Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Freie Ausbildung DEMETER NRW & Hessen 3. Lehrjahr Dozent: Sebastian Bauer.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Freie Ausbildung DEMETER NRW & Hessen 3. Lehrjahr Dozent: Sebastian Bauer."—  Präsentation transkript:

1 Freie Ausbildung DEMETER NRW & Hessen 3. Lehrjahr Dozent: Sebastian Bauer

2 Überblick Wiederholung – Kosten- und Leistungsrechnung – Vollkosten-/ Teilkostenrechnung Deckungsbeitragsrechnung / Planung – Planungsrechnung (Planung eines Betriebes: Deckungsbeitragsrechnung) Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 2

3 Vollkostenrechnung Vollkostenrechnung = Kostenrechnung, bei der sämtliche Kosten auf den Kostenträger verrechnet werden Ziel: die effektiv oder planmäßig entstandenen Kosten eines Kostenträgers (Ware, Dienstleistung, Produkt) festzustellen eine Differenzierung der Kostenarten in Einzelkosten und Gemeinkosten wird vorgenommen, um mit Hilfe der Kostenstellenrechnung die Gemeinkosten nach dem Durchschnittsprinzip über mehr oder weniger differenzierte Verrechnungssätze auf den Kostenträger (Produkt, Erzeugnis) zu verrechnen Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 3

4 Teilkostenrechnung Teilkostenrechnung = nur ein Teil der angefallenen Kosten wird auf den Kostenträger verrechnet dem Kostenträger wird in der Regel lediglich die variablen Kosten oder die Einzelkosten zugeordnet um so eine Verrechnung von fixen Kosten bzw. Gemeinkosten zu vermeiden Die Deckungsbeitragsrechnung ist ein Teilkostenrechnungssystem Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 4

5 Kostenstellenrechnung Ist-Kostenrechnung (IKR) = die traditionelle Form der Kostenrechnung, bei der die in der vergangenen Abrechnungsperiode tatsächlich angefallenen Kosten (Ist- Kosten) ohne Korrekturen auf die Kostenstellen und Kostenträger verrechnet werden Die Ist-Kostenrechnung gibt Aufschluss darüber, welche Kostenarten in welcher Höhe in der abgeschlossenen Periode angefallen sind Kostenumwälzprinzip: Die Umwälzung tatsächlich angefallener Kosten auf die Kostenträger bedeutet, dass eine Kontrolle der Wirtschaftlichkeit unmöglich ist Innerbetriebliche Verrechnung von Leistungen und Kosten: in der Landwirtschaft werden die ausserhalb der Buchführung erfassten Warenströme gleichfalls mit einbezogen und einer Bewertung unterzogen Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 5

6 6

7 Gesamtübersicht Kostenrechnung Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 7 Ziel: Nicht zugeteilte Leistungen und Kosten sollten sich aufheben

8 Betriebsbereich Kartoffeln Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 8

9 Kostenstelle Tiere/Futterbau/Grünland Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 9

10 10

11 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 11

12 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 12

13 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 13

14 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 14

15 Interne Verrechnung Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 15

16 Deckungsbeitrag I Deckungsbeitrag = die Differenz zwischen den erzielten Erlösen (Umsatz) und den variablen Kosten Ergebnis = Betrag, der zur Deckung der Fixkosten zur Verfügung steht DB = E-Kv Der Deckungsbeitrag kann sowohl auf die Gesamtmenge (DB) eines Produktes bezogen sein, als auch auf eine Mengeneinheit (db) (Stückgröße) oder Maßeinheit (ha) Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 16

17 Deckungsbeitrag II Ist entscheidender betriebsinterner Rentabilitätsmaßstab Wichtig in der Landwirtschaft: die möglichst genaue Schätzung der nachhaltig erzielbaren Naturalerträge und Erzeugerpreise beeinflussen maßgeblich die Höhe des Deckungsbeitrages Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 17

18 Deckungsbeitragsrechnung III Man unterscheidet: – Die einstufige Deckungsbeitragsrechnung ( Direct Costing) die aufsummierten Deckungsbeiträge werden ermittelt und davon die kompletten Fixkosten abgezogen – Die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung (Fixkostendeckungsrechnung) Fixkostenblock wird weiter aufgespalten und die Kosten den verursachenden Unternehmensbereichen zugerechnet – In der Landwirtschaft wird normalerweise die einstufige Deckungsbeitragsrechnung als Planungsinstrument eingesetzt – Dient auch zur Umstellungsplanung von konventionelle auf biologisch-dynamische Wirtschaftsweise Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 18

19 Deckungsbeitragsrechnung – Vorgehen - Ausgangssituation beschreiben Ziele festlegen Vermarktungskonzept entwerfen Viehbesatz ermitteln und künftige Erträge und Leistungen sowie Preise abschätzen Deckungsbeiträge errechnen Naturalbilanzen erstellen (Futter, Dünger, Arbeit, Nährstoffe) Fruchtfolgeplanung Investitions- und Finanzierungsbedarf errechnen Festkosten ermitteln Privataufwand feststellen Ergebnisse bewerten Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 19

