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Das Entwicklungsparadigma der Integration Gewinner ohne Grenzen Leitung: Prof. Dr. Knut Koschatzky Referentin: Anika Wurz Referent: Tim Wittig Studiengang:

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1 Das Entwicklungsparadigma der Integration Gewinner ohne Grenzen Leitung: Prof. Dr. Knut Koschatzky Referentin: Anika Wurz Referent: Tim Wittig Studiengang: Geographie 7. Fachsemester9. Fachsemester Nebenfächer: Stadtplanung, PolitikNebenfächer: VWL, BWL Neue ökonomische Geographie im globalen Kontext

2 Gliederung Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 1. Einleitung 2. Regionale und Globale Integration 3. Rahmenkonzept 3.1 Instrumente 3.2 Geographie der Integration 4. Praktische Umsetzung 5. Fazit

3 1. Einleitung Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen

4 1. Einleitung Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Europa, Nordamerika, Südostasien Überwinden nationale Grenzen integrierte Wirtschaft mit den Nachbarn und dem Rest der Welt Regionale und globale Integration ergänzen sich und sind nicht gegeneinander zu ersetzen in vielen EL verläuft Integration sehr langsam ökonomische, politische und kulturelle Teilung zwischen den Ländern regionale vs. globale Integration

5 1. Einleitung Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Integration: Kooperation um Hemmnisse zu überwinden Handel, nationalen Bestimmungen, regionaleInfrastruktur Regionale Integration: Kooperation innerhalb einer Ländernachbarschaft Globale Integration: Kooperation international Systematische Kategorisierung EL vor der Entscheidung Abgrenzung oder Entgrenzung

6 2. Regionale und Globale Integration Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen first-mover advantages steigende Konkurrenz vs. wachsendes Exportspektrum Effizienz von Firmen abhängig von der Art des Absatzmarktes

7 2. Regionale und Globale Integration Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen regionale und globale Integration bedeuten Austausch Abkommen regionale sehr komplex regional vs. global new regionalism

8 2. Regionale und Globale Integration Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Erkenntnisse aus der Entwicklung erfolgreicher Nachbarschaft sinnvoll nutzen 3 Lektionen 1.global denken offener Regionalismus 2.Klein anfangen keine Paper-Agreements 3.Benachteiligte entschädigen Regionale Integration Gewinner und Verlierer Ausgleichsmechanismen, z.B. Zusatzsteuer aus Drittländern

9 3. Aufbau integrierter Nachbarschaften: Rahmenkonzept Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Instrumente Institutionelle Kooperation Reform hinter der Grenze Politische Maßnahmen an der Grenze Bemühung über Grenzen hinweg Regionale Infrastruktur Produktivitäts- steigernd Mobilitäts-steigerndHandels-steigerndKoordinierte Anreizekeine Rivalität keine Ausschlussmög- lichkeiten Aggregierte Beiträge

10 3.2 Geographie der regionalen Integration Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Betrachtung unter Aspekt Marktzugang Bedeutung drei wichtigen Weltmärkte deutlich Größte Teil weltweiten BIP dort geballt Aufschluss Marktzugangspotential der Länder durch: Nähe zu Weltmärkten Undurchlässigkeit von Grenzen Fragmentierung der Weltregionen

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12 3.2 Geographie der regionalen Integration Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Zusammenfassung Messwerte ergibt drei Typen von Entwicklungsregionen: Länder vom Typ 1: in unmittelbarer Nähe zu Weltmärkten Länder vom Typ 2: mit großen Nachbarn, weit ab von Weltmärkten Länder vom Typ 3: weitab von Weltmärkten, keine großen Nachbarn

13 3.2 Geographie der regionalen Integration Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Typ 1: Länder an Peripherie zu den großen Märkte (Nordamerika und Westeuropa) Hauptproblem: Mangelnde Durchlässigkeit Beziehungen zueinander und zu wichtigsten Märkten Integrationsinstrumente: Institutioneller Art

14 3.2 Geographie der regionalen Integration Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Typ 2: Nachbarschaften der Giganten unter Entwicklungsländer Hauptproblem: Distanz und Durchlässigkeit Integrationsinstrumente: Institutionelle und infrastrukturelle Entwicklung

15 3.2 Geographie der regionalen Integration Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Typ 3: Zentralafrika, Zentralasien und Kaukasus, Ostafrika, kleine Pazifikinseln und Westafrika Hauptprobleme: Durchlässigkeitsprobleme, Distanz und geringe ökonomische Dichte Integrationsinstrumente: Institutionelle, infrastrukturelle koordinierte Intervention

16 3.2 Geographie der regionalen Integration Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Drei Regionstypen weit geringere Marktzugangsmöglichkeiten als reiche Länder großes Potential für effektivere wirtschaftliche Integration Anhaltende Isolierung vom Weltmarkt positiver Strom Menschen, Güter und Kapital behindert Unterschiedliche wirtschaftspolitische Integrationsstrategien und Prioritäten nötig

