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AUT Seite 1 20 SchnittStellenCenter Fürth PROFIBUS Nutzerorganisation e.V.

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Präsentation zum Thema: "AUT Seite 1 20 SchnittStellenCenter Fürth PROFIBUS Nutzerorganisation e.V."—  Präsentation transkript:

1 AUT Seite 1 20 SchnittStellenCenter Fürth PROFIBUS Nutzerorganisation e.V.

2 AUT Seite 2 20 SchnittStellenCenter Fürth Aufgaben der PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. - Gemeinsame Marketing Aktivitäten - Öffentlichkeitsarbeit - Informationsverbreitung - Weiterentwicklung der Technologie - Ausstellung von Zertifikaten zum Nachweis der Normkonformität - Vergabe und Verwaltung der Identnummern - Definition von Anwenderprofilen - Erstellen von Testrichtlinien als Vorgabe für die Prüflabors - Betreuung der Mitglieder

3 AUT Seite 3 20 SchnittStellenCenter Fürth Internationale Normen Nationale Normen EN Vol 1 P-NET EN Vol 2 PROFIBUS - DP PROFIBUS - FMS EN Vol 3 W-FIP

4 AUT Seite 4 20 SchnittStellenCenter Fürth EN Volume 2 Geräteprofile Branchenprofile Fertigungs Automatisierung Allgemeine Automatisierung Prozess Automatisierung PROFIBUS-DPPROFIBUS-PAPROFIBUS-FMS - Busspeisung (Option) - Eigensicherheit (Option) - plug and play - effizient und k ostengünstig - breiter Anwendungsbereich - Multi-Master Kommunikation Die PROFIBUS Familie universellbranchenorientiertschnell

5 AUT Seite 5 20 SchnittStellenCenter Fürth Transparente Kommunikation vom Sensor/Aktuator bis in die Leitebene Buszyklus- zeit < 1000 ms MMS, TCP/IP Backbone Leitsystem Sensor PROFIBUS-FMS Zellen- rechner CNC PC/VME PROFIBUS-PA Sensor PLS Antrieb M Feld- gerät E/A Sensor PROFIBUS-FMSPROFIBUS-DP Messum- former Feld- gerät PROFIBUS-PA SPS Feld- ebene Buszyklus zeit < 100 ms Zell- ebene Buszyklus- zeit < 10 ms Leit- ebene VME/PC

6 AUT Seite 6 20 SchnittStellenCenter Fürth Schicht 7 Schicht 6 Schicht 5 Schicht 4 Schicht 3 Schicht 2 Schicht 1 EN EN Volume 2 FMS DP / PA PROFIBUS im 7 Schichten Modell nach ISO/ OSI

7 AUT Seite 7 20 SchnittStellenCenter Fürth Übertragungstechnik qPROFIBUS verwendet eine Bustopologie, die das qAn- und Abkoppeln von Stationen während des Betriebs ohne Rückwirkungen auf das Gesamtsystem ermöglicht Drei verschiedene Übertragungstechniken sind möglich: RS 485: hauptsächlich verwendet bei DP und FMS IEC : hauptsächlich verwendet bei PA( Zündschutzart Ex (i)) Fibre Optic: hauptsächlich verwendet bei DP und FMS Abschluß

8 AUT Seite 8 20 SchnittStellenCenter Fürth Merkmale der Übertragungstechnik q RS 485 (H2) q Asynchrone NRZ-Übertragung gemäß RS 485 q Baudraten von 9,6 kBit/s bis 12 MBit/s, wählbar in Stufen q Geschirmte, verdrillte Zweidrahtleitung q 32 Stationen pro Segment, max. 126 Stationen zulässig q Segmentlänge abhängig von der Baudrate q 12 MBit/s = 100 m; 1,5 MBit/s = 400m; < 187,5 kBit/s = 1000 m q Durch Repeater kann die Buslänge bis auf 10km ausgedehnt werden q 9 PIN, D-Sub Steckverbinder empfohlen

9 AUT Seite 9 20 SchnittStellenCenter Fürth PROFIBUS-DP/FMS Übertragungstechnik (Schicht 1) Geschirmte twisted pair Leitung nach EN Volume 2 B-Leitung(3) A- Leitung(8) 390 Ohm 220 Ohm 390 Ohm GND(5) VP(6) Die Versorgungsspannung für die Abschlußwiderstände im Stecker muß vom Teilnehmer zur Verfügung gestellt werden.

