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Wasser in der Landwirtschaft Veranstaltung: Ingenieurhydrologie SS 2012 Dozent: Prof. Dr. rer. nat. M. Koch Referent: Steffen Thielmann.

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1 Wasser in der Landwirtschaft Veranstaltung: Ingenieurhydrologie SS 2012 Dozent: Prof. Dr. rer. nat. M. Koch Referent: Steffen Thielmann

2 Wasser in der Landwirtschaft - Steffen Thielmann Gliederung Allgemeines Verwendung in der Landwirtschaft Möglichkeiten der Wassereinsparung Quellen

3 Wasser in der Landwirtschaft - Steffen Thielmann Allgemeines Große Rolle der Wasserverfügbarkeit für landwirtschaftliche Produktion von Nahrungs- und Futterpflanzen

4 Wasser in der Landwirtschaft - Steffen Thielmann Weltweiter Wasserverbrauch

5 Wasser in der Landwirtschaft - Steffen Thielmann Allgemeines Große Rolle der Wasserverfügbarkeit für landwirtschaftliche Produktion von Nahrungs- und Futterpflanzen Weltweit: ca. 70% des Wasserverbrauchs gehen auf die Landwirtschaft zurück Große Unterschiede - Regional: Gemäßigte Zone: begünstigt durch natürliche Standortfaktoren (Deutschland: nur etwa 3% der gesamten Landwirtschaftsfläche mit Bewässerungsanlagen ausgestattet); in Trockengebieten: kurze Regenzeiten Speicherung nötig; Wüstengebiete: Anzapfen von fossilem Grundwasser - Sozial: Länder mit hohem Einkommen haben einen geringeren Anteil als Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen Ausbeutung knapper Wasserressourcen in wasserarmen Ländern um in reiche, Wasserverwöhnte Länder zu exportieren

6 Wasser in der Landwirtschaft - Steffen Thielmann Verwendung in der Landwirtschaft Bewässerung - Hauptaufgaben: Stabilisierung der Erträge, sowie Qualitäts- und Ertragssicherung - Drei Bewässerungsformen: 1) anfeuchtende Bewässerung 2) düngende Bewässerung 3) Bodenreinigende Bewässerung Prozesswasser - Verarbeitung von Ernteprodukten: zum Reinigen und gegebenenfalls zur Kühlung - Pflanzenproduktion - Tierhaltung: Reinigung und Desinfektion, Kühlung bzw. Klimatisierung Tränkwasser - In der Viehhaltung

7 Wasser in der Landwirtschaft - Steffen Thielmann Faktoren für den Tränkewasserbedarf Tränkewasserbedarf Futterzusammensetzung (Trockensubstanzgehalt des Futters, Salzgehalt des Futters) Standortbedingungen (Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit) Wasserqualität Alter u. Körpermasse des Tieres Leistungsniveau des Tieres (Milchleistung) Tränkesystem (Art, Einbauhöhe, Durchflussrate) Tiergesundheit (Stress, Schmerzen)

8 Wasser in der Landwirtschaft - Steffen Thielmann Möglichkeiten der Wassereinsparung Bevölkerungszahl 2050 ca. 10 Milliarden um Kubikkilometer erhöhter Wasserbedarf Wassereinsparung durch: - die Erhöhung des Transpirationskoeffizienten - eine zeitliche oder räumliche Vergrößerung des Wasserspeichers - die Erhöhung nicht-bewässerungsbürtiger Anteile am Wasserspeicher - die Verringerung der nicht über Transpiration auftretenden Wasserverluste - Einsparen von Prozess- und Tränkwasser

9 Wasser in der Landwirtschaft - Steffen Thielmann Maßnahmen zur Wassereffizienzsteigerung und Verminderung des benötigten Prozesswassers BodenPflanzenTierhaltung Bodenbearbeitung Aufrauen der Oberfläche / Auf- brechen von Krusten Saatbettbereitung Humuswirtschaft Ausbringen organischer Substanzen Mulchen Brauchlandnutzung Züchtung trockenheitstolerantere Sorten Sorten mit hohen Transpirations- koeffizienten Säen hohe Bestandsdichte Berücksichtigung der aktuellen Vegetationsperiode Düngen ausreichende Kaliumversorgung Unterstützung der Wurzelent- wicklung Reduzierung des Tränkwasserverbrauchs Regelmäßige Wartung Dimensionierung der Tränk- wasseranlage Steigerung der Wasser- effizienz der Reinigungs- prozesse Einweichen Durchführen von Reinigungsar- beiten mit dem Besen getrenntes Sammeln, Lagern und Ausbringen des Melk- und Milch- hausabwassers

10 Wasser in der Landwirtschaft - Steffen Thielmann BodenPflanzenTierhaltung Optimierung der Frucht- folgen und Zwischen- früchte Vermeidung von Konkur- renzen durch Pflanzen- schutz Wassersparende Bewässerung Auswahl effizienter Bewässer- rungsverfahren Präzisionsbewässerung Wassersparende Lagerung u. Verarbeitung von Feldfrüchten durch Kreislaufführung der Wassers Steigerung der Wasser- Effizienz bei der Kühlung Kreislaufführung des Kühl- wassers produktiver Verbrauch des Kühlwassers Sprühbefeuchtungskühlung nur bis zu einer bestimmten Luft- feuchtigkeit (< 60%) geeignete Düsen und Ventile Reduzierung wasserbasierter Verfahren

11 Wasser in der Landwirtschaft - Steffen Thielmann Quellen papier_drastig_etal_022010_digital.pdf

12 Wasser in der Landwirtschaft - Steffen Thielmann Danke für die Aufmerksamkeit! Fragen?


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