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AUT Seite 1 20 SchnittStellenCenter Fürth Controller Area Network der ´Auto - Bus´

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Präsentation zum Thema: "AUT Seite 1 20 SchnittStellenCenter Fürth Controller Area Network der ´Auto - Bus´"—  Präsentation transkript:

1 AUT Seite 1 20 SchnittStellenCenter Fürth Controller Area Network der ´Auto - Bus´

2 AUT Seite 2 20 SchnittStellenCenter Fürth CAN - der "Auto- Bus" CAN wurde von BOSCH und Intel entwickelt zur Vernetzung von Sensoren, Aktuatoren und Steuergeräten im Automobil. Die europäisch orientierte Nutzerorganisation ist `CAN in Automation` (CiA). CiA hat die Anwenderschicht CAL = CAN Application Layer definiert ==> offener Industriestandard. Die Einsatzfelder sind vorwiegend in der Automobilindustrie mit den Anforderungen Störfestigkeit, kurze Verzögerungszeiten und prioritätsgesteuerter Datenverkehr zu suchen. immer höhere Automatisierung weniger Verbrauch bessere Leistung Verfügbarkeit von preiswerten Chips in hoher Stückzahl garantiert. Mehrere Übertragungsprotokolle verfügbar

3 AUT Seite 3 20 SchnittStellenCenter Fürth Einordnung von CAN im ISO / OSI Modell Layer 1 Layer 2 Layer 7 ISO 11898, CSMA/ CA 9 pol D-SUB Stecker, verdrillte 2 Drahtleitung Application Layer BitrateBuslänge 1MBit< 40 m 500 kBit< 100 m 100 kBit<500 m 50 kBit<1000 m

4 AUT Seite 4 20 SchnittStellenCenter Fürth Topologie von CAN Master 1 Prio 1 Slave 1 Master 2 Prio 2 Master 3 Prio 3

5 AUT Seite 5 20 SchnittStellenCenter Fürth Zwei Versionen sind erhältlich: Version2.0A2.0B Identifierlänge11Bit29 Bit ==> unterschiedlicher Adressraum und Priorisierungsstufe Multimaster CSMA/CA Buszugriffstechnik, d.h. im Konfliktfall, wenn mehrere Teilnehmer gleichzeitig zugreifen, hat die höchstpriore Nachricht Vorrang. Übertragungsgeschwindigkeiten: 10 kbit/s... 1 MBit/s ( 40 m ). Ausdehnung ist abhängig von Mono-/Multi Masterbetrieb. Hohe Datensicherheit durch Hamming Distanz = 6. Bitweise Buszugriffsarbitrierung im Identifierfeld. CAN - der "Auto- Bus"intern

6 AUT Seite 6 20 SchnittStellenCenter Fürth Topologie von CANintern Das Bussystem ist als Topologie ausgeführt mit Master und Slavebeteiligung. Verdrillte 2-Drahtleitung mit Abschlußwiderstand an den Segmentenden gemäß modifizierter RS 485 Physik nach ISO DIS Das Netz kann mittels Repeater verlängert werden. Maximal 64 Knoten sind pro Segment möglich. Der Datenverkehr zwischen Master und Slave erfolgt mittels Polling oder ereignisgesteuert. Die Nachrichten werden mit unterschiedlicher Priorität als Broadcasing übertragen. Jeder Master kann zu jedem Zeitpunkt auf den Bus zugreifen. Kollisionen werden durch das CSMA/CA Verfahren vermieden (bitweise Arbitrierung des Identifiers)

7 AUT Seite 7 20 SchnittStellenCenter Fürth Rezessiv Dominant Rezessiv Dominant Station 1 Station 2 Start Identifierfield Station 2 stoppt den Sendevorgang Buszugriff CSMA / CD NRZ Signale

8 AUT Seite 8 20 SchnittStellenCenter Fürth "Full CAN Version" mit internem Chipspeicher für große Sende- und Empfangsbotschaften. "Basic CAN " Registerbasiertes Sende- und Empfangsregister. Bei "SLIO =Serial link I/O" sind Empfangs-und Send boxes direkt mit I/O´s verbunden. CAN - der "Auto- Bus"

9 AUT Seite 9 20 SchnittStellenCenter Fürth Telegrammformat 1 11 / >=3 Telegrammformat End of Frame ACK Delimiter ACK Slot CRC Check CRC Sequence Data Control RTR Bit Identifier Start of Frame

10 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth CAN der Auto-Busintern Startbit kennzeichnet den Telegrammanfang und dient der Phasensynchronisation. Der Identifier enthält den Namen und die Prio der Botschaft. Identifier enthält Name und Prio und die Botschaft der Objekte Das RTR Remote Transmission Bit kennzeichnet das Telegramm als Datentelegramm (low) oder als Anforderungstelegramm (high). Im Controlfeld dienen die 4 niederwertigsten Bits der Längenangabe.