10 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth PROFIBUS - Erreichbare Segmentlängen (Schicht 1) Baudrate in kbit/s9,6 19,293,75187, Leitungslängen in m(Teil 3) Leitungslängen in m (Teil 1) ** Stichleitungen bis 500 kbit/s gemäß EN (DIN T 1) bei 500 kbit/s ( < 6,6m) bei 1,5 MBaud ( <1,5 m) bei 12 MBaud sollten keine Stichleitungen verwendet werden

11 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth PROFIBUS - Leitungsparameter (Schicht 1) Parameterneualt Wellenwiderstand in Ohm Kapazitätsbelag (pF/m)< 30 < 60 Schleifenwiderstand (Ohm/km) Aderndurchmesser(mm)0,64> 0,53 Adernquerschnitt (mm 2 )> 0,34> 0,22

12 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth PROFIBUS Stecker (Schicht 1) Kommende und gehende Leitung

13 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Steckerbelegung beim 9 -poligen SUB-D Stecker (Schicht 1)

14 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Komponenten einer PROFIBUS-Anlage

15 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Erdung, Schirmung, Bitcodierung (Schicht 1) Schutzerde Leitungsschirm Idle Start Parity Stop NRZ- Codierung Leitungssender hochohmig

16 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth am Master Differenzspannung / Leitungspegel

17 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Differenzspannung / Leitungspegel Leitungspegel der A- und B- Leitung >= 2V am Ende der max. Leitungs- länge am Slave

18 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Möglichkeiten des Leitungsabschluß B-Leitung(3) A- Leitung(8) 390 Ohm 220 Ohm 390 Ohm Repeater oder ex- terne SV VP GND VP sollte einen Mindeststrom von 10 mA treiben können

19 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth A- und B-Leitung B-Leitung A-Leitung 5 Volt 0 Volt 5 Volt 0 Volt Pegel 1 = positiver Pegel am Punkt 3 gegenüber 8 Pegel 0 = negativer Pegel am Punkt 3 gegenüber 8

20 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Datenübertragung mit LWLintern In Anlagenbereichen, in denen mit großen elektromagnetischen Felder zu rechnen ist, können Anlagenteile oder eine komplette Anlage die Datenübertagung optional mit Lichtwellenleiter vornehmen. Nachfolgend sind die wesentlichen Vorteile einer Datenübertragung mit Lichtwellenleiter dargestellt: · Überbrückung von großen Entfernungen zwischen zwei Teilnehmern. · Störspannungen innerhalb einer Anlage können sich nicht ausbreiten, da Potentialtrennung zwischen den Teilnehmern besteht. · Unabhängigkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen. Lichtwellenleiter gibt es in der Ausführung aus Quarzglas und aus Kunststoff. Mit beiden Varianten lassen sich Linien-, Stern-, Baum-, Ring-, Bus- und Doppelbusstrukturen aufbauen.

21 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Bei der Übertragung mit Lichtwellenleiter werden standardmäßig Busstecker angeboten, die eine Signalwandlung von RS 485 Signalen auf LWL und umgekehrt vornehmen (OLP´s = Optical Link Plugs). Weiterhin sind Repeater verfügbar, die diese Signalwandlung vornehmen. Somit haben Sie die Möglichkeit, innerhalb einer Anlage bei Bedarf zwischen beiden Übertragungstechniken zu wechseln. Die Übertragung mit LWL ist verlustbehaftet, d.h. die Dämpfung des Signals ist abhängig von den physikalischen Eigenschaften des LWL. Beim Planen eines Bussystems sollten Sie deswegen den Dämpfungsfaktor in die Berechnung mit einbeziehen. Der Dämpfungsfaktor wird bei Glasfaser in dB/km und bei Kunststoffaser in dB/m angegeben. Zur Vereinfachung der Inbetriebsetzung mit LWL werden echobildende Repeater angeboten, die ein gesendetes Nutzsignal wieder in die Empfangsschleife einschleusen. Damit haben Sie eine einfache Kontrolle, ob die installierte Leitung funktioniert. Datenübertragung mit LWLintern

