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Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II 120.08.2015.

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1 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II

2 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Verändertes Lehrerhandeln - im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung Herausforderungen und Grenzen des individuellen Lernen

3 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II 1.Worum geht es an Schulen? 2.Das Konzept „Unterricht“ 3.Das Konzept „Individualisierung“ 4. Professionalität im Kontext der angestrebten Bildungsziele 5.Ein Rahmen- und Strukturmodell zur Unterstützung zur Professionalisierung: das KSEM 6.Ein Prozessmodell zur Professionalisierung: der interdependente Lernzyklus (ILZ) 7.Herausforderungen und Grenzen des individualisierenden Lernens Überblick

4 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Worum geht es an Schulen?

5 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II 1.Persönlichen Erfolg ermöglichen 2.Gesellschaftlichen Erfolg ermöglichen 3. Voraussetzungen für lebenslanges Lernen schaffen Worum geht es an Schulen?

6 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II 1.Persönlichen Erfolg ermöglichen: Bildung Lernerfolg Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft Lebenschancen erwerben Urteilsfähigkeit entwickeln Mündigkeit erlangen Als Individuum stark werden Worum geht es an Schulen?

7 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II 2.Gesellschaftlichen Erfolg ermöglichen: Erziehung & Sozialisation Die richtige Balance finden zwischen den Bedürfnissen des Individuum und jenen der Gesellschaft Das gesellschaftliche System kennen lernen Die Bereitschaft entwickeln, das gesellschaftliche System mitzutragen / sich integrativ und mündig in dessen Dienst zu stellen Kreativität, Innovationskraft und Wille entwickeln zur partizipativen Weiterentwicklung der Gesellschaft Worum geht es an Schulen?

8 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II 3.Voraussetzungen für lebenslanges Lernen schaffen Orientierungswissen aufbauen Methoden aneignen und Strategien entwickeln Über sein Tun (und Lassen) nachdenken und handlungsleitende Schlüsse ziehen Sich selber steuern / das eigene Tun regulieren Worum geht es an Schulen?

9 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II 2 Das Konzept „Unterricht“

10 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Das Wort „Unterricht“ wird mit einem besonderen (vermittelnden, lehrerzentrierten) Bild eines Lehr-Lern-Settings assoziiert. Das mit dem Begriff „Unterricht“ assoziierte Arrangement entspricht nicht dem, was wir von schulischen Bildungsprozessen heute erwarten These: „Unterricht“: ein problematischer Begriff

11 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Hauptaufgabe der Lehrperson (Rolle) lehren / Stoff vermitteln, Instruktion Hauptaufgabe der Lernendenrezipieren Zentrale Aspekte guten Unterrichts hohe Vermittlungsintensität, zügiges Tempo, geführt und diszipliniert Bezugsrahmen für die Unterrichtsplanung Einzellektionen oder Doppelektionen Vorherrschendes Gerechtigkeitsideal „Allen das Gleiche“ „Vermittlungsdidaktik“

12 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Differenzierungkeine: alle Lernenden machen das Gleiche Lernzielekognitive Lernziele dominieren Methodenspielen eine untergeordnete Rolle Autonomie der Lernendengering (relativ geringes Mass an Selbstbestimmung) Disziplinproblemewerden den Lernenden angelastet Unterrichtsraumstatisch, auf Stoffvermittlung ausgerichtet BeurteilungsinstanzLehrperson: Fremdbeurteilung Individuelle Förderungin der Regel nicht ausgeprägt Bewertungkriterienorientierte Bezugsnorm oder soziale Bezugsnorm „Vermittlungsdidaktik“

13 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II 3 Das Konzept „Individualisierung“

14 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Lernen ist ein... individueller aktiver selbstgesteuerter zielorientierter konstruktiver kumulativer strukturierender integrierend-vernetzender... Prozess Nach: Reinmann-Rothmeier, G. & Mandl, H. (1998). Wissensvermittlung: Ansätze zur Förderung des Wissenserwerbs. In F. Klix und H. Spada (Hrsg), Enzyklopädie der Psychologie: Themenbereich C Theorie und Forschung, Serie II Kognition, Band 6 Wissen (S ). Göttingen: Hogrefe Lerndefinition

15 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Lernen anstosse n Lernen begleiten Lernen bilanzieren Lehren Lernprozess Lernen oder Lehren? Selbst- regulation fördern

