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Wireless TCP Dr. Hannes Hartenstein NEC Europe Ltd., Heidelberg Sommersemester 2001, Universität Mannheim.

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Präsentation zum Thema: "Wireless TCP Dr. Hannes Hartenstein NEC Europe Ltd., Heidelberg Sommersemester 2001, Universität Mannheim."—  Präsentation transkript:

1 Wireless TCP Dr. Hannes Hartenstein NEC Europe Ltd., Heidelberg Sommersemester 2001, Universität Mannheim

2 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP2 Struktur der Vorlesung Herausforderungen an die Transportschicht. Kurze Wiederholung von TCP. Probleme von TCP in drahtlosen/heterogenen Netzen. TCP-Modifikationen: –Indirect TCP –Snooping TCP –Mobile TCP SACK TCP und schnelle Handoffs.

3 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP3 Herausforderungen für Transportschicht Bitfehlerrate auf der Luftschnittstelle viel höher als im Festnetz. –dadurch Paketverluste. –typischerweise werden genannt: 10^-6 oder schlechter (im Vergleich zu 10^-12 für Glasfaser). –Eckhardt/Steenkiste (SIGCOMM96): gilt nicht für WLANs in Räumen. Paketverluste durch Handoffs. –Physikalische bzw. logische Unterbrechung der Verbindung.

4 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP4 TCP Grundlagen TCP ist verbindungsorientiert. TCP (Transmission Control Protocol) wurde spezifisch zur Bereitstellung eines zuverlässigen Bytestroms von Ende zu Ende in einem unzuverlässigen Netzverbund entwickelt. [Tanenbaum]. TCP ist immer Vollduplex und Punkt-zu-Punkt. TCP hat grossen Anteil am gesamten Internet Verkehr (wg. HTTP/Web). Zuverlässigkeit: durch Acknowledgements/Retransmissions. Flusskontrolle/Staukontrolle: mittels Sliding Window.

5 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP5 TCP: ACKs/Retransmission senderreceiver send receive ACK 1025 send timer expires resend receive acknowledge 1025 receive acknowledge 2049 packet lost

6 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP6 TCP: Retransmission Timeout Timeout-Werte sind dynamisch! Basieren auf gemessener RTT: RTT(i+1) = ( * RTT(i))+((1- ) * sampleRTT) Timeout = * RTT =2 (urspr. Empfehlung) oder basiert auf Varianz der Verzögerung. Genaue RTT Schätzungen sind immer noch Forschungsgebiet... Karns Algorithm: RTT Messungen von Retransmissions werden ignoriert. Timer Backoff: Timeout-Wert wird vergrössert, wenn Timeout auftritt: Timeout = *oldTO ( = 2 ist typisch).

7 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP7 TCP: Flusskontrolle TCP Fenster zählt in Octets. Empfänger kann Fenstergrösse modifizieren: –verhindert buffer overflow beim Empfänger –auf 0 gesetzt wird der Fluss unterbrochen. Data to transmit Octet: ACK receivedtransmittedend of window sliding window size= 3072

8 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP8 TCP: Staukontrolle Kooperatives Verhalten zum Auflösen von Staus. Sliding window wird zur Staukontrolle herangezogen: senderWin = min(receiverWin,congestionWin) Geht ein Paket verloren, so geht der TCP Sender von einer Stau-Situation aus und beginnt den sogenannten slow start. TCP Slow Start: –congestion threshold wird auf die Hälfte der derzeitigen Fenstergrösse des congestion window gesetzt. –congestion window wird auf Initial-Wert gesetzt (1 Paket). –Exponentielle Phase bis congestion threshold erreicht ist. –Dann lineares Wachstum (congestion avoidance).

9 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP9 TCP: Slow Start [Tanenbaum]

10 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP10 Wesentliche TCP Versionen TCP Tahoe Fast retransmit Mechanismus: nach Empfang von duplicate ACKs wird slow start gestartet. TCP Reno –Wie Fast restransmit aber Fast recovery verhindert starten von slow start. Tahoe und Reno verbessern Verfahren bei Verlust eines einzelnen Pakets. TCP NewReno und SACK TCP optimieren auch Mehrfach-Verluste. SACK: selective ACKs. Empfänger gibt explizit an, welche Lücke von Paketen aufgetreten ist.