11 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth CAN Bus: Technische Datenintern Data besteht aus Bytes CRC Code + CRC Delimiter zeigt die Richtigkeit oder Fehlercode der vorangegangenen Bits an. Im ACK Slot und ACK Delimiter ist die Quittung für eine korrekt empfangene Sendung. End of Frame zeigt das Ende des Datentelegramms an. Datenübertragungsraten von 10 kBit/s bis 1 MBit/s Buslänge bei 1 MBit/s auf 40 m im Multi Masterbetrieb begrenzt aufgrund der bitweisen Arbitrierung. wird Single Masterbetrieb genutzt ist die Ausdehnung nur von den physikalischen Bustreibern abhängig Übertragungsverfahren ist CSMA/CA

12 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth CAN Data Link Layer Buszugriff bei Multi Master Betrieb Datenkollision muß vermieden oder gelöst werden Problemlösung: Kollisionsvermeidung durch CSMA /CA Station mit höchster Identifiernummer erhält die Sendeberechtigung Dominant ist log=0, rezessiv ist log= 1 Meldungsrahmen 4 Nachrichtentypen verfügbar: Data Frame für Datenübertragung von Bytes Remote Frame zur Sendeaufforderung eines anderen Busteilnehmers Error Frame zum Melden von Übertragungsfehler Overload Frame zum Anzeigen eines Teilnehmers, daß er keine Daten aufnehmen kann. Evtl Anhalten eines Teilnehmers.

13 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth CAN Datenübertragungintern Bitstuffing für genügend Pegelwechsel zur Resynchronisierung. Nach 5 gleichen Bits wird automatisch eun Verletzungsbit eingefügt.Diese wird von allen Teilnehmern überwacht.

14 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth CAN Data Link Layer Mechanismen zur Fehlererkennung Vergleich der gesendeten Bitpegel mit dem Buspegel CRC Prüfsumme über das Telegramm Message frame check Acknowledgeprüfung (mindestens 1 Knoten muß antworten) Bit Stuffing wird von jedem Teilnehmer überprüft Fehlerzähler zur Erkennung von dauernden und sporadischen Fehlern Übertragungssicherung Typische Restfehlerwahrscheinlichkeit 4,7 * HD=6 Netzwerkweite Datenkonsistenz Unterscheidung hinsichtlich Störung und Ausfall eines Teilnehmers

15 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Mechanismen zur Fehlererkennung intern Ein Empfänger kennzeichnet eine fehlerhafte Nachricht durchdem er kein ACK-Slot sendet. Weiterhin kann ein fehlerhaftes Telegramm durch einen Error Frame überschrieben werden, damit es keiner empfangen kann. Der Sender unternimmt dann einen neuen Versuch. Eine dauernde Blockade des Busses durch fehlerhafte Telegramme wird durch eine vorgebbare Anzahl ausgesendeter Fehlertelegramme verhindert. teilnehmer begibt sich in den Passivmodus. Nach einer bestimmten Zeit schaltet er sich ab.

16 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Application Layer (Offene Protokolle) Herstellerspezifische Protokolle Device Net (Allen Bradley) für Steuerungsebene SDS ( Honeywell) für Sensor Aktuator Ebene SELECAN( Selectron) Herstellerunabhängige Protokolle CAL CAN Application Layer mit Profildefinition CMS CAN(MMS orientierte Dienste, durch objektorientierte Sprache CMS (Variablen mit Namen und Attribute versehen),Clint Server Modell (Event Objekt, Domain) NMT Netzwerkmanagement ( Init, Start, Stop eines Knotens DBT Distributor (Identifier, Sperrzeiten,Objekt Definition LMT Layer Management

