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© Bernd Heidemann 1 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo Leitfaden zur Projektanmeldung Dipl. Ing (FH) Daniel Kelkel.

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Präsentation zum Thema: "© Bernd Heidemann 1 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo Leitfaden zur Projektanmeldung Dipl. Ing (FH) Daniel Kelkel."—  Präsentation transkript:

1 © Bernd Heidemann 1 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo Leitfaden zur Projektanmeldung Dipl. Ing (FH) Daniel Kelkel Dipl.Ing. (FH) Oliver Müller Prof. Dr.-Ing. Bernd Heidemann Büro 7217 Tel Konstruktionstechnik WS 2012/13

2 © Bernd Heidemann 2 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo Lösungssuche breit anlegen, dazu: Gesamtproblem in Teilprobleme zerlegen zu den Teilproblemen stets mehrere Teillösungen suchen und finden Teillösungen zu verschiedenen Varianten kombinieren 1. Ziele definieren 5. Beurteilen 3. Vorurteile auflösen = Vorfixationen vermeiden/umschiffen = Nicht der erst-besten Lösung blind hinterherlaufen! 4. Varianten suchen 2. Bedingungen aufzeigen 6. Entscheidungen fällen Lösungen und Varianten im Hinblick auf Zielsetzung und Randbedingungen beurteilen, Beurteilung dokumentieren die jeweils günstigste Lösung/Variante auswählen, Entscheidung dokumentieren Anfangs- und Randbedingungen klarstellen (Zeitrahmen, Termine, Mitarbeiter) Das Gesamtziel festlegen / Ein Ziel setzen! Die Teilziele identifizieren Allgemeine Arbeitsmethodik: unterstützt das Problemlösen geordnet und effektiv. Bewusstes Denken soll angeregt werden. ist branchenunabhängig und ohne fachspezifische Vorkenntnisse auch für Alltagsprobleme einsetzbar zusätzlich stets von Vorteil: Der gesunde Menschenverstand! Die allgemeine Arbeitsmethodik als Basis

3 © Bernd Heidemann 3 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo 1 Aufgabe klären - Einsicht zur Notwendigkeit Aufgabe klären ist Kommunikation! Deshalb auf Vollständigkeit und Präzision achten und damit vermeiden, dass der Einzelne sich einen eigenen, ganz anderen Kontext sucht! Gedankenspiele: Bestellungen, Absprachen, Termine, Vereinbarungen, Zusagen, Absagen, Verabredungen,... Das passende Medium: Wann und was mündlich vereinbaren? Wann und was schriftlich festhalten?

4 © Bernd Heidemann 4 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo 1 Aufgabe klären – Systemstruktur Definitionen zum Begriff System: das aus mehreren Teilen zusammengesetzte und gegliederte Ganze Wesentlich: Ein System besteht aus Elementen, die alle eine spezifische Funktion haben, funktional miteinander verbunden sind, durch eine Systemgrenze abgegrenzt sind, und Beziehungen zur Umgebung haben. Es muss einen bestimmten Nutzen haben (Teil-)System Element Relation Systemgrenze Umgebung Beziehung zur Umgebung

5 © Bernd Heidemann 5 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo Das Technische System - Systemgliederung von Produkten (Gesamt-) Produkt Teilprodukt Baugruppe Einzelteil Baugruppe Fläche 2Fläche 1 Der Transfer: Ein Produkt als technisches System betrachten und begreifen: Es besteht aus Elementen mit entsprechenden funktionsrelevanten Verknüpfungen, einer Systemgrenze (Gehäuse) und Beziehungen nach außen. Ein Produkt ist ein System aus Teilprodukten. Ein Teilprodukt ist ein System aus Baugruppen usw. usw. Ein Einzelteil ist ein System aus Flächen bzw. Teilkörpern. Jedes Einzelteil / Element muss eine Daseinsberechtigung (eine Funktion, d.h. eine Aufgabe innerhalb des Ganzen) haben. Das gilt auch für Flächen und Teilflächen. … Hierarchische Gliederung Fläche 3 Einzelteil Relation

6 © Bernd Heidemann 6 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo Systemgliederung Automobil Automobil Antrieb Fahrwerk Karosserie Elektrik Innenraum Motor Kupplung Getriebe Differential Antriebswellen Einspritzanlage SchmiersystemKühler Schläuche Gehäuse Welle Laufrad Wasserpumpe Kühlsystem ABS Elemente – Verknüpfungen – Systemgrenze – Beziehungen nach außen… Jedes Element muss eine Daseinsberechtigung haben. Ablagesystem