11 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP11 TCP: Probleme in drahtlosen/heterogenen Netzen Basisannahme Paketverlust bedeutet Stau im Allgemeinen nicht korrekt. Erhöhte Anzahl von Paketverlusten durch hohe BER und durch Handoffs. Unnötiges Drosseln der Datenrate. Unfairness gegenüber TCP Sendern/Empfängern im Festnetz.

12 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP12 Indirect TCP Indirektes TCP segmentiert die Verbindung –keine Änderung am TCP-Protokoll für Rechner im Festnetz, hier ist die installierte Basis zu hoch –optimiertes TCP-Protokoll für Mobilrechner –Auftrennung der TCP-Verbindung z.B. am Foreign Agent in 2 TCP-Verbindungen, keine echte Ende-zu-Ende-Semantik mehr –Rechner im Festnetz bemerken nichts vom mobilen Teil Mobiles Endgerät (mobile host) Zugangspunkt (foreign agent) festes Internet drahtloses TCP normales TCP

13 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP13 Indirect TCP mobiler Knoten Zugangspunkt 2 Internet Zugangspunkt 1 Übertragung von socket und Zustand (cache) Zustandsübertragung (context transfer)

14 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP14 Indirect TCP Vorteile –keine Änderungen im Festnetzbereich, alle Optimierungs- maßnahmen helfen hier weiterhin –Fehler auf drahtloser Strecke pflanzen sich nicht ins Festnetz fort –relativ einfach beherrschbar, da mobile TCP-Varianten nur die kurze Strecke (ein hop) zwischen Foreign Agent und Mobilrechner betreffen –dadurch sehr schnelle Übertragungswiederholung, da Verzögerungszeit auf der Mobilstrecke bekannt ist Nachteile –Verlust der TCP-Semantik, ACK an Sender heißt nun nicht mehr, daß der Empfänger wirklich die Daten erhalten hat - was passiert, wenn der Foreign Agent abstürzt? Konsistenz der Sichten? –vergrößerte Latenzzeiten durch Pufferung der Daten im Foreign Agent und evtl. Übertragung an den neuen Foreign Agent

15 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP15 Snooping TCP Transparente Erweiterung von TCP im Access Router –Puffern der zum Mobilrechner gesendeten Daten –bei Datenverlust auf der Mobilstrecke (beide Richtungen) direkte Übertragungswiederholung zwischen AR und Mobilrechner (lokale Übertragungswiederholung) –dazu hört der AR den Datenverkehr ab und erkennt Bestätigungen in beide Richtungen (Filtern der ACKs) –TCP muß nur im AR erweitert werden festes Internet Puffern der Daten Ende-zu-Ende-TCP-Verbindung Lokale Übertragungswiederholung

16 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP16 Snooping TCP Datentransfer zum Mobilrechner –AR puffert die Daten bis zum ACK des MN, erkennt Paketverluste durch duplizierte ACKs oder time-out –schnelle Übertragungswiederholung, unbemerkt vom Festnetz Datentransfer vom Mobilrechner –AR erkennt Paketverluste auf dem Weg vom MN anhand der Sequenznummern, sendet daraufhin NACK zum MN –MN kann nun sehr schnell erneut übertragen Integration der MAC-Schicht –MAC-Schicht hat oft ähnliche Mechanismen wie TCP –schon in der MAC-Schicht können evtl. Paketduplikate durch Übertragungswiederholungen erkannt und verworfen werden

17 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP17 Snooping TCP Probleme –Snooping TCP isoliert die drahtlose Verbindung nicht so gut –je nach Verschlüsselungsverfahren ist snooping nutzlos –RTT der Funkstrecke meist deutlich höher als RTT einer Transkontinentalverbindung...

