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Hintergrund Die spezifische Immuntherapie stellt, abgesehen von der Allergenkarenz, den einzigen kausalen und präventiven Therapieansatz für die Behandlung.

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Präsentation zum Thema: "Hintergrund Die spezifische Immuntherapie stellt, abgesehen von der Allergenkarenz, den einzigen kausalen und präventiven Therapieansatz für die Behandlung."—  Präsentation transkript:

1 Hintergrund Die spezifische Immuntherapie stellt, abgesehen von der Allergenkarenz, den einzigen kausalen und präventiven Therapieansatz für die Behandlung IgE-vermittelter allergischer Erkrankungen vom Soforttyp (Typ I nach Coombs und Gell) dar. Durch die regelmäßige Verabreichung des auslösenden Allergens wird über systemische immunologische Veränderungen eine Toleranz gegenüber den eingesetzten Allergenen hervorgerufen. Präparat Lais ® - Sublingualtabletten enthalten chemisch modifizierte Allergene (Allergoide). Diese weisen im Vergleich zu nativen Allergenen eine geringere Allergenität bei Erhalt der Immunogenität auf. Durch die Veränderung per Carbamylierung werden die Lysin- Gruppen des Moleküls gezielt selektiv modifiziert und die Proteinstruktur somit verändert. Das Allergen wird zum Monoid und entspricht mit einer Größe von kDa der Größe nativer Allergene. Untersuchungsgegenstand Für Aussagen zur klinischen Wirksamkeit der sublingualen Immuntherapie mit carbamylierten Allergoidtabletten (Lais ®, Lofarma, Mailand, Italien) konnten nach gezielter Internet- und Datenbankrecherche sechs teilweise placebokontrollierte Studien zur Therapie der gräserpolleninduzierten allergischen Rhinokonjunktivitis in einem systematischen Review ausgewertet und zusammengefasst werden. Kriterien für die Studienauswahl Gesucht wurden Studien zur sublingualen Immuntherapie mit carbamylierten Allergoidtabletten bei gräserpolleninduzierter allergischer Rhinokonjunktivitis. Die Erkrankung musste durch eine positive Patientenanamnese sowie Ddiagnostische Haut- oder Bluttests (Prick-Test, RAST) gesichert sein und andere Allergien mussten ausgeschlossen werden. Tagesdosierung und Applikationsfrequenz der Präparate hatten keine Auswirkungen auf den Studieneinschluss. Ausgeschlossen wurden solche Studien, die die Einschlusskriterien nicht erfüllten (sublinguale Hyposensibilisierung mit Tropfen, sublinguale Hyposensibilisierung der durch Milben ausgelösten allergischen Rhinokonjunktivitis, nicht carbamylierte Allergoide, native Allergene). Suchstrategien Für die Identifizierung relevanter Publikationen zur sublingualen Immuntherapie mit carbamylierten Allergoidtabletten wurden die Benutzeroberfläche PubMed und der Recherchedienst des DIMDI verwendet. Es erfolgte auch eine manuelle Suche in für den Bereich anerkannter Fachzeitschriften und zudem eine Recherche nach grauer Literatur. Referenzlisten der ausgewählten Arbeiten wurden ebenso nach weiteren Literaturstellen durchsucht. Aufgenommen wurden bevorzugt doppelblinde, placebokontrollierte Studien, aber auch Beobachtungsstudien, randomisierte kontrollierte Studien, offene kontrollierte Studien sowie retrospektive Studien in englischer, französischer, deutscher, italienischer und spanischer Sprache. Dem Publikationszeitraum und der Studiendauer waren keine Grenzen gesetzt. Zielkriterien Zur Beurteilung der klinischen Wirksamkeit der sublingualen Immuntherapie mit carbamylierten Sublingualtabletten musste ein Symptom- und/ oder Medikationsscore vorhanden sein. 1. Einleitung2. Material und Methoden a) Identifizierte Literaturstellen Sechs z.T. placebokontrollierte Studien konnten nach der Literaturrecherche für die Bewertung der Wirksamkeit der Therapie mit Lais-Sublingualtabletten bei gräserpollen- induzierter allergischer Rhinokonjunktivitis herangezogen werden. c) Verbesserung von Symptom- und Medikationsscores Die Erfassung der Symptome erfolgte anhand von Patiententagebüchern, in denen die während der Therapiedauer auftretenden Symptome mit Punkten bewertet wurden. Die Ergebnisse der Symptomscores wurden meist als Mittelwerte mit Standardabweichungen angegeben. Aus den Mittelwerten konnten prozentuale Vergleichswerte errechnet werden, mit denen ein Vergleich der Symptomscores von Behandlungsbeginn und Therapieende möglich war. Drei Studien beschrieben die Verbesserung des Symptomscores im Vergleich zur Placebogruppe. Die Verbesserung betrug verglichen mit der Placebogruppe im Mittel 34 % (Spannweite von 30,45 % bis 38,55 %). b) Ausgewertete Studien Die Studienergebnisse zur Therapie mit Lais ® Sublingualtabletten zeigen zum Teil signifikante Verbesserungen der Symptomatik sowie eine deutliche Verringerung des Bedarfs an antiallergischer Begleitmedikation. Im Vergleich zu Placebo oder Kontrolle trat eine durchschnittliche Verbesserung der Symptomatik von 34 % auf (Spannweite von 30,45 % bis 38,55 %). Eine Verminderung der Nutzung von antiallergischer Medikation zeigte sich mit durchschnittlich 49 % (Spannweite von 22,63 % bis 74,60 %). Diese Ergebnisse sind vergleichbar mit denen anderer Sublingualtabletten. Nur bei 2 % der insgesamt 155 mit Lais ® behandelten Patienten traten leichte lokale Nebenwirkungen wie Juckreiz oder Anschwellen der oralen Mukosa auf. Die Ergebnisse der ausgewerteten Studien darauf hin, dass es sich bei der sublingualen Immuntherapie mit carbamylierten Allergoidtabletten um eine wirksame, besonders verträgliche und in der Anwendung sichere Behandlungsform der gräserpolleninduzierten allergischen Rhinokonjunktivitis handelt. 4. Zusammenfassung 3. Ergebnisse d) Nebenwirkungen unter Therapie mit Lais ® Sublingualtabletten In den kontrollierten Wirksamkeits- und Sicherheitsstudien zur sublingualen Immuntherapie mit carbamylierten Allergoidtabletten bei Gräserpollenallergie traten keine schweren, lebensbedroh- lichen systemischen Reaktionen auf. Es wurden nur vereinzelt lokale Reizungserscheinungen, wie z.B. Jucken oder Anschwellen der oralen Mukosa beobachtet, die jedoch ein Absetzen der Therapie mit den sublingualen Allergoidtabletten nicht erforderlich machten. Bei den insgesamt 155 mit Lais Sublingualtabletten behandelten Patienten wurden während der Behandlung nur bei drei Patienten Angaben zu aufgetretenen Nebenwirkungen gemacht. Dies entspricht einem Auftreten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen bei 2 % der Patienten. Carbamylierte Allergoide als neue Therapieoption der Hyposensibilisierung bei gräserpolleninduzierter allergischer Rhinokonjunktivitis Ein systematischer Review publizierter Studien zur Therapie mit Lais ® Sublingualtabletten G. Kayoko, B. Ritter, R. Mösges Institut für Medizinische Statistik, Informatik, und Epidemiologie der Universität zu Köln Gesamtzahl recherchierter Studien: 91 Nach Analyse relevante Studien: 6 Nicht relevante Studien, da nicht mit Lais®-Gräser Tabletten durchgeführt: 82 Nicht relevante Studien, da Therapie mit Lais®- Gräser Tabletten aber keine Score-Erhebung: 3 Symptomscores Signifikante symptomspezifische Verbesserungen der Symptomscores für Rhinorrhoe, Konjunktivitis und Niesen ergaben sich in den Studien von Pacor et al. (p<0,001 ) und Palma –Carlos et al. (p<0,03). Die begleitende Asthmasymptomatik sowie die Rhinitis besserten sich bei Lombardi et al. während einer dreijährigen Therapie mit den Lais ® Allergoidtabletten ebenfalls signifikant (p<0,01). Medikationsscores Zur Bewertung des Verbrauchs an symptomatischer Bedarfsmedikation wurden in den Studien ebenfalls Patiententagebücher benutzt. Die Wirksamkeitsbewertung anhand eines Medikationsscores bei der Therapie mit Lais ® Sublingualtabletten wurde in zwei Studien beschrieben (Bordignon et al. 1994, Cavagni et al. 1996). Der Medikationsscore verbesserte sich bei Therapie der Gräserpollenallergie durchschnittlich um 49 % im Vergleich zur Placebogruppe (Spannweite von 22,63 % bis 74,60 %). Tabelle ist zu klein


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