7 © Bernd Heidemann 7 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo 1 Aufgabe klären – Anforderungsliste - Beispiel Anforderungsliste Produkt: Wecker 3000 Projekt: KM WS2012_13 Anforderungen NrMerkmal(Zahlen-) Wert mit Toleranz Anforderungs- art Verursacher (Name, Datum) Modifikationen N Nutzungsphase N1Lautstärke beim Klingeln/Wecken 70 db(A) – 5db(A) Der Weckzeit angemessen… MaxFo W Schlaumeier, FF Lautstärke 70 db(A), N2Betriebsenergie, Energiespeicher Gleichstrom 1,5V, 1 Batterie LR6-4BG FF N3Betriebsdauer> 1 Jahr ohne Batteriewechsel MinFo N4Lautstärke Betriebsgeräusch (Ticken) < 20 db(A)MaxFo N5.1WeckgeräuschartGlockenspielFF N5.2WeckgeräuschartGlockenspiel wie im Saarbrücker Rathaus WFF, wie im Saarbrücker Schloss

8 © Bernd Heidemann 8 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo 1 Aufgabe klären - Anforderungsarten u. ihre Bedeutung beim Entscheiden Anforderungen Forderungen (muss) Wünsche W Festforderung FF Bereichsforderung Intervallforderung IntFo Mindestforderung MinFo Maximalforderung MaxFo genau 70 db (A) zwischen 70 und 75 db (A) 70 db (A) 70 db (A) Anforderungen beschreiben Zielvorgaben und sind ein Maßstab, mit dem Lösungen gemessen werden (siehe Auswählen und Bewerten): Verstöße gegen eine Festforderung führen zwingend zum Ausschluss einer Lösung, eine Lösung ist dann im Sinne der Aufgabe nicht geeignet. (Auswählen, Eignungsprüfung, eindeutige Ja- / Nein-Entscheidung mit einem K.o.-Kriterium) 65 db (A)72 db (A)80 db (A)74 db (A)69 db (A)

9 © Bernd Heidemann 9 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo 1 Aufgabe klären - Anforderungsarten u. ihre Bedeutung beim Entscheiden Anforderungen Forderungen (muss) Wünsche W Festforderung FF Bereichsforderung Intervallforderung IntFo Mindestforderung MinFo Maximalforderung MaxFo genau 70 db (A) zwischen 70 und 75 db (A) 70 db (A) 70 db (A) Anforderungen beschreiben Zielvorgaben und sind ein Maßstab, mit dem Lösungen gemessen werden (siehe Auswählen und Bewerten): Bereichsforderungen beschreiben verbotene und erlaubte Bereiche. Lösungen im verbotenen Bereich sind nicht geeignet. Bei Lösungen im erlaubten Bereich ist zu diskutieren, wie weit sie vom Grenzwert entfernt liegt, wie gut sie also noch die Anforderung erfüllt. 65 db (A)72 db (A)80 db (A)74 db (A)69 db (A)

10 © Bernd Heidemann 10 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo 1 Aufgabe klären - Anforderungsarten u. ihre Bedeutung beim Entscheiden Anforderungen Forderungen (muss) Wünsche W Festforderung FF Bereichsforderung Intervallforderung IntFo Mindestforderung MinFo Maximalforderung MaxFo genau 70 db (A) zwischen 70 und 75 db (A) 70 db (A) 70 db (A) Anforderungen beschreiben Zielvorgaben und sind ein Maßstab, mit dem Lösungen gemessen werden (siehe Auswählen und Bewerten): Wünsche werden erst dann erfüllt, wenn die Forderungen abgedeckt sind. Der Wunscherfüllungsgrad der einzelnen Lösungen kann daher zum Feststellen der Güte verwendet werden. 65 db (A)72 db (A)80 db (A)74 db (A)69 db (A)

11 © Bernd Heidemann 11 HTW des Saarlandes – WS2012/13 – Konstruktionsmethodik – Aufgabe klären Anfo 1 Aufgabe klären - Herkunft von Anforderungen - Checkliste Produktlebenslauf Grundgedanken: Die Phasen im Produktleben erfordern spezifische Produkteigenschaften. Die Anforderungen ergeben sich aus den Prozessen im Produktleben. Vorgehen: Die Suchbegriffe in der Checkliste durchmustern, auf die jeweilige Aufgabe übertragen und anpassen. früher erstellte Anforderungslisten gegebenenfalls als Checkliste nutzen.


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