16 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Lehrpersonen müssen nicht primär lehren. Lehrpersonen müssen Experten für das Lernen sein (und deshalb auch etwas von Lehren verstehen) These: „Lehrer(in)“: eine problematische Berufsbezeichnung

17 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Hauptaufgabe der Lehrperson (Rolle) Lernsettings gestalten, Lernprozesse anregen und Lernprozesse begleiten (Coach) Hauptaufgabe der Lernenden aktive Beteiligung, eigenverantwortliches Handeln, Leistungspartnerschaft Zentrale Aspekte guten Unterrichts Inhaltlich reichhaltige und organisatorisch gut strukturierte Lernumgebung, hohe Qualität der Arbeitsaufträge mit präzisen Produkt- und Terminerwartungen sowie transparenten Qualitätskriterien Bezugsrahmen für die Unterrichtsplanung Quartale Vorherrschendes Gerechtigkeitsideal suum cuique: „Jedem das Seine“ [im antiken Sinne, z.B. Platons Politeia] „Ermöglichungsdidaktik“

18 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II DifferenzierungWahlmöglichkeiten:  Inhaltliche Wahl (aus einer Auswahl)  Wahl des Schwierigkeitsniveaus  Wahl der Arbeitsweise  Wahl des Arbeitsortes Lernzielekognitive Lernziele methodische Lernziele metareflexive Lernziele Methodenspielen eine wichtige Rolle (eigenständige Lernziele) Autonomie der Lernenden hoch (relativ hohes Mass an Selbstbestimmung) Disziplinproblemewerden als Hinweis auf Probleme im Setting verstanden „Ermöglichungsdidaktik“

19 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Individualisierung: Rahmenbedingungen, die es dem Individuum erlauben, das Programm den eigenen Bedürfnissen anzupassen.  Ein allgemein formulierter Auftrag muss individuell interpretiert und den eigenen Bedürfnissen angepasst oder auf eine selber gewählte Weise angegangen und erledigt werden. Beispiel: „Erarbeiten Sie sich bis Mittwoch der nächsten Woche die Grundlagen des Immunsystems. Folgende Ressourcen stehen Ihnen dafür zur Verfügung: Lehrbuch A, Seiten... Skript B Lernjobs 1-10 Youtube-Videos C, D und E Linksammlung F...“ Begriffsklärung

20 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Personalisierung: Für jede Person massgeschneidertes Programm (  enge Führung). Beispiel: „Das folgende Programm basiert auf der Grundlage der Ergebnisse deiner Selbstdiagnose: Erarbeitung der Grundlagen Wiederholung des Kapitels 4 der Lerneinheit M Lösen der Testaufgaben zur Lerneinheit M Wenn dir der Selbsttests signalisierst, dass du die in der Lerneinheit M vermittelten Grundlagen gut verstanden hast, kannst du mit Lerneinheit N beginnen: Schau dir das Youtube-Video „O“ an und löse die Lernjobs 1-3 und dann 5 Das Prüfungsgespräch mit mir findet am 9. Januar statt. Zu diesem Prüfungsgespräch nimmst du das im Lernjob 5 erarbeitete Concept Map mit.“ Begriffsklärung

21 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Lernen macht ohne Auseinandersetzung mit Lerninhalten keinen Sinn. („Man kann nicht ohne Wolle stricken.“) Aber Schulen, die sich hauptsächlich auf Wissensvermittlung konzentrieren, erfüllen ihren Auftrag unzulänglich. Der bewusste und reflektierte Akt der Aneignung und die (exemplarische) Nutzung des erworbenen Wissens sind ebenso wichtig These: „Ermöglichungsdidaktik“ verlangt nicht weniger

22 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Das Entwickeln und Betreiben individualisierender Lernumgebungen ist sehr anspruchsvoll und verlangt deshalb z.B. sehr hohe Kompetenzen in den Bereichen Diagnostizieren, Lernbegleitung und Monitoring. Individualisieren meint nicht, Lernende sich selber zu überlassen! These: Individualisierung kann missverstanden werden

23 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Hinter den Konzepten „Vermittlungs-“ bzw. „Ermöglichungsdidaktik“ stehen unterschiedliche „Mindsets“ und ein grundsätzlich anderes Verständnis von Schule und schulischem Lernen These: Ermöglichung vs. Vermittlung