22 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Bei der Angabe der Übertragungsgeschwindigkeiten zu den jeweiligen Komponenten sind die für PROFIBUS spezifizierten Übertragungsraten gemeint und nicht die Lichtgeschwindigkeit. Der Signalpegel 1 besagt daß kein Licht ausgesendet wird. Eine 0 bedeutet Licht auf dem LWL. Mit Glasfaserübertragung sind heutzutage Abstände zwischen zwei Repeatern von mehreren Kilometern erreichbar. Bei Plastikfaser sind ca. 50 m möglich. Bei der Entwicklung eines Feldgerätes solten Sie bereits die Übertragung mit LWL einplanen, damit Ihr Feldgerät in jede Anlage integriert werden kann. Einen Schaltungsvorschlag, der sowohl die RS 485 Übertragungstechnik als auch die Übertragung mit LWL unterstützt, sehen Sie am Ende des Kapitels. In diesem Beispiel wird das RTS Signal eines PROFIBUS ASIC´s zur Richtungserkennung an den Pin 4 des Bussteckers gelegt. Glas-LWL/ Kunststoff-LWL sind durch Steckverbinder vom Typ BF0C/2,5 zu verbinden. Datenübertragung mit LWLintern

23 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Segmente verbinden* Remote- Repeater Link-Segment (Segment ohne Teilnehmer)... Segmente abzweigen Kopplung zu PROFIBUS FO-Netzen Teilnehmer Abschlußwiderstand erforderlich Segmentierung bei PROFIBUS (Schicht 1)

24 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Segmentierung R R M Segment 1 Segment 2 Segment 3 R R S S S S S S S S Slave ohne Ab- schlußwiderstand Slave mit Ab- schlußwiderstand Repeater mit Ab- schlußwiderstand Repeater ohne Ab- schlußwiderstand

25 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Redundanzkonzept (Schicht 1) Kommunikationsprozessor Transceiver ATransceiver B Bus A Bus B TxD RCV A RCV B Umschalteinrichtung

26 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Redundanz der Busphysik Mikroprozessor/ Umschalteinrichtung ASIC PROFIBUS redundante Busphysik ASIC Optokoppler Bustreiber Optokoppler Bustreiber 9 poliger SUB-D Stecker

27 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Teilredundanz der Übertragungsleitung

28 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Teilredundanz intern In EMV verseuchter Umgebung kann es sinnvoll sein, die Datenübertragung mit LWLr auszustatten, um gegen hohe Störrspannungen resisdent zu sein. Mit Optical Link Modules (OLM) ist es möglich, von der Übertragungsphysik gemäß RS 485 Spezifikation auf die Übertragung mit Lichtwellenleiter (LWL) zu wechseln, wenn es nötig ist. Die OLM´s in obigem Bild haben jeweils eine 9-polige Schnittstelle gemäß EN in RS 485 Technik ausgeführt, eine 2-polige Schnittstelle zum Verbinden der OlM´s untereinander, und ein/ zwei LWL. An die 9-polige Schnittstelle kann ein komplettes PROFIBUS-Segment angeschlossen werden. An den LWL-Kanälen können redundante LWL-Netze aufgebaut werden. Durch die

29 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Gesamtredundanz Bus 1 Bus 2 Master 2 Master 1 CPU Umschalteinrichtung Eingänge Ausgänge Slaves

30 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Buszugriffsverfahren, Übertragungsprotokoll (Schicht 2) Token PassingMaster-Slave hybrides Buszugriffsverfahren Geregelte Weitergabe des Token durch: Previous Station Next Station Highest Station Address Initiative geht immer vom Master aus Folgende Betriebszustände werden beherrscht: 1Mehrfache Token 2Token Verlust 3Fehler bei der Token Weitergabe 4Mehrfachbelegung der Teilnehmeradressen 5Teilnehmer mit def. Sender / Empfänger 6Zufügen und Entfernen von Teilnehmern während des Betriebs 7Beliebige Kombination von aktiven und passiven Teilnehmern

31 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth SPS PROFIBUS Aktive Stationen, Master Geräte AntriebAktuator Messum- former Passive Stationen, Slave Geräte Sensor Antrieb Logischer Tokenring zwischen den Master-Geräten PC Sensor M M T SPS Arbeitsweise von PROFIBUS

