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Dr. Matthias Schmidt 1 Gerechtigkeitsethik John Rawls (auf der Textgrundlage von Dieter Sturma )

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Präsentation zum Thema: "Dr. Matthias Schmidt 1 Gerechtigkeitsethik John Rawls (auf der Textgrundlage von Dieter Sturma )"—  Präsentation transkript:

1 Dr. Matthias Schmidt 1 Gerechtigkeitsethik John Rawls (auf der Textgrundlage von Dieter Sturma )

2 Dr. Matthias Schmidt 2 Gerechtigkeit als Fairness Kernfrage: Wie kann man vernünftige und gerechte Sozialverhältnisse in einer Gesellschaft konstruieren, denen alle Angehörigen dieser Gesellschaft prinzipiell zustimmen?

3 Dr. Matthias Schmidt 3 Wie sieht eine gerechte Gesellschaft aus? Grundidee: Eine Gesellschaft, die durch eine wechselseitige Kooperation ausgezeichnet ist, die keinen Beteiligten vom Ansatz her benachteiligt.

4 Dr. Matthias Schmidt 4 Methodisches Vorgehen Die Grundsätze für eine faire gesellschaftliche Kooperation werden in einem gedachten, hypothetischen Urzustand festgelegt. Im Urzustand werden Prinzipien und Regeln festgelegt, auf die sich ausschließlich rational bestimmte und unter den Bedingungen von Freiheit und Gleichheit stehende Entscheidungssubjekte einigen würden. Vgl. S. 283

5 Dr. Matthias Schmidt 5 Der Urzustand … ist ein methodisches Konstrukt, das eine prinzipielle Entscheidungssituation repräsentiert. … ist der theoretische Ort, an dem die Grundstruktur der Gesellschaft festgelegt wird.... gewährleistet, dass die Entscheidungen der Entscheidungssubjekte frei von vorgeordneten externen Bestimmungen sind. Vgl. S. 284

6 Dr. Matthias Schmidt 6 Denn im Urzustand … herrscht ein Schleier des Nichtwissens, der den Entscheidungssubjekten den Blick auf ihre reale Situation im tatsächlichen sozialen und wirtschaftlichen Raum verwehrt und deshalb … sind die Entscheidungssubjekte entindividualisiert … können nur nach rationalen Kriterien Prinzipien für gerechte Strukturen entwickelt werden. Vgl. S

7 Dr. Matthias Schmidt 7 Zwei Grundsätze der Gerechtigkeit aus Vernunftgründen 1)Prinzip der unveräußerlichen Freiheit: Jedermann soll gleiches Recht auf das umfangreichste System gleicher Grundgüter ( Freiheit/ Freizügigkeit, Lebenschancen, Berufswahl, Einkommen, Selbstachtung ) haben, dass mit dem gleichen System für alle anderen verträglich ist. (S.285)

8 Dr. Matthias Schmidt 8 Zwei Grundsätze der Gerechtigkeit aus Vernunftgründen 2)Differenzprinzip: Soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten sind so zu gestalten, dass -zu erwarten ist, dass sie zu jedermanns Vorteil dienen -sie mit Positionen und Ämtern verbunden sind, die jedem offen stehen (S.285)

9 Dr. Matthias Schmidt 9 Gerechtigkeit als komplexer Zusammenhang von Freiheit:im Sinne der Grundfreiheiten und der rationalen Selbstbestimmung Gleichheit:im Sinne des gleichen Rechts auf die Freiheiten Differenz:im Sinne des fairen Wettbewerbs um reale Ämter und Positionen

10 Dr. Matthias Schmidt 10 Gerechtigkeit als Fairness Erfordert: -ein Höchstmaß an Kooperation zum Wohle aller sowie -die zur Kooperation erforderlichen Beschränkungen der Freiheiten nach den Prinzip der Gegenseitigkeit und -verlangt, dass niemand von anderen Beschränkungen erwarten darf, ohne bereit zu sein, sich diesen in gleicher Weise zu unterwerfen. S. 285

11 Dr. Matthias Schmidt 11 Kernfrage Wie kann man vernünftige und gerechte Sozialverhältnisse in einer Gesellschaft konstruieren, denen alle Angehörigen dieser Gesellschaft prinzipiell zustimmen? Indem man über das methodische Konstrukt des Urzustands mit seinem Schleier des Nichtwissens rationale Strukturen schafft, die jedem Einzelnen bei grundsätzlicher Gewährung aller Freiheiten die Chance auf seinen größten Vorteil bieten. Liberales, kontraktualistisches Konzept

12 Dr. Matthias Schmidt 12 Gerechtigkeitsethik John Rawls (auf der Textgrundlage von Dieter Sturma)


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