24 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Je höher die Jahrgangsstufe und je akademischer das Selbstverständnis des Schultyps, umso stärker dominieren vermittlungsdidaktische Settings These: Dominanz der Vermittlungsdidaktik

25 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Wer in einem vermittlungsdidaktischen Setting erfolgreich sein will, muss angepasst sein.  Vermittlungsdidaktische Settings selektionieren Anpassungsfähigkeit (auch in Bezug auf Hierarchie) These: Anpassungsfähigkeit als Selektionskriterium

26 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Lehrpersonen sind in ihrer grossen Mehrzahl vermittlungsdidaktisch sozialisiert. Entscheidungsträger in der Gesellschaft sind in ihrer grossen Mehrzahl vermittlungsdidaktisch sozialisiert. Vermittlungsdidaktisch sozialisierte „Gewinner(-innen)“ des Schul- und Bildungssystems haben Mühe, grundlegende systemverändernde Entscheidungen zu fällen These: Vermittlungsdidaktische Sozialisation

27 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II YX 27 Menschenbild Douglas McGregor (MIT), 1958

28 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Umgang mit Heterogenität, Individualisierung, Förderorientierung, Inklusion, Kompetenzorientierung (...) stellen das Individuum ins Zentrum. Die traditionelle Schule ist dafür strukturell eher schlecht vorbereitet, denn These: Individualisierung ist eine „Y-Mission“

29 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Traditionellerweise sind Schulen stark strukturiert, stark reglementiert und eher defizitorientiert (Fehler feststellen und zählen), als förderorientiert (Fehler als Lernchancen willkommen heissen). Dies wirkt kulturbestimmend These: Die meisten Schulen sind „X-Institutionen“

30 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Verhalten in „X-Institutionen“: nichts riskieren / unauffällig bleiben / sich keine Blösse geben Fehler vertuschen & Fehlerquote mit allen (auch unerlaubten) Mitteln senken Notfalls selbstwertwahrende Distanz aufbauen / „Coolness“ mimen / „dicken Max“ spielen Und merke dir: Lehrer sind nicht deine Freunde (auch wenn sie das behaupten) These: Strukturen sind verhaltensprägend

31 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Professionalität im Kontext der angestrebten Bildungsziele

32 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II (geteiltes) Professionsverständnis 2Könnerschaft (personal mastery / „state of the art“) 3Kooperation und Kollegialität (im Dienste der Produktivität) 4Differenzfähigkeit (im Umgang mit kleinen und grossen Unterschieden) 5Reflexions- und Diskursfähigkeit (Teilen von Wissen und Können) Merkmale professioneller Praxis (Paseka, Schratz & Schrittesser, 2011)

33 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II (geteiltes) Professionsverständnis  existiert ein solches? 2Könnerschaft (personal mastery / „state of the art“)  Welchen Stellenwert hat die professionelle Weiterentwicklung? 3Kooperation und Kollegialität (im Dienste der Produktivität)  in welchem Ausmass ist der Lehrberuf bereits zum Teamberuf geworden? 4Differenzfähigkeit (im Umgang mit kleinen und grossen Unterschieden)  Individualisierung als Indikator für Professionalisierung 5Reflexions- und Diskursfähigkeit (Teilen von Wissen und Können)  keine Tradition des professionellen Diskurses  Problem des Arbeitszeitmodells Merkmale professioneller Praxis (Paseka, Schratz & Schrittesser, 2011)

34 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Ein Rahmen- und Strukturmodell zur Unterstützung zur Professionalisierung: das KSEM

35 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Gesellschaft Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM)

36 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Gesellschaft Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Eltern oder Lehrbetriebe

37 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Gesellschaft Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Organisation Eltern oder Lehrbetriebe

38 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Gesellschaft Lehr-Lern-Ebene Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Organisation Eltern oder Lehrbetriebe

39 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Gesellschaft Lehr-Lern-Ebene Individuum Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Organisation Eltern oder Lehrbetriebe

40 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Gesellschaft Lehr-Lern-Ebene Individuum Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Institution / Schule Organisation Eltern oder Lehrbetriebe

41 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Gesellschaft Lehr-Lern-Ebene Individuum sekundäre Nutzerin primäres Angebot sekundäres Angebot Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) primäre Nutzer/-in Institution / Schule Organisation Eltern oder Lehrbetriebe