17 3.2 Geographie der regionalen Integration Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Geringer Marktpotential komplexere Integrationsstrategie umfangreichere Instrumentarien ein I für jedes D Aber: Kategorien nicht passgenau für alle Länder Beispiel Chile und Russland

18 3.2 Geographie der regionalen Integration Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Konzept Marktpotentials nicht landesweit, eher wirtschaftsräumlich Viele Entwicklungsländer: unzugänglicher eigener Infrastruktur Märkte anderer Länder leichter zugänglich als heimische Nördliche Pakistan, Medan (Indonesien) etc

19 4. Praktische Umsetzung Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Was können Länder konkret tun, bzw. tun sie um ihre regionale Integration voranzutreiben und gemeinsam mit ihren Nachbarn ihre globale Wettbewerbssituation zu verbessern?

20 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 1 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Nähe maßgeblicher Vorteil Hinblick bedarfsorientierte zeitnahe Gütererzeugung und –Bereitstellung Vorteil dieser Länder hinsichtlich Zugang zu Märkten, Lieferanten und Ideen Gleichzeitig profitieren wohlhabende Regionen beiderseitige Vorteile durch regionale Zusammenarbeit

21 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 1 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Beispiele: Euro-Mediterranean Forum Länder karibischen Becken Zugang US-Märkte durch, NAFTA Karibik-Becken-Initiative Freihandelsabkommen DR-CAFTA Asean

22 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 1 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Integrationsoption: Institutionelle Reformen Freier Handel allein nicht ausreichend Integrationsvorteile voll auszuschöpfen Politikkonzepte und Standards regierungspolitischen Handelns anpassen an einkommensstarken Regionen in Nachbarschaft Großer Markt in Nachbarschaft Anreiz Förderung Entwicklung solider politischer Programme/verlässlicher Regierungsstrukturen Wahrung Stabilität

23 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 1 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Institutionelle Reformen beinhalten: Bestreben, solides gesamtwirtschaftliches Umfeld zu schaffen Eindämmen inflationäre Entwicklung Einführung effizienten Steuersystems Entwicklung eines Rahmenwerkes, dass Korruption eindämmt Regierungsführung verbessert

24 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 1 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Beispiel Balkanstaaten: Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) zwischen EU und Balkanstaaten Gemeinsames regionales Freihandelsabkommen (CEFTA) Erweitert 2000 vereinbarte Initiative zur Förderung des Handels- und des Transportwesens Bildung gemeinsamen Strommarkt Abkommen Liberalisierung Flugverkehr

25 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 1 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Beispiel Costa Rica/El Salvador Diversifizierung Exporte traditioneller Produkte (Kaffee, Bananen) durch: Exportorientierte Sonderzonen Steueranreize ADI-Förderung in Hochtechnologieaktivitäten Verdoppelung Exporte innerhalb einer Dekade

26 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 2 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Institutionen zur Sicherstellung Politik- und Regierungsstrukturen die Handel, Faktormobilität und regionales Wachstum fördern Infrastrukturelle Einrichtungen, die: Schwächere mit stärkeren Ländern verbinden Regionale Wirtschaftszentren vernetzen In Globalwirtschaft integrierte regionale Produktionsnetzwerke begünstigen

27 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 2 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 1. Institutionelle Reformen zur Verbesserung der regionalen Integration Aufbau Kapazitäten schwächerer Mitgliedsstaaten die regionale Integration stärken Beste Zukunftsaussichten im Wachstum dominanten Volkswirtschaft Wirtschaftliche Vorteile nicht allein ausschlaggebend für regionale Integration Lösung territorialer/politischer Dispute Herstellung politischer Stabilität

28 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 2 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 1. Institutionelle Reformen zur Verbesserung der regionalen Integration Bsp. Südasien: Ende britische Kolonialherrschaft Konflikte in Südasien lange Jahre kein Nutzen aus Marktgröße gezogen 2004 Annährungsdialog über frieden- und sicherheitspolitische Fragen Südasiatische Verbund für regionale Zusammenarbeit (SAARC)

29 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 2 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 1. Institutionelle Reformen zur Verbesserung der regionalen Integration Bsp. Simbabwe: Seit 1989 politische Instabilität geschwächte Wachstumsaussichten südafrikanische Region Vermittlungsversuche Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (SADC) wenig erfolgreich kaum wirtschaftlich begründete Anreize für regionale Verflechtungen Effektivität regionale Integrationsprozess durch politische Krise in Frage gestellt