17 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Zeitverhalten / Zusammenfassung Latenzzeit kann nur für die höchstpriore Nachricht garantiert werden. Höchstpriore Nachricht wird nr solange verzögert, bis momentan gesendete Nachricht beendet ist. (bei 1 MBit/s = 134 µs ) Sehr viele preiswerte Chips verfügbar, die sich im Funktionsumfang, aber nicht im Protokoll unterscheiden. CAN bietet eine effektive Übertragung von kleinen E/A Daten. Für große Ausdehnungen und für den Datenaustausch zwischen Steuerungen ist CAN ungeeignet

18 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Das als "Ergänzung" des Feldbereichs von 11 Firmen entwickelt. Aktuator Sensor Interface

19 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Einordnung des AS-Interfaces in die Automatisierungshierarchie Leitebene Zellenebene Feldebene Aktuator/ Sensor- Ebene Ethernet PROFIBUS-FMS PROFIBUS, Interbus-S, CAN

20 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth AS-Interface - Buskonfiguration weitere Teilnehmer weitere Teilnehmer weitere Teilnehmer ASI Induktiver Bero mit 2E 2A weitere Teilnehmer 4E 2E 2A 4E ASI Master ASI 4E4A 2E 2A ASI ASI Sonar-Bero 4E ASI Netzteil ASI - Profil-Leitung Rundkabel übergeordnetes Netz

21 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth AS- Interface: Ziele intern Binäre Sensoren und Aktuatoren unterschiedlicher Hersteller an einem einheitlichen digitalen, seriellen Schnittstelle anschließen. Verwendung eines ungeschirmten Zweileiterkabel Netztopologie ohne Beschränkung aufbaubar Signale und Stromversorgung über ein Kabel ( 24 VDC) Hohe Betriebssicherheit in industrieller Umgebung Systemreaktionszeit 5 ms Nettodaten 4 E / 4 A pro Teilnehmer Geringes Bauvolumen Geringe Anschlußkosten pro Teilnehmer Einfache Handhabung bei Inbetriebnahme und Störungsbeseitigung Module können direkt ans Kabel angeschlossen werden. Verlegung in der Maschine möglich.

22 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Grundkomponenten eines AS-Interfaces Aufbaus des AS-Interfaces als Modulkonzept ASI- Leitung als ungeschirmte Zweidrahtleitung ASI Slave mit Slave ASIC von ( Fa. Austria Mikro Systeme International GmbH AMS ) ASI Master als Koppeleinheit zur Steuerung des Anwenders oder eines übergeordnetes Bussystems mit den entsprechenden Master Chips (SAC 1 und SAM 1 Fa. Siemens) Energieversorgung ( Netzgerät) Projektierungsgerät Repeater zur Erweiterung der Leitungslängen

23 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth ASI: Funktionsweise Master / Slave Prinzip des Datenaustauschs in Linien und Baumstruktur realisiert. Master pollt zyklisch (bei Vollausbau im 5ms Takt ) die angeschlossenen Sensoren / Aktuatoren ab. Azyklisch wird parametriert und konfiguriert und adressiert. Es sind 31 Slaves ( max. 124 Sensoren und Aktuatoren ) anschließbar bei einer Leitungslänge von 100m ohne Repeater. Adressierung erfolgt automatisch, oder über Projektierung, d.h. ein ersetzter Slave wird automatisch nach Prüfroutinen vom Master erkannt. Datenübertragung erfolgt seriell (Vergleiche echtes Feldbussystem) Nettodatenrate: 4 Bit pro Aufruf eines Slaves. ASI Chip: 4 konfig. E/A´s. 4 Parameterausgänge, 2 Steuerausgänge.

24 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth ASI: Funktionsweise Pro Aufruf werden 4 Bits vom Master zum Slave und als Antwort vom Slave zum Master übertragen (Die E/A´s entsprechen den Spannungspegeln am Chip). Ein Parameteraufruf pro Zyklus an einen Slave ist möglich. Alle Telegramme werden direkt auf Übertragungsfehler überprüft und ggf. wiederholt. Der Slave Chip arbeitet autark ohne zusätzliche SW und Mikroprozessor. Der Chip kann direkt im Sensor /Aktuator oder in einem Anwendermodul eingebaut sein. Die Versorgungsspannung beträgt 30 VDC. Das Signal der DÜ wird aufmoduliert. 100mA Stromaufnahme pro Slave ist möglich.