42 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum sekundäre Nutzerin primäres Angebot sekundäres Angebot primäre Nutzer/-in Ziel: Individueller Erfolg Bezahlte Tätigkeit / Einkommen Gesundheit / Sicherheit Teilnahme am politischen Geschehen Soziale Netze Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Institution / Schule Organisation Eltern oder Lehrbetriebe

43 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum primäres Angebot sekundäres Angebot primäre Nutzer/-in Ziel: Individueller Erfolg Bezahlte Tätigkeit / Einkommen Gesundheit / Sicherheit Teilnahme am politischen Geschehen Soziale Netze Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Institution / Schule Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Zweck 2 sekundäre Nutzerin Ziel: Erfolg für die Gesellschaft Wirtschaftliche Produktivität Demokratische Prozesse Soziale Kohäsion, Gleichheit, Menschenrechte Ökologische Nachhaltigkeit

44 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Gesellschaft Lehr-Lern-Ebene Individuum Auftrag primäres Angebot sekundäres Angebot Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Institution / Schule Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Zweck 1 Zweck 2 primäre Nutzer/-in Ziel: Individueller Erfolg Bezahlte Tätigkeit / Einkommen Gesundheit / Sicherheit Teilnahme am politischen Geschehen Soziale Netze sekundäre Nutzerin Ziel: Erfolg für die Gesellschaft Wirtschaftliche Produktivität Demokratische Prozesse Soziale Kohäsion, Gleichheit, Menschenrechte Ökologische Nachhaltigkeit

45 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lehr-Lern-Ebene Individuum Auftrag Strategi e Struktur Kultur Strategi e Struktur Kultur primäres Angebot sekundäres Angebot Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Institution / Schule Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Zweck 2 primäre Nutzer/-in Ziel: Individueller Erfolg Bezahlte Tätigkeit / Einkommen Gesundheit / Sicherheit Teilnahme am politischen Geschehen Soziale Netze sekundäre Nutzerin Ziel: Erfolg für die Gesellschaft Wirtschaftliche Produktivität Demokratische Prozesse Soziale Kohäsion, Gleichheit, Menschenrechte Ökologische Nachhaltigkeit

46 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum Strategi e Struktur Kultur Strategi e Struktur Kultur primäres Angebot sekundäres Angebot Auftrag Zweck 2 Schlüssel- kompetenzen Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Schlüssel- kompetenzen Institution / Schule Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Schlüssel- kompetenzen sekundäre Nutzerin Ziel: Erfolg für die Gesellschaft Wirtschaftliche Produktivität Demokratische Prozesse Soziale Kohäsion, Gleichheit, Menschenrechte Ökologische Nachhaltigkeit primäre Nutzer/-in Ziel: Individueller Erfolg Bezahlte Tätigkeit / Einkommen Gesundheit / Sicherheit Teilnahme am politischen Geschehen Soziale Netze

47 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum Strategi e Struktur Kultur Strategi e Struktur Kultur sekundäre Nutzerin primäres Angebot sekundäres Angebot Auftrag Zweck 2 Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Schlüssel- kompetenzen primäre Nutzer/-in Institution / Schule Lern-Lern-Ebene Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Schlüssel- kompetenzen

48 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum Strategi e Struktur Kultur Strategi e Struktur Kultur sekundäre Nutzerin primäres Angebot gesamtkonzeptionelle Auftragserfüllung sekundäres Angebot Auftrag Zweck 2 Schlüssel- kompetenzen Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Schlüssel- kompetenzen primäre Nutzer/-in Institution / Schule Lern-Lern-Ebene Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Schlüssel- kompetenzen

49 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum Strategi e Struktur Kultur Strategi e Struktur Kultur sekundäre Nutzerin primäres Angebot sekundäres Angebot fachbezogene Auftragserfüllung Auftrag Zweck 2 Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Schlüssel- kompetenzen primäre Nutzer/-in Institution / Schule Lern-Lern-Ebene Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Schlüssel- kompetenzen

50 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum Strategi e Struktur Kultur Strategi e Struktur Kultur sekundäre Nutzerin primäres Angebot gesamtkonzeptionelle Auftragserfüllung sekundäres Angebot fachbezogene Auftragserfüllung Auftrag Zweck 2 Schlüssel- kompetenzen Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Schlüssel- kompetenzen primäre Nutzer/-in Institution / Schule Lern-Lern-Ebene Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Schlüssel- kompetenzen