30 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 2 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 2. Investitionen in länderübergreifende Infrastruktur zur Vernetzung regionaler Märkte Kosten/Nutzen länderübergreifender Infrastrukturmaßnahmen der Region differieren Abweichung Nutzen von vorgeschlagener Kostenverteilung Unterinvestitionen in infrastrukturelle Einrichtungen möglich Beispiel Bolivien und Paraguay: Binnenländer für Export auf Zugang zur Küste angewiesen Recht durch internationale Transitabkommen garantiert; oftmals nicht umgesetzt Unterstützung internationale Gemeinschaft/regionale Institutionen nötig

31 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 2 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 2. Investitionen in länderübergreifende Infrastruktur zur Vernetzung regionaler Märkte Im Aufbau befindliche grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte: Maputo-Entwicklungskorridor

32 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 2 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Ziele: Primärinfrastruktur instandsetzen Investitionen in Korridor lenken Beschäftigung für benachteiligte Bevölkerung schaffen

33 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 2 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 2. Investitionen in länderübergreifende Infrastruktur zur Vernetzung regionaler Märkte Im Aufbau befindliche grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte: Initiative zur Integration der Regionalen Infrastruktur in Südafrika Jahr 2000 eingeleitet; 12 Staaten umfassend Ziel: Verbesserung der globalen Wettbewerbsfähigkeit Infrastrukturelle Integration Energie, Telekommunikation, Verkehr 40 Megaprojekte und hunderte kleinerer Verbesserungsprojekte ermittelt (potentielle Finanzbedarf 10 Milliarden $)

34 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 3 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Zentralasien höchster Anteil vom Meer abgeschnittenen Binnenländer Kleine Pazifikinseln geographisch am stärksten fragmentierte Region; Ozeanlage begrenzte Zugangsmöglichkeiten zu Weltmärkten Afrika zwischen nördlichen und südlichen Wendekreis größte Anzahl Binnenländer mit geringer Bevölkerungszahl, niedrigem BIP und fehlender Dichte (Produktionsstrukturen, Agglomerationsvorteile)

35 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 3 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Natürliche Nachbarschaftsbeziehungen als Ausgangspunkt institutioneller Reformen Ausbau Institutionen zur Nutzung Größenvorteilen, Förderung Arbeitskräfte- und Kapitalmobilität sowie Verbesserung Marktzugangs: Investitionen in regionale Infrastruktur Koordinierte Anreize zur Förderung regionalen Integration

36 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 3 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 1. Natürliche Nachbarschaftsbeziehungen als Ausgangspunkt institutioneller Reformen: Traditionelle Nachbarschaftsbeziehungen wirtschaftlicher und soziokultureller Art als Bausteine regionaler Verflechtungen Vertrauen auf Basis gemeinschaftlicher Sprache Regionale Handel landwirtschaftlicher Produkte Länderübergreifende Interaktion zwischen Nachbargebieten o. Städten Baumwollgürtel Westafrika

37 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 3 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Zwillingsstädte Südsahara-Afrika versteckte wirtschaftliche Kosten durch Grenze mittels grenzüberschreitende Abkommen auffangen lohnend Potential Länder umfassender Agglomerationen zu betrachten regionale Infrastrukturinvestitionen in führende, mehrere Länder einbeziehende Gebiete Vorrang einräumen

38 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 3 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Baumwollgürtel Westafrika Sahel-Baumwollgürtel Zusammenfassung führender Länder zu einer effizienten Produktions-/Verarbeitungszone Gruppiert um drei Städte: Bobodioulasso (Burkina Faso) Korhogo (Elfenbeinküste) Sikasso (Mali)

39 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ 3 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Baumwollgürtel Westafrika Gebiete mit sich ergänzende Einrichtungen ausgestattet: Internationaler Flughafen mit Lagerungskapazitäten (Bobodioulasso) Regionalflughafen, Fachuniversität und agrarwissenschaftliches Ausbildungszentrum (Korhogo) Standorte vieler Textilbetriebe und Baumwollentkernungsanlagen in Region

40 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 2. Ausbau Institutionen zur Nutzung Größenvorteilen, Förderung Arbeitskräfte- und Kapitalmobilität sowie Verbesserung Marktzugangs: Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) Unterzeichnung Protokolle zur Freizügigkeit von Personen Aufhebung Visum- und Einreiseerlaubnisauflagen Möglichkeiten: Zusammenarbeit Nachbarschaften im Bereich höheren Bildungswese, beruflichen Bildung und Forschung Unterstützung Institutionen über Möglichkeiten der Einzelhändler hinaus 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ

41 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 2. Ausbau Institutionen zur Nutzung Größenvorteilen, Förderung Arbeitskräfte- und Kapitalmobilität sowie Verbesserung Marktzugangs: Möglichkeiten: Erhöhung Wahrscheinlichkeit Rückkehr Migranten mit im Ausland erworbenen technischen und unternehmerischen Know-how in Heimatländer durch: Verbesserung örtlichen Geschäftsklima Neue Chancen in regionalen Wachstumszentren 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ

42 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 3. Investitionen in regionale Infrastruktur: Im Rahmen Neuen Partnerschaft für die Entwicklung Afrikas (NEPAD) erarbeitete Entwicklungsinitiative drei Entwicklungskorridore erkannt: Niederkongo-Entwicklungskorridor Entwicklungspotential im enormen Potential hydroelektrischer Energieerzeugung Golf-von-Guinea-Korridor Verkehrs- und energietechnische Integration möglich Mombasa Korridor Gebrauch von bestehenden Passagen (Nordkorridor) machen Erschließung natürlicher Ressourcen Demokratischen Republik Kongo und südlichen Sudan 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ

43 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 3. Investitionen in regionale Infrastruktur: Marktdominanz grundlegender Fertigungswaren durch andere Entwicklungsländer Afrikanische Länder müssen Exportstruktur diversifizieren um Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen zu verringern Erfolg setzt institutionelle Zusammenarbeit aber auch länderübergreifende Infrastrukturinvestitionen voraus kleinen Länder regionale Infrastrukturprojekte auf Unterstützung von Außen angewiesen 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ

44 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 4. Koordinierte Anreize zur Förderung regionale Integration: finanzielle und technische Hilfestellung leisten Ländern besseren Zugang zu Märkten verschaffen an Bedingungen geknüpfte Hilfszahlungen mit klaren Leistungsvorgaben Anreiz für politische Reformen in Afrika: vorübergehend bevorzugte Zutritt zu OECD- Märkten 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ

45 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 4. Koordinierte Anreize zur Förderung regionale Integration: Lösungsvorschläge: Ausdehnung Initiativen auf alle subsaharischen Länder Bspw.: US-amerikanische Handelsgesetz zur Förderung von Wachstum in afrika Everything but Arms-Program der EU einigen Ländern Zutritt zu Weltmärkten ermöglichen Diversifizierung Exportstrukturen afrikanischer Nachbarschafteen in Gang setzen 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ

46 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Kontrakt mit Afrika Afrikas Wachstumspole immer noch schwach ausgeprägt Entwicklungsstrategien: Führende Gebiete Investitionen in Standorte Rückständige Gebiete Investition in Menschen Vorschlag: Ansatz der Rechte und Verantwortlichkeiten Länder an ihre regionalen Bedeutung ausrichtet 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ

47 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Kontrakt mit Afrika Verpflichtung Regierungen Ost-, West-, Zentralafrika: Einrichtung regionaler Wirtschaftsgebiete Förderung Freizügigkeit Arbeitskräfte, Kapital, Güter und Dienstleistungen Sicherstellung/Schutz Verkehrswege zwischen Binnenländer und Absatzmarkt Verpflichtung bi- und multilateraler Entwicklungspartner: Erhebliche Steigerung internationaler Finanzhilfen Erhöhte finanzielle Unterstützung wachstumsfördernder Infrastruktur Bevorzugter Zugang Exporte aus Subsahara-Afrika Erste Schritte bereits unternommen (2007 UK, Wirtschaftspartnerschaftsabkommen EU) 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ

48 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Integration der kleinen, entlegenen Pazifikinseln Anteil am globalen Welthandel: ,4%, ,2% der weltweiten Güterexporte Südpazifische Handels- und Wirtschaftsabkommen (SPARTECA) zollfreien, unbeschränkten oder bevorzugten Zugang aller Mitglieder Pazifikforum (PIF) durch Australien und Neuseeland Hauptnutznießer: Textil-, Bekleidungs-, und Schuhindustrie 2010 streben Australien und Neuseeland Freihandel an Andere Ansätze für Pazifikinseln nötig Rücküberweisungen Ausland Arbeitskräftemobilität 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ

49 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen Integration in Zentralasien zahlreiche nationale Identitäten und Institutionen Zentralasiatische Organisation für Zusammenarbeit (CACO), 2005 in Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft (EURASEC) übergegangen Initiative für regionale Wirtschaftszusammenarbeit in Zentralasien (CAREC) Shanghai-Organisation für Zusammenarbeit (SCO) Gemeinschaft unabhängiger Staaten (CIS) Organisation des kollektiven Sicherheitspakts (CSTO) Wirtschaftssonderprogramm für Zentralasien (SPECA) Überschneidungen und Komplexität erschweren Reformen 4.Praktische Umsetzung des Rahmenkonzepts - Integrationsoptionen Länder Typ

50 Entwicklungsparadigma der Integration: Gewinner ohne Grenzen 5. Kritik Plakative Vorschläge Einzelstrategien vs. Kategorisierung Schwierig Beispiele widerlegen Vorschläge Nur für Typ 1 –Länder anwendbar EU Jedes D I Anschluss an den Weltmarkt durch Integrationskonzepte durchaus möglich kein Disparitätenabbau


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