25 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth ASI: Sicherheit Übertragungssicherheit: Jede Nachricht zwischen Master und Slave wird beim Empfänger auf Signalimpulse und Störsicherheit untersucht. Bis zu drei Fehler werden immer erkannt. ( 4 / 5fach Fehler werden noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9999 % erkannt). Fehlerhafte Nachrichten werden sofort wiederholt. Sicherheit bei Fehlfunktionen einzelner Komponenten. Ausfall wird sofort gemeldet. Sicherheit gegen Wartungsfehler durch Vergleich Soll- / Istkonfiguration. Zukunftssicherheit: Nachrüsten einfach durch feste Adressierung und Klemmtechnik

26 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth ASI: Signale mit APM Pause 60 mA 0 Ub +2V Ub -2V Sende- bitfolge Bitfolge Man. cod. Sende- strom Signale auf der Leitung neg. Impulse pos. Impulsa rekonstr. Bitfolge Sender Empfänger

27 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth ASI Nachrichten 0 SB A4 A3 A2 A1 A0 I4 I3 I2 I1 I0 PB 1 0 I3 I2 I1 I0 PB 1 Masteraufruf Master- Slaveantwort Slavepause pause ST EB ST=Startbit SB=Steuerbit A4... A0 =Adresse des Slaves I I0 =Informationsteil vom Master an den Slave (5 Bit ) und vom Slave an den Master (4 Bit ) PB= Paritätsbit EB= Endebit

28 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Nachrichten Masteraufruf : Masterpause zwischen Bitzeiten ST markiert den Start eines Masteraufrufs (0) SBkennzeichnet den Daten Adress und Parameteraufruf (0= Daten, Parameter, Adresse), 1= Kommando PB: Die Summe aller "1" muß gerade sein. Slaveantwort: I0.. I4 Infos vom Slave

29 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Der Sensor - Aktorbus Interbus -S nach DIN 19258

30 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Interbus-S Von Fa. Phönix Contact entwickelt und seit 1990 offengelegt Für den Sensor Aktuator- Bereich geeignet Die Anwenderinteressen werden durch den Interbus-S Club unterstützt, der auch Zertifizierungen von Geräten durchführt.. Die Zielsetzung ist, daß zyklisch anfallende Daten ohne großen Overhead übertragen werden. Interbus-S benutzt eine Ringtopologie mit Summenrahmentelegramm als Übertragungsformat. sämtliche Ausgangsdaten sind für jeden Teilnehmer vorhanden Jeder Teilnehmer fügt seine Eingangsdaten hinzu.

31 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Topologie von Interbus-S Busmaster Peripheriebus < 10m Installationsfernbus < 50m Sensor Loop < 100m Bus- klemme Bus- klemme Bus- klemme Sensoren Fernbus bis ca. 13 km

32 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Interbus - S: Übersicht intern Datenring mit zentralem Master-Slave Zuriffsverfahren Zyklisches Polling aller Teilnehmer Deterministisches Verhalten Auslegung als Fernbus und Peripheriebus und Sensor loop Ankoppeln von 256 Teilnehmer am Fernbus möglich Anzahl der Teilnehmer am Peripheriebus durch Spgs. abfall begrenzt. Beim Sensor loop können nur 64 Teilnehmer/ Segment angeschlossen sein. Distanz zwischen 2 Teilnehmer < 400m möglich. Gesamtausdehnung 13 km. Zeitgleiches Senden und Empfangen durch Ringstruktur Verwendung des Summenrahmenprotokolls (Schieberegister) d.h. Das Telegramm beginnt und endet am Master.

33 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Im Fernbus wird auf RS 485 basierendes Protokoll mit 2-Draht Technik verwendet. Der Peripheriebus arbeitet mit CMOS-Pegeln und benötigt 4 Adernpaare. Die Busklemme versorgt die Elektronik im P-Bus.(max. 300 kbit/s). Das entspricht beim Fernbus eine Baudrate von 500 kbit/s bei 2-Leiter Die Interbus-S Spezifikation schreibt eine galv. Trennung der Teilnehmer vor (außer Peripheriebus). Jeder Fernbusteilnehmer hat eine eigene SV und wirkt deshalb als Repeater. Der Abstand der Teilnehmer am Fernbus < 400m, am P-Bus < 1,5m ( 8 Teilnehmer). LWL,Schleifringe,Infrarotlichtschranken sind bereits als Übertragungs-medium im Einsatz. Sensor Loop: Mit spezieller Busklemme erfolgt die Umsetzung zur gleichzeitigen Übertragung von Daten und Vers. spg. auf einer 2-Drahtleitung. Zwischen 2 Sensoren dürfen max. 10m liegen --> max. 100m Ausdehnung. Das Nutzsignal wird auf Vers. spg. aufmoduliert. Stromaufnahme von 40mA /Teilnehmer möglich. Physikalische Eigenschaften