51 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum Strategi e Struktur Kultur Strategi e Struktur Kultur sekundäre Nutzerin Ziel: Erfolg für die Gesellschaft Wirtschaftliche Produktivität Demokratische Prozesse Soziale Kohäsion, Gleichheit, Menschenrechte Ökologische Nachhaltigkeit primäres Angebot gesamtkonzeptionelle Auftragserfüllung sekundäres Angebot fachbezogene Auftragserfüllung Auftrag Zweck 2 Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Schlüssel- kompetenzen Institution / Schule Lern-Lern-Ebene primäre Nutzer/-in Ziel: Individueller Erfolg Bezahlte Tätigkeit / Einkommen Gesundheit / Sicherheit Teilnahme am politischen Geschehen Soziale Netze Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Schlüssel- kompetenzen

52 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum Strategi e Struktur Kultur Strategi e Struktur Kultur sekundäre Nutzerin Ziel: Erfolg für die Gesellschaft Wirtschaftliche Produktivität Demokratische Prozesse Soziale Kohäsion, Gleichheit, Menschenrechte Ökologische Nachhaltigkeit primäres Angebot gesamtkonzeptionelle Auftragserfüllung sekundäres Angebot fachbezogene Auftragserfüllung Auftrag Zweck 2 Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Schlüssel- kompetenzen Institution / Schule Lern-Lern-Ebene primäre Nutzer/-in Ziel: Individueller Erfolg Bezahlte Tätigkeit / Einkommen Gesundheit / Sicherheit Teilnahme am politischen Geschehen Soziale Netze Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Schlüssel- kompetenzen

53 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Kultur K (Wie etwas gelebt wird) Struktur Sk (Wie etwas organisiert wird) Strategie Sg (wohin wollen wir) Analysedreiecke „Strategie“ Angelehnt an: St Galler Managementmodell 2006 Haltungen Ausgestaltung Verhalten K Haltungen Sg Professionsregeln (Ansprüche, Kodex, Standesregeln) Überzeugungen (Werte, Glaubenssätze; Annahmen) Visionen (Zukunftstraum; Wunschbild; Idealvorstellung) Sk Verhalten K Policy (Vereinbarungen; Konventionen; Gepflogenheiten) Rechtsrahmen (intern) (Weisungen; Richtlinien; Pläne) Rechtsrahmen (extern) (Gesetze; Verordnungen; Erlasse) Sg Ausgestaltung Sk Rahmensetzung (Kohortenbildung; Stundenplanorganisation; Arbeitszeitmodell) Kooperationsstrukturen (Teamorganisation; Austauschgefässe; kollegiales Unterstützungssystem) Infrastruktur (Arbeitsplätze; Informatikmittel; Lernplattformen)

54 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum Strategi e Struktur Kultur Strategi e Struktur Kultur sekundäre Nutzerin primäres Angebot gesamtkonzeptionelle Auftragserfüllung Auftrag Zweck 2 Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Schlüssel- kompetenzen Institution / Schule Lern-Lern-Ebene primäre Nutzer/-in Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Schlüssel- kompetenzen sekundäres Angebot

55 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Personal P Lehr-Lern- Prozesse LLP Organisation O Kompetenzentwicklung Konzeptentwicklung Managemententwicklung P Kompetenz- LLP entwicklung Fertigkeiten / Routinen (beobachtbares Verhalten; Methoden, Verfahren und Prozesse; Standard-Orientierung) Fähigkeiten (Potential; Fähigkeit, Veränderungsbedarf oder –wunsch wahrzunehmen und darauf adaptiv zu reagieren) Pädagogisches Wissen (erziehungswissenschaftliches Wissen, Fachwissen, fachdidaktisch-curriculares Wissen) O Konzeptentwicklung LLP Pädagogische Konzepte (z.B. Klärung: Lerndefinition, Lernmodell, Lernprozess; Förderkonzept; Weiterbildungs- konzept; Integrationskonzept) Regelwerke (z.B. Vorgaben; Weisungen; Richtlinien; Vereinbarungen; Prozessdefinitionen) Ressourcen (z.B. Infrastruktur; Finanzen; Lern- & Arbeitsmaterialien; Medien) P Management- O entwicklung Evaluation / Bilanzierung (z.B. Controlling; Datenbeschaffung; Feedback; Coaching) Partizipation (z.B. professionelle Teams und Lerngemeinschaften; Fachschaften; Rollenklarheit; Pflichtenhefte; Arbeitsteilung; Delegation) Commitment (Identifikation und Integrität durch Information, Austausch, Orientierung) Analysedreiecke „Institution“ Angelehnt an: OE-Dreieck von U. G. Rolff (2007)