32 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Buszugriffsverfahren, Übertragungsprotokoll (Schicht 2)intern Alle Teilnehmer hören alle Aufrufe mit TEILNEHMER ANTWORTEN NUR; WENN SIE ADRESSIERT SIND Quittung oder Antwort erfolgt in der T SLOT Zeit. Neuer Aufruf erfolgt erst nach Ablauf von Tid1 oder Tid 2 Keine Antwort nach Ablauf der Anzahl von Wdh --> künfig keine Wdhs und fehlerhafter Slave Mehrfach Token und Tokenverlust Tokenweitergabe von akt. Stationen in numerisch aufsteigender Reihenfolge.(höchster T gibt an niedrigsten T) In der LAS stehen die Adressen der aktiven Stationen. Nach Spgs. wiederkehr wird LAS Liste im Zustand Listen Token aktualisiert. Ebenso bei jedem Token Empfang. Ist PS in der Liste, nimmt Station den Token an, ansonsten erst nach Wiederholung. Nachrichtenzyklus + GAP, GAPL aktualisieren, dann Token gemäß LAS abgeben und Tslot warten. Wenn keine Antwort, dann ist er alleine im Ring. Es gibt 2 Slotzeiten ( nach Request und nach Token ) nur die höhere wird verwendet.

33 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Zufügen und Entfernen von Teilnehmern intern Aktive und Passive Teilnehmer dürfen zu beliebigen Zeitpunkten an.- abgekoppelt werden. Jeder akt. Teilnehmer überwacht Bereich zwischen TS(This station) und NS. = GAP (NS=Next station) Bereich ( Ausnahme HSA , HSA=highest station address). GAP update time zur Überprüfung der NS. Nach Abwicklung des Nachrichtenzyklus wenn noch Zeit, wird GAP überprüft. Ein neuer aktiver Teilnehmer baut sich im Listen Token die GAPL und LAS auf. Nach Power on im Listen Zustand und nach T to keine Aktivität, dann nimmt Station den Token an sich "Claim Token". Bei gleichzeitigem Anlauf nimmt St. mit niedrigster TA den Token und schickt ihn 2x an sich selbst, dann an den nächsten. Ttr Trr Th: Token Sollumlaufzeit Ttr - Real Rotationtime Trr ergibt die verfügbare Zeit für die Abwicklung von Nachrichten. Jedoch eine hochprio Nachricht muß abgewickelt werden dürfen. Token Soll Umlaufzeit ist so zu bemessen, daß ein Nachrichtenzyklus pro Slave incl evtl. Wiederholungen durchgeführt werden kann. TH = TTR- TRR wenn TH > 0 dann niederpriore Nachrichten

34 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Zustände der FDL- Steuerung Offline: (aktiver und passiver Teiln.) nach Power on nach Reset FDL nach Erkennen von Fehlerzuständen Passive Idle (passiver Teiln) passive Teilnehmer "hören" an der Leitung korrekt adressiertes Telegramm muß beantwortet werden Ausnahme: Global Control und Token Listen Token (akt. T) für aktive Teilnehmer in der Initialisierung Aufbau und Aktualisieren der Listen 2 Durchläufe anhören, dann auf Request FDL warten wird eigene Adresse als Tokentelegr. erkannt --> Fehler Tto auswerten um aktiv zu werden)

35 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Active Idle nach Listen Zustand hören um Aufruf Telegr. aufzunehmen Übergang in den Zustand Use Token Claim Token nach Active Idle und Listen wenn Tto abgelaufen logischer Ring ist zu reinitialisieren Token 2 x an eigene Adresse sendne ( um LAS bei anderen Teilnehmern zu aktualisieren) Use Token hoch - niederpriorer Datenaustausch Await Data Response Zustand nach Aussenden eines Aufruftelegr. Tslot abwarten Zustände der FDL- Steuerung