18 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP18 Mobile TCP Spezielle Handhabung längerer und/oder häufiger Unterbrechungen M-TCP teilt die Verbindung ähnlich wie I-TCP auf –normales TCP im Festnetz bis zum supervisory host (SH) –optimiertes TCP zwischen SH und MH Supervisory host –keine Pufferung der Daten, keine Übertragungswiederholung –Überwachung aller Pakete, sobald eine Unterbrechung festgestellt wird: setze Sendefenster auf 0 der Sender wechselt dann automatisch in den persistent mode –der alte oder neue SH öffnet das Fenster wieder

19 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP19 Mobile TCP Vorteile –erhält Semantik, unterstützt Unterbrechungen, keine Zustandsübertragung notwendig bei Wechsel des Zugangspunktes Nachteile –Verluste auf der drahtlosen Strecke wirken sich auf das Festnetz aus –verwendet spezielles TCP auf der drahtlosen Strecke

20 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP20 Schnelles Handoff & SACK TCP (1) Physically disconnect from old base station Physically connect with new base station Get new IP address Inform mobility agent Transmission to new network Receive data Get new IP address Inform home agent Transmission to new network Physically disconnect from old base station Physically connect to new base station Receive data (a) traditional break-before-make approach, (b) make-before-break. Arrows indicate interruption. (a)(b) INET CNHA AR home network foreign network MN Simultaneous Bindings at the Home Agent. This mechanism achieves interruption times of less than 10ms.

21 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP21 Schnelles Handoff & SACK TCP (2) Sack Option Format: | kind=5 | Length | | Left Edge of First Block | | Right Edge of First Block | | | | Left Edge of nth Block | | Right Edge of First Block | This format is suitable for Mobile IP handoffs, because packet loss occurs in a block.

22 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP22 Schnelles Handoff & SACK TCP (3) Test-network: SenderHome Agent Mobile Node Specifications: each base station builds its own IP subnet wireless: Lucent WaveLan Bronze Turbo cards (data rate 6 MBit/s) fixed links: 100 MBit/s – no load or process other than test traffic Router: able to intercept/delay packets to simulate different round trip times

23 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP23 Schnelles Handoff & SACK TCP (4) We compare the Simultaneous Bindings approach (handoff interruption 10ms) with a traditional Mobile IP implementation (handoff interruption 120ms). 119,54000trad. handoff 7,84206fast handoff -4266no handoff Delay msec Data rate KBit/s RTT = 3,5ms 117,83456trad. handoff 7,33827fast handoff -4163no handoff Delay msec Data rate KBit/s RTT = 35ms 130,71877trad. handoff 7,52020fast handoff -2092no handoff Delay msec Data rate KBit/s RTT = 115ms

24 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP24 Schnelles Handoff & SACK TCP (5) Trad. handoff RTT 35ms F ast handoff RTT 35ms

25 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP25 Schnelles Handoff & SACK TCP (6) zoom: T rad. handoff RTT 35ms zoom: F ast handoff RTT 35ms

26 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP26 Schnelles Handoff & SACK TCP (7) In case, the handoff is fast for the given window / buffer size, the sending window looks like this: sending window not ACKed because of RTT lost due to handoff still some room left... The data rate D for which the sending window will not block during a handoff is determined via: thus: with: D senders data rate [bytes per second] S size of the sending window H handoff delay [seconds] R round trip time [seconds]

27 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP27 Schnelles Handoff & SACK TCP (8) To summarize: SACK TCP can work well with Mobile IP if either the window size (and corresponding buffers) is large with respect to the handoff delay or the handoff procedure is fast enough for the given window / buffer size.

28 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP28 Zusammenfassung Transport-Protokolle, die für drahtgebundene Netze entwickelt worden sind, haben meist Probleme mit drahtlosen Umgebungen. Bei TCP: Annahme, dass Paketverlust einen Stau bedeutet. Nicht korrekt in drahtlosen Umgebungen. Vorschläge: I-TCP, Snooping-TCP, Mobile TCP, SACK TCP mit verschiedenen Vor- und Nachteilen. Fokussieren auf cellular networks.

29 July 2001H. Hartenstein: Wireless TCP29 Zukunft Initial research on extending Internet Services in mobile wireless networks has primarily focused on network-layer issues... Providing robust, functional transport-layer services in mobile wireless networks remains a largely unexplored research area. [J. Macker, V. Park, M. Corson, Mobile and Wireless Internet Services: Putting the Pieces Together, IEEE Communication Magazine, June 2001]... think of a transport protocol for ad hoc networks!


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