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Die Software SPSS ist ein modular aufgebautes Programmpaket zur statistischen Analyse von Daten. Das Basismodul ermöglicht das grundlegende Datenmanagement.

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Präsentation zum Thema: "Die Software SPSS ist ein modular aufgebautes Programmpaket zur statistischen Analyse von Daten. Das Basismodul ermöglicht das grundlegende Datenmanagement."—  Präsentation transkript:

1 Die Software SPSS ist ein modular aufgebautes Programmpaket zur statistischen Analyse von Daten. Das Basismodul ermöglicht das grundlegende Datenmanagement und umfangreiche statistische und grafische Datenanalysen mit den gängigsten statistischen Verfahren. Einführung in SPSS 16

2 Bevor Sie die Bearbeitung Ihrer Aufgaben mithilfe von SPSS beginnen, bietet es sich an, dass Sie sich mit grundlegenden Funktionen dieses Programms vertraut machen. Das SPSS- Lernprogramm bietet hier schnell einen guten Überblick sowie hinreichend Erprobungsmöglichkeiten. Einführung in SPSS 16

3 Da Sie hauptsächlich mit nominalen Daten arbeiten, sind insbesondere die ersten 7 Kapitel für Sie interessant. Es bietet sich an, dass Sie die einzelnen Arbeitsschritte mit Ihren eigenen Daten üben, da Sie hier bereits ein Gefühl für die Daten besitzen. Vergessen Sie jedoch nicht, die Manipulationen NUR an einer Sicherheitskopie ihrer.sav-Datei durchzuführen!!

4 Einführung in SPSS 16 Eine Datendatei lässt sich bei SPSS in zwei unterschiedlichen Ansichten betrachten, der Datenansicht und der Variablenansicht. Um die Beschreibung der Variablen zu betrachten, muss die Variablenansicht angezeigt werden. Klicken Sie hierzu am unteren Rand der Datendatei auf die Registerkarte Variablenansicht.

5 Einführung in SPSS 16 In der Variablenansicht erhalten Sie einen Überblick über die vorliegenden Variablen sowie deren Formatierung. Desweiteren können hier die Formatierungen der Variablen manipuliert werden. Insgesamt wird eine Variable durch Angaben in 10 Kategorien definiert. Über Näheres gibt die SPSS-Hilfe Auskunft.

6 Einführung in SPSS 16 In der Datenansicht erhalten Sie einen Überblick über die vorliegenden Datensätze; deren Formatierung bzw. Darstellung wird in der Variablenansicht dargestellt und kann ebenfalls dort geändert werden. In der Datenansicht können Werte auch direkt geändert werden wie in einer Excel- Tabelle – z.B. bei fehlerhaften Eingaben in WEingabe.

7 Einführung in SPSS 16 Bevor die Auswertung mit SPSS beginnen kann, müssen die vorliegenden Daten geeignet formatiert werden. So ist z. B. das Messniveau im Beispiel metrisch, obwohl die Bewertung der Testbögen lediglich das Messniveau nominal zulässt. Gehen Sie auf Daten und Variableneigenschaften definieren…

8 Einführung in SPSS 16 Im folgenden Menü müssen alle Variablen ausgewählt und in das linke Feld übertragen werden, deren Formatierung Sie ändern möchten. Im Bespiel werden alle Aufgaben ausgewählt.

9 Einführung in SPSS 16 Im folgenden Menü können die wichtigsten Variableneigenschaften definiert werden, z.B. das Messniveau, fehlende Werte (im Beispiel die 9 für alle Aufgaben), oder die Beschriftung der Variablen. Die Beschriftung ist insbesondere für die Verwendung von Tabellen bzw. Grafiken in Abschlussarbeiten hilfreich!!

10 Einführung in SPSS 16 In der Variablenansicht können Variablen auch komplett gelöscht werden, falls sie für folgende Auswertungen nicht relevant sind. Z. B. ist die Variable dummy lediglich eine Kontrollvariable für das Programm Weingabe und ist daher für Auswertungen in SPSS nicht von Interesse. Durch markieren der Variablenzeilen und anschließendem Löschen verschwindet die Variable dummy.