36 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Check Access Time Überprüfen der verfügbaren TH (TTR- TRR) Pass Token Weitergabe des Token an NS Senden und gleichzeitiges Mithören des Tokentelegr. zum Erkennen des gesendeten Telegramms Im Fehlerfall Übergang nach Offline und Meldung an FMA 1/2 bei gestörtem Telegramm nochmals versuchen --> Check Token Pass und Meldung an FMA1/2 und Listen Zustand. wenn noch TH > 0 dann GAP aktualisieren Check Token Pass Warten auf Antwort nach Aussenden eines Token Telegramms währen Tslot wenn korrekter Empfang, dann Übergang nach Active Idle Zustände der FDL- Steuerung

37 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Await Status Response Zustand nach Pass Token, wenn Nachfolger nicht bekannt Warten auf ein Quittungstelegramm während Tslot Im Fehlerfall wieder nach Pass Token für Wiederholung, Weitergabe an eigene Adresse oder an Nachfolger Bei Mehrfachtoken ( Erhalt eines anderen Teles anstatt Quittung) Übergang in Active Idle FDL Initialisierung Nach Offline in Passive Idle oder Listen Token, wenn alle Betriebsparameter geladen wurden d.h. eigene Adresse, Baudrate, Überwachungszeiten Zustände der FDL- Steuerung

38 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Dienste der Datensicherungsschicht (Schicht 2) SDA:Send data with acknowledge (FMS) SRD:Send and request data with reply ( DP und FMS) SDN:Send data with no acknowledge (DP und FMS) CSRD:Cyclic send and request data (FMS)

39 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth PROFIBUS- Telegrammaufbau (Schicht 2) SD:Start Delimiter LE: Länge der Nettodaten + DA, SA, FC, DSAP, SSAP DA:Destination address SA:Source address FC:Function code DSAP:Destination service access point SSAP:Source service access point FCS:Frame checking sequence ED:End delimiter SDLELErSDDASAFCDSAPSSAPDU..FCSED 68Hxxx8x x62/3E60/3Cx..x16H

40 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Telegrammarten SD1, SD2 SD1 =Request_FDL_Status : Dieses Telegramm sendet eine aktive Station immer nach Ablauf der GAP-Time, um nach neuen aktiven Teilnehmern am Bus zu suchen SDDASAFCFCSED 10Hxx xx16H SD2 =Telegramm: Datentelegramm mit variabler Datenlänge. Wird im SRD-Dienst benutzt SDLELErSDDASAFCDSAPSSAPDUFC S ED 68Hxx xx x60/3C H 62/3E H x...x16 H Länge

41 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Telegrammarten SD3, SD4 SD3 =Telegramm: Datentelegramm mit fester Datenlänge SDDASAFCDUFCSED A2Hxx xx...x16H Die Daten in der DU sind immer 8 Bytes lang. SD4 =Tokentelegramm: Telegramm zwischen 2 aktiven Busteilnehmern zum Erteilen der Buszugriffsberechtigung SDDASA DCHxx

42 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Timing Diagram min TSDR=11TBit max TSDR= Tbit T SYN = 33 Tbit T Qui T RDY T SYN = 33 Tbit T Syni T SL1 last Bit send first char. received (T SL2 after Token) (T SM ) T ID1 after last Bit received till 1st Bit Request Response Master Slave (Global Control) T ID2 (Request)

43 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Überwachungszeiten bei PROFIBUS t Bit = 1 / Übertragungseinheit ( bit /s ) T syn = Synchronisationszeit. Zeit über die jeder Busteilnehmer Ruhepegel ( "1" ) empfangen muß = 33 TBit. Tsyni = max. Zeit zwischen 2 Syn Intervalle ( entspr. 2 kompletten Nachrichtensequenzen mit max Telegrammlänge) T SDx = Zeit zwischen letztem empfangenen / gesendeten Bit bis zum Senden / Eintreffen des ersten Bits. ( min TSDR / max T SDR ) T Qui = Quiet time beim Umsetzen von NRZ Signalen auf andere Codierungen. (Umschaltzeiten für Repeater) TRDY >TQui < min TSDR T RDY = Wartezeit des Initiators auf Antwort nach dem Aussenden eines Telegramms T RDY < min TSDR