56 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum Strategi e Struktur Kultur Strategi e Struktur Kultur sekundäre Nutzerin primäres Angebot Auftrag Zweck 2 Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Schlüssel- kompetenzen Institution / Schule Lern-Lern-Ebene primäre Nutzer/-in Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Schlüssel- kompetenzen sekundäres Angebot fachbezogene Auftragserfüllung

57 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Lernende L Lehrperson LP Lerngegenstand LG Lernunterstützung Lernen Lernsetting Lp Lernsetting LG Sachanalyse & Lernziele (Sachstruktur; Vernetzungen; Relevanz; Kompetenzerwartungen; kompetenzorientierte Lernziele; Rubics; Standards) Lernangebote (Lernaufgaben & Übungen) (Motivierungsqualität; Operationalisierungsqualität) Lernorganisation (Diagnoseinstrumente; Lernumgebung; diagnostische Reflexion) LG Lernen L Eigenaktivität (Zielklärung; Planen; Wahrnehmung (IST-SOLL); Tun; Selbststeuerung) Methodenkompetenz (Methodenbewusstsein; Methodenrepertoire; Lernstrategien) Nachhaltigkeit (langfristig nutzbarer Wissens- und Handlungsaufbau; Vernetzung; Transfer; Kontextualisierung) Lp Unterstützung L Interaktionsqualität (Sozialklima; Individualisierte SuS-Orientierung; Kommunikationsqualität; mehrseitiges Feedback) Instruktion & Coaching (Zielklärung; IST-SOLL-Analyse; Unterstützung der Selbstregulation / Verhaltenssteuerung) Monitoring (Produktorientierung; Visualisierung; Terminierung; Leistungserwartungen; Bilanzierung) Angelehnt an: Didaktisches Dreieck, Kurt Reusser (2006) Analysedreiecke „Lehr-Lern-Setting“

58 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum Strategi e Struktur Kultur Strategi e Struktur Kultur sekundäre Nutzerin primäres Angebot sekundäres Angebot Auftrag Zweck 2 Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Schlüssel- kompetenzen Institution / Schule Lern-Lern-Ebene primäre Nutzer/-in Ziel: Individueller Erfolg Bezahlte Tätigkeit / Einkommen Gesundheit / Sicherheit Teilnahme am politischen Geschehen Soziale Netze Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Schlüssel- kompetenzen

59 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Selbst Autonomie Selbstwirksamkeit Eingebundenheit Angelehnt an: Selbstbestimmungstheorie der Motivation, Deci & Ryan (1986) Ziele Z Gemeinschaft G Aufgaben A Analysedreiecke „Individuum“ Selbst Z Autonomie Wille (Wahrnehmen von Bedürfnissen; Zielorientierung; Treffen von Entscheidungen; Übernahme von Verantwortung) Vernunft (Erkennen und Orientierung an Prinzipien, Regeln und Werten; Urteils- und Kritikfähigkeit (auch auf sich und eigenes Tun bezogen)) Selbständigkeit (Selbstbestimmung und Emanzipation; Fähigkeit zur Distanz; Selbstregulations- fähigkeit) G Selbst Eingebundenheit Identität (Diskrimination; Image; Selbstkonzept; Selbstwertgefühl) Nützlichkeit (Position, Funktion und Aufgabe im sozialen Gefüge; Verantwortung; Kooperation) Integration (Zugehörigkeit; Akzeptanz; vielfältige Interaktion; Solidarität) Selbst A Selbstwirksamkeit Überzeugungen (realistisches Selbstbild (eigene Fähigkeiten oder Kompetenzen); Vertrauen) Herausforderung (weder Über- noch Unterforderung [Zone der nächsten Entwicklung, Wygotski]) Erfolgserlebnisse (Lernbereitschaft; Anstrengungsbereitschaft, Stolz)