20 Deckungsbeitragsrechnung – Vorgehen - Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 20 Ausgangsituation Betrieb Familiäre Situation: Betriebsleiterin ist Agraringenieurin, Lebensgefährte arbeitet außerlandwirtschaftlich, Vater (60 Jahre) ist mit 0,3 AK im Betrieb tätig. Arbeitskräfte: Betriebsleiterin 1,0 AK, Vater 0,3 AK Flächenausstattung: 40 ha LF, 30 ha Acker, 10 ha Grünland, teilweise gepachtet Boden: Sandiger Lehm auf Schieferverwitterungsboden 15 – 40 Bodenpunkte, Schlaggröße: 1 ha Natürliche Bedingungen: 343 m ü. NN Niederschlag: 760 mm, 190 mm in Vegetationszeit Temperatur: 7,3° C im Jahremittel Fruchtfolgen: Fruchtfolge 1: GPS Deckfrucht / Kleegras - Kleegras - Dinkel - Dinkel - Roggen mit Weißkleeuntersaat - Schälhafer (tiefgründige Böden) Fruchtfolge 2: Schälhafer - Dinkel mit Weißkleeuntersaat - Roggen mit Weißkleeuntersaat – Schälgerste (flachgründige Böden) Tierhaltung: 13 Milchkühe, kg 8 Mastbullen Aufstallung: Milchkühe – Anbindehaltung Mastbullen – Laufstall und Anbindehaltung Fütterung: Siloballen von Hand Vermarktung: Milch an Biomolkerei Getreide gesackt an Bäckereien, Naturkostläden und andere Verarbeiter Mastbullen viertelweise an Endverbraucher Finanzielle Situation: Wenig Fremdkapital, Rücklagen vorhanden, Altenteil muss erbracht werden Planung: Neubau Legehennenstall mit Volierensystem (1.Stufe 1500 Tieren, 2.Stufe 3000 Tiere) Aufgabe der Milchviehhaltung Sonstiges Grünlandregion, Hessen Betrieb wurde im letzten Jahr auf Betriebsleiterin übertragen, Geschwister wurden abgefunden

21 Deckungsbeitragsrechnung – Vorgehen - Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 21 Zielvorstellungen Betrieb 1.Wieviele Personen sollen in Zukunft von dem Betriebseinkommen leben? Eine Betriebsleiterin, in einigen Jahren 2 Kinder, 2 Altenteiler 2.Muß das Einkommen erhöht werden? Ja, für die Tilgung der Verbindlichkeiten der geplanten Investitionen in die Legehennenhaltung, für Altenteilsleistungen sowie für die Kinder. 3.Darf die Arbeitsbelastung steigen? Können zusätzliche Arbeitskräfte mit eingeplant werden? Die Arbeitsbelastung kann kurzfristig steigen, da die Eltern und der Lebensgefährte mithelfen. Mittelfristig wird ein Mitarbeiter für die täglich anfallenden Arbeiten eingestellt. 4.Welche Neigungen hat die Familie? Umgang mit Tieren und Vermarktung der Erzeugnisse von Tier und Pflanze. Interesse der Hofnachfolgerin am Umgang mit Kunden, daher Ausbau der Direktvermarktung angedacht (Legehennen und Eiervermarktung). 5.In welchen Betriebszweigen liegen Erfahrungen vor? Gute Erfahrungen im Marktfruchtbau und in der Getreidevermarktung, Erfahrungen in Legehennenhaltung. 6.Kann und soll investiert werden? Welche Risikobereitschaft besteht? 1 Jahr: Neubau für 1500 Legehennen (Investition ca ) 5 Jahre: Erweiterung auf 3000 Legehennenplätze. 7.Welche Ziele haben Vorrang? Ein stabiles sicheres Einkommen, Altenteil soll tragbar sein, mittelfristig geringe Arbeitsbelastung, langfristig geringe finanzielle Belastung. 8.Welche persönlichen, familiären, sozialen Ziele sind außerdem wichtig? Zeit für Freunde, Weiterbildung, 3 Wochen Urlaub im Jahr.

22 Betriebsdaten – Beispiel - Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 22

23 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 23

24 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 24

25 Deckungsbeitrag Ackerbau Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 25 Ackerbau I

26 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 26 Ackerbau II

27 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 27

28 Deckungsbeitrag Tierhaltung Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 28

29 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 29

30 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 30

31 Zusammenfassung Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 31

32 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 32

33 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 33

34 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 34

35 Festkosten Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 35

36 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 36

37 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 37

38 Erfolgsgrößen Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 38

39 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 39

40 Freie Ausbildung Demeter NRW & Hessen 2. Lehrjahr Sebastian Bauer 40


Herunterladen ppt "Freie Ausbildung DEMETER NRW & Hessen 3. Lehrjahr Dozent: Sebastian Bauer."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen