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Computergestützte Diagnostik Seminar: Medienunterstützung in der klinisch- psychologischen Intervention Leitung: Dipl.-Psych. C. Eichenberg Referentin:Kathrin.

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1 Computergestützte Diagnostik Seminar: Medienunterstützung in der klinisch- psychologischen Intervention Leitung: Dipl.-Psych. C. Eichenberg Referentin:Kathrin Heinz Datum:

2 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 2 Übersicht Einleitung - Computer in der Diagnostik Anwendungsbereiche Exkurs: Adaptives Testen Einsatzmöglichkeiten in der Psychologie Das Hogrefe Testsystem Äquivalenz Gütekriteren Probleme und Möglichkeiten

3 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 3 Computer in der Diagnostik Definition: Computerdiagnostik wird als eine strategische Variante innerhalb der Diagnostik verstanden, um psychologisch relevante Variablen zu erfassen, deren Auswahl zu steuern, die erhaltenen Informationen zu einem Urteil zu verdichten und gegebenenfalls schriftlich und/oder bildlich darzustellen.

4 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 4 Computer in der Diagnostik Kritiker sagen dazu: –Verarmung der Diagnostik –fehlende Vertrautheit mit dieser Technik –dass sie Angst haben, der Diagnostiker würde ersetzt Verfechter dagegen: –Unterstützung in der Diagnostik –Ökonomie –Interpretation vielschichtiger Variablen ist möglich Computer könnten in der Diagnostik eine große Hilfe sein, werden aber nur selten eingesetzt.

5 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 5 Anwendungsmöglichkeiten des PCs in der Diagnostik Diagnostikprozess Datenerhebung Dateneingabe Testvorgabe Datenauswertung Computermöglichkeiten Datendarstellung Steuerung der Dateneingabe - Barcode - Reduzierte Tastaturen - Lichtgriffel & Touchpad - Headset Palms Statistik-Pakete Auswertungs-Algorithmen numerisch verbal graphisch

6 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 6 Anwendungsmöglichkeiten des PCs in der Diagnostik Datenerhebung Testvorgabe DiagnostikprozessComputermöglichkeiten Computerunterstützte Tests PaperPencil-Tests Orginäre Computertests - Computer-Simulationen - z.B. Postkorb-Simulationen - Mediumsgerechte Nutzung des PCs - z.B. Adaptives Testen (CAT)

7 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 7 Exkurs: Adaptives Testen = CAT (=Computergestütztes adaptives Testen) ermöglicht die individuelle Anpassung der Itemdarbietung an die Merkmalsausprägung einer Person. nur die Items zur Beantwortung werden dargeboten, welche dem individuellen Ausprägungsniveau einer Person optimal entsprechen adaptives (=angepasstes) Testen nur die jeweils passendsten Items werden vorgelegt deutliche Itemreduktion bei einem gleichzeitig konstant hohen Messpräzisionsniveau

8 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 8 Exkurs: Adaptives Testen Ziel und Vorteile: Aufgaben sollen dem Leistungsniveau des Probanden angemessen sein Maximale Präzisierung der Schätzung des Personenparameters Bessere Zumutbarkeit Nachteile und Probleme: Die Konstruktion, Erprobung, Kalibrierung der erforderlichen Itemmengen ist mit sehr großem Aufwand verbunden Grundsätzlich steht Adaptivität im Konkurrenz zu Standardisierung

9 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 9 Einsatzmöglichkeiten In der ABO In Klinischer In Verkehrspsychologie Testsysteme Schulpsychologie

10 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 10 Beispiel Das Hogrefe-Testsystem

11 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 11 Äquivalenz Item- und Testkennwerte, die bei der Entwicklung von Papier- Bleistift-Tests entstanden sind, dürfen nur auf die PC-Version übertragen werden, wenn sie äquivalent sind.

12 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 12 Äquivalenz Arten/Aspekte von Äquivalenz –Psychometrische Äquivalenz, bezieht sich auf: Mittelwertsunterschiede Metrische Veränderungen Itemspezifische Unterschiede Veränderungen der Rangfolge der Personen –Erfahrungsbezogene Äquivalenz Bezieht sich auf subjektive Komponente –Populationsspezifische/individuumsspezifische Äquivalenz Abhängigkeit der Testergebnisse von individuellen und populationsspezifischen Unterschieden und damit auch der Testfairness

13 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 13 Äquivalenz Befunde –Zur Äquivalenz von Leistungstests: fallen sehr unterschiedlich aus –Zur Wahrnehmung von Leistungstests: zeigt sich eine Veränderung über die Zeit, dementsprechend, dass die Angstwerte bei der Wahrnehmung der PC-Tests niedriger werden, von Fragebögen: zeigt der größte Teil der Untersuchungen, dass PC-Bearbeitung positive Resonanz hervorruft, erlebte Angst ist in den meisten Fällen NICHT größer

14 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 14 Äquivalenz Befunde –zu differentiellen Effekten: heterogene Befundlage bei der Untersuchung der Effekte von Computervorerfahrung und Einstellung zu Computern