60 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Zweck Gesellschaft Lern-Lern-Ebene Individuum Strategi e Struktur Kultur Strategi e Struktur Kultur sekundäre Nutzerin Ziel: Erfolg für die Gesellschaft Wirtschaftliche Produktivität Demokratische Prozesse Soziale Kohäsion, Gleichheit, Menschenrechte Ökologische Nachhaltigkeit primäres Angebot sekundäres Angebot Auftrag Zweck 2 Auftrag Rahmenmodell für Schulentwicklung Kreuzlinger Schulentwicklungsmodell (KSEM) Schlüssel- kompetenzen Institution / Schule Lern-Lern-Ebene primäre Nutzer/-in Organisation Eltern oder Lehrbetriebe Schlüssel- kompetenzen

61 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Analysedreiecke „Outcome“ Angelehnt an: Definition und Auswahl von Schlüsselkompetenzen (DeSeCo), OECD, 2003 Interaktive Anwendung von Medien und Mitteln (z.B. Sprache, Technologie) IAMM Autonome Handlungsfähigkeit AH Interagieren in Heterogenen Gruppen IHG Gesellschaftsrelevanz Persönliche Relevanz Zukunftsrelevanz IAMM persönliche AH Relevanz Fähigkeit zur Anwendung von Sprache, Symbolen und Text (z.B. mündliche und schriftliche Sprachkenntnisse; Lesekompetenz; Mathematikkompetenz) Fähigkeit zur interaktiven Nutzung von Wissen und Informationen (z.B. Umgang mit verschiedenen Informationsquellen; Bewerten von Informationsqualität; Organisation von Wissen und Informationen) Fähigkeit zur interaktiven Anwendung von Technologien (z.B. Auseinandersetzung mit technologischen Möglichkeiten; interaktive Anwendung von Technologien; Vertrautheit mit Technologien) IHG Gesellschafts- AH relevanz Fähigkeit, gute und tragfähige Beziehungen zu anderen Menschen unterhalten (z.B. Empathie; Perspektivenwechsel; Selbstreflexion; wirksamer Umgang mit Emotionen und Motiven) Kooperationsfähigkeit (z.B. Fähigkeit, Ideen einzubringen; Verständnis für Dynamik; Verhandlungsfähigkeit; Entscheidungsfähigkeit) Fähigkeit zur Bewältigung und Lösung von Konflikten (z.B. Probleme und Interessen erkennen; Analysieren von Argumenten und Standpunkten; Prioritäten setzen können) IGH Zukunfts- IAMM relevanz Fähigkeit zum Handeln in grösserem Kontext (z.B. eigene Interessen erkennen; Regeln und Grundsätze kennen; Argumentieren können; Alternativen vorschlagen können) Fähigkeit, Lebenspläne und persönliche Projekte zu gestalten und zu realisieren (z.B. Ziele setzen; Projekte definieren; Ressourcen evaluieren; erfolgreicher Ressourceneinsatz; Controlling) Fähigkeit zur Wahrnehmung von Rechten, Interessen, Grenzen und Bedürfnissen (z.B. Muster erkennen; Systeme erkennen; Folgen abschätzen können; Entscheidungsfindung)

62 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Ein Prozessmodell zur Professionalisierung: der interdependente Lernzyklus (ILZ)

63 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Interdependente Lernzyklus

64 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Interdependente Lernzyklus Für ein effektives Lernen sind die Phasen I und IV des ILZ besonders bedeutsam.

65 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Phase I: Vorbereitung mit Lernenden / Lernen anstossen Interdependente Lernzyklus

66 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Phase II: Lernen ermöglichen und begleiten Interdependente Lernzyklus II

67 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II verschiedenen Anspruchsniveaus „ Tiefenlernen “ keine Beschäftigungstherapie, sondern Auseinandersetzung (  Herausforderung: aktuelles Leistungsniveau + 1) „ Überlernen “ Kein Dauerreden Produktorientierung Monitoring Lernende wahrnehmen und fördern Erfolg ermöglichen Fördermassnahmen abstimmen Interdependente Lernzyklus effektives und effizientes Lernen ermöglichen Selbststörung / Selbstbehinderung vermeiden helfen: Phase II: Lernen ermöglichen und begleiten

68 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Phase III: Lernen bilanzieren / Erfolgskontrolle / Prüfung Interdependente Lernzyklus