34 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth E/A orientiertes Übertragungsverfahren (Interbus-S) Steuerungen /Feldgeräte Master Rahmendaten Nurtdaten Loopcheck FCS Control

35 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Ein-/Ausgangsorientiertes Datenübertragungsverfahrenintern Verwendung des Summenrahmenprotokolls Geeignet für mittlere Geschwindigkeiten mit festem Zeitraster. Alle E/A´swerden in einem Zyklus angesprochen. (Rahmendaten werden nur einmal benötigt) Die Daten sind durch die physikalische Lage adressiert. Keine Adresseinstellungen notwendig. (Beim Autausch der Geräte keine Komplikationen). Jedes Gerät hat eine feste Datenlänge, die sich während des Betriebs nicht ändert. (Z.B. Ventile, Encoder)n.

36 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Struktur eines Interbus-S Systems Master Slave 1 Slave 2 Slave 3 Slave 4 Prozess- abbild

37 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Durch Summenrahmenprotokoll und physikalischer Ring werden Adressierungsverfahren vermieden. Einfacher Austausch möglich. Die Anzahl der Schieberegister bestimmt die Datenbreite Kein Mikroprozessor für die Busschnittstelle notwendig. Die E/A Daten werden im PAE/PAA des Masters gespeichert. Struktur eines Interbus-S Systems intern

38 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Aufbau eines Interbus-S Teilnehmers CRC- Checker CRC- Generator Control Register Identifikationsreg. Eingagsreg. Ausgangsreg. IN OUT

39 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Aufbau eines Interbus-S Teilnehmers intern Die E/A Daten werden durch die Schieberegister transportiert. Eingangsregister ist zur Speicherung der Eing.daten bei Datenübernahme. Parallel zu E-Register sind die Ausgangsregister und die CRC-Register angeordnet, durch die ebenfalls die Daten geschoben werden.. Die Identifikationsregister beinhalten Informationen zum unterscheiden der Teilnehmer. Aus den Identifikationsregistern holt sich der Master im Identifikationszyklus die Teilnehmerinformationen. Die einzelnen Register werden über den Selektor in den verschiedenen Phasen an den Bus geschaltet

40 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Der Identifikationscode Gerätegruppe Datenbreite Management Bits ID 15ID 14ID 13Bedeutung xx1Rekonfigurations anforderung x1xCRC-Fehler 1xxModulfehler

41 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Summenrahmentelegramm ProzessdatenPDPD PDParameterParaPD LBFCSE M1 M2M3 M4M n-1Mn Wert Index Dienst Wert Index Dienst 16 Bit16 Bit16 Bit16 Bit32 Bit16 Bit16 Bit16 Bit 16 Bit

42 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Interbus- S Telegrammintern Der Master sendet ein komplettes Übertragungstelegramm an alle Teilnehmer Ein Teilnehmer antwortet mit einem Einzeltelegramm Alle Systemteilnehmer werden logisch wie ein Einzelteilnehmer angesehen. Jedes Telegramm wird immer an alle übertragen. Parameter werden nicht parallel, sondern sequentiell in das Protokoll eingefügt. Deterministik nur um 16 Bit "verschoben" Möglichkeit, Prozeßdaten und Parameter gleichzeit zu übertragen. Zuordnung der Daten erfolgt nicht über Adresse, sondern über die physikalische Lage des Teilnehmers. Im Telegrammformat wird zwischen Identifikations-und Datenzyklus unterschieden. Jeder Zyklus besteht aus einem Kontrollwort (LB), Daten, CRC-Wort, und Endesequenz. Daten und Status werden durch das Markerbit unterschieden

43 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Interbus- S Sicherungsmechanismen intern 8-Leiter werden auf Pegelgleichheit überprüft. Bei 2-Leitertechnik wird nur Datenstrom überwacht. Im LB schickt der Master ein Kontrollwort durch sämtliche Teilnehmer. Ergibt der abschließende Vergleich einen Unterschied, werden die Daten der Slaves nicht übernommen Alle Übertragungsstrecken werden durch einen 16 Bit CRC überwacht. Durch CRC erreicht man eine HD=4 Fehlerhafte Segmente können automatisch vom Ring entfernt werden.Bei Ausfall eines Peripheriebusteilnehmers, kann der Master das Segment abkoppeln.