11 Einführung in SPSS 16 SPSS erlaubt die Verwendung von Wertelabels; diese Kategorie gehört zu den 10 Kategorien, die die Eigenschaften einer Variable definieren. Labels sind Stellvertreter für eine Ausrägung einer Variablen. In der Variablen Schform wird durch ein g festgehalten, dass der Schüler ein Gymnasium besucht. Wählen sie das Feld Wertelabels der Variablen schform und definieren sie in dem neuen Fenster als Wert g und als Beschriftung Gymnasium.

12 Einführung in SPSS 16 SPSS bietet viele Auswertungsmöglichkeiten für Datenerhebungen, jedoch ist nur eine eingeschränkte Zahl davon für sie nutzbar! Dies liegt daran, dass die durchgeführten Test Daten mit nominaler Skalierung liefern. So gibt die Bewertung einer Aufgabe mit der verwendeten Skala 0-8 keine Rangfolge wieder, denn z.B. ist 7 nicht schlechter als 8!

13 Einführung in SPSS 16 Zur Auswertung von Variablen mit nominalem Messniveau bittet sich zunächst die Häufigkeiten an.

14 Einführung in SPSS 16 In dem erscheinenden Fenster müssen sie die Variablen auswählen, für die Sie die Häufigkeiten der vorhandenen Fälle auswerten möchten, z. B. schform und ae01.

15 Einführung in SPSS 16 Sie können außerdem weitere Statistiken berechnen lassen…

16 Einführung in SPSS 16 Aufgrund des nominalen Messniveaus ist als einziges Lagemaß der Modalwert sinnvoll. Dieser ist durch den Fall mit dem häufigsten Auftreten gegeben. Die übrigen statistischen Kenngrößen eignen sich nur für Variablen mit ordinalem oder kardinalem Messniveau!

17 Einführung in SPSS 16 Im Ausgabefenster werden die Tabellen ausgegeben. Zunächst gibt eine Tabelle die Zahl der gültigen Werte an. Fehlende Einträge werden als ungültig gewertet. Im Fall von Aufgabe A(E)(a) wurde 9 als fehlender Wert definiert. Im Beispiel haben also 217 Schüler die Aufgabe gerechnet. Im Feld Schulform existierten keine fehlenden Werte. Modalwert für die Aufgabe war 8.

18 Einführung in SPSS 16 Eine interessante Auswertung ermöglichen Kreuztabellen (Analysieren.. Deskriptive Statistik.. Kreuztabellen) Im Beispiel wird untersucht der Zusammenhang zwischen Schulform und dem Lösen der Aufgabe A(E)(a).

19 Einführung in SPSS 16 Unter Statistiken … können statistische Auswertungen ausgewählt werden, die den Zusammnenhang zweier Variablen bewerten. Auch hier ist zu beachten, dass ausschließich nomimale Daten vorliegen!

20 Einführung in SPSS 16 Unter Zellen… kann die zusätzliche Angabe von Prozentwerten ausgewählt werden. Dies ist insbesondere für die Übersichtlichkeit bei großen Stichproben sinnvoll! Es wird zwischen Zeilenweise, Spaltenweise und Gesamt unterschieden. Welche Auswahl hier sinnvoll ist, hängt von dem jeweiligen Untersuchungsgegestand ab.

21 Einführung in SPSS 16 In der dargestellten Kreuztabelle werden die Resultate der Aufgabe A(E)(a) getrennt nach Hauptschülern und Gymnasiasten dargestellt. Es wurden keine Prozentangaben ausgewählt, daher sind nur absolute Werte ablesbar.

22 Einführung in SPSS 16 Um die Aussagekraft der zuvor dargestellten Kreuztabelle zu erhöhen, sollen Prozentwerte zeilenweise ausgegeben werden.

23 Einführung in SPSS 16 Die Kreuztabelle gibt nun wieder, dass 60,4 % der Gymnasiasten die Aufgabe korrekt ohne Rechenweg lösten, wohingegen nur 43,1 % der Hauptschüler diese Bewertung erhielten.

24 Einführung in SPSS 16 Nun sollen zwei Aufgaben gegenübergestellt werden: In den Zeilen werden die Werte von A(E)(d) dargestellt, in den Spalten A(E)(a). Zudem soll zwischen den Schulformen unterschieden werden. Die Prozentwerte sollen sich ausschließlich auf die Gesamtzahl der jeweiligen Auswertung (Schulform) beziehen.

25 Einführung in SPSS 16 Wie bereits festgestellt wurde, haben 60,4 % der Gymnasiasten eine 8 als Bewertung für A(E)(a) erhalten, jedoch erhielten nur 43,1 % der Hauptschüler ebenfalls eine 8. In der Kreuztabelle werden zusätzlich die Bewertungen der Aufgabe A(E)(d) in der letzten Spalte dargestellt. In der Kreuztabelle wird ersichtlich, wieviele Schüler z. B. beide Aufgaben mit 8 bewertet erhielten; hier 34 % der Gymnasiasten und nur 12,1% der Hauptschüler.

26 Einführung in SPSS 16 Bei der Auswertung sind häufiger nur bestimmte Gruppen von Interesse, z. B. nur die Jungs, 10.- Klässler oder andere. Hier können in SPSS die entsprechenden Fälle für alle erfolgenden Auswertungen ausgewählt werden, die nicht gewählten Fälle tauchen dann in den Statistiken nicht auf. (Daten.. Fälle auswählen…)

27 Einführung in SPSS 16 Um Fälle auszuwählen, muss eine Bedingung gegeben sein, die von den gesuchten Fällen zu erfüllen ist. Wählen Sie Falls Bedingung zutrifft und wählen Falls..

28 Einführung in SPSS 16 Wählen Sie die Variable geschl aus und setzen Sie als Bedingung: geschl=m

29 Einführung in SPSS 16 Bestätigen sie die Auswahl. Im Folgenden finden alle Auswertungen nur für die Jungs statt. Übrigens lassen sich auch verknüpfte Bedingungen erstellen. Die Bedingung (geschl=m) AND (schform=h) würde dazu führen, dass nur männliche Hauptschüler in Statistiken verwendet würden.

30 Einführung in SPSS 16 In der Datenansicht wird das erste Feld einer nicht berücksichtigten Zeile von SPSS durchgestrichen.

31 Einführung in SPSS 16 Um weitere Aspekte zu beleuchten, kann die Kodierung neuer Variablen sinnvoll sein. Im Folgenden soll dies demonstriert werden. Wählen Sie Transformieren, dann Umkodieren in andere Variablen…

32 Einführung in SPSS 16 Hier soll aus der Variablen A(E)(a) eine neue Variable mit zwei Werten entstehen: 0 für ein falsches oder kein Resultat und 1 für richtiges Ergebnis. Die 9 soll weiterhin für keine Eingabe stehen. Die neue Variable heißt hier ae1neuer. Auf die Vergabe eines Labels wurde hier verzichtet; die Vergabe wäre aber unter Beschriftung möglich. Unter Alte und neue Werte wird definiert, wie sich die neuen Werte aus den alten Werten berechnen.

33 Einführung in SPSS 16 Hier geben sie auf der linken Seite den alten Wert und auf der rechten Seite unter Wert den neuen Wert an und klicken auf Hinzufügen.

34 Einführung in SPSS 16 Nun wurde eine neue Variable erstellt, die lediglich die Werte 0 für falsch und 1 für korrekt besitzt.

35 SPSS besitzt eine Vielzahl von Auswertungsmöglichkeiten und Designfreiheiten – die vorangegangenen Ausführungen decken nur einen kleinen Teil davon ab. Wenn Sie sich mit dem Programm beschäftigen, werden sie schnell feststellen, dass diese Funktionen sehr intuitiv sind und von der vorhandenen Hilfe gut unterstützt werden. Wichtig ist, dass Sie sich mit dem Programm auseinandersetzen, um es kennen zu lernen. Einführung in SPSS 16 – Schlussbemerkung


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