69 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Übereinstimmung von Lernzielen, Lernaufgaben und Prüfungsaufgaben (Alignment). Nicht nur „Oberflächenwissen“ überprüfen, sondern „Tiefenwissen“. Unbefriedigende Prüfungsergebnisse sollten zunächst als mangelhafte Lernbegleitung durch die Lehrperson interpretiert werden. Unbefriedigende Prüfungsergebnisse dürfen von der Lehrperson nicht ohne weiteres hingenommen werden. Interdependente Lernzyklus Lernerfolg überprüfen – auch jenen der Lehrperson Phase III: Lernen bilanzieren / Erfolgskontrolle / Prüfung

70 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Phase IV: Nachbereitung / Selbstregulation fördern Interdependente Lernzyklus 9.Reflexion der Lernergebnisse / Qualität der Zielerreichung (IST-SOLL-Vergleich (∞)) und des Lernverhaltens (IST- SOLL-Vergleich (∞))  handlungsleitende Erkenntnisse  Selbstregulation 10.Evaluation der Lerneinheit: was hilft den Lernenden noch besser zu lernen? 11.Lernprozess adäquat fortsetzen

71 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Interdependente Lernzyklus Effekt belegen, den das Lernen gezeitigt hat. Phase IV: Nachbereitung / Selbstregulation fördern Lernfortschritte belegen (  z.B. Effektstärken berechnen) mit den Lernenden über das Lernen, die Lernergebnisse und die Effekte sprechen  der Lernprozess ist genau so wichtig, wie die Ergebnisse! was muss der oder die einzelne Lernende tun, um (noch) erfolgreicher zu werden was muss die Lehrperson tun, damit die Lernenden noch besser werden können

72 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Vielfältige Lernangebote 6. Impulse / Instruktion 7. förderorientierte Lernbegleitung / IST-SOLL-Vergleich ( ∞ ) Interdependente Lernzyklus

73 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Vielfältige Lernangebote 6. Impulse / Instruktion 7. förderorientierte Lernbegleitung / IST-SOLL-Vergleich ( ∞ ) Interdependente Lernzyklus

74 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Lemniskate-Modell für Reflexionsprozesse Bächtold, S.; Supersaxo, K. (Hrsg.); (2008); „Dynamische Urteilsbildung. Urteilen und handeln mit Lemniskate. Ein Handbuch für die Praxis, Haupt Verlag: Bern. Seite 386* Weitere gefundene Quelle: Bos, Lex Ein Modell dynamischer Urteilsbildung. WIALOG; Arbeitsgemeinschaft für Dynamische Urteilsbildung. Abbildung aus:

75 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II 1.Planung von mehrwöchigen Lehr-Lern-Settings 2. (Planung von Einzellektionen) 3.Planen von Coachings 4.Planung von Lernprojekten / eigenständigen Arbeiten 5.Planung von Schulentwicklungsprojekten 6.Planung von Evaluationen 7.Planung von Exkursionen Der ILZ als Prozessmodell für jegliches Lernen

76 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Herausforderungen und Grenzen des individualisierenden Lernens

77 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II 1.Die Gesellschaft braucht ein Bild / eine Vorstellung / eine Vision der Schule, die sie sich wünscht. (Dieses Bild entsteht nicht von alleine.) 2.Es ist gemeinsame Aufgabe der Bildungsinstitutionen, solche Vorstellungen zu entwickeln. 3.Bei Schulentwicklungsprojekten muss das Bessere nachgewiesen (nicht nur behauptet) werden. 4.Individualisierung kann überfordern und muss deshalb sehr professionell gemacht werden. 5.Für Studierende im Lehramt und LiV ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Bildungsbiografie und der Vision einer anderen Schule wichtig

78 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II 6. In der Entwicklung von Professionalität (im Sinne von Paseka et al.) kann unser Berufsstand noch einiges tun. 7.Z.B. wäre es hilfreich, über gemeinsame geteilte Modelle eine gemeinsame Sprache zu entwickeln. 8.Strukturverändernde Prozesse müssten in der Ausbildung phasenübergeifend unterstützt werden. 9.Menschen und Institutionen in Veränderungsprozessen brauchen ausreichend Ressourcen, damit sie den Change gut bewältigen und gut handhaben können

79 Prof. Peter Heiniger Leiter Studiengang Sekundarstufe II Ihre Fragen ?


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