44 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Application Layer / Anwender / Profile RS 485 MAC AW-Programm Prozeßdaten Layer 7 Layer 2 Layer 1 PDL Profile PDT PMS PCP PMS= Peripheral Mesage Specification PCP= Periperal Comminication Protocol PDL= Peripherals Data Link

45 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Der Application Layerintern Koordination von Prozeßdaten und Parameterdaten mittels MAC (Medium Access Control) und BLL (Basic Link Layer)) Bei Prozeßdatenverkehr setzt das Anwenderprogramm direkt auf MAC auf. Die Parameterübertragung erfolgt mit PCP ( Peripheral Data Link Layer). Zusammensetzung der Parameterblöcke. PCP setzt sich aus ALI,PMS und PDL zusammen. Auf BLL und PDL ist der Application Layer (PMS= Peripherals Message Specification) angesiedelt, der über Services mit Funktionsaufrufe verfügt. Über der Schicht 7 sind die AW-Profile definiert.

46 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Der DIN Meßbus nach DIN

47 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Der DIN Meßbus: Netztopologie Master Slave 1 Slave Slave 32 Abschluß

48 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Der DIN Meßbusintern Der DIN Meßbus wurde für die industrielle Meßtechnik und für eichpflichtige Geräte entwickelt und Qualitätsüberwachungen (Zusammenarbeit zw. PTB und Industrie) Master-Slave System in Linientopologie. Prinzip: Aufforderungsphase, mehrere Quitungsphasen für Polling und hochpriore Alarmbehandlung. Übertragung erfolgt auf 4-Drahtleitung, 2 x twisted pair (Vollduplex) Galvanische Trennung, Schirmung und Potentialausgleich ist in der Norm fixiert. Ausdehnung: 500 m bei 1 MBit/s, max. 5m Stichleitungen. Datenübertragungsrate: 110 Bit/s... 1MBit/s ASCII-Satz mit gerader Parität wird übertragen im NRZ Verfahrenüber RS 485 Phsik.

49 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Das Übertragungsprotokoll S B1 B2 B3 B4 B5 B6 B7 P E Startbit low 7-Bit Zeichen Parität Stopbit (high)

50 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Der Datenverkehr teilt sich in 3 Phasen: Aufforderung, Übermittlung und Abschluß. Der Masteraufruf kann ein Sende-, Empfangs- oder Gruppenempfangsschnellaufruf sein. 8 Steuerzeichen sind in der Normdefiniert: SOH;STX;ETX;EOT;ENQ;DLE;NAK;ETB Bitbedeutung in der Aufforderungsphase: B1..B5 = Adresse, Bit 6 = Sende-oder Empfangsadresse, Bit 7 =1 Fehlererkennungsmechanismen ( HD=4): Parität bei Start- Stopübertragung (gerade Parität), BCC,Querparität, Längsparität. Innerhalb der Aufforderungsphase wird eine Block - und Quittungswiederholung durchgeführt. Das Übertragungsprotokoll intern

51 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Das Übertragungsprotokoll intern STX ETB/ETX BCC Informationsfeld maximal 128 Zeichen

52 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Das Übertragungsprotokoll intern Der Master überwacht die Quittungszeit eines Teilnehmers und die max. Sendedauer eines Teilnehmers. Im Fehlerfall ist der Abbruch durch EOT möglich. (für hochpriore Nachrichten, und Umkonfiguration sinnvoll). Basis für den Application Layer ist MMS, jedoch mit verbesserter Protokolleffizienz. Deterministisches Verhalten, einfach berechenbar. Neuaufruf des Aufforderungstelegramms nach Ablauf der Überwachungszeit TA mit ENQ. Der Abstand zwischen 2 Zeichen darf 0,25 TA nicht überschreiten. TA ist das 20 fache der Übertagungszeit. Nach Abgabe des Senderechts an einen Teilnehmer startet die Leitstation eine Zeitüberwachung TC. Nach Ablauf von TC wird das Senderecht zurückgenommen.


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