Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

FH-Kurs Wissensmanagement Formale Grundlagen I – Teil 1 (a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann)

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "FH-Kurs Wissensmanagement Formale Grundlagen I – Teil 1 (a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann)"—  Präsentation transkript:

1 FH-Kurs Wissensmanagement Formale Grundlagen I – Teil 1 (a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann)

2 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann2 Vorstellungsrunde Vortragender (http://www.franzhoermann.com)http://www.franzhoermann.com –geplante Inhalte: Grundlagen der formalen Logik Regelsysteme, Hornklauseln, Inferenzmechanismen Fuzzy Logic Neuronale Netze –Teilnehmer(innen) Erfahrungshintergrund? Erwartungshaltungen?

3 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann3 Einführung Modus der Lehrveranstaltung: –kurze Theorie –viel Diskussion und Interaktion –Arbeit mit Werkzeugen (v.a. auch Prolog- Programmierung) –Hausarbeit (100 Punkte)

4 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann4 Einführung Literatur zur Lehrveranstaltung: –Künstliche Intelligenz (Alison Cawsey)Künstliche Intelligenz –Prolog Programming in Depth (Covington et al.)Prolog Programming in Depth –Learn Prolog Now! (Gratis-Skriptum als PDF- Datei im Web)Learn Prolog Now!

5 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann5 Grundbegriffe Grundfrage: –Definition von Wissen? Daten, Informationen, Wissen Emotion, Technologie, Konvention Memetik –Das egoistische Gen (Richard Dawkins)Das egoistische Gen –Die Macht der Meme (Susan Blackmore)Die Macht der Meme –Virus of the Mind (Richard Brodie)Virus of the Mind –Memetik (Franz Wegener)Memetik

6 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann6 Grundbegriffe Wenn man als einziges Werkzeug einen Hammer besitzt, wird jedes Problem zum Nagel (Mark Twain). Für mathematische Gleichungen gibt es nur zwei Möglichkeiten: sie sind richtig oder falsch. Für Modelle gibt es noch eine dritte, nämlich richtig, aber irrelevant (Wolfgang Pauli) Wissen als Repräsentationssystem (?) Wissen als Kommunikationssystem (?)

7 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann7 Grundbegriffe Das Problem der Identität: –Das Schlachtschiff Donnerbug der alten Athener stand unter besonderem Schutz der Götter. Sein Bug war verstärkt und diente als Rammbock. Bei Renovierungen wurden aber die Planken durch andere, neue ersetzt. Die alten Planken wurden dazu verwendet, in der Stadt ein Abbild der Donnerbug für Besichtigungen aufzubauen. Daraufhin erlitt die Donnerbug zahlreiche Niederlagen. Der Kapitän protestierte und verlangte den Abriss des Nachbaus in der Stadt. Aber auch danach erlangte die Donnerbug keine Siege mehr – welches war die echte Donnerbug??

8 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann8 Grundbegriffe Das Problem der Objektivität: –Ein Bauer sucht seine Kuh. Er sieht in der Ferne auf der Weide ein schwarz-weiß geflecktes Etwas und kehrt beruhigt ins Haus zurück. Sein Knecht findet die Kuh später auf der Weide versteckt hinter einem Baum. Am Weidezaun flattert ein großes Blatt schwarz-weißes Papier. Hatte der Bauer recht?

9 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann9 Grundbegriffe Das Problem falsch gestellter Fragen: –Was existierte früher, die Henne oder das Ei? Das Problem definitorischer Aussagen: –… sind reine Konvention –… machen uns nicht klüger –… können weder wahr noch falsch sein

10 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann10 Grundbegriffe Das Problem definitorischer Aussagen: –Sind alle Raben schwarz? – Definition von Farbe schwarz als bestimmendem Merkmal, aber: –wenn ein Rabe aufgrund einer Krankheit vorübergehend grün wird – ist er dann noch ein Rabe??

11 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann11 Grundbegriffe Definition und Aufgaben des Wissensmanagements? –Aus Sicht des einzelnen Menschen? –Aus Sicht eines Unternehmens (einer Organisation)? –Aus Sicht der Gesellschaft? –Aus Sicht der Menschheit (Evolution)?