44 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth T SET = Zeit vom letzten Interrupt bis zum Ausführen der entspr. Reaktion T SM = Sicherheitszuschlag für höhere Baudraten T ID1 = Idle time Zeit nach Request bis zur Antwort. T id2 =Zeit nach Aussenden eines Global Control Telegramms bis zum Senden des nächsten Telegramms. T TD = Telegrammlaufzeit t TD / tBit Bsp.: =t TD 2,5 bit bei 500 kbit/s T SL = Zeit, die der Initiator warten muß, bis ersten Zeichen empfangen wurde. TSL1 = beim Request, TSL2 beim Token. T TO = Auszeit zur Überwachung der Busaktivität ( Listen Token, Passive Idle Time) T TO = 6 TSL + 2*n * T SL n= Teilnehmeradresse beim akt. Teilnehmer n=130 beim passiven Teilnehmer. T GUD = GAP Abbild erneuern. Überwachungszeiten bei PROFIBUS

45 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Zeitbedingungen T Qui < min T SDR T QUI < T RDY < min T SDR T ID1 = max ( T syn + T SM + T SDI ) T ID1 = max ( T syn + T SM + T SDR ) T SL1 = 2 T TD + max T SDR + 11 bit + T SM T SL2 = 2 T TD + max T ID bit + T SM T SL = max (T SL1, T SL2 ) T TO = 6 *T SL + 2*n*T SL n = 130 beim Slave od. Teil.adresse T GUD = G*T TR 0 < G <101

46 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Der Function Code Mögliche relevante DP-Funktionscodes im Aufruftelegramm: Funktion (Bit 2 hoch 7 im FC = 1)Code-Nr. SDN low4 SDN high6 Reserved / Req. Diagnosis data7 Request FDL Status with reply9 SRD low12 SRD high13 Request Ident with reply14 Request LSAP Status with reply15

47 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Der Function Code

48 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Optimierungen eines PROFIBUS Systems Retry Faktor (<3) Hochpriore Nachrichten = selten auftratende Nachrichten als Diagnosedaten senden TSDR für den Slave vorgeben GAP-Faktor möglichst hoch

49 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Verlegevorschriften / Empfehlungen (Leitung) Leitungsschirm

50 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Anschluß der Leitungintern Vor dem Anschließen des Buskabels an den Busstecker sollten Sie sich über die mechanischen Gegebenheiten des Steckers informieren. Im Regelfall sind die Datenleitungen im Stecker mit A- und B gekennzeichnet. Es ist darauf zu achten, daß die gleiche Leitungsfarbe immer durchgängig bei jedem Teilnehmer am gleichen Buchstaben sowohl bei der ankommenden und bei der abgehenden Leitung angeschlossen wird. Eine Vorschrift, welche Farbe an welchem Buchstaben anzuschließen ist, gibt es nicht. Der Leitungsschirm ist großflächig an der jeweiligen Schirmschelle aufzulegen. Die Schirmschelle und das Steckergehäuse müssen leitend verbunden sein. Sicherheitshalber sollte der ohmsche Widerstand zwischen Schirmschelle und Steckergehäuse nochmals überprüft werden. Am Anfang und am Ende (und nur da) eines Bussegments ist der Abschlußwiderstand einzulegen. Es ist sicherzustellen, daß der Widerstand auch ordnungsgemäß "eingerastet" ist.

51 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Anschluß eines Repeaters Busabschluß- widerstand A B PE

52 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Anschluß Repeaterintern Es gibt keine Vorschrift, welche Adernfarbe an welche Klemme anzuschließen ist, sie muß nur innerhalb der gesamten Anlage (über mehrere Segmente hinweg) einheitlich sein. Die Bezeichnung gilt sowohl für die ankommende und abgehende Leitung. Besonderes Augenmerk ist bei der Verkabelung darauf zu legen, daß der Leitungsschirm (Geflechtsschirm und falls vorhanden auch der Folienschirm) großflächig mit der Schirmschelle verbunden ist. Repeater sollten vorzugsweise in Montageschränken auf eine Hutschiene montiert werden. Bei der Montage auf eine Hutschiene sind normalerweise keine zusätzlichen Schirmungsmaßnahmen notwendig, da ein Repeater im Regelfall an der Rückseite durch eine Kontaktfeder leitend mit der Hutschiene verbunden ist. Ist diese Ausführung nicht möglich, muß der Repeater bei der Montage zumindest mit leitfähigen Anlagenteilen großflächig verbunden werden.


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