15 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 15 Äquivalenz Befunde –zu populationsspezifischen Effekten: beim Geschlecht: Frauen zeigen mehr Computerängstlichkeit und negative Einstellungen gegenüber Computern, dennoch konnten einige Studien keinen Zusammenhang zwischen Geschlecht und Computerverhalten finden beim Alter: manche Untersuchungen zeigen Alterseffekt, so dass ältere Personen die ungünstigeren Einstellungen zu Computern aufweisen, der Effekt ist aber nicht durchgängig zu finden

16 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 16 Gütekriterien Definition: = das Maß des Gelingens einer Standardisierung des gesamten Testvorgangs Testleiterunabhängigkeit = Durchführungsobjektivität Verrechnungssicherheit = Auswertungsobjektivität Interpretationseindeutigkeit = Interpretationsobjektivität Objektivität

17 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 17 Gütekriterien Objektivität + Testleiterunabhängigkeit + Verrechnungssicherheit bei PC-Auswertung IMMER gegeben – Verhaltensbeobachtung nicht möglich –Testleiter-Effekte bei Einführung schon möglich

18 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 18 Gütekriterien Reliabilität –Definition: = Grad der Messgenauigkeit (Präzision) eines Tests, Zuverlässigkeit des Ergebnisses Validität –Definition: –= Test misst, was er messen soll (Inhaltsvalidität, kriterienbezogene Validität, Konstruktvalidität)

19 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 19 Gütekriterien Definition: = Berechnen einer Kennzahl, die das Verhältnis des einzelnen Testwertes zu den Ergebnissen einer Stichprobe zum Ausdruck bringt Qualität eines Tests wird daran gemessen, wonach die Normen erstellt worden sind Normierung darf auf keinen Fall einfach übernommen werden Normierung

20 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 20 Gütekriterien Definition: = Wenn Test ein Persönlichkeitsmerkmal misst, für dessen Untersuchung ein praktisches Bedürfnis besteht. wenn er durch keinen anderen ersetzt werden kann testtheoretischer Hauptaspekt !! Computersimulation ist durch keinen anderen zu ersetzen alle Tests, die mediumsgerecht entwickelt werden, sind äußerst nützlich!! Nützlichkeit

21 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 21 Gütekriterien Ökonomie –= kurze Bearbeitungszeit, wenig Material, einfache Handhabung, auch für die Gruppe, schnelle Auswertung Zumutbarkeit –= zeitliche, psychische und körperliche Beanspruchung der Tp Verfälschbarkeit –= Undurchschaubarkeit des Messprinzips Fairness –= systematische Benachteiligung bestimmter Testpersonen Skalierung –probabilistisches Kriterium

22 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 22 Gütekriterien Nützlichkeit Testleiterunabhängigkeit Verrechnungssicherheit Adaptives Testen Normierung Skalierung Finanzieller Aufwand Mangelnde Fairness Erfahrungsunabhängigkeit Zumutbarkeit Validität Reliabilität Interpretationseindeutigkeit Verfälschbarkeit VorteileNachteile gleichbleibend

23 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 23 Probleme und Möglichkeiten Juristische Probleme Datenschutz Bewertungs- und Anwendungsvalidität –Besonders wichtig beim Adaptiven Testen Anwenderschnittstelle –Anwenderschnittstellendesign (=ASD) beinhaltet Effektive Präsentationsergonomie (Farbe, …) Muss an Tp in Testsituation angepasst sein Muss psychometrische Ziele verstehen und respektieren führt zu folgenden Testsituationsergebnissen: –Testfragen müssen schnell zu beantworten sein –Eingabefehler müssen eliminiert/reduziert werden –Subjektive Zufriedenheit muss hoch sein –Pb soll vertraut werden mit der Technologie Datenverarbeitung hilft Diagnostiker enorm, wenn er sie effektiv und verantwortlich einsetzt

24 Computergestützte Diagnostik Kathrin Heinz 24 Literaturangabe Becker, J. (2004). Computergestütztes Adaptives Testen (CAT) von Angst entwickelt auf der Grundlage der Item Response Theorie (IRT). Verfügbar unter: berlin.de/2004/209/becker.pdf [ ]. Booth, J. (1992). Computerdiagnostik. In R.S. Jäger. & F. Petermann (Hrsg.), Psychologische Diagnostik (S ). Weinheim: Beltz. Fisseni, H.-J. (2004). Lehrbuch der psychologischen Diagnostik. Göttingen: Hogrefe. Hageböck, J. (1994). Computerunterstützte Diagnostik in der Psychologie (S. 1-54). Göttingen: Hogrefe. Hänsgen, K.D. (1998). Computerbasierte Psychodiagnostik heute und morgen. In D. Imoberdorf (Hrsg.), Psychodiagnostik von Individuen, Gruppen und Organisationen (S ). Stuttgart: Hitzel. Klinck, D. (2002). Computergestützte Diagnostik (S ). Göttingen: Hogrefe. Kubinger, K.D. (1993). Testtheoretische Probleme der Computerdiagnostik. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 37 (3), Kubinger, K.D. (1993). Vor- und Nachteile der Computerdiagnostik. Psychologie in Östereich, 1-2, Lienert, G. & Raatz, U. (1994). Testaufbau und Testanalyse. Weinheim: Beltz.


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