12 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann12 Grundbegriffe Modelle (und Sprache) prägen bereits die späteren Problemlösungsmöglichkeiten! –wahr und falsch –gut und böse –wissenschaftlich und unwissenschaftlich –Krieg und Frieden –an Gott glaubend und atheistisch –Gibt es die Begriffsausprägungen jeweils in Reinform? –Gibt es jeweils auch noch eine dritte (vierte, fünfte,...) Möglichkeit? –Ist die zweiwertige Klassifikation in Anbetracht permanenter Evolution und unsicherer zukünftiger Ereignisse überhaupt sinnvoll (= nützlich) oder u.U. sogar schädlich?

13 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann13 Grundbegriffe Wissensdefinition Wissensentstehung –Imitation, Verstärkung, sprachliche Vermittlung Wissensbewertung Wissensbewahrung, -transformation und – weitergabe Wissensperspektive Wissenskontext

14 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann14 Grundbegriffe Beispiel eines nicht-isomorphen Modells:

15 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann15 Grundbegriffe Bedeutung der Emotionen –Angst verhindert Lernerfolg –Spaß und Interesse fördert Lernerfolg –Gemeinsame Emotionen verankern Wissen –Überzeugungen lösen self fulfilling prophecies aus –Emotion Welt- und Selbstbild Forschungsgegenstand Theoriebildung

16 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann16 Grundbegriffe Historisch/Politischer Kontext: –Marktwirtschaftliche Ansätze in Bildungsinstitutionen Utilitarismus –die schnellsten (und billigsten) Lösungen werden umgesetzt (auch und v.a. im Bildungssystem) –Bildung muss sich rechnen (??)

17 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann17 Grundbegriffe Historisch/Politischer Kontext: –ausschließliches single-loop-Lernen (reine Skills) –double-loop-Lernen unterbleibt (= Hinterfragen der Sinnhaftigkeit) durch den Druck des Tagesgeschäfts –Entfremdung und Leidensdruck durch Sinnlosigkeit der Tätigkeit bei permanent hohem Stress Angst Lernblockaden

18 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann18 Grundbegriffe Psychologischer Kontext: –Wissen verändert die Persönlichkeit –die veränderte Persönlichkeit wirkt auf die Umwelt –die geänderte Umwelt wirkt auf den Menschen zurück

19 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann19 Einführung Was ist künstliche Intelligenz? –Philosophische Frage: können Maschinen intelligent sein? Turing Test Chinese Room (Searle)Chinese Room Loebner-Wettbewerb ( : US-$, Hugh Loebner)Loebner-Wettbewerb –Ist ein Teesieb intelligent? –Computer sollen Aufgaben erledigen, die menschliche Intelligenz erfordern würden Aufgaben, die komplexe Folgerungsprozesse und Wissen benötigen

20 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann20 Einführung Teilgebiete der KI: –Psychologie –Philosophie –Linguistik –Mathematik –Informatik

21 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann21 Einführung Anwendungsbereiche der KI: –Expertensysteme z.B. Diagnosesysteme, Beratungssysteme –Planungsalgorithmen z.B. Strategien, Preisfindungsmechanismen –Robotik z.B. Steuerung von Fahrzeugen, Fertigungsroboter –Natürliche Sprache z.B. Benutzerschnittstellen für Programme, Sprachausgabe –Bildverstehen z.B. Erkennen bestimmter Teile oder Situationen

22 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann22 Einführung Wissensrepräsentation: –Darstellung von Wissen in formaler Art (grafisch oder mittels Kunstsprache) z.B. semantische Netze, mathematische Gleichungen –Problemlösung innerhalb einer bestimmten Domäne –wichtig ist dabei die Abstraktionsfähigkeit Semantik der Repräsentationssprache

23 a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann23 Einführung Übungen - Diskussion: –Welches Wissen ist erforderlich um einen Kinobesuch zu planen, ein Buch zu lesen, ein Geschenk zu kaufen? –Welches Problem könnte erfolgreich von einem Expertensystem gelöst werden? Weshalb sollte dies versucht werden? –Welche Fragen würden Sie als Preisrichter des Loebner-Wettbewerbs an ein Programm richten? –Welche vielseitigen Standard-Antworten würden Sie in ein Programm einbauen, das am Loebner-Wettbewerb teilnehmen soll?


Herunterladen ppt "FH-Kurs Wissensmanagement Formale Grundlagen I – Teil 1 (a.o.Univ.Prof. Dr. Franz Hörmann)"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen