gewähren oder Besitz- und Machtverhältnisse abbilden geeignet für den Einsatz in Gemeinden, Schulen und der Erwachsenenbildung Zuständige Stelle: Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF) Das Evangelische Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF) ist die Filmfachstelle von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst mit Sitz in Stuttgart. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst fördert Filme zu Nord-Süd-Themen und unterstützt Film- und Medienprojekte vor allem in der Produktionsphase. Entwicklungspolitisch relevante Filme sollen das Bildungsangebot an Medien in Gemeinden, Schulen und der Erwachsenenbildung vergrößern. Die Filme sollen geeignet sein, kritische Einblicke in lokale, regionale und globale Zusammenhänge zu geben oder auch Besitz- und Machtverhältnisse abzubilden. Anträge für Filmvorhaben können von Filmemacher/innen aus Deutschland, aus Entwicklungsländern bzw. weltweit eingereicht werden. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst - entscheidet, welche Filme gefördert werden - finanziert in erster Linie die Produktion von Filmen - finanziert den Ankauf von Filmen, die das EZEF oder die evangelischen Medienzentralen verleihen und vertreiben - vergibt für innovative Projekte Autorenstipendien - unterstützt Recherchereisen bei entwicklungspolitisch vordringlichen Themen EZEF - berät Regisseurinnen und Regisseure, die ihr Projekt fördern lassen möchten - beurteilt Anträge gemeinsam mit Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst - ist Ansprechpartner für Filmschaffende schließt im Namen von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Lizenzverträge für den nichtkommerziellen Filmverleih ab verleiht und verkauft die geförderten Filme im nichtgewerblichen Bereich. 32

33 Brot für die Welt Mittelherkunft 2011 3,5 % Spenden und Kollekten
Nachlässe Bußgelder Beiträge Dritter Sonstige Erträge Finanzergebnis 1,7 % 6,9 % 1,0 % 3,0 % 83,9 % Die Grafik schlüsselt die Herkunft der Mittel für die Aktion Brot für die Welt im Jahr 2011 auf. MITTELHERKUNFT 2011 83,9 % Spenden und Kollekten: Brot für die Welt finanziert sich überwiegend aus Spenden und Kollekten. 3,0 % Nachlässe: Vermächtnisse und Erbschaften zugunsten von Brot für die Welt 1,0 % Bußgelder: werden von deutschen Gerichten zu Gunsten von Brot für die Welt verhängt 6,9 % Beiträge Dritter: projektgebundene Mittel, im Wesentlichen Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes sowie der Europäischen Union zur Kofinanzierung von Projekten 1,7 % Sonstige Erträge: Rückzahlungen aus Projektförderungen, Erlöse aus Verkaufsartikeln 3,5 % Finanzergebnis: Zinseinnahmen, die dadurch entstehen, dass die Spenden nicht sofort und in voller Höhe an Projektpartner weitergeleitet werden, sondern entsprechend dem aktuellen Projektfortschritt. Insgesamt lagen die Einnahmen von Brot für die Welt 2011 bei 67,0 Millionen Euro. Das Spendensiegel des „Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen“ (DZI) ist ein verlässliches Kriterium für die Vertrauenswürdigkeit von Spendenorganisationen. Es wird jährlich erneuert und bestätigt die korrekte Planung, Durchführung, Abrechnung und Kontrolle der Mittelverwendung und den haushälterischen Umgang mit notwendigen Ausgaben für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Informationen finden Sie im Jahresbericht 2011 von Brot für die Welt (Art. Nr ).

34 Brot für die Welt Mittelverwendung 2011 Projektförderung 4,0 %
Projektbegleitung Kampagnen-, Bildungs-, und Aufklärungsarbeit Werbung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit Verwaltung 4,0 % 8,3 % 6,0 % 5,5 % 76,2 % Die Grafik schlüsselt die Verwendung der Mittel der Aktion Brot für die Welt im Jahr 2011 auf. MITTELVERWENDUNG 2011 76,2 % Projektförderung (Projektmittelauszahlungen, Menschenrechtsarbeit, Katastrophenfonds, Stipendienprogramm) 5,5 % Projektbegleitung (Vorbereitung und Auswahl geeigneter Projekten, Prüfung von Projektanträgen, Betreuung der Projekte, Qualifizierung der Partnerorganisationen, Controlling, Revision und Evaluierung der Projekte) 6,0 % Kampagnen-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit 8,3 % Werbung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit 4,0 % Verwaltungsausgaben Insgesamt lagen die Ausgaben von Brot für die Welt 2011 bei 74,2 Millionen Euro. Das Spendensiegel des „Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen“ (DZI) ist ein verlässliches Kriterium für die Vertrauenswürdigkeit von Spendenorganisationen. Es wird jährlich erneuert und bestätigt die korrekte Planung, Durchführung, Abrechnung und Kontrolle der Mittelverwendung und den haushälterischen Umgang mit notwendigen Ausgaben für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Informationen finden Sie im Jahresbericht 2011 von Brot für die Welt (Art. Nr ).

35 Evangelischer Entwicklungsdienst Finanzquellen 2011
1,6 % Staatliche Mittel Kirchliche Mittel Spendenmittel Brot für die Welt Sonstige Einnahmen 3,0 % 25,4 % 70,0 % Die Grafik schlüsselt die Herkunft der Mittel des Evangelischen Entwicklungsdienstes im Jahr 2011 auf. FINANZQUELLEN 2011 70,0 % Staatliche Mittel: Kirchentitel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), weitere BMZ-Programme (Ziviler Friedensdienst, weltwärts) 25,4 % Kirchliche Mittel: Überweisungen der Mitgliedskirchen, Mittel aus früheren Haushaltsjahren 3,0 % Spendenmittel: Mittel von Brot für die Welt zur Kofinanzierung von Projekten, die aus staatlichen Mitteln gefördert wurden 1,6 % Sonstige Einnahmen Insgesamt lagen die Einnahmen des Evangelischen Entwicklungsdienstes 2011 bei 167,6 Millionen Euro. Weitere Informationen finden Sie im Arbeitsbericht 2011/2012 des Evangelischen Entwicklungsdienstes (http://www.brot-fuer-die-welt.de/ueber-uns/berichte-transparenz/berichte.html). 35

36 Evangelischer Entwicklungsdienst Mittelverwendung 2011
Internationales Programm Personalprogramm Inlandsprogramm Programme in EED-Trägerschaft und Evaluierung Personal- und Sachkosten 7,6 % 2,1 % 3,6 % 12,8 % 73,9 % Die Grafik schlüsselt die Verwendung der Mittel des Evangelischen Entwicklungsdienstes im Jahr 2011 auf. MITTELVERWENDUNG 2011 73,9 % Internationales Programm: Projektmittelauszahlungen 12,8 % Personalprogramm: Fachkräftevermittlung, Freiwilligen- und Stipendienprogramm 3,6 % Inlandsprogramm: Entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Ökumenisches Studienwerk 2,1 % Programme in EED-Trägerschaft und Evaluierung: Öffentlichkeitsarbeit, Bildung, entwicklungspolitischer Dialog 7,6 % Personal- und Sachkosten: Projektbegleitung, Vermittlung von Fachkräften, Bearbeitung von Stipendienanträgen, Inlandsarbeit Insgesamt lagen die Ausgaben des Evangelischen Entwicklungsdienstes 2011 bei 167,6 Millionen Euro. Weitere Informationen finden Sie im Arbeitsbericht 2011/2012 des Evangelischen Entwicklungsdienstes (http://www.brot-fuer-die-welt.de/ueber-uns/berichte-transparenz/berichte.html). 36

37 Land zum Leben – Grund zur Hoffnung
54. Aktion Land zum Leben – Grund zur Hoffnung Eröffnung der 54. Aktion: 1. Advent 2012 Motto: Land zum Leben – Grund zur Hoffnung Forderungen: Land muss gerecht verteilt werden Land muss die Menschen ernähren Land muss nachhaltig genutzt werden Denn: Land ist eine Gabe Gottes Land zum Leben – Grund zur Hoffnung Mehr als 900 Millionen Menschen auf der Welt hungern. 80 Prozent von ihnen leben auf dem Land, also dort, wo Nahrungsmittel produziert werden. Ihr Hunger wäre vermeidbar! Daher sagen wir: 1. Land muss gerecht verteilt werden. Denn viele Kleinbauern oder Landlose haben zu wenig oder gar kein fruchtbares Land. Wenn ihnen dieses Land durch in- und ausländische Investoren genommen wird und Land ungerecht verteilt ist, verlieren sie ihre Existenzgrundlage. Deshalb müssen Agrar- und Landreformen für mehr Gerechtigkeit sorgen. 2. Land muss die Menschen ernähren. Denn auf immer größeren Flächen werden Futtermittel und Agrartreibstoffe für die reichen Industrienationen angebaut. Dadurch steht immer weniger Land für den Anbau von Nahrungsmitteln für die einheimische Bevölkerung zur Verfügung. 3. Land muss nachhaltig genutzt werden. Denn nur ökologische und sozialverträgliche Anbaumethoden helfen, die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen zu bewahren. Dafür ist der Zugang zu Wasser und Land für Kleinbauern notwendig. 4. Land ist eine Gabe Gottes. Der biblischen Überlieferung zufolge hat Gott den bäuerlichen Familien Land gegeben, damit sie auf dem Land leben und arbeiten können. Wo Bäuerinnen und Bauern ihr Land an Mächtigere verlieren, wird dies von den Propheten scharf kritisiert: Es darf um Gottes Willen nicht sein, dass Kleinbauern aufgrund von Profitinteressen anderer ihr Land und damit ihre Lebensgrundlage verlieren.

38 Guatemala Mit dem Mut der Verzweiflung
54. Aktion Guatemala Mit dem Mut der Verzweiflung Projekt: Mit dem Mut der Verzweiflung, Guatemala (Eröffnungsprojekt der 54. Aktion) Den Nebelwäldern der Granadillas-Berge im Osten Guatemalas droht die Vernichtung, aus reiner Profitgier haben reiche Landbesitzer bereits 80 Prozent abgeholzt. Die Menschen vor Ort verlieren damit nicht nur ein einzigartiges Stück Natur, sondern auch ihre Lebensgrundlage. Die Wälder sind ein unentbehrlicher Wasserspeicher in der ansonsten trockenen Region. Die lutherische Kirche Guatemalas (ILUGUA) unterstützt die Kleinbauernfamilien in dem Konflikt mit den Landbesitzern und zeigt ihnen, wie sie mit ökologischem Landbau ihre kargen Erträge steigern können. Foto: Thomas Lohnes Weitere Informationen zu dem Projekt „Mit dem Mut der Verzweiflung“ finden Sie im Projektemagazin 2012/13, S , und unter

39 Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
Kooperationen und Netzwerke ACT Alliance Mit gegenwärtig 125 Mitgliedsorganisationen und mehr als Mitarbeitenden ist das internationale kirchliche Netzwerk ACT Alliance weltweit eines der größten Bündnisse für humanitäre und Entwicklungshilfe. ACT steht für „Action by Churches Together“ (Kirchen helfen gemeinsam) und bietet Menschen, die von Not, Armut und Ungerechtigkeit betroffen sind, sowohl kurzfristige als auch nachhaltige Hilfe. Ziel der ACT Alliance ist es, die weltweite Arbeit der kirchlichen Hilfsorganisationen zu koordinieren und deren Arbeit durch gemeinsame Qualitätsstandards noch effektiver zu gestalten. APRODEV Um ihre Interessen in den EU-Organen besser vertreten zu können, haben sich protestantische Hilfswerke aus 13 europäischen Ländern zum APRODEV-Netzwerk zusammengetan, dem „Verband Protestantischer Entwicklungsorganisationen in Europa“. AGdD Die „Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste“ ist die Dachorganisation der sieben staatlich anerkannten deutschen Entwicklungsdienste. Sie unterstützt die Wiedereingliederung zurückgekehrter Fachkräfte und bietet Seminare zur beruflichen Orientierung an. VENRO Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO) ist ein Zusammenschluss von rund 120 deutschen Nichtregierungsorganisationen. Die VENRO-Mitglieder sind private und kirchliche Träger der Entwicklungszusammenarbeit, der Nothilfe sowie der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit. Gemeinsam treten sie für mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt, für die Bekämpfung der Armut, die Verwirklichung der Menschenrechte und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen ein. VENRO bündelt die Kräfte und Erfahrungen der Mitgliedsorganisationen, vertritt die gemeinsamen Interessen gegenüber Öffentlichkeit und staatlichen Stellen und pflegt den Austausch mit anderen gesellschaftlichen Gruppen. Bündnis „Entwicklung hilft“ Mit der Welthungerhilfe, MISEREOR, terre des hommes und medico international hat sich Brot für die Welt zum Bündnis „Entwicklung hilft – Gemeinsam für Menschen in Not“ zusammengeschlossen. Die Bündnismitglieder leisten in Notsituationen und nach Katastrophen akute und langfristige Hilfe. Ziel ist die Bekämpfung der Ursachen von Elend und Konflikten. Die Bündnismitglieder arbeiten eng mit einheimischen Partnerorganisationen zusammen.

40 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! www.brot-fuer-die-welt.de
Powerpoint-Präsentation zur Arbeit von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Herausgeber: Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung Postfach 10061 Berlin Telefon: Internet: Spendenkonto , Bank für Kirche und Diakonie, BLZ Berlin, November 2012 Redaktion: Thorsten Lichtblau


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